Beiträge von enopol

    Außerdem springt bei Verwendung aller Fahrmodi außer „Normal“ die Rekuperation nach Nutzen des ACC oder des TA auf 2/3 zurück. Wieso ist das so? Das ergibt wirklich gar keinen Sinn. Ich schalte z. B. Den ACC oder TA aus, um schön auszurollen und das Auto fängt an mit Reku 2/3 zu bremsen.

    Selbst bei meinem Alt-Enyaq war es so, dass mit ACC (als der die Funktion noch hatte) stärker rekuperiert, als im reinen D (aA)utomatik-Modus.

    Nun zerreißt mich nicht.....

    Misterdublex hatte diese Alternative genannt und ich habe darauf, ausschließlich mit einer Bemerkung zum Verbrauch, reagiert.


    Dass die Luft, egal, ob sie nun durchs Fenster oder per Fz-Lüfter einströmt, gleich warm ist und daher nicht kühlen kann, hatte ich bereits (spätestens durch A66) als beantwortet eingestuft.


    Es ist aber tatsächlich so, dass ich hier bei Kiel (gehört noch zu Mitteleuropa... ^^ ) oftmals keine Kühlung benötige, denn so richtig warm war es nur für wenige Tage oder wenn man mal über Tag in praller Sonne geparkt hat.

    Wenn es allerdings mal so richtig warm wurde (bei uns heißt das: über 30 Grad....), war es selbst auf der Brücke unseres kleinen Schiffs in der Kieler Förde unangenehm, denn auch die Brücke hat keine Kühlung und dazu kommt, dass die Luftfeuchtigkeit relativ hoch ist.

    Fenster und Türen auf nützt dann kaum etwas.

    Wenn die Installation nicht wirklich in Ordnung ist, kann es "heiß" werden.

    Eine oftmals übliche 16A Sicherung wird eher nur dann auslösen, wenn der zugehörige Stromkreis von einem zusätzlichen Verbraucher genutzt wird.

    Die Zuleitungen selbst, sofern sie zumindest 1,5mm² aufweisen und unbeschädigt sind, werden auch bei 3,6kW eher nicht so warm (60-70Grad), dass man sich daran die Finger verbrennt.

    Was wirklich "heiß" werden kann, sind Kontakte. Einmal die, die man nicht sehen kann (in Verbindungsdosen) und meistens die einer Schuko-Dose.

    Das kann im schlimmsten Fall sogar zu einem Brand führen und das durchaus auch schon bei 10A (2,3kW).


    Zumindest den Einfluss der Anschlussdose kann man dadurch entschärfen, dass man eine neue Markensteckdose einbaut und dann sollte zumindest einer Ladung mit 2,3kW (10A) nichts im Wege stehen.


    Zum ADAC-Bericht:

    Die Verluste beim Laden an der Wallbox können ebenfalls heftiger ausfallen. z.b. bei den MEB, wenn es draußen wirklich kalt ist....

    Wenn man das Sparen zum Sport macht, Stichwort: Hypermiling, dann ist es sicher schon eine Hausnummer, sofern man möglichst viele Situationen, wo das E-Auto des Normalfahrers rekuperiert, vermeidet.

    Rekuperieren passiert normalerweise sehr häufig.


    Insgesamt (dazu gehört allerdings mehr, als nur Rekuperation möglichst zu vermeiden), ist es aber, wie hier im Forum beschrieben, möglich, mit einem iV80 im Jahresschnitt auf rund 14kWh/100km zu kommen und das dürfte ca 4kWh/100km weniger sein, als es der Durchschnitts-iV80-Fahrer zustande bringt.


    Ich selbst habe in meiner Praxis nahezu keine ernsthaften Anwendungsfälle fürs Rollen in N. Es ist mir zu anstrengend daran zu denken, zwischen N und D zu schalten und zudem bin ich nicht der einzige Fahrer des Fz......

    Wir wollen das Fz einfach nur komfortabel Fahren (übrigens auch mit voll genutzter Klimaanlage...) und sind mit den ca 17,5kWh/100km (laut Anzeige) als Mittel in fast 3,5 Jahren ganz zufrieden.

    Einen "Schaltwagen" wollte ich eigentlich nicht mehr... ^^


    N benutze ich daher nahezu nur für Waschstraßen und fürs Effizienz-verschlechternde morgendliche Entrosten der mechanischen Bremsen.

    (Antriebs-)Leistung wird sicher keine "flöten" gehen, da der Klimakompressor ja nicht vom Antriebsmotor versorgt werden muss (im Gegensatz zum Verbrenner-KfZ). Wie enopol dir akribisch vorgerechnet hat muss der streckenabhängige Verbrauch steigen, abhängig von der Geschwindigkeit.

    Aus persönlicher Erfahrung kann ich anmerken, dass trotz Kühlung des Innenraums, insbesondere auf langen Strecken, nach meinem Gefühl der Verbrauch weniger stark ansteigt als zu befürchten wäre. Ich denke es gibt hier noch ein paar gegenläufige Effekte:

    - wärmere Luft ist leichter und hat einen geringeren Widerstand

    - Der Reifendruck steigt (kaum einer wird den Reifendruck bei höheren Außentemperaturen regelmäßig kompensieren)

    - Die Batterie hat vermutlich einen geringeren Innenwiderstand, was die Effizienz des Antriebssystems steigert.

    - ???

    Was genau haben diese 3 Punkte mit dem Unterschied zwischen Clima off und Clima on zu tun?


    Wenn der Fahrwiderstand bei Wärme geringer ist, verringert das den Verbrauch des Motors, wenn der Reifendruck steigt, passiert das Gleiche und wenn die Batterie effizienter funktioniert, wirkt sich das letztendlich auf die Reichweite, aber nicht auf den Verbrauch aus.


    Wenn dem Klimakompressor bei Wärme z.b. 2kW E-Leistung zugeführt werden müssen, um eine bestimmte, vom Fahrer gewählte Innenraumtemperatur zu halten oder zu erreichen, bleiben das in jedem Fall exakt 2kW mehr, als der Antrieb selbst benötigen würde......daran ändern geringere Fahrwiderstände oder eine effizientere Batterie absolut nichts...

    Der Kompressor verbraucht dann nicht weniger.....


    Wie sich dieser fixe Mehrleistungsbedarf, den die Batterie zusätzlich stemmen muss und der definitiv in die Verbrauchsanzeige einfließt, dann auf den Verbrauch auf 100km auswirkt, hängt ausschließlich von der gefahrenen Geschwindigkeit ab.

    Im Extremfall, z.b. wenn du im Stau steckst und nur mit 20km/h im Schnitt vorwärts kommst, wird es halt heftig, denn dann führen die beispielhaften 2kW, die für die Kühlung drauf gehen, zu einem ziemlich genau um 10kWh/100km erhöhten Verbrauch in der Anzeige des Fz.

    So weit ich die Freunde des Hypermiling verstanden habe, wenden sie das Ausrollen in N an, um Rekuperation zu vermeiden, denn Rekuperation bedingt immer zusätzliche Verluste.

    Viel besser als rund 70% Wirkungsgrad wirds wohl, je nach Quelle, nicht.

    In D wird halt noch etwas rekuperiert.....wenn ich in N lediglich den Motor minimal bestromen muss, um das Drehfeld mit angepasster Geschwindigkeit (und daher ohne Bremsmoment) zu bewegen, ist das in Summe effizienter.