Beiträge von enopol

    bei der WP geht es ja nicht nur um das andere Kältemittel und dessen direkte Folgen,

    (mehr Undichtheiten, wegen höherem Druck und geringerer Molekülgröße), sondern auch darum, dass es bei einer Klimaanlage die nicht nur per Kommpressor kühlen (wie ohne WP der Fall), sondern auch noch bei Bedarf (also umschaltbar) umgekehrt, als Heizung agieren soll, schlichtweg mehr Peripherie (Ventile und Leitungen) gibt, die eine entsprechend größere Chance auf Probleme bieten.

    Temperatur hatte ich auf 20°C eingestellt. Für die 10 Stunden Heizen wurde 4-5% Akku Verbraucht. 12V Batterie hat keine Probleme gemacht, obwohl das Auto das ganze Wochenende aufgeschlossen war und die Türen / Kofferraum etliche Male geöffnet wurden

    Demnach war deine Klimaanlage 10 Stunden lang aktiv. Somit war auch das HV-System entsprechend lange aktiv und die 12V-Spannungsversorgung wurde für diese Zeit letztendlich durch die HV (DC-DC-Wandler) übernommen.

    Hattest du den Campingmode mit der App aktiviert?

    Mittels Auflastungsgutachten und Eintragung im Fahrzeugschein dürften die Herstellervorgaben obsolet sein.

    ja, die Vorgaben, die in den amtlichen Papieren stehen. Das bezieht sich normal nur auf die Stütz- und Anhängelast und u.U. noch das zul Zug-Gesamtgewicht. Mehr Angaben zu dem Thema gibt es in den amtlichen Papieren meines Wissens nicht und man muss halt so ein Gutachten für sein Fz haben. Die bloße Angabe der AHK-Stützlast, z.b. auch auf der AHK selbst, allein reicht definitiv nicht.

    "Die" Stützlast gilt zudem nur bei Anhängerbetrieb, nicht bei Beladung der AHK mit Zubehör.


    Die Begrenzung der Zuladung auf der AHK, die zudem mit Angaben zur Entfernung des Ladungs-Schwerpunkts und z.b. der Gesamtlänge der Zuladung einher geht, ist der Bedienungsanleitung die zum Fz gehört zu entnehmen....


    z.b. der Seat Alhambra Allrad 184PS (also ebenfalls VW-Konzern) eines Freundes:

    2400kg Anhängelast, 100kg Stützlast und trotzdem sind nur 75kg Last beim Transport von Zubehör auf der AHK zugelassen.

    Real sind also auch bei dem Fz max. 60kg Fahrräder möglich.....


    Das kann der Hersteller z.b. deswegen begrenzt haben, weil sich die Fahreigenschaften negativ ändern könnten:

    Sobald ein Zubehör (z.b. Fahrradträger) korrekt montiert ist, erkennt das Fz einen Anhänger....das Anhänger-ESP ist dann aktiviert und halt auf die Eigenschaften von (schwereren) Anhängern und eine Maximalgeschwindigkeit von um die 100km/h abgestimmt. Bei der Nutzung der AHK als Gepäckträger gibt es keine offizielle Geschwindigkeitsbegrenzung und die Auswirkung auf das Fz ist eine andere

    was den von Aviloo im Zertifikat genannten 95% (bezogen auf 74kWh als Basis) schon etwas näher kommt....


    Die Ladezyklen bezieht man m.E. auf die entladene Energie und auf den Brutto-Energieinhalt.

    egal wie hoch die Stützlast bei kleineren bis mittleren Modellen des VW-Konzerns ist, darf das Gewicht von Zubehör auf der AHK 75 kg nicht überschreiten. Das und noch weitere Einschränkungen beim Beladen der AHK stehen (und standen bei bisherigen Skoda-Fz) zumindest in meiner Bedienungsanleitung.

    Mit der Eintragung der Stützlast in der Zulassungsbescheinigung hat dies direkt nichts zu tun. Auch z.b. mein Skoda Yeti mit werkseitiger AHK, der werkseitig 80kg Stützlast eingetragen hatte, durfte nur 75kg Zubehör auf der AHK schleppen.


    Zudem wäre auch bei einer Zubehör-AHK zu klären, ob nur 75kg Stützlast vorhanden sind, obwohl 85kG auf der AHK selbst stehen.

