Bei mir 3 Jahre Tesla Model Y AWD LR; immer vorklimatisiert; oft Wächtermodus; 3 Wochen abgestellt während Urlaub und immer mal wieder aufgeweckt. Keinerlei Probleme mit 12V.
Vorklimatisierung - haben andere Hersteller das 12V/Batterieschutzproblem auch - oder nicht?
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Ich kenne mich damit nicht zu gut aus, deswegen mal eine etwas naive Frage.
Könnte man nicht selber eine größere 12V Batterie verbauen?
Oder ist die auch schon so sehr vernetzt mit dem Rest vom Auto, das es nur diese eine sein darf?
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Die zur Verfügung stehende Fläche im Auto schränkt die Auswahl deutlich ein, es gibt wohl noch eine AGM die passt.
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Ohne Gewähr, weil er nur das Verhalten beschreibt: Bei einem Kumpel mit ioniq5 gehen die Schütze auch über Nacht immer wieder mal auf und zu ohne, dass er irgendwas einstellt. Hört sich für mich danach an, als ob der Ioniq die 12V Batterie überwacht und bei einer bestimmten Spannung für eine gewisse Zeit aus der HV nachlädt. Wenn nicht überwacht, dann halt per Zeitplan.
So eine Funktion - meinetwegen per Zeitplan wie der Campingmode (vielen Dank an Skoda nochmal, starke Aktion) als Option würde schonmal helfen.
'Möchten Sie, dass Ihr Skoda das HV-System all 120 Minuten hochfährt und dann für 20 Minuten aktiv hält, um (bis auf Fehler natürlich) die Funktionsbereitschaft des 12V-Systems zu unterstützen?'
Das Ding dann einfach im Winter oder auf dem Flughafenparkplatz aktivieren und wir haben das Problem nicht gelöst, aber deutlich abgeschwächt. Es sollte auch einfach über die Spannungsmessung im Auto zu realisieren sein, ich möchte da aber den DEVs nicht zuviel
zutrauenzumuten. (<12.4V, Schutz auf für x Minuten oder bis Ladestrom < y Ampere)Mein Händler macht es komplett absurd: Screenshots und Fotos reichen nicht. Das Problem muss vor Ort beim Händler auftreten, sonst zählt es nicht: Ich erwähnte, dass ich es entspannt im Sommer beheben lassen wollte: Sie meinte, das Auto müsste dann im Winter mal da übernachten, damit sie es selbst dokumentieren können. Ich erwiderte, dass es sporadisch ist. Sie meinte, dann müsste es halt länger dort übernachten.
Ich werde absolut darin bestätigt, privat niemals ein neues Auto gekauft zu haben. Hätte der keine Garantie, würde ich einfach die Batterie tauschen gegen die beste AGR, die man in dem Formfaktor bekommen kann, und hätte meine Ruhe bzw. etwas weniger Stress in Zukunft.
Haben wir hier iwo eine Datenbank mit empfehlenswerten Skoda-Partnern?
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Man fährt einen 500 Kg schweren HV Batterieklotz, mit Energie bis zum Abwinken, durch die Gegend und ist vollkommen abhängig vom SoH der 12 Volt Batterie. Warum macht man die 12 Volt Batterie nicht einfach größer? Dann könnte sie Fehler, wie das mal ein Steuergerät nicht in die Busruhe geht, viel besser kompensieren. Man könnte öfter die App öffnen und das Auto wecken, viel Kurzstreckenbetrieb und Einschalten ohne direkt Zündung an, würden sich auch nicht so negativ auf die 12 Volt Batterie auswirken.
Ich habe den Eindruck, dass die Kapazität der 12 Volt Batterie so eben reicht, um den Enyaq auf Dauer am Leben zu halten. Sobald was dazwischen kommt gibt es schnell Probleme. Wenn ich schon die verzweifelten Versuche der App Programmierer sehe, die App so zuzunageln, dass sie möglichst nicht das Auto aufweckt. Das stellt man sich, gerade bei einem E-Auto und der heutigen und zukünftigen Digitalisierung irgendwie anders vor.
Ein E-Auto braucht eigentlich nur eine sehr kleine 12V-Batterie....
Diese muss im E-Auto weder einen eventuell sehr kalten Verbrenner-Motor jederzeit sicher starten können, noch ist sie dafür vorgesehen, wie z.b. bei Skodas reinen Verbrennern üblich, eine Art Minimalrekuperation zu gewährleisten noch muss sie nahezu bei jeder Ampel jeweils für kurze Zeit die komplette 12V-Versorgung plus einen zusätzlichen Startvorgang allein übernehmen.
Sie hat es daher eigentlich deutlich besser, als die 12V-Batterie im reinen Verbrenner:
Das aktuelle Verbrennerauto ermittelt ebenfalls den SOH der 12V-Batterie, kann aber im Gegensatz zum E-Auto, ohne gestarteten Motor, nicht jederzeit selbstständig nachladen.
Beim aktuellen, reinen Verbrenner wird die 12V-Batterie zudem, wegen der Rekuperationsfunktion, nur bis ca 80% geladen.
Das bedeutet, dass bei der Batterie faktisch nur 80% ihrer Nennkapaziät genutzt werden können und es bedeutet, dass die Batterie schneller altert, denn Bleibatterien mögen den teilentladenen Zustand, im Gegensatz zu LI-Batterien, nicht.
Das gibt es beim E-Auto nicht...
