Beiträge von enopol

    Ich schätze, dass es eventuell mit der Kombination von Steuergeräten optionaler Funktionen zu tun hat.

    Mein iV80 hat nur wenig Zusatzausstattung und bisher, obwohl nahezu permanent die Spannung überwacht wurde, nahezu keine Auffälligkeiten in den Ruhephasen.

    Insgesamt säuft aber auch mein Enyaq für meinen Geschmack zu viel Strom bei simplen Abfragen o.ä.


    Dass es überhaupt dazu kommen kann, dass das Fz aufgrund einer (vom Fz selbst....) ausgelutschten 12V-Batterie nicht mehr starten kann, ist bei einem E-Auto mit ausreichend Energie im Fahrakku, ein Unding.....das kann man mit einiger Sicherheit besser machen.....und das schaffen auch weniger schlaue Leute.


    Heraus zu bekommen, welche Steuergeräte ungewollt durch was getriggert werden und dies ab zu stellen, ist m.E. eine ganz andere Nummer.

    An dieser Stelle teile ich gerne eine Methode mit Euch, die mir selbst häufig hilft, mich nicht über vermeintliche Missstände aufzuregen.


    Gedankenspiel: stellen wir uns mal kurz vor, die VW-Ingenieure wären weder besonders böse noch besonders dumm ... welche anderen Erklärungen könnte es dafür geben, dass sie eine 12V-Batterie mitsamt dieser bestimmten Ladelösung in die Systemarchitektur der (aus Konzernsicht strategisch überlebenswichtigen) Elektro-Plattform eingeplant haben?



    Vielleicht, weil sie nicht daran gedacht (es nicht intensiv getestet) haben, wie oft und wie intensiv es zu Entladungen in der so genannten Ruhezeit kommen kann.....und wie schnell die Warnschwelle bezüglich des Batteriezustandes unterschritten werden kann, was dann zu Funktionsausfällen führt.


    Das zeigt eigentlich schon die Wahl der anfänglich verwendeten Starterbatterie:

    Es wurde anfänglich eine Batterie der Bauart EFB verwendet.

    Theoretisch, es geht ja lediglich um die Ansprüche eines reinen E-Autos, war das m.E. völlig ok....


    Warum nicht von Anfang an, eine AGM-Batterie, die bekanntlich genau das (etwas) besser kann, was in einem MEB gefordert wird, nämlich mehr Zyklen durchhalten?

    Wusste man nicht, wieviel Kapazität ein MEB in einem Jahr in der Realität in die Batterie durchschnittlich lädt, bzw. entlädt?


    Erfahrungen mit diesen Batteriebauarten sollte es reichlich geben, denn nahezu alle reinen Verbrenner des Konzerns haben so ca ab 2013 (Ca. Start des Golf 7) ein Start&Stop-System inkl. Rekuperation verbaut, dass die Batterien "eigentlich", aus mehreren Gründen, deutlich mehr fordern sollte, als es bei einem reinen E-Auto der Fall ist...u.a., weil es bei den Verbrennern keine Möglichkeit gibt, jederzeit, auch in Ruhephasen, nachladen zu können.


    Bei diesen Verbrenner-Fz kommt es meiner Foren-Beobachtung nach zu einer durchschnittlichen, vollständigen Funktionsdauer von, ganz grob, rund 5 Jahren. Erst dann findet z.b. Start und Stop weniger bzw. weniger lange statt,

    Ohne die spritsparende Start&Stop-Technik, sowie Minimalrekuperation, kommt man i.d.R., selbst mit günstigen Starterbatterien, weiter.....das kann man bei vielen älteren Modellen sehen.


    Zumindest das (die 5 Jahre...) sollte man bei den MEBs daher auch hinbekommen, weil deren Voraussetzungen für ein längeres Starterbatterieleben, "eigentlich" deutlich besser sein könnten.


    Die Realität zeigt bisher, dass die kurze Lebensdauer der Starterbatterien nicht nur mit bedauerlichen Einzelfällen (und selbstverständlich nur aufgrund der schlechten Batteriequalität...) erklärt werden kann. Zudem gibt es handfeste, private Spannungsdiagramme die durchaus Anormalitäten zeigen, welche die relativ starke Entladung während der Ruhephasen deutlich machen.

    Diese Diagramme werden von VW/Skoda nicht gewürdigt und eigene Langzeit-Aufzeichnungen machen die Werkstätten nicht bzw. dürfen sie offenbar nicht machen. Sie wechseln nur die Batterie.....