    Auf AHKs stehen auch manchmal größere Anhängelasten, als in den amtlichen Papieren. Wenn eine größere Stütz- oder auch Anhängelast wirksam sein soll, muss der Hersteller der AHK ein entsprechendes Gutachten/Prüfbericht für deinen Enyaq liefern.

    Dies musst du dann entweder ständig mitführen oder die Zulassungsstelle trägt das in die Zulassungsbescheinigung ein.

    nur funktioniert "Auto-Hold" im Enyaq halt nicht über über die elektrische Handbremse, sondern über die hydraulische Bremse und das auf alle 4 Räder.

    Die elektrische Handbremse im Enyaq muss zudem nicht extra betätigt werden, das sie bei jeder Fahrt ohnehin mindestens einmal öffnet und einmal schließt. Das kann man nicht mal verhindern und deswegen ist die elektrische Handbremse bei jedem normalen Parken im Zustand "geschlossen".

    Während der Fahrt sollte man die elektrische Handbremse nicht unbedingt betätigen, denn das wäre dann eine Notbremsung.


    Das ab und zu auftretende Knacken beim Anfahren kann man durch häufiges Betätigen der Handbremse im Stand übrigens nicht verhindern.... das, wie auch viele andere Tipps und Tricks gegen das Knacken, habe ich schon mehrfach getestet.

    Meine 12V-Batterie überwache ich seit rund 3 Jahren mit einem kleinen Spannungsdatenlogger und daher habe ich schon eine ungefähre Vorstellung davon, was die Ursache ist...

    Die Ursache sind halt alle 12V-Verbräuche, die vorhanden sind, wenn das HV-System nicht eingeschaltet ist.....

    Diese würde ich mal grob in normal und fehlerhaft unterteilen.


    Fehlerhaft sind m.E. die Verbräuche, die z.b. dazu führen, dass es in Ruhezeiten, z.b. nachts im verriegelten Zustand, zu längeren Entladungen kommt (1 Stunde und mehr sich hier durch Forumsteilnehmer bereits mit einem Spannungsdatenlogger protokolliert worden), bei denen die Spannung zum Schluss nur noch um die 12V o.ä. beträgt.

    Das sind in meinen Augen offensichtliche Mängel, nur leider darf sich eine Vertragswerkstatt darum offenbar nicht kümmern.....einmal pro Nacht eine kurzes Aufwecken (3 Minuten...), sehe ich dagegen als normal an.

    (Weswegen das immer mindestens 3 Minuten mit vermutlich um die 80W Leistung erfolgen muss, weiß ich allerdings nicht)


    Zu den normalen Verbräuchen gehören z.b. Tür- und Klappenöffnungen (auch motorisch), inkl. dem dazu parallel startenden E-Klimbim (alle Arten von Lichtern, welche die Kundschaft so begeistern...). KESSY gehört natürlich auch zu den Ursachen und muss, aufgrund der Empfangsbereitschaft, dauernd mit 12V-versorgt werden. Wenn man KESSY so einstellt, dass es bei jeder Näherung mit dem Schlüssel die Fz-Öffnung aktiviert, kann das, je nach Häufigkeit/örtlichen Verhältnissen durchaus zum Problem werden.


    In der App kann man einstellen, dass das Fz grundsätzlich aufgeweckt wird, wenn die App im Smartphone gestartet wird.....auch das ist nicht so wirklich optimal. Jedes Aufwecken des Fz-Bus-Systems, auch wenn es nur darum geht, ein paar Daten ab zu fragen, führt bei meinem Auto mindestens zu einem 3 minütigen Aufwecken mit, geschätzt, ca 6-7A Strombedarf.

    Sobald eine Tür oder Klappe geöffnet oder geschlossen wird hat das, neben dem Energiebedarf von Stellmotörchen usw., ein Aufwecken zur Folge.


    Fazit:

    man kann in Grenzen durchaus etwas dafür sorgen, dass es die Batterie leichter hat....dazu braucht man aber ein paar Kenntnisse, die einem durch Bedienungsanleitungen o.ä. nicht unbedingt vermittelt werden.

    Das ist ja auch verständlich, denn eigentlich sollte so etwas bei einem aktuelleren Auto kein Thema sein.... :)


    In der App kann man die o.a Einstellung deaktivieren.

