Beiträge von HAL01

    Was die deutschen Autohersteller auch von den chinesischen Autoherstellern unterscheidet, und so ungemein erfolgreich macht, ist die Fertigungstiefe.


    Z.B. BYD, die stellen fast jede einzelne Komponente eines Autos selbst her. Von den Batterie über Karosserieteile, Kabelbaum, Sitze, Leuchten bis zur Software. Fast 80 % Fertigungstiefe. Sie können somit die komplette Fertigungskette steuern bzw. kontrollieren. Es gibt in der Kette auch keine Zwischenhändler, Zulieferer, die auch ihren Teil der Marge verdienen wollen. Sie betreiben sogar eine eigene Schiffsflotte zum Transport der Fahrzeuge in die ganze Welt, sind somit sogar unabhängig von den großen, internationalen Reedereien.


    Deutsche Hersteller gehen den anderen Weg, alles wird im Laufe der Zeit ausgegliedert. Man begiebt sich in Abhängigkeiten, die Koordination aller beteiligten Gewerke kostet viel Zeit und Geld und schmälert die Marge. Die Fertigungstiefe beträgt vielleicht nur noch gut 30%.


    Die Zeit wird zeigen, welches Modell erfolgreicher sein wird. Aber ich habe da so eine Ahnung.

    Ich habe nicht gesagt, dass es das eine Fahrzeug mit zwei Architekturen gibt. Ich habe einfach nur die Frage gestellt, wie sich innerhalb des VW Konzerns die Aktivitäten zur zukünftigen Architektur mit Rivian mit den Aktivitäten zur Architektur in China vertragen. Und meine Frage war nur als Anregung zu einer Diskussion, im Kontext des Threadtitels, gedacht. Hat leider nicht geklappt, ich gebe es auf.

    Nach meiner Kenntnis muss eine WB nur dann durch den Stromlieferanten steuerbar sein, wenn sie 22 KW Leistung hat. Eine 11 KW WB braucht das nicht.
    Die Steuerung erfolgt. m.E. im Zählerkasten mit einem Zähler, der mit dem Stromlieferanten "telefonieren" kann.
    Das Kabel habe ich selbst verlegt und durch einen Elektriker im Zählerkasten und an der Drehstromdose anschließen lassen. Ich hatte auch eine mobile WB wie von Buexxx bereits begründet gekauft.
    Irgendwann sollen alle alten Zähler gegen digitale Zähler ausgetauscht werden. Überlege deshalb, ob du den Zählerkasten nicht zusammen mit der Installation der WB erneuern willst.
    Es gibt Drehstromdosen mit integrierter Schuko-Steckdose. An die kann neben der WB ggf. noch ein Repeater angesteckt werden, wenn das WLAN für die Kommunikation zwischen Handy-App und WB oder Auto nicht stark genug sein sollte.

    Da hast Du wahrscheinlich was verwechselt. Eine Wallbox mit 11 KW ist beim Netzbetreiber anmeldepflichtig, eine Wallbox mit 22 KW ist beim Netzbetreiber genehmigungspflichtig.

    Ich wollte nur zeigen, dass es durchaus üblich ist, regional unterschiedliche Spezifikationen für das gleiche Produkt zu führen. Ob dahinter jetzt Kundenanforderungen oder Kostendruck steht, ist erstmal zweitrangig.

    Hier sprechen wir aber über komplett unterschiedliche Architekturen eines Fahrzeugs. Es geht nicht nur um den Prozessor, oder über andere austauschbare Einzelkomponenten, da gehe ich von aus, dass sich die Autohersteller nicht nur auf einen einzigen Zulieferer verlassen.


    Um bei Samsung zu bleiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Samsung ein Smartphone Modell länder- oder erdteilspezifisch mit komplett anderer Architektur und mit komplett anderer Software ausliefert.

    Vielleicht reden wir etwas aneinander vorbei was den Begriff Fahrzeugarchitektur betrifft.

    HAL01 interessant, dass du jetzt bereits nach Ersatz suchst. Mein Enyaq läuft im April 27 aus, ich beabsichtige aber nicht vor Sommer 2026 nach etwas neuem zu schauen. Immerhin wurde der Enyaq innerhalb von 3 Monaten geliefert. Ich lease ebenfalls immer nur 2 Jahre, könnte mir aber vorstellen das die von dir aufgeführten Fahrzeuge, außer Enyaq und Elroq, teurer sind als vermutet.

    Mein aktueller Enyaq hatte eine Lieferzeit von über einem Jahr. Da ich den Ioniq 5 abgeben musste, hat Skoda mir auf Grund der Lieferverzögerung für 3 Monate kostenlos einen Leihwagen zur Verfügung gestellt. Daher bin ich etwas vorsichtig.


    Eine Freundin von mir hat sich im Dezember den Mercedes GLB EQ bestellt, Lieferzeit 10 Monate. Allerdings ist die Produktion des GLB auch noch nicht wirklich gestartet. Die Produktion eines neuen Fahrzeugs auf dem Markt kann auch ganz schnell ausverkauft sein. Sieht man beim BMW iX3. Im Gegenzug sind die Lieferzeiten bei älteren Modellen am Markt kurz, weil da die Nachfrage schon nachgelassen hat.


