Beiträge von HAL01

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    Ist die die Beschreibung/Diskussion der Funktion mit den Vorversionen beim Thema TA 3.0 evtl. OT?? Hier sollten IMO primär die, die MJ27 haben, zum Zuge kommen, …….

    Vielen Dank! Wie der Titel des Threads zeigt, geht es hier um die Neuerungen/Verbesserungen des neuen Travelassist 3.0.


    Klar, man kommt man nicht umhin Vergleiche mit dem Travelassist 2.0 anzustellen. Dann sollte es aber wirklich um einen direkten Vergleich gehen, um die Verbesserungen des 3.0 besser beschreiben zu können.

    Hallo zusammen


    Auch bei mir kam gestern die SW 5.6.4 zum Update, von 5.4.4, in der App und im Eny wird weiterhin 5.4.4 angezeigt.

    Konnte bis jetzt auch keine Veränderungen feststellen ;( Auch mal wieder so eine Luftnummer wie von 5.2 auf 5.4.4.

    Tja, wenn man auch nach Jahren, die der Enyaq schon auf der Straße ist, immer noch keine richtigen OTA Updates hinbekommt, dann geht man einfach dazu über die Versionsnummern hochzuzählen, ohne neue Funktionen. Und auf diese Nullnummern muss man auch noch monatelang warten, bis man irgendwann dran ist.


    Immerhin kann sich niemand beschweren, dass er keine OTA Updates bekommt, oder Skoda das nicht kann. Das ist wirklich ein Trauerspiel.

    Die Geschwindigkeit des Spurwechselassistenten ist wichtig, dazu gehört, wie lange er blinkt, bevor überhaupt was passiert und wie schnell er dann den Spurwechsel durchführt.

    Beim Travelassist 2.0 dauert das, zumindest mir, zu lange und deswegen nutze ich ihn nicht.

    Der Spurwechselassistent unter dem Travelassist 3.0 soll schneller sein.

    Das liegt im Ermessen des Autohauses, ob sie dir Verbandszeug und Warndreieck und Warnwesten reinlegen oder nicht. Direkt zum Auto gehören die Sachen nicht. Die meisten Autohäuser machen das noch, immer mehr sparen aber auch hier an den Kosten.

    Vielleicht ist meine innere Ablehnung der Trommelbremse eher psychologisch begründet. Ich verbinde die Trommelbremse immer mit dem Kleinwagensegment und mit „veralteter Technik“. Und eine Trommelbremse sieht hinter einer schicken 20 Zoll Alufelge irgendwie armselig aus, so wie „gewollt aber nicht gekonnt“. ;) :)


    Lassen wir uns überraschen, ob die kommende SSP Plattform immer noch Trommelbremsen hat.


    Um zum Thema zurückzukommen, die Trommelbremsen des Enyaq sind laut TÜV Report überdurchschnittlich fehlerhaft. Warum auch immer.

    Man kann an der Hinterachse nur eine gewisse Menge an Energie aufnehmen, sonst blockieren die Räder. Wenn nun die E-Maschine 80% der möglichen Energie schon durch Rekuperation aufnimmt, braucht es für die restlichen 20% keine Scheibe mehr sondern eine Trommel ist mehr als ausreichend (Werte bitte nur als Anhaltspunkte nehmen)

    Moderne Autos, ob Frontantrieb oder Heckantrieb, haben heutzutage ein Gewichtsverhältnis von vorne zu hinten, von ca. 50% zu 50%. Von daher kann auch die Hinterachse ordentlich Energie aufnehmen. Und Bremsen werden doch nach dem Worst Case dimensioniert, als mehrere Notbremsungen nacheinander aus hoher Geschwindigkeit mit voller Beladung. Da spielt die Rekuperationsbremsleistung m.M.n. keine so große Rolle.


    Als VW mit der Trommelbremse bei der MEB Plattform rauskam, da hatten die Fahrzeuge eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Km/h, jetzt haben wir 180 Km/h, Tendenz, über die Sinnhaftigkeit kann man diskutieren, steigend.