    KESSY kann man meines Wissens (mein Enyaq hat das nicht...), bei Bedarf, "entschärfen", so dass es bei Annäherung nicht aktiv wird.

    Das Beladen eines Autos sollte so kurz wie möglich erfolgen.....also vorher alles zurecht legen, was ins Auto kommen soll und dann in einem Schwung: hinein damit..... :)

    Coming home/leaving home oder verwandte Spielereien könnte man "abkürzen"/deaktivieren.


    Ist eigentlich alles ein Witz, denn schließlich hat man für all diese Dinge bezahlt.....


    Wo man bis jetzt meines Wissens nichts machen kann, sind die fehlerhaften Entladungen und da kann und will die Werkstatt, so wie ich es hier im Forum erfahren habe, auch nicht helfen.


    Zumindest wenn das Auto nach einer heftigeren Entladung der Batterie noch länger steht, kann man der Batterie etwas helfen, indem man nachlädt. Das könnte per externem Ladegerät erfolgen, man kann dazu aber auch das Fz-eigene System nutzen, indem man z.b. mindestens eine halbe Stunde auf dem Fahrersitz sitzen bleibt :) oder, etwas eleganter, es eventuell per Camping-Modus ferngesteuert versucht.


    Wenn die notwendige Nachladung schon nicht, wie es m.E. sein sollte, automatisch bei geeignetem Ladezustand erfolgt, könnte VW/Skoda das ja mit der Smartphone-App realisieren:

    Sobald der Ladezustand der 12V-Batterie unter einen bestimmten Wert sinkt, gibt es eine Push-Meldung aufs Handy und in der App erscheint ein "Knopf" mit dem man eine 12V-Nachladung starten kann......ist nicht so ganz ernst gemeint, aber der Anlass ist leider traurig genug......


    Vor einigen Tagen sind wir Zelten gefahren und da streckte sich der Beladungsvorgang des Autos, am Tag vorher durchaus auf mehrere Stunden inkl. einiger Pausen (es fällt einem immer noch etwas ein, was mit muss...) und so etwas zieht die Spannung der Batterie erheblich herunter.

    Leider bekommt das der Fahrer normal nicht mit.

    Der würde es durch Warnmeldungen im Fz i.d.R. erst merken, wenn es etwas spät ist. Eine rechtzeitige, automatische Nachladung der 12V-Batterie hat VW offenbar leider bis heute nicht realisiert.


    Bei der Batterie handelt es sich immer um eine Blei-Starterbatterie mit ca 50Ah Kapazität. Die gab es früher in EFB-Ausführung und heute sollen angeblich auch (endlich) AGM-Ausführungen zum Einsatz kommen.

    Eine AGM-Batterie ist aber auch nur eine Bleibatterie. Die kann eine schlechte Behandlung nur etwas länger aushalten als eine EFB oder gar eine "gewöhnliche" Starterbatterie......

    Ein paar Fragen als wartender Neuling:


    - Ist es möglich eine leere Batterie im Fahrzeug (Enyaq) zu laden ohne eine Werkstatt besuchen zu müssen, die per Computer dem Auto sagt, dass die Batterie wirklich voll ist? Das gab es schon zu Verbrennerzeiten und ist ein Unding!

    Ich habe ein Ladegerät, das hat schon vielen für tot erklärte Batterien neues Leben eingehaucht, wäre schön wenn ich das hier nutzen könnte, sofern Bedarf bestünde.


    - Wo befindet sich der steinzeitliche Bleiklumpen beim Enyaq und wie gut kommt man da ran?

    .....unter der Frontklappe und an die Anschlüsse kommt man relativ gut ran.


    Es ist möglich, eine leere 12V-Batterie zu laden.

    Am Minuspol der Batterie ist ein kleines Steuergerät angeschlossen, dass permanent (also auch im verriegelten Zustand ohne Insassen) Strom, Spannung und Batterietemperatur misst und alle dazu gehörigen Daten per LIN-Bus weitergibt.

    Dieses "Steuergerät zur Batterieerkennung" haben auch die Verbrenner des Konzerns seit mehr als 10 Jahren.