    Auf mich macht diese Schlappe mit den teilweise sehr kurzen Batterie-Funktionszeiträumen bei den MEB (durchaus auch nur mal 1 Jahr...) eher den Eindruck, dass da etwas generell nicht stimmt (wieso wird in Ruhephasen teilweise für 1-2 Stunden recht viel Strom, und für was, gebraucht?), eventuell vorher nicht ausreichend getestet wurde oder man es drauf ankommen lassen wollte, weil keine Zeit mehr vorhanden war.

    Ausgreift wirkt das definitiv nicht, egal wie schlau die Ingenieure waren.

    Das Problem hat sich mittlerweile "rumgesprochen" und dank nicht so seltener Vorfälle, sind die Werkstätten darin auch bestens "geschult"

    Anhand der Fzg. Nummer weis man auch welche Batterie verbaut ist und wie alt diese ist ergibt sich ebenfalls. Da wird ein Wechsel

    günstiger sein als lange zu diskutieren.

    Vor allem wenn es noch innerhalb der Gewährleistung zum Mangel kommt (wie in diesem Fall), ist es m.E. gar nicht so dumm, ohne Diskussion die Batterie zu tauschen. Dann ist in innerhalb der Gewährleistungs- und innerhalb der normalen Garantiedauer für Skoda Ruhe.....

    Die eigentliche Ursache könnte ja immer noch geklärt werden..... :)



    Wie soll das denn technisch funktionieren?
    Wenn Ladequelle und Verbraucher parallel an der Batterie hängen, dann wird da gar nichts "durch die Batterie gezogen". Aus Sicht der Batterie wird "genettet". Sie puffert Verbrauch und ist ansonsten immer einfach nur voll.


    Ich vermute, dass letzteres eher das Problem ist.
    Die Batterie hat selten wirklich was zu tun und wird halt auf Dauer "totgeladen". Was aber erstaunlich wäre angesichts heutiger verfügbarer Ladetechnik.

    Eine Starterbatterie wird nicht tot geladen, wenn sie ständig (bei jeder Fahrt) etwas entladen und nahezu wieder vollgeladen wird. Das zeigen Millionen von Verbrennern des VW-Konzerns.....

    Zudem: Die Ladequelle "hängt" zwar ständig an der Batterie, aber sie ist bei weitem nicht ständig aktiv.....


    Das Problem einiger MEBs (ist ja bei VWs-IDs z.b. das Gleiche) ist, dass die Ladequelle automatisch erst eingeschaltet wird, wenn der Spannungszustand i.d.R. unter 12,0V liegt. Dazu kommt ein teilweise relativ hoher "Ruhestrom"-Bedarf, wobei man bei einigen Fz eigentlich nicht von "Ruhe" sprechen kann.

    Hier im Forum sind Spannungsdiagramme von "Problem"-Enyaqs gepostet worden, die das eindeutig zeigen.


    Dadurch kommt es häufig zu einer tieferen Entladung und nachgeladen wird i.d.R. leider erst, wenn der Fahrer sich hinsetzt....dadurch haben einige MEBs eine relativ hohe Lade- und Entladekapazität, die man sich per Carscanner ansehen kann. Das bedeutet viele Zyklen und das ist das Gegenteil von "nur voll".

    Starterbatterien sind eigentlich eher für "nur voll" gedacht und nicht für ständiges laden und entladen.

    Der Toyota ist m.E. zudem etwas leichter, als ein Enyaq mit Allrad....und eventuell ist die Leistung beim Sprint besser verteilbar. Bei den MEB-Allradlern geht es ja zum großen Teil nur über den Heckantrieb

    Wir haben uns (wieder mal...) dazu entschieden, zu großen Teilen auf das "Ladewirrwarr" zu verzichten. Allein insgesamt rund 1500km (plus 2 Zwischenübernachtungen und 2 teure Brücken) sparen wir durch das Fahren mit der Fähre bei unserem Schwedenurlaub ein.

    Die Fähre startet ca 10km von unserem Wohnort entfernt.....

    Ob sich ein Lade-Abo überhaupt noch lohnt, können wir uns noch in Schweden überlegen; wir kommen ja mit nahezu 100% Ladezustand in Schweden an.

    3. Es ist ein Aviloo-Batteriezertifikat vorhanden, SOH wird dort mit 93.3% angegeben, was leicht unterdurchschnittlich lt Bewertung sein soll. Ist das besorgniserregend, wenn man bedenkt dass meine Mutter ca 10.000km im Jahr fährt, und fast ausschließlich an einer eigenen Wallbox laden wird...? Begrenzung der Ladung auf 80% / Battery Care geht doich sicher auch beim 60er, oder?