"Eigentlich" müsste so ein E-Auto daher mit einer 12V-Motorradbatterie (z.b. 20Ah) gut klar kommen.
Dass es bei VWs-MEBs teilweise nicht mal mit einer 50Ah-Batterie klappt, dass die ohne Probleme älter als 1 Jahr wird, liegt ursächlich nicht an der Batteriegröße....
Die Gründe, die sich bisher zeigen, sind:
1. eine teilweise außergewöhnlich hohe Zyklenbelastung durch viele, teilweise in Ruhezeiten entstehende Entladungsvorgänge, die bisher meines Wissens nicht geklärt sind. VW zeigte bisher, so weit ich das hier mitbekommen habe, auch kleine Anstalten, sich um diese Problematik zu kümmern.
2. eine teilweise deutlich verspätete, automatische Nachladung.
Zu Punkt 2:
Wenn, entsprechend des SOC (Ladezustand bzw. Spannungslage) der Batterie, rechtzeitig automatisch nach geladen werden würde, käme es zu keinen Funktionsausfällen und entsprechenden Warnhinweisen mehr und die zyklische Belastung wäre deutlich heruntergefahren.
Selbst das (so schwierig ist eine vernünftigge laderegelung normalerweise nicht...) hat man offenbar bis jetzt nicht geschafft....
Allein durch diese Maßnahme würde die Batterie deutlich älter werden (bei Verbrennern mit Rekuperation wird die ca 5 Jahre alt, bis die ersten Schwächen zutage kommen).
Wenn dann noch die Ursache der häufigen unerklärlichen Entladungen behoben wird, wäre alles gut...
Eine größere Batterie behebt keine der beiden Ursachen, verzögert den Alterungsprozess nur etwas.
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum, habe mich aber vor dem Kauf wochenlang durch alles gelesen, was es zum Enyaq gibt. Das 12V-Thema kannte ich also schon, bevor mein Enyaq Coupé 85 überhaupt auf dem Hof stand. Am 01.07. habe ich ihn übernommen, und noch am selben Abend kam die erste Batterieschutz-Meldung. Willkommen im Club, dachte ich mir.
Weil ich ahnte, dass das länger dauern könnte, habe ich von Anfang an protokolliert und ab Tag 3 einen Bluetooth-Batteriewächter (Intact Battery Guard, misst alle 2 Minuten) direkt an die 12V gehängt. Nach knapp zwei Wochen und über 9.000 Messpunkten kann ich das Ergebnis ziemlich sicher benennen, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen:
Die Batterie war ( zumindest bei mir) nie das Problem. Ruhespannung in jeder einzelnen Nacht konstant zwischen 12,7 und 12,9 V, kein Kriechstrom, saubere Erholung nach jeder Last.
Das Problem sind Zugriffe von außen. Bei mir waren es gleich zwei Täter: das MySkoda-Widget auf dem iPhone-Homescreen und die ABRP-Verknüpfung über Enode. Beides weckt das Auto über die Skoda-Server, das Widget bei jedem Blick aufs Handy, Enode serverseitig sogar dann, wenn die ABRP-App komplett geschlossen ist. Jedes Aufwachen zieht an der 12V, irgendwann ist die Schwelle gerissen und die Meldung kommt.
Der Beweis war am Ende simpel: Widget gelöscht, ABRP-Verknüpfung getrennt, zur Sicherheit noch das Skoda-Passwort geändert. Seitdem sind sechs Nächte vergangen, kein einziges Weckereignis mehr im Protokoll und keine einzige Meldung. Vorher kam sie fünfmal in zehn Tagen. Die Skoda-Kundenbetreuung hat mir nebenbei schriftlich bestätigt, dass Drittanbieter-Verbindungen die Batterieschutz-Funktion auslösen können und man sie trennen soll.
Zwei Dinge bleiben trotzdem merkwürdig und kommen Anfang August beim Freundlichen auf den Tisch: Die Meldung kam bei mir auch bei nachweislich voller Batterie nach einem harmlosen 30-Minuten-Aufwachen. Und einmal blieb das Auto nach einem Kessy-Weckreiz (Schlüssel lag 2 m daneben in der Garage) über 3 Stunden wach, statt wieder einzuschlafen. Die Auslöselogik ist also ziemlich übernervös bzw. inkonsistent.
Mein Fazit für alle mit der Meldung: Bevor ihr die Batterie tauschen lasst, prüft alles, was auf euer Auto zugreift. Widgets, ABRP/Enode, Tronity, Home Assistant, Stromanbieter-Apps. Und den Schlüssel nicht direkt neben dem Auto lagern. Die komplette Auswertung mit allen Diagrammen hängt als PDF an.
Viele Grüße
Michael
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Woww, vielen Dank für die detaillierten Ausführungen!
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Toller Einstand hier im Forum

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Danke für die Ausführungen, super!!! 👏
Eine Anmerkung noch: Hast Du in der App das automatische aufwecken abgeschaltet? (Bei iOS unter „Profil“ zu finden.)
Weckt das Widget dann das Auto immer noch auf?
In diesem Zusammenhang ist mir seit ein paar Wochen aufgefallen, dass ich diesen Schalter immer wieder ausschalten muss, obwohl ich ihn NIE aktiviert habe. Keine Ahnung, ob dieses Auto-Aktivieren der Aufwach-Funktion ein Problem der Beta-Version der Škoda App ist?
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Toller Fehlerbericht. Hoffentlich würdigt ihn der Händler und setzt jemanden dran, der sich das auch durchliest und durchdenkt

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