    Bestellt man ein Auto, was in Übersee hergestellt wird, kommen noch bis zu zwei Monate Schiffsreise dazu. So war das bei meinem Hyundai Ioniq 5.


    Ich hatte auch schon daran gedacht, gar nichts zu bestellen. Und kurz vor der Abgabe des Enyaq im März 27 einfach zu schauen, was bei den verschiedenen Händlern auf dem Hof steht.


    Ja, es wird locker reichen, wenn ich im März anfange Probefahrten zu vereinbaren und Angebote reinzuholen. Die Lieferzeiten sind bei den verschiedenen Herstellern sehr unterschiedlich. Drei Monate sind nicht die Regel und ich will mir alle Optionen offen halten. Wenn ich zulange warte, fallen schon einige Fahrzeuge auf Grund der Lieferzeit raus.

    letzten Satz lesen und ni nur die Überschrift ;)

    Ich habe das komplett gelesen, aber auch der letzte Satz beantwortet nicht, wie das mit Rivian zusammenpasst. Es kann doch nicht sein, dass man für China auf der einen Seite und für Europa/USA und den Rest der Welt auf der anderen Seite, jeweils eine komplett andere Architektur aufbaut. Auf Dauer ist das viel zu teuer. Es ist ja nicht nur die Entwicklung, die zu Buche schlägt, sondern im weiteren Verlauf auch so Dinge wie Support, Weiterentwicklung usw..


    Tesla, der Hyundai Konzern und andere Autobauer, die auf der ganzen Welt tätig sind, leisten sich auch keine zwei Architekturen. Das ist, als wenn Microsoft für jeden Erdteil ein eigenes Windows entwickeln würde. In der Realität gibt es nationale Anpassungen, z.B. gesetzlicher Natur, und die passenden Übersetzungen.

    Bei mir fängt das täglich mit der engen Ein- und Ausfahrt der Garage an. Und dann bewege ich mich viel im städtischen Bereich und da sind die Parkplätze und Parkhäuser eng. Klar, ich bin auch mit dem Hyundai Ioniq 5 mit 3 Metern Radstand und mit 12,60 Metern Wendekreis klar gekommen.


    Der Enyaq mit 2,8 m Radstand und unter 10 Metern Wendekreis ist da schon wesentlich komfortabler. Der gefühlte Unterschied in der Wendigkeit ist gravierender als die knapp 3 Meter Unterschied beim Wendekreis vermuten lassen.

    Der Leasingvertrag von unserem Enyaq läuft im März 27 aus. Daher muss ich in wenigen Wochen aktiv werden und was neues suchen. Man muss ja die Lieferzeit einkalkulieren.


    Ich werde mir folgende Fahrzeuge anschauen, bzw. Probefahren.


    Mercedes GLB EQ, der neue mit 800 Volt Technik

    Skoda Elroq

    Skoda Enyaq, dann aber mal als Coupé

    Kia EV 4

    Kia EV 5

    Audi Q4 Etron


    Den BMW iX3 hätte ich auch gerne. Die bezahlbaren Varianten kommen aber erst im Herbst. Zu spät für mich.


    Der ID Tiguan wäre was, kommt aber zu spät.


    Ein Chinese kommt mir aus diversen Gründen nicht ins Haus.


    Auf den Listenpreis schaue ich nur grob. Was zählt sind die Leasingraten zum Zeitpunkt meiner Bestellung.


    Ich würde mir auch wohl wieder einen Ioniq 5 holen. Nach dem großen Facelift sind viele Dinge weiter verbessert worden. Aber meine Frau hat ein Problem mit dem großen Wendekreis. Der Ioniq hat satte 3 Meter Radstand, das sorgt für viel Platz innen, aber auch für einen großen Wendekreis.


    Mein Favorit ist der Mercedes. Das MBUX System, die Software von Mercedes finde ich klasse.


    Ich lease alle 2 Jahre ein neues Auto. Ja, das ist teuer, weil ein Großteil des Wertverlustes in die ersten zwei Jahre fällt. Deshalb ist die Leasingrate höher, je kürzer der Vertrag läuft.


    Ich habe Spaß an Autos und gönne mir das.


    Die Kosten werden etwas gedämpft, weil ich immer in der Garantie bin und nie für Reparaturen bezahle. Meistens komme ich sogar um die erste Inspektion nach 2 Jahren herum. Ich komme auch mit einem Satz Ganzjahresreifen aus und muss nie Ersatz kaufen. Die GJR handle ich bei der Bestellung immer direkt mit aus und bekomme die Sommerreifen verrechnet. Hat bisher immer gut geklappt.


    Das neue Auto wird mein 18. Neuwagen. Früher habe ich immer gekauft. Die letzten drei habe ich geleast, weil die Entwicklung der Elektromobilität so schnell fortschreitet.


    Da wir weder Kinder noch Hunde haben, gehen unsere Autos immer im besten Zustand wieder zurück. Ich habe noch nie was nachzahlen müssen.