Die Reichweite wird an Hand des Verbrauchs der letzten xx km berechnet.
AC laden, geh mal auf 11kW was dann der Go E anzeigt, und auch was das Auto selbst anzeigt. Meine OpenWB zeigt auch nur max 10.5kW an.
Die Reichweite wird an Hand des Verbrauchs der letzten xx km berechnet.
AC laden, geh mal auf 11kW was dann der Go E anzeigt, und auch was das Auto selbst anzeigt. Meine OpenWB zeigt auch nur max 10.5kW an.
Alles anzeigenHallo, ich gehe noch mal auf das Thema das Threads zurück.
Habe seit Montag einen Enyaq RS in olibo grün und bin eigentlich super happy. Vor allem optisch der Hammer!
Jetzt hatte meine Frau gestern auf dem Supermarkt Parkplatz auch plötzlich die Fehlermeldung „Elektroniksystem funktioniert nicht richtig“. Fahrzeug sichern und abstellen oder so hieß es dann. Habe ihr telefonisch gesagt, sie soll erst mal aussteigen, Auto abschließen und wiederkommen. Oh Wunder, die Meldung war weg.
Jetzt habe ich hier aber vermehrt gelesen, dass in diesem Fall Akku Module getauscht wurden. Frage wie das sein kann, der Wagen ist flammneu, ca. 1.000 km gelaufen.
Nun zu meiner Beobachtung, wegen der ich überlege, doch in die Werkstatt zu fahren:
Das Auto lädt an der Wallbox immer ca. 8% langsamer als gerade möglich.
Stelle ich die Wallbox z.B. auf 10A, sagt die, das entspricht 6,9 kW bei dreiphasigem Laden (3x 230V x 10A - logisch). Die Ladeleistung laut Go-e-Charger App beträgt aber nur 6,3 kW. Bei 12A sind es nicht 8,3 kW, sondern nur 7,7 kW usw.
Jetzt frage ich mich: Kann es sein, dass auch bei mir eines der 12 (?) Akkumodule defekt ist und kann das ggf. dazu führen, dass die Ladeleistung entsprechend runtergeht? Weil die Spannung des ganzen Packs auch um diesen Faktor reduziert ist? Oder ergibt das keinen Sinn?
Ich würde aber denken, dass das Auto so einen schweren Defekt erkennen und melden müsste…
Weiterer Punkt ist die Anzeige der Reichweite in der App und im Auto. Wenn ich navigiere, berechnet er ja anhand der geplanten Strecke usw.
Wie wird sonst berechnet? Ich komme bei 100% auf ca. 400 km angezeigte Reichweite. Anfangs wurden da deutlich mehr angezeigt, über 500 km. Oder berücksichtigt dieser Wert bereits meinen aktuellen Verbrauch von irgendwas um die 19 kWh/100 km, sodass es wieder hinkommt?
Ich hatte sonst vermutet, dass mir auch hier in der Reichweite evtl. genau die Kapazität eines möglicherweise defekten Moduls fehlt.
Vielleicht weiß jemand, wie sich das berechnet und kann mir meine vagen Überlegungen ausreden.
Ansonsten macht das Auto aktuell - bis auf die einmalige kurze Meldung gestern - keine Probleme.
Danke für eure Unterstützung vorab!
LG aus dem hohen Norden
Hallo Dommel
Zum AC Laden, das kommt auf viele Dinge an. Vor allem auf deinen SoC beim Ladebeginn. Klar ist je voller der Akku desto langsamer wird die Ladegeschwindigkeit (Das ist auch beim DC Laden so)
Zusätzlich spielt z.B. die Temperatur (Akku) auch eine Rolle, hier gilt: Je kälter der Akku desto tiefer die Ladegeschwindigkeit. Deshalb wenn immer möglich gleich nach Fahrtende (wenn der Akku warm ist) laden.
Weiterhin sehe ich auch das beim AC Laden die Leistung nach dem Einstecken langsam steigt, grade wenn der Akku kalt ist. Am Anfang war ich da auch erst mal verwirrt. Wenn Du die Ladung ein wenig beobachtest wirst du feststellen das die Leistung dann ansteigend ist. Dauert bei mir im Winter mit kaltem Akku z.B. bis zu 5 min.
Dazu kommen dann noch die Ladeverluste, also grob gesagt, nicht alles was die WB abgibt kommt auch im Akku an.
Akkumodule sind deswegen nicht per se defekt.
Die Reichweite ...
