„Das Bessere ist der Feind des Guten“
Das ist der immerwährende Konflikt zwischen dem Vorhandenem und einem gewissen Innovationsdrang
![]()
Beiträge von HAL01
-
-
Wenn ich den GLB EQ 250e wie meinen Enyaq 85 Maxx konfiguriere, dann komme ich auf 68 K€.
Also ohne Allrad und ohne Glasdach. Mich interessiert da eher die Leasingrate.
-
Vielen Dank! Ich werde den auf jeden Fall probefahren, auch wenn ich (vor allem am Heck) das Design schwierig finde.
Zu deinen genannten Punkten kommt noch der optionale 22kW-AC-Lader hinzu, der mir wichtig ist.
Kann gut sein, dass ich im Herbst den GLB bestelle.
Ich muss sagen, im Original gefiel er mir besser als auf Bildern. Das gefahrene Fahrzeug hatte die AMG Edition. Meiner Ansicht nach entschärft das etwas das Aussehen. Vor allen Dingen wirkt der Kühlergrill damit nicht so wuchtig, weil weniger Chrom im Spiel ist.
Was mir noch aufgefallen ist. Die Geschwindigkeitswarnung meldet sich genau so dezent wie im Enyaq 5.2. Einen OK Button gibt es nicht. Der erste Screen zeigt alle angelegten Profile nebeneinander als Ikon an. Mit einem Fingertipp kann man das Profil wechseln. Wenn man kein Profil auswählt, dann verschwindet die Ansicht von selbst.
Noch ein Wort zum Parkassistenten. Der fährt so forsch auf Hindernisse zu, dass man schon Angst bekommt. Aber man kann die Geschwindigkeit permanent mit der Bremse steuern. Der Assistent steigt beim Einsatz der Fußbremse, selbst bis zum Stillstand, nicht sofort aus.
-
Eine Freundin von mir hat vorgestern ihren bestellten Mercedes GLB EQ bekommen. Noch bevor die ersten Exemplare bei den Händlern im Verkaufsraum stehen.
Ich habe mir das neue Auto heute angesehen und bin auch damit gefahren. Ich bin nur wenig gefahren und auch nur in der Stadt und etwas Landstraße mit 70 Km/h. Und den Einparkassistenten habe ich zweimal ausprobiert.
Was soll ich sagen, das Auto gefällt mir sehr gut.
Besonders positiv sind mir aufgefallen.
- der riesige Frunk vorne unter Haube, da geht ein mittelprächtiger Koffer rein. Das Ladekabel lag dort ziemlich verloren drin.
- der Parkassistent geht ziemlich flott zur Sache und ist extrem einfach zu bedienen. Bisher waren mir die Parkassistenten alle zu langsam, und zu umständlich zu starten, bis die aus dem Quark kommen, habe ich schon manuell eingeparkt.
- das Bremspedal ist so schön normal wie in jedem anderen Auto. Reagiert sofort und ist dennoch sehr gut zu dosieren. Nicht so schwammig und so tief zu treten wie beim Enyaq. Das nervt mich extrem beim Enyaq.
- die Rückfahrkamera hat eine extrem gute Auflösung. Unglaublich wie scharf das Bild ist.
- es gibt scheinbar auch eine Kameraüberwachung des Umfelds, wenn man parkt, wie bei Tesla. Ich habe es nur im Menü gesehen, ich konnte es aber nicht ausprobieren.
- das Strompedal lässt sich, gerade beim Anfahren, sehr gut dosieren.
- es gibt One Pedal Driving bis zum Stillstand.
- das Zusammenspiel von Rekuperation und Bremse, gerade der Übergang von Reku auf Stahlbremse, ist perfekt.
- die Platzverhältnisse vorne, im Fond und im Kofferraum sind auf dem Niveau vom Enyaq.
- der zentrale Bildschirm ist etwas größer als der vom Enyaq, sieht brillianter und schärfer aus.
- sehr bequeme Sitze
- hinter dem Lenkrad ist ein recht großes Display, bestimmt 4 mal mal so groß wie beim Enyaq. Eingestellt war eine klassische Sicht mit klassischen Rundinstrument. Das hat mir sehr gut gefallen.
- kein so nerviger Sitzkontaktschalter wie im Enyaq
Nicht so gut gefallen mir:
- die Mittelkonsole, rechts vom Fahrer, ist sehr wuchtig.
- das Glasdach lässt sich nicht öffnen
- ich habe eine Routenplanung gestartet, ca. 700 km, die Berechnung der Ladestopps hat länger gedauert als im Enyaq. Ich habe das aber nur einmal ausprobiert und kann nicht sagen, ob das die Regel ist.
