Beiträge von enopol

    Nein. Das TFL sollte theoretisch gedimmt werden damit das Streulicht nicht stört. Das Schlechtwetterlich streut nicht sondern leuchtet tief und weiter nach links bzw. rechts

    Dann wäre es bei "normalem" Wetter bezüglich der Sichtbarkeit ja eigentlich egal, ob man Abblendlicht oder Schlechtwetterlicht einschaltet.

    Wenn man aus Gewohnheit, wenn es hell ist, grundsätzlich Schlechtwetterlicht einschaltet, ist es durchaus gut möglich, dass man das eben "aus Gewohnheit" auch dann macht, wenn eigentlich Abblendlicht vorgeschrieben ist (z.b. Abends).

    ich stelle mir das ungefähr so vor, wie mit carscanner:

    Carscanner kann bekanntlich nicht auf alle Livedaten zugreifen, aber es wäre möglich, wenn die Entwickler von Carscanner dies ermöglichen würden (und dafür gerne einige, für MEBs unsinnige Werte, einstampfen...)


    Da man im Cockpit durchaus Werte sehen kann, die letztendlich vom BMS der HV-Batterie (Stg 8C) stammen (z.b. SOC, Leistungs-/Rekubalken und Leistungs-/Rekubegrenzung), dürfte der "Sprung" zum Wert "Batterietemperatur", der ebenfalls vom Stg 8C stammt, eigentlich kein Problem sein......man muss es nur wollen/umsetzen.....


    Sicherheitstechnische Bedenken (s. Beispiel koreanisches TV-chinesischer Batteriespeicher) kann ich bei einem geschlossenen System im Fz nicht erkennen und bezüglich der bloßen Anzeige des Wertes "Batterietemperatur" schon gar nicht.

    Ähnliches gilt m.E. für die Aktivierung von Simpel-Pre-Heating bei Alt-Fz....

    Meine Frau und ich drücken schon aus Gewohnheit bei jeder Fahrt wenn es hell ist

    auf die Schlechtwettertaste. Ansonsten ist das Heck dunkel und der angehängte

    Anhänger auch.

    ...aber dann sieht dich von vorn eventuell ja keiner ^^ .....oder ist man mit Schlechtwetter-Licht genau so gut von vorn zu erkennen, wie mit TFL?

    TFL ist am Tag besser sichtbar als Abblendlicht. Es ist auf maximale Streuung ausgelegt und die Sichtbarkeit am Tag. Abblendlicht ist im Gegensatz dazu auf minimale Streuung ausgelegt und daher am Tage weniger gut erkennbar, vor allem, wenn man sich nicht direkt im Lichtkegel befindet. Zusätzlich verhindert die Bauart als Projektionslampe (gewollt) Streuung im Vergleich zu Halogenlampen mit Vollreflektor (und vielleicht sogar noch Streuscheibe).


    Das gilt auch bei Dämmerung und schlechter Sicht wie Nebel tagsüber.


    Davon abgesehen finde ich den Wegfall der Kontrollleuchte auch dämlich.

    Ja, TFL ist am Tag besser sichtbar, aber die TFL-Vorrangschaltung des Enyaqs hat halt in den o.a. Situationen Nachteile, die wiederum der Sicherheit abträglich sind.

    Eine Skandinavienschaltung kann man beim Enyaq werkseitig leider nicht auswählen.

    Gibt genug Leute, die in solchen Situationen lustig ohne eingeschaltete Rückleuchten fahren, weil sie halt, durch eventuell monatelange Gewöhnung an die Lichtautomatik, daran in dem Moment nicht denken.


    So gesehen halte ich eine durch den Fahrer wählbare Abblendlichtschaltung, die nicht bei jedem Start erneut erfolgen muss, in Summe für die bessere Lösung und fährt, laut STVO, grundsätzlich mit zulässiger Beleuchtung.

    Hab Scandi TFL eingestellt und zusätzlich die Empfindlichkeit auf hoch. Da geht das Licht sehr schnell an.

    Was hat die Scandi-Lichtschaltung allein mit der Empfindlichkeit des Sensors zu tun?

    Werkseitig gab es das m.E. beim Enyaq ohnehin nicht, oder?

    Scandi TFL codieren dürfte bei neueren Enyaqs nicht mehr möglich sein


    Wenn es über dem Sensor hell ist, schaltet der nicht auf Abblendlicht (z.b. dichter Bodennebel am Tag)....und wenn es lediglich vor dem Fahrzeug hell, aber über dem Fz dunkel ist (z.b. Ausfahrt aus einem Tunnel oder einer Unterführung) wird noch nicht auf TFL geschaltet und die gesamte Instrumentenbeleuchtung bleibt, obwohl der Fahrer eventuell auf eine hell erleuchtete Fahrbahn schaut, ziemlich dunkel....

    Ich vermute, dass der rSOH-Wert schon "ermittelt" wird, also nicht nur stumpf nach Zeit o.ä. heruntergezählt wird. Dadurch verringert er sich bei älterer, auf 100% zurück gesetzter Batterie zu Anfang recht schnell.

    Die "Besonderheit" dieses rSOH-Wertes liegt m.E. darin, dass nur eine Richtung möglich ist:


    So, wie die SOH-Ermittlung bei der 12V-Starterbatterie gemacht wird, ist es jedenfalls nicht.....dort kann der SOH-Wert auch wieder besser werden...

    Da muss ich kurz einhaken. Auch wenn das Licht "jetzt gerade" eingeschaltet ist, heißt das nicht, dass es das in einer Minute auch noch ist. Bei Nebel (oder auch bei schlechterem Wetter) schalte ich immer das Schlechtwetterlicht ein. Dann leuchtet rundherum alles. :) Nur so am Rande. :)
    LG

    Wenn man dran denkt, ist alles gut....

    Nebel am hellichten Tag mit Sichtbehinderung kommt in meiner Praxis nur sehr selten vor.


    Zu 99% funktioniert die Umschaltung auf Abblendlicht ansonsten und man muss sich daher gar nicht um das Licht kümmern.


    Wenn ich aber zu 99% meiner Fahrten nichts am Fahrlicht ändern oder einschalten muss, gewöhne ich mich dran und die Wahrscheinlichkeit, dass ich bei dichter werdendem Nebel und ausreichender Helligkeit, nach einigen Monaten...., sofort darauf komme, mein Abblendlicht ein zu schalten ist nicht übermässig groß.


    Deswegen ja auch meine ganz simple Forderung, ständig mit Abblendlicht (ohne es jedesmal am Tag aktiv einschalten zu müssen) fahren zu können. Das geht ja bei meinem Fz nicht.

    Dann ist das Licht gem. STVO immer zulässig (u.a auch in Skandinavien usw.) und dann bräuchte ich auch keine komfortablere Anzeige.

    Mit LED-Technik beim Abblendlicht ist spezielles Tagfahrlicht eigentlich überflüssig.

    Da werden ja nicht mal Kosten gespart, bei einem digitalen Display sind das ja nur ein paar Zeilen Code. Ein echtes Lämpchen braucht es da nicht.

    Glaub schon, denn die Lämpchen befinden sich praktischerweise gleich fertig in den Schaltern und die Schalter produziert der Konzern vermutlich für viele seine Fz-Typen...Displays sind hingegen meist unterschiedlich.