Beiträge von HAL01

    Deichguckerin Vielen Dank für den interessanten Vergleich. Eine Einschätzung von jemanden, der beide Autos im Haushalt hat, ist aussagekräftiger, als von jemanden, der mit dem Vergleichsfahrzeug nur eine Probefahrt gemacht hat.

    Das ist richtig, war aber nicht Kern der Aussage.


    Wenn du die notwendigen Investitionen auf diese maximal 10.000 kWh umlegst wirst du zu der Erkenntnis kommen, dass sich V2H einfach nicht lohnt.


    Deswegen braucht man dieser Funktionalität keine große Bedeutung zumessen.

    Ich habe das schon immer nur als eine Option zur Notstromversorgung gesehen. Aber auch das relativiert sich, solange wir hier in Deutschland eine so hohe Versorgungssicherheit haben.


    Interessanter finde ich V2L. Damit hat man immer eine Energieversorgung mit 230 Volt und bis zu 3,6 KW unterwegs dabei. Kettensäge, Kaffeemaschine, Grill, e-Bike laden etc. etc., alles ist möglich.

    V2H kann unser 25er auch schon.
    Begrenzt auf 4.000h oder 10.000 kWh. Daher völlig uninteressant, mit DC-WB auch finanziell kein Case.


    Sind diese Grenzen immer noch so?

    Ich denke, da gibt es einen Zusammenhang mit der Garantie, die Skoda auf Batterien gibt.

    Man darf nicht vergessen, V2H und V2G, bedeuten auch Verschleiß des Akkus. 10.000 KWh sind soviel wie ca. 45.000 - 50.000 km Fahrt mit dem Enyaq.


    Andersherum sind 10.000 KWh etwa der durchschnittliche Verbrauch einer 4-köpfigen Familie in zwei Jahren. Um die Menge mal einzuordnen. Und das ist großzügig gerechnet. Der durchschnittliche Verbrauch der genannten Familie ist eher niedriger.


    Und das Jahr hat 8766 Stunden. Die 4000 Stunden sind ca. ein halbes Jahr 24/7 Betrieb. Um auch die 4000 Stunden einzuordnen.

    Oder jeden Tag 3 Stunden, 365 Tage im Jahr, dann kommt man auf ca. 4 Jahre.

    Ich meine nach dem Update von 5.2 auf 5.4.4. funktioniert das automatische Abschließen des Enyaq beim Entfernen vom Auto zuverlässiger als vorher. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, oder es hat andere Gründe.


    Vorher hat das automatische Verschließen in 3 oder 4 Fällen von 10 nicht funktioniert. Besonders, wenn man nach dem Aussteigen noch eine Hintertür geöffnet hat, um z.B. eine Jacke von Rücksitz zu holen, oder wenn die Beifahrertür später als die Fahrertür geschlossen wurde.


    Jetzt mit der 5.4.4 funktioniert das so gut wie immer, egal was mit den Türen passiert. Ich würde sagen, die Fehler Quote liegt jetzt bei 0-1 Fällen von 10.


    Vielleicht ist die Verbesserung auch schon alleine durch den Update Vorgang selbst eingetreten, nicht durch die Verbesserung der Software. Immerhin wird bei einem solchen Update ja alles einmal durchgestartet, so eine Art Kaltstart. Und manchmal verschwinden Fehler auch durch einen Kaltstart.

    Es ist der unaufhaltsame Trend, dass die Autos immer mehr zu rollenden Computern werden, und die Software immer mehr für die Qualitäten und Fähigkeiten eines Autos verantwortlich ist. Gleichzeitig ist die technische Entwicklung der Assistenzsysteme, der Komfortfeatures, der Ladefeatures usw. viel schneller als früher. Und alleine durch die Software altern Fahrzeuge heute viel schneller, verlieren sehr schnell an Attraktivität.