- die vordere Haube zum Frunk wird von innen per zweimaligem Zug an einem Griff im Fußraum geöffnet. Gut ist, die Haube hat zwei Gasdruckfedern, links und rechts. Und gut ist, der Frunk hat ein Licht und wird staubdicht verschlossen.
Neutral:
- der Schalthebel ist ein Stockhebel rechts am Lenkrad. Da muss man sich etwas dran gewöhnen. Hatte ich im Ioniq 5 aber auch schon so.
Ich bin nur kurz gefahren und konnte nicht wirklich viel ausprobieren. Es hat aber gereicht, dass der Mercedes GLB EQ für mich immer noch ganz oben auf der Liste der Alternativen zum Enyaq steht.
-
HAL01 Ich bin gerade mit meinem Vater und seinem IONIQ 5 ans Nordkapp und zurück unterwegs und der Ladeanbieterfilter hat nur einige ausgewählte Anbieter zu Verfügung, EWEGo, Tesla, etc. alles nicht vorhanden. Tesla spuckt er nicht mal bei der Suche nach Ladesäulen raus, man muss manuell suchen und als Zwischenziel eingeben, dann erkennt er sie auch und konditioniert vor. Ich weiß nicht, ob das jetzt schon das aller neuste seitens Kia/Hyundai ist aber so ist das bei weitem kein Knaller und wir Planen weiterhin mit ABRP und Tesla App. ☹️
Ich meine auch in einem Video über die neue Software von VW, als derjenigen durch den Filter gescrollt hat, gesehen zu haben, dass das auch bei VW so ein sehr rudimentärer Filter wird (Ionity, Aral, preferred partners o.ä).
Edit: Hier ist es auch der Deichguckerin aufgefallen 😃
Es ist schon 1,5 Jahre her, dass ich meinen Ioniq 5 abgegeben habe. Ich kann mich aber erinnern, dass es bestimmt 20-30 Ladeanbieter waren, die im Hyundai Ioniq 5 hinterlegt waren. Für mich waren Ionity und EnBW wichtig, und die waren dabei. Aral, Shell, Fastnet, Mer, Allego, Maingau und viele mehr waren dabei. Und es gibt den Filter “weitere Anbieter”. Das Fehlen von Tesla ist mir nicht aufgefallen, weil der Irre keinen einzigen Cent von mir bekommt, auch nicht beim Laden.
Tesla Supercharger V3 laden mit maximal 500 Volt. Autos mit 800 Volt Technik, wie der Ioniq 5, Laden dort nicht mit ihrer maximal möglichen Performance. Die V4 Supercharger laden mit bis zu 1000 Volt.
EWEGo kommt zumindest mit in die Planung, wenn man “weitere Anbieter” ankreuzt. Das ist nicht perfekt, aber wenn man alle anderen 20- 30 Anbieter deaktiviert, und nur “weitere Anbieter” drin lässt, schränkt das die Anzahl der angezeigten Ladesäulen schon mal sehr gut ein. Und wenn man den Filter in Kombination mit dem Filtern nach Ladeleistung einsetzt, z.B. größer/gleich 300 KW bzw.. nur HPC und mit den Filtern “entlang der Strecke”, “ in der Umgebung”, “nahe Cursor” und “am Ziel” spielt, dann kommt EWEgo ganz vorne mit in die Verlosung. Das ist für EWEGo nicht perfekt, aber allemal besser als gar nichts.
Wer nicht gerade nur auf Tesla und EWEgo fixiert ist wird mit den Filtermöglichkeiten sehr zufrieden sein. Wie gesagt, am besten funktioniert das, wenn man alle Filter in Kombination setzt. Ladeleistung, Strecke, Ziel, Umgebung, Cursor und halt den Anbieter direkt aus den 20-30 hinterlegten, oder umgekehrt filtern, alle deaktivieren und “weitere Anbieter” ankreuzen. Die Filter wirken nicht nur auf die automatische Ladeplanung, sondern auch auf die Listenansicht der Ladestationen, die man wiederum nach Entfernung sortieren kann, was ganz praktisch ist, wenn man sich manuell Ladestationen raussuchen möchte, um sie in die Planung zu übernehmen.
Generell kann man den Filter auch umgekehrt einsetzen, so dass man alle 20-30 Ladenetze aktiviert und nur die deaktiviert, bei denen man auch keinen Fall laden möchte. So kann man z.B. alle E.ON Säulen und alle Shell Säulen und alle Aral Säulen oder auch “alle weiteren” per se aus der Planung rauswerfen. Das macht die Planung übersichtlicher und leichter.
