Fehler - Elektrosystem funktioniert nicht richtig.

  • Wenn ein Verbrenner (oder E-Motor) mit 160PS angegeben wird, ist das ein realer genormter Wert, den der Motor an der Kurbelwelle abgeben sollte......

    Die 160PS werden nicht fürs Auto, sondern für den Motor angegeben......das ist eindeutig geregelt....


    Wenn von 11kW "Lade"leistung die Rede ist, sollte die maximale Ladeleistung, also die Leistung mit der die Batterie (was könnte man sonst im Fz laden?) geladen wird, 11kW betragen.


    Da die Abgabeleistung der Wallbox aber nur maximal 11kW beträgt, kann, aufgrund von Fz-Zusatzverbrauchern und Verlustleistungen, real nicht mit 11kW geladen werden.

    Somit sind 11kW "Lade"leistung über die Wallbox, im Gegensatz zu der Angabe, dass der Motor im Fz 160PS leisten soll, definitiv falsch.


    Beim E-Auto ist ja sogar die "übliche" Angabe der Motorleistung nicht mit der eines Verbrenners zu vergleichen, denn die Leistungsangabe des Verbrenners findet man in den amtlichen Papieren wieder, weil das eine genormte Dauerleistung ist. Beim E-Auto findet man in den amtlichen Papieren halt nur eine relativ geringe Leistungsangabe des Motors , weil es sich bei der Katalogangabe des Fz-Herstellers nur um eine Kurzzeitleistung handelt.


    Beim E-Auto ist halt einiges nicht genormt (wie leider auch z.b. die Ermittlung des Batteriezustandes) und deswegen gibt es da viel "Wildwuchs".

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Als Techniker mögen wir das vielleicht so sehen. In der Welt des Marketing kann man das Ding nicht als 10kW verkaufen wenn alle anderen 11kW drauf schreiben. Und ob die Angabe 10kW dann weniger Diskussionen anstoßen würde halte ich auch für fraglich. Wie sehr wurde hier schon diskutiert ob an DC 160, 165 oder 170kW gut, korrekt oder in Ordnung sind...

    Lassen wir es dabei: 11kW bringt der Anschluss, der Enyaq begnügt sich, aus welchen Gründen auch immer, mit etwas weniger.

    Die Differenz sind die Ladeverluste! Der Drehstrom muss ja erst mal gleich gerichtet werden und dann vom BMS an die aktuellen Zellenspannungen angepasst werden. Der Enyaq nimmt sich also durchaus die 11kW, nur wird ein kleiner Teil in Wärme umgewandelt.

    Und wenn man z.B. bis 100% laden will muss die Ladeleistung gegen Ende zwangsweise zurück gehen.

    Und 11kW ergeben sich einfach aus der Formel P = U x I also (3x 240V) x 16A.


    Beim DC-Laden hängt die aktuelle Ladeleistung vom SOC und der Akkutemperatur ab, und was die Ladestation grade überhaupt hergeben kann.

  • AC, kleines Jein, meine Box zeigt mir die Werte des internen MID Zähler an. Im Normalfall sehe ich 10.5 kW ab und an auch mal 11kW und was dazwischen liegt. Bei kaltem Akku und über 90% auch mal etwas weniger.

    30.12.2021 ULT 12.22. 80x Sportline

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  • Und der MID Zähler hat keinen Fehlerkurve? Ist bestimmt ein Präzisionsmessinstrument, zumal die El. Leitung nicht physikalisch zu messen ist, sondern aus Stromstärke, Spannung und Zeitintervall berechnet werden muss. Ich sehe da Fehlerquellen ohne Ende.

  • AC, kleines Jein, meine Box zeigt mir die Werte des internen MID Zähler an. Im Normalfall sehe ich 10.5 kW ab und an auch mal 11kW und was dazwischen liegt. Bei kaltem Akku und über 90% auch mal etwas weniger.

    Das ist auch normal! Die tatsächliche Ladeleistung hängt ja von verschiedenen Faktoren ab, u.a. eben Akkutemperatur, SOC, tatsächlicher Netzspannung, etc.

  • AC, kleines Jein, meine Box zeigt mir die Werte des internen MID Zähler an. Im Normalfall sehe ich 10.5 kW ab und an auch mal 11kW und was dazwischen liegt. Bei kaltem Akku und über 90% auch mal etwas weniger.

    ja, dass ist die Leistung die deine Wallbox ermittelt und wenn die intern 3x 230V (Nennspannung) misst und die maximal zulässigen 3x16A durch sie fließen, sind das theoretisch 11040W.


