Beiträge von enopol

    Das ist, zumindest für mich, keine Alternative, sondern ein "Turmbau-zu-Babel"-Heber....., der halt dort, wo bei normale Hebern den Aufnahmeteller befestigt ist, einen festen "Turm" aufgesetzt bekommen hat.


    Dadurch beträgt die minimale Hubhöhe bereits stolze 185mm und wenn man auf 535mm Hubhöhe kommen will, muss man den kleinen Aufnahmeteller per Gewinde vorher zusätzlich um 50mm heraus drehen.

    dann beträgt die Anfangshubhöhe allerdings bereits 185 + 50 = 235mm......

    Bereits mit der minimaler Hubhöhe dieses Hebers von 185mm bekomme ich den nur knapp unter den Steg vom Enyaq......


    So eine Konstruktion hat daher Nachteile, auch den, dass das ganze Konstrukt durch den "Turm" und die Gewindestange wackeliger ist, als bei einem üblichen Heber. So etwas möchte ich nicht....


    Ein Rangier-Heber der grundsätzlich bei ca 100mm startet und dann bis ca 500mm 3t hebt, wird wohl immer so ca mindestens um die 30kg wiegen. Der braucht dazu nämlich zwangsläufig einen längeren Hubarm und baut dadurch insgesamt länger.


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    Wenn das Fz lernen könnte, müsste es u.a. auch diverse Fehler, die durch die here-Festdatenbank (durch mangelnde Pflege...) für Streckenabschnitte bestehen, mit der Zeit ausgleichen.

    Wenn in here z.b. für eine bestimmten Außerorts-Streckenabschnitt noch 50km/h drin stehen, diese Regelung ab schon seit längerer Zeit aufgehoben ist und daher von den meisten Fahrern, zumindest denen, die noch selbst in der Lage sind, die gültige zul Geschwindigkeit zu ermitteln, 90-100km/h gefahren wird.


    Das kann das Fz bzw. irgendein Server m.E. aber nicht und dass es sich für tausende von Streckenabschnitten das Lenkverhalten merken kann, um dieses in Echtzeit an Fz fahrende Fz weiter zu geben, halte ich daher für Wunschdenken.

    Reden wir denn vom gleichen Fahrwerk?

    also mein Fz hat das absolute Standard-Fahrwerk, ohne jeglichen Aufpreis....

    Mein kleiner Michelin 2t-Heber, sollte (habe gerade noch mal nach geschaut) offiziell sogar nur 35cm Hubhöhe haben. Gemessen hatte ich ca 36cm und mit dem Heber habe ich im 1. Fz-Jahr 2x mal alle Räder gewechselt....

    funktionierte definitiv....


    Vorteile zu meinem jetzigen 2,5t-Alu-Heber von BGS:

    ----der kleinere Aufnahmeteller. Der Batteriekasten wurde beim Anheben nicht bedrängt

    ----Heben mit deutlich weniger Krafteinsatz (aber entsprechend viel mehr Hüben)

    ----Weniger Platzbedarf beim Heben durch den erheblich kürzeren, um 180Grad schwenkbaren Betätigungshebel

    ----Viel geringeres Gewicht. Ca nur die Hälfte des BGS-Alu-Hebers (27kg), den ich noch so gerade in den Keller schleppen kann...


    Nachteile

    ----wirkt deutlich instabiler...

    ----deutlich kleinere Standfläche

    ----bedingt durch den, bei 35cm Hubhöhe, nur recht kurzen Hubarm, deutlich mehr horizontaler Bewegungsbedarf am Boden

    Sorry, aber B.L.O.E.D. ist doch das bescheuertste was die Elektromobilität jemals hervorgebracht hat.


    Erklär das mal dem "Diesel-Dieter" . . .

    Darüber lachen wohl nahezu alle Diesel-Dieters.......m.E. zu Recht.


    Das preheating ist allerdings auch nur eine elegantere (vor allem verkehrssichere) Methode, Energie "zu verbraten", um die technischen Defizite heutiger Batterietechnik (starke Temperaturabhängigkeit) zu kompensieren.


    Wenn man Diesel-Dieter dann noch zusätzlich erklärt, dass die Geschichte mit der einigermaßen akzeptablen Ladegeschwindigkeit, trotzdem nur funktioniert, wenn man den "Tank" relativ leer gefahren hat, steigert sich das Lachen vermutlich noch.


    Das sind Dinge, über denen man als E-Autofahrer stehen muss.....

    ABRP kennt aber die Batterietemperatur, die ich am nächsten Morgen habe (wir fahren meist früh morgens los) nicht und selbst wenn die bekannt wäre, ändert das nichts an der Tatsache, dass ich die Temperatur für schnelleres Laden bei meiner Fahrweise (möglichst 130km/h auf der AB) nicht annähernd erreiche.


