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Vielleicht sind die Tropfen Kondenswasser?
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Vielleicht sind die Tropfen Kondenswasser?
Nein, das HUD muss beim Tausch der Windschutzscheibe nicht kalibriert werden, da dieses nicht ausgebaut wird.
Die Scheibe mit HUD ist zwar ein Stück teurer, als ohne HUD, kostet aber nicht das doppelte.
Ich sehe den Sinn dieser Filterfolien nicht. Wären sie nicht in den Spiegeln hätte man tatsächlich ein richtiges Pfützenlicht. Aber so ist es doch nur ein Reklame-Gag, den doch fast ausschließlich der Fahrer sieht. Sollte mein Logo sich einmal verabschieden, so würde ich ganz darauf verzichten wollen.
Das Logo auf dem Airbag am Lenkrad ist auch nur Reklame die nur der Fahrer sieht. Die Beschriftung der Einstiegleisten... das Logo auf Motor- und Heckklappe, das "Sportline"- oder "RS"-Logo an der Seite... ist alles Branding, ohne technische Funktion. Genau wie in Wagenfarbe lackierte Schweller und so weiter. Viele Sachen werden nicht gemacht, weil sie eine Funktion haben, sondern nur weil sie ein Design oder eine Botschaft - in diesem Falle eine Markenbotschaft - vermitteln.
Wenn Du die Fernentriegelung aus dem Kofferraum haben willst, brauchst Du die Seitenteile der Kofferraumverkleidung neu. Die Machanik ist fest mit den Seitenteilen verbunden und gibt es nicht einzeln. Und ich meine, da geht ein Baudenzug vom Seitenteil in die Rücksitzlehne rein. Das heißt, die Rücksitzlehne könnte auch eine andere Teilenummer sein. Ich hatte es mal auseinander, kann mich aber nicht mehr 100%ig erinnern.
Die A-Säulen Verkleidung ist stramm eingeklipst. Da musst Du beherzt zugreifen. Tendenziell schiebst Du die Verkleidung parallel zur Windschutzscheibe, oder "an der Windschutzscheibe entlang". Und Du musst oben anfangen und einen Clip nach dem nächsten lösen. Versucht man die Verkleidung an allen Clips gleichzeitig zu lösen, braucht das zu viel Kraft; das schafft man nicht.
Mit der Sicherung habe ich mir aus Erwin den Sicherungsplan genommen und dort abgeglichen und nachgelesen, welche Sicherung bei mir belegt ist. Das ist sehr individuell abhängig von der Ausstattung. Ich habe noch den Plan vom MJ23; den kann ich Dir geben, genauso wie die Aus- und Einbauanleitungen für die Verkleidungen. Aber wie gesagt, vom MJ23. Bei Interesse schick mir 'ne PM.
ich habe 2 VW/Skoda-Vertretungen angefragt und beide haben mir klar gesagt, dass es nicht möglich sei, einen fremden Schlüssel (von einem Unfallwagen o.ä.) für einen anderen Wagen anzulernen.
Das ist ganz klar gelogen. Nicht "nicht genau gewusst, sondern gelogen".
Zum Anlernen eines Key Fob müssen zwei Dinge gemacht werden:
- es muss der elektronische Key Fob angelernt werden. Dazu braucht es nur SFD und das kann man mit einfachen Diagnosetools machen, wie OBD11. Das können auch Fremdwerkstättrn, oder auch der Hobby Bastler.
- es muss die Transponder-Pille angelernt werden. Das kann nur jemand mit GeKo Zugang machen, also Vertragswerkstätten, wobei GeKo im Grunde auch Fremdwerkstättrn offen steht. Der Zugang ist aber so Schweineteuer, dass Fremdwerkstätten sich den nicht leisten. Und Hobbyisten erst Recht nicht.
Die Fachwerkstätten sind per Vertrag daran gebunden, keine Gebrauchtteile einzubauen, mit Ausnahme von offiziell durch VW wiederaufbereitete Teile.
Anlernen lassen sich gebrauchte Schlüssel ohne Probleme. Fachwerkstätten wollen es nur nicht. Und um keine Diskussionen über Firmenpolitik führen zu müssen, behaupten sie einfach, das währe technisch nicht möglich.
Es wird gerne behauptet, dass man die Transponder-Pille und den Schlüssel nur einmal beschreiben kann, weshalb ein gebrauchter Schlüssel nicht funktioniert. Das ist zwar richtig, aber das ist für den Anlernvorgang nicht erforderlich. Transponder und Schlüssrl werden im Werk mit einer Seriennummef beschrieben. Auch neue Schlüssel kommen nicht "leer", sondern sind ab Werk beschrieben. Das Auto speichert diese Seriennummern nur noch ab.
Allerdings hilft diese Info niemandem. Wenn die Fachwerkstatt sagt, machen wir nicht, dann machen sie es nicht.