    Wenn man die Batterie auflädt wird das durch dieses Steuergerät erkannt und der Ladezustand wird permanent ermittelt.


    Eigentlich ist dem Rest des Autos daher bekannt, wenn die Batterie wieder fit ist. Ob im Falle eines längeren Komplettausfalls der 12V-Spannungsversorgung eventuell zusätzlich noch etwas frei geschaltet werden muss, um wieder fahren zu können, weiß ich nicht.

    Da muss ich widersprechen. Haben in unseren fossilem Autos bisher immer Lebenszeiten von deutlich über 5 Jahren gehabt 8 sogar im Diesel, der seit 10 Jahren oder länger mehrmals am Tag nur Kurzstrecke bewegt wird.

    Selten kam es mal vor, dass ich ein externes Ladegerät mit Refresh-Funktion anschließen musste.

    Dann ist wohl eher das Ladegerät im Enyaq mist, in Kombination mit regelmäßig zu tief entladener Batterie.

    Ansonsten lebt ein Starterakku schon recht lang,, auch bei regelmäßiger Ladung / Entladung.

    Bei älteren Batterien schaue ich allerdings auch gern mal auf den Flüssigkeitsstand und fülle mal destilliertes Wasser nach. (Eher selten, aber jetzt wo ich es grad laut ausschreibe…)

    Blei-Starterbatterien haben nur eine relativ geringe Zyklenzahl bis sie z.b. nur noch 80% Batteriegesundheit (SOH) besitzen. EFB, AGM oder Gel-(Blei)Starterbatterien sind bezüglich der Zyklenzahl etwas besser, aber trotzdem noch lange keine Deep-Cycle-Batterien.

    Beim bisherigen/früheren Einsatz von Starterbatterien kamen kaum "Zyklen" zustande, denn die Batterien wurden in der Regel hauptsächlich durchs Starten belastet und danach umgehend, während der gesamten Fahrt, geladen.

    Der Energieumsatz war gering und es reichte eine 08/15-Blei-Starterbatterie oftmals für 10 Jahre o.ä. "Lebensdauer" aus.

    Das einzige Kriterium war früher, dass sie den Motor noch starten konnte......wieviel Energie sie bei akzeptabler Spannung noch abgeben konnte, war eigentlich kein Thema.


    Spätestens mit den fossil angetriebenen Fz, die Start&Stop plus Rekuperation über die Starterbatterie hatten, war das vorbei.

    Neben den Steuergeräten, die auch im Stillstand Strom benötigen, kamen deutliche Entladungen durch den Start&Stop-Betrieb und durch den Rekuperationsbetrieb hinzu. Was aus der Batterie entladen wurde, musste auch wieder geladen werden und somit war der Energieumsatz dieser Batterien (= Zyklenanzahl) deutlich höher, als bei älteren Fz, ohne diese "Segnungen" moderner Spritspartechnik.


    Diese Fz bekamen aus diesem Grund i.d.R. von Anfang an zyklenmässig verbesserte Blei-Starterbatterien. Im VW-Konzern meist EFB oder AGM-Ausführungen.

    Wenn das Start- und Stopp-System plus die Rekuperationsfunktion bei normaler Nutzung noch voll funktionsfähig sein sollten, sind diese Batterien meist nicht älter als 5-6 Jahre und dann sollten sie eigentlich getauscht werden.


    Die Batterie meines Enyaqs ist noch relativ fit.

    Das wird u.a. daran liegen, dass ich kaum elektronischen Schnick-Schnack habe und etwas auf die Batterie achte. Meine Batterie wird zudem auch in Stillstandszeiten kaum entladen. 14-tägiges Stehen am Flughafen ist für die noch kein Problem.

    Nach ca 2 Jahren hatte die gem. OBD (Carscanner reicht dazu) eine entladene Gesamtkapazität von rund 1500Ah.

    Das entspricht gerade mal rund 30 äquivalenten Vollzyklen (ein Vollzyklus sind rund 50Ah).


    Das ist ungefähr die Zyklenzahl/pro Jahr die so eine Starterbatterie leisten können muss.

    Von Zyklenzahlen, die LI-Batterien leisten können sollen (Größenordnung 1000), sind wir bei Blei-Starterbatterien meilenweit entfernt.

