Beiträge von enopol

    Warum sollte man, wenn die Fehlermeldung ohnehin erscheint, auslesen?


    Wenn diese Fehlermeldung unmittelbar nach dem Update auf 3.8 erscheint, ist die Sache ziemlich eindeutig....


    Wenn die Meldung bei einem 5 jährigen Fz, erst deutlicher nach dem 3.8-Update erscheint, könnte die Werkstatt argumentieren, dass der rSOH halt aufgrund des Fz-Alters die Warngrenze unterschritten hat.


    Auslesen muss man aber auch dann nicht.....die Fehlermeldung kommt ja nur, wenn die Warngrenze unterschritten wurde....wem nützt es dann, den genauen SOH-Prozentwert zu kennen?


    Auslesen macht m.E. nur dann Sinn, wenn noch keine Fehlermeldung erschienen ist und das Fz möglich kurz vor dem Update auf 3.8 ist. Wenn dann, nach dem Update auf 3.8 erneut ausgelesen wird, könnte man nachweisen, dass allein das Update dafür gesorgt hat, den rSOH deutlich ab zu senken.

    Nur das ist ja offiziell der eigentliche Mangel....


    Dass die gesamte rSOH-Ermittlung der Not-Batterie eine m.E. eher "fragwürdige" Angelegenheit ist, ist eine ganz andere Geschichte....

    natürlich "geht" es auch mit dem Radkreuz.....Der Drehschlagschrauber macht die Sache komfortabler und schneller.

    Mir ist das wichtig....

    Eine "richtige" Werkstatt löst die Schrauben daher ebenfalls nicht bereits etwas, solange die Räder noch Bodenkontakt haben.....und die neuen Räder werden noch im angehobenen Zustand wieder mit dem Schlagschrauber etwas (hoffentlich nur "etwas"...) angezogen.

    Wenn die Schrauben z.b. im angehobenen Zustand mit mindestens rund 60Nm über Kreuz fest gezogen wurden, ist es unnötig, dass man die Räder noch nicht voll belastet, bevor man mit dem Drehmomentschlüssel mit 120Nm fest zieht.

    Den Zwischenschritt mit dem Wagenheber kann man sich mit Schlagschrauber ebenfalls sparen. Bei den ohnehin standardmässig gebremsten Hinterrädern des Enyaqs, ist der Zwischenschritt grundsätzlich überflüssig.


    Die Kraftübertragung von der Nabe auf die Felge ist so vorgesehen, dass sie allein durch Reibung zwischen den Auflageflächen beider Komponenten geschieht (wie im Stahlbau üblich...) An den Schrauben sollen keinerlei Scherkräfte auftreten.

    Wenn doch, sind Schrauben nicht mit vorgeschriebenem Drehmoment angezogen und/oder es gibt Schmiermittel zwischen den Auflageflächen der zu verbindenden Teile.

    Den Zentrierring selbst kann man natürlich etwas schmieren. Ob dazu ausgerechnet Kupferpaste zwischen Alu und Stahl sinnvoll ist, würde ich allerdings bezweifeln....


    Ob man die rund 30-kg-Räder 1cm oder 0,5m hebt, bleibt sich bezüglich der benötigten Haltekraft, bis die Räder denn zumindest auf dem Nabenstummel sitzen, gleich....

    Aber das Ausrichten zum wieder Festschrauben. Ich stecke halt erstmal ohne groß zu schauen das Rad auf die Nabe, dann muss ich das Gewicht schon nicht mehr halten und das Rad nur noch auf der Nabe drehen, bis die Löcher passen

    Wenn ich das Rad (Winter- oder Sommerrad ist egal...) auf die Nabe "stecke", muss ich das Gewicht des Rades nicht mehr halten, aber mal kurz loslassen darf ich das Rad dann trotzdem nicht, denn dann bewegt es sich. wegen seines Schwerpunktes, im unteren Bereich nach außen, löst sich dadurch wieder von der Nabe und fällt dann herunter....


    Auch dabei sind die (2) Montagebolzen hilfreich:

    Das Rad bewegt sich mit Montagebolzen nach dem Loslassen zwar auch im unteren Bereich nach außen, aber es kann nicht herunterfallen und es ist (und bleibt...) in dem Fall schon, was die Höhe und den Drehwinkel betrifft, ausgerichtet.

