Ich stehe da maximal 7 Minuten, um so viel zu laden um zu nächstem UPC Lader mit 4% zu kommen. Autobahnfahrt hält die Temperatur etwa mit 140kmh. Den zweiten stopp gibt's dann mit 165kW. Wer mit 45kW lädt ist selber schuld.
Dieses maximal 7 Minuten "Anladen" bringt im Winter, selbst bei 10Grad Ausgangsbatterietemperatur bei meinem iV80 noch keine 23Grad, die fürs Laden mit merklich größerem Strom mindestens notwendig sind.
Die Temperatur (bei 140km/h) halten, ändert zudem an der Batterietemperatur nichts....und nicht jeder möchte/kann dann recht konsequent mit 140km/h fahren.
Wenn man genau mit 4% beim nächsten Schnelllader ankommen will, muss man die Lade-Infrastruktur genau kennen, die Entfernung muss passen und es sollte sich dann, jedenfalls meiner Meinung nach, (wieder) um einen Lader handeln, für den ich ein Abo habe.....
Die von dir genannte Taktik muss daher keineswegs immer funktionieren. In jedem Fall bedeutet sie, eine zusätzliche An- und Abfahrt zu einer Ladestation notwendig wird, die letztendlich, je nach Entfernung zur Hauptroute, entsprechend zusätzliche Zeit kostet.
Bei mir kommt öffentliches Laden ohnehin fast nur im Urlaub vor, aber dann würde ich mich freuen, wenn ich ungefähr selbst bestimmen kann, wann meine Batterie die 23Grad hat und ich vorher kein "Anladen" bei besonders niedrigem Ladezustand und keine Geschwindigkeit von 140km/h fahren muss, um eine geringere Batterietemperatur zu halten.
Die Methode mit dem pre-Heating funktioniert auch im Winter in Gebieten, wo man nur recht langsam fahren kann oder darf.
In Norwegen bin ich auch im Sommerhalbjahr froh, wenn ich einen Anbieter, der zu meinem Abo passt, nicht allzu weit entfernt finde. Dass dies nach dem ersten Anladen und Weiterfahrt genau bei 4% Ladezustand erneut der Fall ist, wäre unwahrscheinlich....und daher würde ich dort so ein Risiko (generell würde ich nicht bis zu 4% herunterladen) niemals ohne Not eingehen.