    Spätestens bei ca 80 äquivalenten Vollzyklen (= rund 4000Ah Entladung) ist bei der Starter-Batterie mit einiger Sicherheit Schluss......dann reicht die nicht mal mehr für meinen Enyaq, wo sie ja eigentlich nicht allzu viel machen müsste....wenn denn alles gut funktionieren würde....


    Wenn solche verbesserten Blei-Starterbatterien in Enyaqs (oder sonstigen MEBs) teilweise bereits nach 1 Jahr nicht mehr in der Lage sind, die Funktionen des Fz zu versorgen (und gewechselt werden müssen), deutet das u.a. darauf hin, dass sie ein deutlicher Energieumsatz (=höhere Zyklenzahl) geschädigt haben muss.

    Mein Carport ist topfeben. Da rollt nix. "N" und autohold sind faktisch nicht nötig, um den Wagen im Carport sicher abzustellen. Das Problem besteht darin, den Wagen ohne autohold in das Carport zu bugsieren. Dazu muss ich auf dem Vorplatz des Carport im Rückwärtsgang so weit "beschleunigen", dass der Wagen während des Rollens auf N geschaltet werden kann und ohne zu bremsen die letzten Meter ins Carport rollt. Dann - und nur dann - blockiert die automatische Handbremse nicht.

    Muss ich das Auto per Pedal zum Stillstand bremsen, greift das auto-hold in die Speichen - und beim nächsten Losfahren knackt's.


    Das Knacken habe ich neulich, als der Wagen nicht losfahren wollte, überlistet, indem ich zuerst ganz leicht im Rückwärtsgang angefahren bin (nur ein Rucken, ohne Bewegung des Wagens) und dann erst vorwärts aus dem Carport rausgefahren bin. Dann "knackt's" nicht mehr, sondern "klickt" nurnoch.

    So werde ich es weitermachen, wenn die Bremse so festgebacken ist, dass das Auto nur unwillig loszufahren bereit ist (Regen + mehr als ein Tag Stillstand).

    Wenn dein Auto im Carport "abgestellt" wird, wird es mit (aktiviertem) "autohold" nur so lange fest gehalten, wie die "Zündung", also die Fahrbereitschaft aktiviert ist.

    Danach wird das Fz mit der "Parkbremse" fest gehalten und das lässt sich im verriegelten Zustand ohne besetzten Fahrersitz normal (leider) nicht ändern.

    Die dauernde Parkbremse bei abgestelltem Fz ist zudem die Ursache, dass die Bremsbeläge in der Bremstrommel bei länger einwirkender Feuchtigkeit festbacken und so für das Knacken beim Anfahren sorgen können.


    "Autohold" sollte während der Fz-Bewegung m.E. nicht aktiv werden, denn es soll das bereits stehende Auto nur "halten".


    Was stört ist wahrscheinlich die Funktion des Notbremsassistenten/Rangierbremsfunktion, die (vermutlich) nach dem Stillstand "Autohold" zum Einsatz bringt.

    Auch wenn du Autohold deaktivierst, wird ein selbsttätiges, schlagartiges Bremsen unter bestimmten Bedingungen (vermutlich) nicht ausbleiben. Die Bremse wird danach, da autohold deaktiviert ist, lediglich wieder automatisch freigegeben.


    Ich habe dieses selbstätige Bremsen beim Rückwärtseinfahren in mein Carport auch manchmal.

    Ursache ist bisher ausnahmslos, dass ich etwas zu schnell war bzw. einen etwas zu zappeligen Fuß auf der Bremse hatte.


    Bei der Einfahrt in das Carport gebe ich gar kein Gas und reguliere die Geschwindigkeit lediglich behutsam sehr weit herunter. (Wichtig ist: dabei sehr langsam fahren und sehr behutsam regeln....) Mit der Methode kann ich, reprouzierbar, bis auf ca 15cm bis zur Carport-Rückwand heranfahren, wobei mein Autohold schon seit Jahren grundsätzlich aktiviert ist.

    Ähnlich ist es auch auf Querparkplätzen, wo sich hinten z.b. eine dichte Hecke oder ein Zaun befindet.


    Wenn du auf dem Vorplatz "beschleunigen" musst, um das Fz ins Carport rückwärts ein zu parken, bist du eventuell schlichtweg zu schnell......