    Also zusätzliche Arbeit und Kosten sind ja relativ, wenn man Montagebolzen und eine Radmontagehilfe auch kaufen und nutzen muss

    Sind eben unterschiedliche individuelle Anforderungen....


    Bei mir ist es so, dass ich die Radmontagehilfe (45€) ohnehin wegen des Rückens nutze. Die Radmontagebolzen (M14x1,5mm), die mich ca 15€ gekostet haben, dienen in erster Linie dazu, dass man das Rad weniger lange per Hand (bzw. in meinem Fall per Montagehilfe) oben halten und dabei ausrichten muss.

    Dass man mit dieser rückenschonenderen Ausrüstung keine Radfixierung benötigt, ist ein willkommener Nebeneffekt.


    Eine günstigere Montagehilfe, die meinen Rücken durch weniger Krafteinsatz und schnellere Montage entlastet, habe ich nicht gefunden.

    Das ist daher insgesamt, trotz der maximal 20sec Zeitbedarf für das Ein- und Ausschrauben der Montagebolzen vermutlich kaum zeitlicher Mehraufwand.


    Mit Montagehilfe und Bolzen (in meinem Fall zusammen insgesamt 60€) brauche ich keine Fixierung des Rades und da ich keine weitere Verwendung dafür habe, wären die (geschätzt) mindestens rund 100€ für das Bessy beyceps-Spannsystem inkl. Ertweiterung, für mich, zusätzliche Kosten.


    Optional ist der Schlagschrauber zu nennen, der die Sache nicht nur etwas flotter macht, sondern grundsätzlich ebenfalls kein fixiertes Rad benötigt, um zu funktionieren. Wenn man eventuell ohnehin bereits Akku, Ladegerät und Werkzeuge einer günstigeren Firma hat, hält sich auch dieser zusätzliche finanzielle Aufwand in Grenzen, denn für diesen Zweck muss es kein sehr leistungsfähiges Gerät sein.

    Ich hatte für meinen bürstenlosen, kurzen Aldi-Schrauber 50 € bezahlt und halte den für die Radschrauben eines Pkw für sehr gut geeignet. Zusätzlich beinhaltet dessen Werkzeugkoffer ca 80mm lange Nüsse, so dass keine Verlängerung notwendig ist.

    Was meinst du mit erstem Knacken beim Schlagschrauber?

    Hast du ihn hier auf weniger als 120nm eingestellt?

    Beim Aldi-Ferrex den ich habe, kann man nur 2 Stufen einstellen.

    Was die angeblich an Drehmoment bringen sollen, interessiert mich wenig.....


    Ich kontrolliere lieber selbst und habe halt heraus gefunden, dass das reale Anzug-Moment, nach einmaligem Knacken (bzw. sehr kurzem Knacken) ca so groß ist, wie mit einem kurzem Schraubenschlüssel per Hand fest angezogen.


    Es bleib dann immer noch etwas an Drehmoment "übrig", um mit dem Drehmomentschlüssel mit dem korrekten Wert (120Nm) fest zu ziehen, wie halt, wenn man das erste Festziehen per Hand macht, auch.

    Das klappt bei mir reproduzierbar und schnell.

    Die VA hab ich mit der Fußbremse festgestellt, dass sich die Nabe beim Ausrichten des Rades nicht mitdreht.

    Zum Feststellen, habe ich den Bessey Beyceps mit Erweiterungskit BEY-IK benutzt. Den Beyceps habe ich zwischen Sitz und Pedal gespannt.

    Hat an sich alles super funktioniert.


    Aber nach dem Radwechsel kamen dann die Probleme

    Ich nutze ja die hier bereits genannte Radmontagehilfe inkl. zweier Führungsbolzen, hauptsächlich um den Rücken wegen der schweren Räder zu schonen....

    Zweiter Vorteil:

    Mit der Radmontagehilfe, richte ich das Rad direkt vor dem Aufschieben auf die 2 Montagebolzen aus....

    Da spielt es nahezu keine Rolle, ob die Nabe mitdrehen könnte oder nicht, wie es sich erst vor ein paar Tagen wieder gezeigt hatte.