Also mir hat der Filter schon gut geholfen. Was mir fehlte war die Möglichkeit nach Mindestanzahl von Ladesäulen zu filtern. Also >4 oder >6, in der Art. Ich fahre gerne größere Ladeparks an, da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Säulen nicht alle besetzt sind und die Infrastruktur ist da meistens besser.
-
Hallo,
Weiß jemand ob/wann es die neue Software 6.0 für das Modelljahr 2024 geben wird?
Lg, Mario
Möchtest Du die neuen Ladeanbieterfilter, musst Du Dir einen neuen Enyaq kaufen

Kann aber auch sein, dass Du die 6.4.4. bekommst, da hat sich dann aber nur die Versionsnummer geändert, sonst nichts.

-
Wie lange ist der Enyaq schon auf dem Markt, wie lange basteln die schon an den OTA Updates herum? Ich komme ja selbst aus der IT Sparte und kenne sämtliche Probleme von großen Software- und IT-Infrastrukturprojekten und habe für Probleme in diesem Bereich ganz ganz viel Verständnis. Aber mittlerweile finde ich das nur noch peinlich.
-
Bei 30% nachladen wäre mir definitiv zu früh. Mit einem Anhänger oder Wohnwagen mag das anders aussehen, wegen der geringeren Reichweite bzw. wegen dem höheren Verbrauch.
Das Ladenetz ist mittlerweile so dicht, dass man den Akku doch gut bis 15 % runter fahren kann. Und man ist ja auch kein Anfänger mehr, der unter akuter Reichweitenangst leidet.
Man muss es allerdings auch nicht übertreiben, es gibt einige, die planen mit 10% oder weniger an der Ladesäule anzukommen.
Aber mit 30 % hat man doch fast noch 100 km zur Verfügung, wenn man nicht gerade brettert.
-
Und dann kommt 6.0, zumindest für Neuwagenkäufer, und der ganze Update-Mist von VW/Skoda fängt wieder von vorne an.
Das ganze Thema IT Strategie, zukünftige Entwicklung, Updatefähigkeit, Updatepolitik, mehrtägige Werkstattaufenthalte für ein Update gefällt mir bei VW/Skoda überhaupt nicht.
Ich zweifle immer mehr, ob ich mir, nach dem Ende meines Leasings in 11Monaten, wieder einen Škoda hole. Auch die Gimmicks vom Modelljahr 27 wiegen das nicht auf.
Wenn ich meinen Enyaq mit 5.2, jetzt 5.4.4, länger fahren würde, gekauft hätte, dann müsste ich mir wahrscheinlich ein neues Auto anschafften um an die Ladeanbieterfilter zu kommen. Ich finde das blöd, dass solche Dinge nicht per Update nachgereicht werden. Stattdessen muss ich die Ladeplanung immer noch mit einer App auf dem Smartphone machen.
-
Am Ende entscheidet der Kunde, mit den Füßen. Da Software immer wichtiger wird als die klassischen Dinge am Auto, die mittlerweile auch fast alle anderen Wettbewerber ganz gut können, wird man sehen, wohin es die Kunden zieht und ob VW/Skoda in dieser wichtigen Disziplin wettbewerbsfähig ist.
Für mich ist alles rund um die Software eines Auto ein ganz wichtiges Entscheidungskriterium. Dazu gehört Funktion, Bedienkonzept, Intuitive Bedienung, Performance, OTA Fähigkeit und die Versorgung mit Updates. Das erwarte ich von jedem richtig teuren Konsumgut in meinem Haus, das auf Software basiert.
Ich habe damals, als der Enyaq neu rauskam, eine Probefahrt mit ihm gemacht. Zum Vergleich bin ich den Ioniq 5, KIA EV6 und noch ein paar Fahrzeuge gefahren. Danach stand fest, mit der Software werde ich den Enyaq auf gar keinen Fall kaufen. Als ich den Ioniq 5 zum Leasingende abgegeben musste, bin ich den Enyaq wieder gefahren, das war schon wesentlich besser. Ohne die Version 5.2 mit der performanteren Hardware hätte ich den Enyaq wieder nicht genommen. Ich bin bei meiner Entscheidung aber fest davon ausgegangen, dass ich die 5.2 per OTA Updates weiterentwickelt wird. Wie ich jetzt weiß, war das eine Fehleinschätzung.
Mal schauen, wo es mich hinzieht, in 11 Monaten läuft mein Leasingvertrag für den Enyaq aus.