Wird mit einem Schätzeisen geschätzt und dann jeweils angepasst. Das ist nicht abwertend gemeint, es ist einfach nicht möglich die Reichweite direkt zu berechnen. Weiterhin wirst du feststellen, dass die Reichweite automatisch angepasst wird wenn du z.B. AC ein oder ausschaltest. Hier sind überall Rechenwerte hinterlegt.
Alles in allem passt die Reichweitenangabe bei eingestellter Route aber ganz gut. Da wird eher noch vorsichtig berechnet. Ich komme immer mit mehr SoC an, als die Navi berechnet.
Und ja die Berechnung beruht auf Daten der Vergangenheit. Wenn du also heute über die Autobahn mit Pedal am Boden fährst. Wirst du morgen automatisch eine kürzere Reichweite sehen, weil er auf den Daten von heute kalkuliert. Bei dann heute langsamerer Fahrweise wird er, längere Strecke vorausgesetzt, permanent die Reichweite wieder erhöhen, weil der Verbrauch dann ja auch geringer ist.
Das ist auch kein Hinweis auf ein defektes Modul.
setze mal deinen Langzeitverbrauch zurück und schon hast du wieder mehr Reichweite, wenn du dann noch Piano fährst stellt er den neuen Wert ein
Moin
Ist zwar ein älteres Modell mit dem Akku von LG, aber vielleicht beruhigt es etwas (bzgl. dieses Punktes).
Mit Ausnahme des letzten Ladeverlaufs handelt es sich immer um dieselbe, öffentliche Ladesäule und auch bei der letzten um den gleichen Typ (Compleo, 22kW).
27.12.2025, erreichter SoC 76%
27.01.2026, erreichter SoC 58%
28.04.2026, erreichter SoC 77%
29.04.2026, erreichter SoC 84%
Gruß
K.R.
Ich kann bei mir zu Hause auch nie mit glatten 11 kW laden. Das liegt meines Wissens am jeweiligen Ortsnetz bzw. an welchem Punkt der Hausanschluss liegt. Meine 3 Phasen vom Hausanschluss liegen laut PV und GO-E immer unterhalb von 230 V. Somit kommen bei 16 A auch keine 11 kW Ladeleistung zustande.
Ich kann bei mir zu Hause auch nie mit glatten 11 kW laden. Das liegt meines Wissens am jeweiligen Ortsnetz bzw. an welchem Punkt der Hausanschluss liegt. Meine 3 Phasen vom Hausanschluss liegen laut PV und GO-E immer unterhalb von 230 V. Somit kommen bei 16 A auch keine 11 kW Ladeleistung zustande.
Ja, das ist mir klar.
Bei den angenommenen 230V kommt man gerade so auf 11 kW. Oft sind es aber auch nur 220V oder so und dann entsprechend weniger.
Uns zu einem anderen Kommentar, dass nicht alles im Auto ankommt, das ist auch klar. Aber ich spreche auch über den Wert, den die Wallbox mir anzeigt.
Wenn ich das Tesla Model 3 anschließe, lädt der bei 12A mit über 8 kW. Akku kalt. Zeigt die 230V und 12A auch in der Tesla App an. Der Škoda zog knapp 0,4 kW weniger. Das hat mich einfach gewundert. In der Škoda App sehe ich leider keine Details zu Spannung o.ä.
Aber ich werde das mal beobachten, wenn der längere Zeit dran hängt und wenn der Akku wärmer ist, ob die Differenz dann geringer ist.
Wenn das einfach so ist und kein Problem zugrunde liegt, ist es mir auch vollkommen egal. Von der Zeit macht es nichts aus. Ich lade eh nur so schnell wie es die Sonne hergibt. ![]()
Ich hatte mich nur in Verbindung mit der Fehlermeldung von gestern gewundert.
Danke für das viele schnelle Feedback!
Warum sollte der Enyaq die Ladeleistung aufgrund der Akkutemperatur beim AC-Laden wegen des Akkus zwingend beschränken?
Wenn man den Enyaq beispielsweise mit 2 Grad Batterietemperatur und einem SOC von 50% an einen DC-Lader anschließt, wird die Batterie (vermutlich, ausprobiert habe ich es noch nicht) mit etwas mehr als 11kW geladen oder wurden bei so einer ähnlichen Aktion schon mal Werte mit weniger als 11kW beobachtet?
Geladen wird über den Fz-internen HV-Lader AX4. Der hat eine zulässige Eingangsspannung pro Phase von 78-272V.
Seine maximale Ladeleistung beträgt laut technischer Daten: 11kW
Eine 11kW-Wallbox kann, wenn deren Eingangsspannung beim Laden mit 16A 230V pro Phase beträgt, 3680W pro Phase abgeben.
