Beiträge von HAL01

    Was wäre denn die Alternative zu der typisch deutschen Lösung, die so viele Juristen und Ingenieure ausgeheckt haben?


    Eine Garantie auf eine Batterie muss sich logischer Weise auf die Gesamtbelastung der Batterie beziehen, also auf die Gesamtmenge der entnommenen Energie. Alles andere macht ja keinen Sinn, weil jegliche entnommenen Energie/ KWh die Batterie altern lassen. Und Energie wird entnommen durch Fahren und durch V2H und V2L und zukünftig auch noch durch V2G. Und der Anteil von V2H kann, je nach Nutzung, schon recht hoch werden. Und wenn V2G noch kommt, erst recht.


    Als Alternative käme in Frage V2H, V2G und V2L nicht in virtuelle Kilometer umzurechnen, sondern direkt in KWh zu zählen. Das ergibt aber nur Sinn, wenn die gefahrenen Kilometer auch in KWh gezählt werden und die Garantie auf die Batterie nicht auf gefahrene Kilometer, sondern entnommene KWh gewährt wird. Ob das für den Kunden transparenter und vor allem verständlicher wäre, bleibt dahingestellt. Physikalisch und technisch wäre das aber die richtige Lösung.


    Ich stelle mir gerade vor, wie ein Hersteller sein Auto mit 35.000 KWh Garantie auf die Batterie bewirbt und die Kunden rätseln, was das sie bedeutet, wie weit sie damit kommen würden. Noch steht das Fahren mit dem Auto für die meisten Kunden im Vordergrund. V2H, V2L und V2G stehen bei einem Auto an zweiter Stelle.


    Die real gefahrenen Kilometer sind nicht nur für den Leasingvertrag wichtig, sondern auch den Gebrauchtwagenhandel und auch für die Garantie auf andere Fahrzeugkomponenten, wie z.B. das Fahrwerk, und müssen daher immer erfasst werden.


    Theoretisch könnte man, speziell für E-Autos, statt dem heute üblichen Kilometer-Leasing, auch ein KWh-Leasing einführen, das würde das Fahren und V2L, V2H und V2G gleichzeitig abdecken. Immerhin ist die Batterie die mit Abstand teuerste Komponente in einem E-Auto. Das müssten sich die deutschen Juristen und Ingenieure aber erst noch mal anschauen ;)

    Das ist doch genau mein Punkt, den ich geschrieben habe. Nicht vom Strom gehen bergab, sondern auf neutral halten. Also weder rekuperieren noch beschleunigen. Gleiches bei der Baustelle oder in die Ortschaft rein. Fuß nicht komplett wegnehmen, sondern nur etwas leichter machen, sodass der Roll- und Luftwiderstand dich in deine Zielgeschwindigkeit ausbremsen

    Ja, Vorausschauend fahren und sparsam rekuperieren hilft um den Mehrverbrauch von OPD zu verringern.


    Ja, mit dem Gasfuss kann man auf den Verbrauch im Modus OPD Einfluss nehmen.


    Aber manuel kommt man nicht an die Effizienz der Fahrstufe „A D“ heran. So perfekt, und vor allen Dingen so kontinuierlich wie die automatische Steuerung zwischen Segeln und Rekuperieren hin und her schaltet, bekommt man das manuell nicht hin.

    upD8R naja steht da ja ziemlich eindeutig und find ich grad mega Scheisse.

    Dann nehm ich doch lieber wieder 12V Geräte mit. Gibt es eigentlich hinten 12V

    und welche Grenzwerte hat der enyaq für v2l / Grid?

    Man muss unbedingt die Relationen beachten.


    Wenn Du 100 km fährst, dann hast Du der Batterie ca. 18 KWh entnommen. Für die gleiche Menge kannst Du der 230 Volt Steckdose 18 Stunden lang 1000 Watt, sprich 1KW, entnehmen.

    Aber es gibt kaum ein Gerät, dass Du im Auto, oder am Auto 18 Stunden lang durchgängig mit 1000 Watt betreiben würdest. Selbst wenn Du einen elektrischen Grill mit 2000 Watt anschließen würdest, dann läuft der vielleicht eine Stunde, das sind dann 2KWh, das entspricht ca. 10-12 km fahren.


    Eine Kompressor Kühlbox hat vielleicht 0,1 oder 0,2 KW Leistung und läuft getaktet, Temperatur gesteuert, also nicht im Dauerlauf. Die Rechnung erspare ich mir hier aber ;)


    Ich will sagen, über V2L, also über die 230 Volt Steckdose, kann man die garantierten 160.000 km der Batterie kaum verbraten.


    Bei einer täglichen Nutzung von V2H sieht das schon anders aus.

    Das ist schon bemerkenswert.


    Die Mineralölkonzerne haben ja immer zum Beginn der Sommerferien, Osterferien die Preise erhöht, um vom stärkeren Reiseverkehr zu profitieren, bzw. die Reisenden noch mal extra abzuzocken.


    Hier bei EnBW ist es in der Tat jetzt mal anders herum. Zum Beginn der Hauptreisezeit senken sie die Preise. Und das nicht nur für kurze Zeit. Die Aktion geht bis Ende September, wenn ich das richtig gelesen habe.