    Danach ziehe ich die 5 Radschrauben, bei weiterhin angehobenen Fz, mit dem kleinen Aldi-Akku-Schlagschrauber bis zum ersten Knacken über Kreuz an....auch dieser Vorgang benötigt keine arretierte/gebremste Nabe.


    Dann wird das Fz abgelassen und dann kommt der "Rest" an Drehmoment mit dem Drehmomentschlüssel.


    Beim Demontieren muss ich ebenfalls keine Nabe arretieren/bremsen und es geht zudem sehr schnell:

    Fz anheben, Schrauben mit dem Schlagschrauber lösen und im gleichen Arbeitsschritt heraus drehen.


    Das Feststellen der Bremse verursacht m.E. daher nur zusätzliche Arbeit (und eventuell zusätzliche Kosten, wenn kein passendes Spannwerkzeug vorhanden ist) und wenn es dann noch hinterher zu Problemen kommen kann, würde ich davon absehen.

    Die Temperatur in Verbindung mit der Streckenlänge auch....

    Wenns anfangs etwas kälter ist, wirkt sie die Temperatur (geringe Innen- und Batterietemperatur) bei kürzeren Strecken (z.b. bis 50km) halt stärker aus und in dem Fall spielt die Durchschnittsgeschwindigkeit keine so große Rolle.


    Das konnte ich bei den letzten langen Tages-Touren (jeweils ca 800km, 95% Autobahn) , die jeweils morgens bei tieferen Temperaturen (um die 5 Grad) und entsprechend ausgekühltem Fz begannen, beobachten.

    Anfangs war der Verbrauch, trotz ca identischem Fahrprofil (130km/h wo möglich) definitiv höher.


    Auf Streckenabschnitten, wo 130km/h fast konstant möglich waren. lagen wir bei "aufgewärmten" Fz und Batterie so bei 21,7kWh/100km...mit GJR.

    Nur wenn das Auto noch in Garantie ist.

    Theoretisch vielleicht....

    Ich hatte mir die lackierte, obere Spiegelabdeckung abgefahren, also definitiv kein Garantiefall.

    Abgesehen vom Lackieren war es seitens des Autohauses nur nötig, die neue Abdeckung fest zu drücken, bis alles einrastet.

    Dies wurde auf dem Kundenparkplatz in unter 3 Minuten inkl. Fußweg erledigt, wie ich es selbst beobachten konnte. Berechnet wurden 30 Minuten.

    Begründung:

    So steht es in der einzigen, zu dieser Arbeit passenden Arbeitsposition. Diese beinhaltet nämlich zusätzlich den Ausbau der Abdeckung, der etwas komplizierter ist. Die Abdeckung wurde vom AH aber nie ausgebaut....


    Erst nach einem persönlichen Gespräch mit dem Serviceleiter wurde die Arbeitszeitangabe geändert.



    Den SOH der neuen Backup-Batterie kann ich leider mit einem normalen OBD Adapter und Car Scanner Pro nicht auslesen, oder? Ich habe zumindest auf die schnelle nichts gefunden...

    Man kann den rSOH der Backup-Batterie vermutlich auch mit einem "normalen" OBD-Adapter auslesen, denn dieser Wert ist ja kein besonders geschütztes Geheimnis.


    Mit Carscanner klappt es in der derzeitigen Version schlichtweg deshalb nicht, weil dieser Wert nicht unter den von carscanner vorgesehenen Live-daten erscheint.

    Ist also eine reine SW-Sache.

    (Im carscanner-Profil für die MEBs des VW-Konzerns könnte halt einiges mal geändert werden. Einerseits gibt es ein paar interessante Live-daten nicht, andererseits gibt es einige Livedaten, die für dieses Profil keinen Sinn machen)


    Ob es eine andere App gibt, mit der man den rSOH über einen "normalen" OBD-Adapter auslesen kann, weiß ich nicht. Hier benutzen die meisten halt carscanner. Ein paar Nutzer haben z.b. auch OBDeleven, welches einen eigenen OBD-Adapter nutzt und (u.a.) damit kann man halt nahezu alles auslesen.