    Und der riesige Vorteil eines softwarebasierten Autos, Systems, ist es doch, dass man relativ unkompliziert, außer beim VW Konzern, Updates, Fehlerbehebungen, Verbesserungen, neue Features nachliefern kann. Das muss ja nicht für 10 Jahre sein, aber ein neues, teures Konsumgut wie ein Auto, sollte schon drei vier Jahre mit Updates versorgt werden. Es wird sicherlich auch so kommen, dass neue Features, Funktionen kostenpflichtig nachgebucht werden können. Sieht man ja schon z.B. bei der Ambiente Beleuchtung.


    Da ist der Wunsch nach der „Wartung und Weiterentwicklung“ einer Software nach der Auslieferung doch mehr als verständlich.


    Man muss sich von der „alten“ Denkweise und dem „alten“ Verständnis was ein Auto ausmacht, wie es aufgebaut ist und wie es funktioniert verabschieden. Und das fällt den Chinesen leicht und den Europäern schwer. Jeder kann sich ausdenken wie das ausgeht und wo die Zukunft ist.


    Für mich ist das Thema „Wartung und Weiterentwicklung“ von Software wichtig und das ist für mich auch ein immer wichtiger werdendes Kaufkriterium.


    Es gibt überhaupt keinen Grund, warum das bei Autos anders sein sollte als bei teuren Computern, teuren Softwaresuiten, Smartphones, richtig teuren Kameras, Waschmaschinen, Wallboxen oder sonst was.

    Wahrscheinlich kann man die entsprechende Wallbox bei der Bestellung des Autos sofort mit ordern.

    Ich frage mich, wie muss die Installation im Haus aufgestellt sein, dass man V2H nutzen kann? Das muss doch irgendwie vom Netz getrennt sein, oder? Sonst hätte man ja eine Mischung aus V2H und V2G.

    Das man den SoC am Ziel und am Ladepunkt nicht einstellen kann ist natürlich ärgerlich. Deswegen würde ich aber nicht auf die Ladeanbieterfilter verzichten wollen. Zum Glück ist der Enyaq an dieser Stelle besser.


    Im Tagesgeschäft, also für den täglichen Weg zur Arbeit und für die Fahrten rund ums Haus kann, kann man die Filterung deaktivieren. Klar, wenn die Filter der letzten Urlaubsfahrt/Langstrecke noch drin sind, dann kann es passieren, das man sich bei einer anderen Fahrt wundert, dass wenig Ladestationen angezeigt werden. Das würde auch beim neuen Enyaq mit 6.0 mit dem neuen Ladeanbieterfilter so geschehen. Man bekommt auch keine AC Säulen angezeigt, wenn man den HPC Filter drin hat, auch den Filter darf man ggfs. nicht vergessen zurückzustellen. Auch nicht im Enyaq.


    Auch bei ABRP oder anderen Apps darf man ggfs. nicht vergessen die Filter rauszunehmen/anzupassen, sonst kommen schon mal ungewollte Planungen heraus,


    Was die automatische Ladeplanung im Ioniq 5 angeht. Die lässt sich doch ganz einfach deaktivieren. Bei jeder Zieleingabe ins Navi erscheint die Routenübersicht, dort muss man nur den Haken für die automatische Ladeplanung deaktivieren.


    Und sollte man das vergessen haben, geht man im Navi Menü auf Routenoptionen und kann da das automatische Hinzufügen von Ladestationen deaktivieren.


    Und auch der Ladeanbieterfilter lässt sich mit einem Klick komplett deaktivieren. Man muss sich nicht durch alle angezeigten Anbieter klicken.


    Das wirklich große Problem auf der täglichen Fahrt zur Arbeit sehe ich nicht. Aber natürlich ist das mit dem SoC Mist.

    Ich habe gerade durch Zufall gesehen, dass unser Forenbetreiber ein neues Mercedes GLB Forum eröffnet hat. Es gibt die gleiche Struktur wie hier, es gibt aber noch keinen Traffic. Was ja nicht verwundert, die Auslieferung des GLB hat ja gerade erst begonnen.