    Selbst ABRP mit Livedaten kennt diese ja erst bei Abfahrt und in wie weit ABRP "weiß", wie sich das mit der Batterieerwärmung meines Enyaqs, sowie dessen Ladegeschwindigkeitseinschränkung bei niedrigen Temperaturen und dem erhöhten Heizenergiebedarf bei "kalter " Abfahrt verhält, lasse ich mal dahin gestellt.

    Das kann ich m.E., durch Erfahrung, manuell besser....


    Daher ist ein möglichst "voller Tank am Morgen" bei längeren Touren für mich grundsätzlich die sinnvollste Möglichkeit. Dann kann ich bis zu ca 2,5-3h fahren und so ist die Chance größer, dass die Batterie etwas durchs Fahren angewärmt ist und sie durch die bis dahin etwas angewärmte Außenluft dabei parallel nicht mehr so stark gekühlt wird.

    Wir sind am Donnerstag in Beilngries morgens Richtung Kiel los gefahren, als noch Eis auf der Frontscheibe war......


    Den möglichst vollen Tank bei Fahrtantritt längerer Fahrten würde ich grundsätzlich jedem empfehlen, der die Planung nicht komplizierter machen möchte, als nötig.....hinterher, wenn die Batterie nach der ersten Ladung einmal richtig warm war, kann man ja gerne mit den exakteren Planungs-"Spielchen" loslegen....


    Ich plane auf unbekannten Strecken ohnehin mit minimal 20% SOC bei Ankunft am Lader und habe damit ganz bewusst noch so viel Sicherheit, dass ich z.b. auf meiner Strecke nach Beilngries i.d.R. den folgenden EnBW-Lader erreichen würde.

    Mit unter 10% anstecken bei warmen Akku und du siehst deutlich über 100kW. Kalter Akku hoher SOC da wird das beim 80x nix.

    Super....dazu muss man dann lediglich bei unter 10% laden und hoffen, dass dabei alles klappt.

    Gerade bei unbekannten Strecken und Ladestationen würde ich mich nicht dazu hinreißen lassen.

    Das kann man machen, wenn man die Strecken und Ladestationen bereits kennt.


    Zudem braucht man dann noch einen relativ warmen Akku. Was würdest du denn vorschlagen, wie man den beim ersten Laden am noch kälteren Morgen ohne pre-heating bekommt?

    Soll man nach grenzwertigen B.L.O.E.D-Methode fahren?

    oder sollte man auf der AB vorher mindestens 20 Minuten mit Vmax fahren? Was macht man eigentlich auf der Landstraße?

    Ich habe den Akku meines iV80 morgens vor 2 Tagen bei 130km/h, wo es ging, 10Grad Batterieaausgangstemperatur, nach rund 200km gerade mal auf 13,5Grad bekommen.....

    Mit OBCD und Livedaten habe ich keine Erfahrung, behält die App die live ermittelten Daten? Das Handy trennt sich ja immer wieder.

    Das ist leider für mich etwas unschön:

    Wenn das Smartphone getrennt ist, wird z.b. der zuletzt ermittelte SOC-Wert beibehalten (den kann man auch ändern, aber die Tendenz bleibt leider, dass dieser Wert erneut erscheint.

    Wenn ich jetzt zuhause eine Planung für den nächsten Tag machen möchte, muss ich ABRP erst einmal dazu bringen, die 100% Anfangsladezustand, die ich für die Planung am nächsten Tag i.d.R. gerne als Basis hätte, zu akzeptieren.


    Das war mir zu umständlich und deswegen habe ich ABRP von den Live-Daten wieder permanent getrennt. Zum Planen zuhause finde ich es mit Festwerten besser und während der Fahrt finde ich ABRP mit Livedaten irgendwie unpraktikabel, viel zu langsam und schlecht zu bedienen. Die App kann ich während der Fahrt daher praktisch nicht bedienen.....denn das lenkt mich viel zu lange ab.


    Von der Idee her ist ABRP mit Livedaten gut, aber das muss m.E. erst besser funktionieren und dann kommt natürlich zum Tragen, dass die kostenlose Live-daten-Version keine Verkehrsdaten beachtet, was aber für die aktuelle Planung während der Fahrt m.E. unbedingt nötig ist.

    Zwei Navi-Systeme (Fz-Navi und ABRP) parallel während der Fahrt zu beachten, ist mir zu aufwändig und zu gefährlich.


    Von daher fahre ich ausschließlich nach Fz-Navi und nutze ABRP weiterhin nur für die Vorabplanung. Wenn sich die Verkehrsführung ändert, muss ich im Zweifel kurzfristig, bei einer Pause, neu planen.

    Um die (zumindest bei meinem Enyaq) zugesicherten 125kW zu erreichen, muss man halt wissen, dass dazu optimale Bedingungen notwendig sind.

    Dass man bei rund 40% "Tankinhalt" lieber noch nicht laden sollte, wobei es draußen (und auch batterieintern) gar nicht mal wirklich kalt sein muss, sollte man halt wissen und zu derartigen Einschränkungen hat jemand, der bisher Verbrenner gefahren ist, nicht unbedingt Lust, was ich sehr gut verstehen kann.