    Als wir das Auto vorhin angeschaut haben, hat es mich etwas gewundert: lt Anzeige war der Ladezustand bei 85%, die angegebene Reichweite aber nur bei 249km und das bei einem Langzeitverbrauch von ca 18.5 kWh/100km lt Bordcomputer..

    Ein SOH von gut 93% wäre bei fast 100tkm m.E. sehr gut.....die Frage ist für mich eher, wie der SOH beim Test durch VW/Skoda aussehen würde.....


    Ein Rückschluss auf die aktuelle Reichweite unter Verwendung des Langzeitverbrauchs funktioniert eindeutig nicht.....

    Als du 85% Ladezustand in der Anzeige gelesen hattest, hättest du zusätzlich auf den Verbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit ab Start und ab Laden schauen sollen.

    Die aktuelle Reichweite wird anhand der zuletzt gefahrenen Strecken vom Fz geschätzt.


    245km ist bei (bestenfalls, SOH 100%) 58kWh-Netto-Akku-Inhalt und 85% Ladezustand zudem nicht ungewöhnlich. Das entspricht halt:

    20,12kWh/100km.

    Diesen Wert hättest du mit dem Verbrauch ab Start vergleichen sollen.....

    Den vorderen Antrieb hörst Du aber nur, wenn Du entweder sehr stark beschleunigst oder generell oder nur beim Antrieb den Sportmodus eingeschaltet hast, in welchem der vordere Antrieb zumindest bei den 80X permanent mitläuft.

    ich schrieb ja vorher, dass man den vorderen Antrieb vermutlich beim Beschleunigen und Rekuperieren hört.....

    Auszuschließen wäre aber nicht, dass man ihn auch nahezu ohne Last hört.

    Meinen Heckantrieb höre ich z.b. am lautesten, wenn ich durch die bestimmten Geschwindigkeitsbereiche "ausrolle"; z.b. wenn ich bei 100km/h vom Gas gehe (im normalen D-Modus). dann ist das Lautstärkepeak ca bei 94km/h vorhanden.Der vordere Antrieb läuft, genau wie der hintere Antrieb, ebenfalls ständig mit (auch der hat keine Kupplung....).....und der könnte daher ebenfalls Geräusche ohne besondere Last, z.b. beim Ausrollen, machen.


    Man sollte in diesem Thread m.E. daher schon ziemlich exakt nennen, worum es geht:

    Allrad- oder Heckantrieb, 85er oder alt.

    Tritt das Geräusch stärker unter Last (beschleunigen oder rekuperieren) oder eher ohne Last (z.b. beim Ausrollen) auf.


    Beim Allrad wäre es zudem wichtig, zu beschreiben, ob das Geräusch von vorn oder eher von hinten kommen.....


    Eine potentielle TPI o.ä., wo es um derartige Geräusche geht, wird sich sehr wahrscheinlich nicht auf iV80 und 85 beziehen, sondern immer nur auf Modelle mit vergleichbarem Antrieb.

    Warum im Skoda Navi nicht einfach "ionity entlang der Route" suchen. Dann werden Dir alle ionity nach Entfernung übersichtlich angezeigt.

    Geht leider aber nur bei ionity, wäre sehr schön, wenn es auch mit den anderen Ladeanbietern funktionieren würde. Dann bräuchte man eigentlich gar keinen Ladeanbieterfilter mehr!

    na ja, das wäre dann ja letztendlich ein universeller Ladeanbieterfilter.....

    Wenn das Navi bestimmte andere Ladeanbieter "entlang der Route" auf Zuruf anzeigen könnte, wäre es sehr wahrscheinlich auch dazu in der Lage, von vorn herein mit bestimmten anderen Anbietern zu planen, so wie es die App schafft.

    Wir sollten hier im Thread m.E. schon sauber die grundsätzlichen Fz-Typen (Allrad, heckantrieb, iV80 und 85er) unterscheiden:

    Der gesamte Antrieb mit AP550-Motor (ab 85er) ist gegenüber dem Antrieb mit AP310-Motor, um den es hier ursprünglich ging, meines Wissens deutlich geändert.

    Zudem ist es, zumindest beim Beschleunigen und Rekuperieren, bei eventuellen Geräuschen nicht aus zu schließen, dass die mit dem vorderen Antrieb zusammenhängen.