Bei 3 Phasen also rund 11kW (11040W).
Allein, dass jede Phase beim Laden mit 16A am Eingang der Wallbox noch 230V (oder etwas mehr) an Spannung aufweist, ist nicht unbedingt gegeben; hängt u.a. auch von der Auslastung des Stromnetzes im Haus bzw. im versorgten Gebiet ab.
Bis zum Eingang des AX4 wird die Spannung, sofern sie am Eingang der Wallbox 230V betrugt, bei 16A Strom noch einmal sinken, denn dazwischen befindet sie i.d.R. noch Das WB-Anschlusskabel mit 2,5mm² Querschnitten, Fz-Ladekontakte und noch etwas Leitung inkl. Relaiskontakte bis zum AX4.
Das AX4 muss mit der entsprechend verringerten Spannung auskommen und darf gleichzeitig nicht mehr als 16A ziehen, da die Stromstärke beim 3-phasigen-AC-Laden auf 16A begrenzt ist.
11kW am Eingang des AX4-Ladegerätes sind daher eigentlich nur dann möglich, wenn das Hausnetz etwas mehr als 230V an der Wallbox bereit stellen kann.
dann kommt das Ladegerät AX4 selbst:
VW gibt dessen Wirkungsgrad mit 94% an.
D.h. wenn am Eingang des Ladegerätes 16A pro Phase fließen und die Spannung jeweils 230V beträgt, kann die Ausgangsleistung des Ladegerätes rechnerisch bestenfalls 10,34kW betragen.
Das ist lediglich die Ausgangsleistung des Ladegerätes, aber immer noch nicht die Ladeleistung.
Das Ladegerät versorgt, parallel zur HV-Batterieladung, einige fz-interne Verbraucher.
Das geht nach meinen Beobachtungen mit mindestens ca 0,3kW los und es kann, wenn z.b. die Batterieheizung eingeschaltet wird, bis zu ein paar kW betragen.
Diese minimal ca 0,3kW landen letztendlich nicht in der HV-Batterie und daher muss man die effektive Ladeleistung noch einmal um diesen Wert verringern.
So landet man, wenn denn die Stromversorgung ihre Sollwerte beim Laden an der Wallbox genau erreicht und keine besonderen Verbraucher im Fz aktiv sind, bei ungefähr 10kW, mit denen die HV-Batterie über AC geladen wird.
enopol sehr gut erklärt, danke. Das waren auch meine Überlegungen. Wenn es temperaturabhängig ist, dann sollte es eine harte Grenze geben, z.B. 7 kW.
Ich beobachte aber, dass bei jeder Stromstärke ca. 8% weniger geladen werden als möglich sind.
Ich spreche wie gesagt über die Werte der Wallbox. Alles, was ab dem Fahrzeug an Verlust da ist, ist hier ausgeklammert.
Es ist aber so: aktuell lade ich 3-phasig mit einer Stromstärke von 8A. Entspricht auch laut meiner Wallbox maximal 5,5 kW.
Schließe ich den Tesla an, zeigt die Wallbox ca. 5,4x kW an. Der Tesla ebenfalls in der App. Natürlich gehen auch da Verluste ab, das Fahrzeug ist „an“ und verbraucht 0,2 kW usw.
Schließe ich aber den Škoda an, zeigt die Wallbox 5,14 kW.
Also weniger. Das Auto lädt nun seit 2 Stunden, steht in der Sonne und draußen sind 16°C.
Temperatur schließe ich aus, zumal der Tesla heute Morgen wirklich komplett kalt war und trotzdem voll geladen hat.
Ich frage mich, warum die Wallbox in Richtung Škoda nicht die volle Leistung abgeben kann.
Wenn der Onboard lader Spannungen bis 272V verträgt, sollte er ja auch jeweils die volle AC-Leistung erhalten. Zumindest aus Wallbox-Sicht. Das ist ja unabhängig davon, wie viele Ladeverluste es danach im Auto noch gibt und was wirklich in der Batterie ankommt…
Sorry für den Spam, aber ich habe den technischen Grund gefunden:
Wenn der Škoda lädt, ist die Stromstärke geringer, als was die Wallbox maximal könnte.
(Siehe die ersten beiden Screenshots am Beispiel von 14A und 10A an der Wallbox eingestellt).
Schließe ich den Tesla an, Laden alle Phasen mit der angegebenen Stromstärke (siehe letzter Screenshot mit 12A).
Warum das so ist, also ob der Škoda das einfach so macht oder ob das jetzt auf einen Defekt hinweist - keine Ahnung. ![]()
Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken…
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