    Es geht um die Fahrtsituationen, bei denen man vom Gas geht. Man fährt mit 100 km/h auf der Landstraße auf eine Kurve zu und geht vor der Kurve vom Gas. Mit OPD rekuperiert das Auto und beim Segeln rollt es im kompletten Leerlauf auf die Kurve zu. Das gleiche auf der Autobahn, man fährt auf eine Baustelle oder Geschwindigkeitsbegrenzung zu und nimmt vorher Gas zurück, mit OPD wird rekuperiert beim Segeln rollt das Auto frei. Oder man will von der Autobahn abfahren und fährt auf die Ausfahrt zu und nimmt Gas weg. Mit OPD wird rekuperiert und und beim Segeln rollt das Auto frei. Selbst leichte Gefälle beim Gas zurück nehmen verstärken den Effekt noch.


    Warum Segeln effizienter als Rekuperieren ist, habe ich oben in meinen ersten Thread zu dem Thema schon geschrieben.


    Das ganze ist auch nicht meine Erfindung, sondern so im Netz nachzulesen. Einfach mal googeln „Was ist effizienter, OPD oder Segeln“. Das Thema ist so alt wie die Elektromobilität, und wurde schon oft in diversen Foren diskutiert. Man findet auch entsprechende Messwerte von Vergleichsfahrten und Empfehlungen des ADAC.


    Ist ja auch nicht schlimm, wer OPD liebt, kann es nutzen, aber er wird etwas mehr verbrauchen, als der, der sein Auto in einem Modus bewegt, der Segeln zulässt. Der Unterschied im Verbrauch ist ja auch nicht riesig, die meisten werden es gar nicht merken.


    Aber wer alles an Reichweite aus seinem E-Auto rausholen möchte, fährt auf der Autobahn und Landstraße nicht mit OPD. Das ist das, was ich mit meinem ersten Thread sagen wollte.

    Hallo zusammen.Bin neu hier und möchte auch einen kleinen Beitrag leisten. Seit dem 24. Juni fahre ich jetzt meinen ersten Enyaq den ich im Januar bestellt hatte. Einige der hier gelisteten Probleme kann ich leider nicht nachvollziehen. Mein Enyaq meldet sich immer mit dem Hauptuser an. Wurde mit mir vom Autohaus eingerichtet, also m.M. eher kein Bug . Bin jetzt aktuell in Dänemark unterwegs habe hier mal das OPD getestet. Gefällt mir gut. Was ich nicht ganz so gut gelungen finde ist das beschleunigen und abbremsen mit dem TA. Das könnte meiner Meinung nach weicher geschehen. Ansonsten ist TA super. Konnte praktisch ohne Fuss auf dem Pedal nach Dänemark fahren. Bin aktuell begeistert von dem Auto.

    Ich fahre einen Enyaq 85 in der Maxx Ausstattung in Olibogrün

    Ich finde OPD in der Stadt nicht schlecht. Aber für die Autobahn eher ungeeignet, weil es dort den Verbrauch erhöht. Der Grund ist, dass im Modus OPD kein Segeln stattfindet.


    Segeln gilt als die effizienteste Art der Fortbewegung, da im Vergleich zur Rekuperation keine Umwandlungsverluste (beim Speichern und Abrufen des Stroms) entstehen.


    Jeder Vorgang des Bremsens oder Rekuperierens vernichtet zunächst einmal Bewegungsenergie. Selbst bei optimaler Energierückgewinnung fließen durch Lade- und Entladeverluste meist nur etwa 60 % - 80 % der Energie zurück in den Akku. Wer stattdessen den Schwung des Fahrzeugs nutzt, also segelt, fährt am sparsamsten. Dieser Effekt ist auf der Autobahn und auf der Landstraße, bei höheren Geschwindigkeiten, relevanter als in der Stadt.


    Man findet im Netz Berichte/Messungen danach kann der Unterschied zwischen OPD und Segeln durchaus 2-3 KWh/100km betragen.

    Weiß jemand, was dieser Camping Modus technisch genau macht? Ist das nichts anderes wie eine Vorklimatisierung nur ohne das Zeitlimit von 30 Minute ? Oder passiert da noch was anderes? Die eigentliche Energie für die Heizung kommt dann aus der HV Batterie. Die notwendigen elektronischen Komponenten werden aus der 12 Volt Batterie gespeist. Und die 12 Volt Batterie wird während der Laufzeit des Camping Modes nachgeladen. Oder wie muss man sich das technisch vorstellen?


    Passiert da noch mehr? Was ist mit der 230 Volt Steckdose beim Modelljahr 27, ist die während des Campings nutzbar? Sind Dinge wie die Innenbeleuchtung und das Radio bzw. die Medienwiedergabe während der „Campingzeit“ nutzbar?


    Und man muss sich immer einschließen, darf das nicht vergessen, sonst geht der Alarm wegen der Innenraumüberwachung los. Oder sollte man besser die Innenraumüberwachung im Infotainment deaktivieren?


    Fragen über Fragen :/

    Ja, das stimmt. In großen Konzernen wird das Handeln oft von innenpolitischen Grabenkämpfen geprägt. Ich habe das auch über Jahre in einem großen Konzern so erlebt. Da ging es „nur“ um die große IT Strategie und natürlich wie immer um die zugehörigen Budgets in Millionenhöhe, das war ein DAX Konzern.

    VW sollte es lieber sein, dass ein Skoda gekauft wird, an Stelle eines Chinesen. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass Skoda Verkaufsquoten diktiert bekommt.


    Aber Skoda kann nicht mehr verkaufen als sie produzieren können, bzw. die Bänder überhaupt hergeben.


    Vielleicht sind auch einzelne Teile in der verfügbaren Menge begrenzt, Batterien, Motoren etc.. Hat es ja auch schon gegeben.