Das Problem sind die hohen Abgaben hier in Deutschland. Für den Hersteller bedeutet es, dass er sein gutes, in Deutschland hergestelltens Produkt nur teuer anbieten kann. Für den Arbeitnehmer bedeutet das, dass er sich das Produkt, dass er ggf. selber hier in Deutschland hergestellt hat, nicht leisten kann. Je mehr Geld der Staat hier entnimmt, desto stärker klafft die Schere zwischen Angebotspreis und Käufermöglichkeiten auseinander. Und die Schere klafft noch weiter auseinander, wenn der Staat das in unserem Wirtschaftskreislauf entnommene Geld irgendwo anders in der Weltgeschichte wieder ausgibt.
So ist es nämlich und leider steigen durch solche Kosten dann wiederum auch (irgendwann) die Versicherungsprämien. Von daher läuft auf jeden Fall was schief. Da darf es keinen Unterschied geben, ob man selber zahlt oder die Versicherung.
Das doofe ist, dass selbst die Versicherungen m.W. Nach nicht bei den Werkstätten nachhaken, oder da feste Preise gemacht werden, sondern einfach zahlen.
Die Versicherungen Haken nicht nach, weil es nichts bringt. Die Leistung ist bereits erbracht und die Versicherung kann nur noch zahlen... und zwar jeden Preis, der auf der Rechnung steht.
Vor Jahren ist mir jemand hinten ins Auto gefahren. In der Werkstatt hab ich also eine neue E-Klasse zur Reparatur abgegeben und brauchte aber einen Ersatzwägen. Die Werkstatt hatte aber nichts anderes mehr als einen Smart ForTwo. Meine Nachfrage, was mich das Kostet, war die Antwort: "gar nichts, das rechnen wir direkt mit der Versicherung des Unfallverursachers ab". Ok. Also bin ich drei Tage Smart ForTwo gefahren.
Diese drei Tage Smart ForTwo hat die gegnerische Versicherung über 1800€ gekostet. Plus MwSt. 😵
Obwohl es mir hätte egal sein können, fand ich das eine Frechheit.
Zwei Jahre später habe ich mich bei einem ähnlichen Schaden erst mit der gegnerischen Versicherung in Verbindung gesetzt und denen angeboten, dass sie sich um einen Ersatzwagen für mich kümmern können. Das wurde auch prompt gemacht. So hatte ich eine S-Klasse für 5 Tage und das hat die Versicherung 900€ gekostet, einfach weil sie die Konditionen mit dem Vermieter VORHER aushandeln könnten.
Seitdem habe ich das immer so gemacht. Spart Kosten, bei gleicher oder besserer Leistung. Und für mich war der Aufwand lediglich bei der gegnerischen Versicherung anzurufen.
Der Privatfahrer eines Polo wird nicht plötzlich einen ID3, größer als der Golf, kaufen. Auch ein Passatfahrer wird sich überlegen, für den ID7 5-stellig mehr im Vergleich zum "gleichwertigen" Verbrenner-Passat auszugeben.
Genau das ist ja, was ich meine. Der Passat-Fahrer überlegt sich auf einen 5-stellig teureren ID7 umzusteigen. Das ist der Markt. Die Politik will aber, dass der Passat umsteigt. Da ist der Konflikt zwischen Tatsachen des Marktes und politischem Willen.
Für den Hersteller ist die Frage, wie forsch oder vorsichtig kann oder muss ich in den Markt preschen. Investiere ich zu langsam und geht der Markt oder politische Regulierung zu schnell, verliere ich den Anschluss. Investiere ich zu schnell zu viel und entscheidet sich die Politik dann doch nicht mehr auf Strom sondern Wasserstoff zu setzen, ist die Investition für den Eimer und es ist ggf. nicht mehr genug Geld da, um den neuerlichen Schwenk mitzumachen.
Vom Hersteller wird erwartet, dass er die Glaskugel liest und darauf eine "fundierte" Entscheidung trifft, die die nächsten 10 Jahre Bestand haben muss.
Ich frage mich manchmal: Was machen die Strategen bei VW eigentlich beruflich?
Warum hat man mit einer Planung zur eigenen Batteriezellfertigung so lange gewartet (PowerCo erst 2022 gegründet) und PowerCo kann erst jetzt geringe Stückzahlen liefern?
Warum wird die Motorenproduktion für den APP550 nicht auf ein zweites Werk ausgeweitet (aktuell nur Kassel)? [...]
Warum wird in Mladá Boleslav noch immer als einzigem Standort hybrid auf demselben Band gefertigt (Verbrenner + E-Modelle)?
Es sind die sich ständig wechselnden politischen Marschrichtungen. Zusätzlich zu den sich ändernden Bedingungen des Marktes haben europäische Firmen echte Probleme mit Regulierung, die dich auch ständig ändert, nur nicht weniger wird. Die Firmen haben schlicht Angst davor, große Investitionen zu tätigen. Mit etwas hier in die Vollen zu gehen, kann selbst bei großen Schwungmassen zum Konkurs führen, wenn die Politik bei der nächsten Wahlperiode eine 180° Wende macht. Das ist der Effekt, wenn der Staat immer stärker in die Märkte eingreift, wirken sich Politikwechsel auch immer stärker auf den Markt aus.
Ich sehe in meiner Firma, wie da mit großen Investitionsrisiken rumjongliert wird, um Schlimmstenfalls nicht die ganze Firma mit in den Abgrund zu reißen.