    Danach kommt aber immer noch:

    Leitungsverluste, inkl- Fz-Steckkontakte vom Ausgangsanschluss der Wallbox bis zum Fz-internen AC-DC-Lader und die werkseitig genannten 94% Wirkungrad dieses Laders.

    Dazu noch der Verbrauch von anderen Komponenten im Fz, die während der Ladung in Betrieb sind bzw. mindestens in Betrieb sein müssen (meiner Beobachtung nach rund 200W Mindest-Leistungsbedarf des Fz, z.b. die Kühlmittelumwälzpunpe).


    Wenn die Batterie sehr kalt sein sollte, kann dieser Fz-interne Verbrauch durch den Batterieheizer bis gut 5000W betragen...


    Von daher:

    Wenn deine WB 11kW anzeigt, kann die Batterie eigentlich nicht mit mehr als 10kW geladen werden.

    Wenn die Batterie sehr kalt ist, wird sie über die WB, die 11kW misst, letzendlich nur noch mit gut 5kW geladen.


    Die Genauigkeit eines Wechselstromzählers spielt bei dieser Geschichte quasi keine Rolle.....

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Hallo zusammen,

    Ich hänge mich hier mal mit dem selben Fehler Problem an.


    Mein Enyaq zeigt den Fehler „Elektrosystem funktioniert nicht“. Das Ganze zieht sich jetzt schon seit Monaten hin und wird immer schlimmer. Hier ist der chronologische Ablauf:

    • April 2026: Der Fehler tritt das erste Mal sporadisch auf. Meistens half kurzes Warten, bis das Auto in die Bus-Ruhe ging. Das Problem trat sowohl während der Fahrt, beim Laden als auch nach Pausen auf.
    • Anfang Mai 2026: Ich habe den Fehler schriftlich per E-Mail an meine Werkstatt gemeldet. Da die Häufigkeit zunahm, wurde ein Termin vereinbart.
    • 30. Juni 2026 (Noch innerhalb der Garantie): Werkstatttermin. Es wurde die 12V-Batterie auf Garantie ausgetauscht.
    • Juli 2026: Der Fehler tritt weiterhin auf. Die Bus-Ruhe bringt jetzt oft keine Lösung mehr.
    • 01. August 2026: Offizielles Ende meiner Garantiezeit.
    • 06. August 2026: Nichts geht mehr. Das Auto muss in die Werkstatt geschleppt werden. Auf Vorgabe von Skoda wird erneut die 12V-Batterie getauscht.
    • 17. August 2026: Ich kann das Auto nach einer Woche abholen.
    • 18. August 2026: Nur einen Tag später exakt derselbe Fehler! Er lässt sich vor Ort wieder nicht beheben, das Auto wird erneut abgeschleppt.

    Aktueller Stand:

    Seit dem letzten Abschleppen habe ich vom Autohaus keine Nachricht mehr zum Fehler oder einer Lösung erhalten. Einen Leihwagen habe ich auch nicht bekommen. Den Skoda-Kundenservice habe ich kontaktiert – dort hieß es nur, man „kümmere sich“, aber seitdem herrscht Funkstille.
    Der absolute Hammer: Ich habe nun eine Rechnung über rund 700 € für den zweiten Reparaturversuch (vom 06.08.) erhalten, da die Garantie ja am 01.08. abgelaufen sei. Dass der Fehler nachweislich im April/Mai (also während der Garantiezeit) das erste Mal auftrat und gemeldet wurde und der erste Reparaturversuch fehlschlug, wird einfach ignoriert.
    Was die Sache noch absurder macht: Ich wurde vorab überhaupt nicht darüber informiert, was repariert wird. Es gab keinen Kostenvoranschlag und ich habe zu keinem Zeitpunkt etwas unterschrieben oder einen kostenpflichtigen Auftrag erteilt.

    Ich weiß man kann mit jedem Auto auch mal Pech haben, aber so etwas, auch der Umgang als Kunde bei dem Skoda Händler, habe ich echt noch nie erlebt.

  • Das sieht ja fast so aus, als hätten sie den Fehler aus der Garantie rausgeschoben, um ihn nun auf Kosten des Kunden zu reparieren. 🤔

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  • Ein gut formulierter Brief vom Anwalt deines Vertrauens kostet dich definitiv weniger als 700 Euro.

    Enyaq iV 80 seit 26.04.2023:


  • Habe nochmal dem Skoda Kundenservice geschrieben, mit der Info das ich diese Rechnung nicht bezahlen werde, da der Fehler in der Garantiezeit gemeldet wurde. Sollte das nicht akzeptiert werden, geht es zum Anwalt.

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