Beiträge von enopol

    ...und in der SW ab 4.0 ist implementiert, dass mein Fz nach dem Laden automatisch weiß, welche Strecken (Topographie) ist bis zum nächsten Laden fahre?


    Es geht bei der Reichweite, die einem direkt nach dem Laden im Cockpit angezeigt wird, m.E. nicht um einen Wert der Navigation, denn ob man die Navi überhaupt benutzen wird (und wenn ja, welche Strecken?) weiß auch ein 85er nicht.

    Solange man genauso unterwegs ist wie ab Laden, stimmt die Prognose zu fast 100%. Fährt man aber nun (nur) 10 km/h schneller, korrigiert das System kontinuerlich die Restreichwerte. Hat man z.B. 10km mit höherer Geschwindigkeit zurückgelegt, verliert man dabei ~13km Restreichweite. Ich treibe das auf dem Weg zur Firma immer etwas auf die Spitze, so dass ich schonmal mit Schildkröte und nur 4km Restreichweite ankomme =O

    dann habe ich es noch nie geschafft immer unter den gleichen Bedingungen zu fahren:

    Ich muss also nach dem Laden auf 80% grundsätzlich schneller fahren sein, als vorher.....in die andere Richtung ging es, sofern ich, meiner Meinung nach vorher unter ähnlichen Bedingungen gefahren bin, jedenfalls noch nie.

    ja, Faktor 1/4, aber doch nicht Faktor 4, das sind 400 %

    es ging bei Faktor 4 um folgende Aussage von Bleierpel:


    Zitat

    Bei der Rückgabe zeigte sich, dass er 25 km gefahren war, der Eny aber 100 km auswies

    Für mich ist das Faktor 4....

    Eben...das was sich der VW-Konzern da leistet, ist m.E. ein trauriges Bild:

    Dass die grundsätzlich geringe Standzeit der 12V-Batterie bereits im Text der Autobild zur Beurteilung eines ID.4 steht, zeigt zudem, dass diese "Schwäche" auch VW bekannt sein müsste.


    Sie reagieren ja auch, indem jetzt wohl (immer?) Batterien der Bauart AGM eingebaut werden. Diese Batterien ändern zwar nichts daran, dass der durchschnittliche "Ruhe"-Strombedarf zu hoch ist und nach wie vor nicht rechtzeitig automatisch nach geladen wird, verlängern aber die Batterie-Lebensdauer etwas, weil die AGM zyklenfester sind, mit schlechteren Ladebedingungen besser klar kommen und eine etwas höhere Spannungslage besitzen.


    Ich frag mich dabei nur, weswegen das bei Vorab-Tests der MEBs nicht bereits festgestellt wurde und weswegen es auch bei den Facelift-Modellen immer noch nicht behoben wurde. Zumindest die AGM-Batterien hätte man m.E. von Anfang an einbauen sollen, denn der praktische Unterschied zwischen EFB und AGM bei schlechten Bedingungen, sollte dem VW-Konzern durch die jahrelangen Erfahrungen mit aktuelleren Verbrenner mit Start&Stop bekannt sein.

    Ich habe eine Aufzeichnung der Batteriespannung über ca 10 Tage, in denen mein Fz ununterbrochen nicht genutzt und auch nicht geöffnet wurde, weil wir im Flug-Urlaub waren.

    Es war insgesamt kaum Aufwachvorgänge zu erkennen und die Batteriespannung war nach den 10 Tagen noch bei etwas über 12,6V.

    KESSY habe ich allerdings nicht......


    Das Problem sind die z.Teil häufigen Aufwachvorgänge in den Ruhephasen, die jeweils mindestens 3 Minuten dauern und immer relativ viel Strom benötigen.

    Wenn deren Anzahl gering ist, so wie bei meinem Fz der Fall, kann man es auch ohne weiteres über 1 Woche o.ä. ungenutzt lassen und dann hält die Batterie insgesamt auch länger.


    Wenn es ganz schlimm kommt, gibt es auch noch MEB-Fz, bei denen manche Aufwachvorgänge teilweise deutlich länger sind (durchaus über eine Stunde möglich) und "irgendetwas im Fz "passiert" (es surrt...), aber leider keiner weiß, woran das liegt bzw. die Werkstatt nicht mal in der Lage oder überhaupt Willens ist, das zu erkennen.


    Aktives KESSY ist m.E. in jedem Fall ein Problem, wenn man häufig am (ansonsten ungenutzten) Fz vorbei geht und es jedes mal zu einem Aufwachen plus Entriegelung kommt.

    Ob abgeschaltetes KESSY trotzdem zu vermehrtem Aufwachen (ohne Entriegeln) beiträgt, kann ich nicht sagen.

    also mein iV80 bekam nach 2 Jahren (1. Wartung) keine neue Batterie.....es gab damit auch keinerlei Probleme.

    Laut damaligem Ausdruck des VW Batterietesters (VAS 6161) bestand dafür auch keine Veranlassung, denn der gemessene Kaltstartstrom hatte noch 92,8% des Nenn-Kaltstartstroms der Batterie.


    Jetzt ist die Batterie insgesamt 3 Jahre alt und hatte auch in den gerade zurück liegenden Tagen mit minimal minus 10 Grad noch keine Probleme.

    Bei meinem Fz stimmte die prognostizierte Reichweite, auch wenn die Bedingungen vorher mit denen der vor mir liegenden Strecke sehr ähnlich waren (also im Wesentlichen: Fahrprofil und Temperatur), bisher nie....


    Die Summe aus gefahrenen Kilometern ab Laden plus der dann angezeigten Restreichweite wird während der Fahrt, mit abnehmendem SOC, bei jeder Kontrolle immer etwas kleiner...