    In meinen Augen hat die Trommelbremse keine wirkliche Zukunft. Mittlerweile gibt es soviel Hersteller und Modelle von E-Autos. Niemand davon, ausgenommen der VW Konzern, setzt auf Trommelbremsen. Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass alle anderen mit der Scheibenbremse falsch liegen und einzig und alleine der VW Konzern das „Ei des Kolumbus“ verkauft.


    Ich bin mir ganz sicher, dass die SSP Plattform von VW keine Trommelbremsen mehr haben wird. Oder sagen wir mal so, ich kann es mir nicht vorstellen.

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    Eine (Verständnis-)Frage habe ich noch zum Spurwechsel-Assistenten: was ich noch nie so ganz verstanden hab. Ist das nur ein ganz simples System, dass er das Auto auf eine andere Spur bringt, oder kümmert er sich auch darum, dass alles frei ist und bereitet das vor? Also macht er wirklich alles allein d.h. ich setze den Blinker, wenn ich die Spur wechseln will, und das Auto kümmert sich darum, oder muss ich vorher immer noch alles überblicken und kontrollieren und „darf“ dann erst blinken, wenn alles frei ist? Von einem Spurwechselassistenten würde ich eigentlich erwarten, dass er das ALLES für mich erledigt.

    Der Spurwechselassistent hat schon das Umfeld im Blick. Ein automatischer Spurwechsel wird nur eingeleitet, durchgeführt, wenn niemand im Toten Winkel ist, bzw. sich Niemand von hinten mit kritischer Geschwindigkeit nähert. Dafür sind die Radarsensoren in der hinteren Stoßstange zuständig. Und darin liegt wahrscheinlich der eigentliche Nutzen des Spurwechselassistenten, im Gewinn von Sicherheit. Der Assistent verhindert auch, dass man, aus Versehen, nach dem Überholen, zu früh wieder die Spur wechselt. Auch da werden die Sicherheitsabstände vom System überwacht bzw. eingehalten. Allerdings muss man das Lenkrad zumindest mit 3 Fingern berühren, sonst passiert gar nichts.


    Bei so manchen Autos, die mich überholen und mir beim Einscheren fast über die Motorhaube fahren, würde ich mir wünschen, sie hätten einen Spurwechselassistenten. Das gleiche, wenn ich auf der Autobahn von hinten komme, und ein Fahrer auf der rechten Spur meine Geschwindigkeit unterschätzt und meint noch vor mir rausziehen zu müssen.


    Der ganze Vorgang wird auch durch eine entsprechende Visualisierung im Cockpit Display unterstützt.


    Mein Enyaq, Modelljahr 25 mit Software 5.2 aus 2024, hat den Assistenten auch schon an Bord, allerdings die alte Version. Die Funktion ist gleich, aber das Teil arbeitet mir zu langsam, daher nutze ich es nie. Der Ioniq 5 und der Mercedes 250e, die ich vorher hatte, hatten auch einen Spurwechselassistenten. Aber auch zu langsam, habe ich auch nie genutzt.


    Der neue Spurwechselassistent soll schneller arbeiten, den würde ich dann vielleicht auch nutzen.

    Hier ein interessantes Video zum Travelassist 3.0.

    Das Auto ist zwar ein Cupra Raval, aber der Travelassist 3.0 sollte in allen Fahrzeugen, die ihn schon haben, ziemlich identisch sein.


    Neben der neuen Software, haben die Fahrzeuge mit dem neuen Travelassist auch neue Hardware bekommen, auf jeden Fall neue Radarsensoren rundherum. Die neuen Sensoren sollen mehr Reichweite haben und dadurch u.a. vorausschauenderes Fahren ermöglichen und einen besseren Spurwechsel ermöglichen.


    In dem Video kommt mir das Verhalten des Travelassist 3.0 auf der Autobahn, für mich das eigentliche Nutzungsgebiet, etwas zu kurz.


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