Beiträge von Selenium

    Schon vor 10 Jahren wurde mit Hinblick auf die E-Mobilität prognostiziert, dass es zu einem Sterben der Werkstätten kommt, weil E-Autos kaum Wartung benötigen.


    Genau da liegt der Hase aber im Pfeffer. Vor 10 Jahren wurde zwar prognostiziert, dass E-Autos kaum Wartung brauchen, aber in der Realität, wenn man sich die Inspektionspläne ansieht, sieht es aus, als würden sie viel mehr Wartung brauchen.


    Das entbehrt zwar jeder Logik, aber wenn die Hersteller jeden noch so kleinen Klimbim als sicherheitskritisch einstufen und den Inspektionsplan entsprechend gestalten, laufen Prognose und Realität einfach auseinander.


    Genau das ist aber, was die Käufer auf die Palme bringt: das Gefühl zu haben, von den Herstellern verarscht zu werden.


    Aus unternehmerischer Sicht ist es so, dass ich entweder mehr mache, um auf mein Geld zu kommen, oder ich mache weniger aber dafür teurer. Die Industrie scheint sich dafür entschieden zu haben, weniger für mehr Geld zu machen, abet so zu tun, als würden sie mehr machen. Künstliches Aufblasen von Inspektionsplänen ist zumindest 'ne Täuschung.


    Wenn es 2 Stunden dauert, einen Verbrenner zu warten, dann ist kaum nachzuvollziehen, warum ein E-Auto mit weniger und einfacheren Teilen genauso lange dauern soll. Da wurde künstlich was aufgeblasen.


    Und wenn das dann auch noch teurer gemacht wird, mit dem Argument, dass man ja ganz neue Techniken und Werkzeuge braucht... ok, da ist was dran. Aber in der Regel bringen neue Techniken irgendwo einen Effizienzgewinn, weil es durch die neue Technik schneller geht.


    Meine Frau ist Unternehmerin und ich bin Angestellter. Deshalb habe ich durchaus beide Brillen auf und auch Verständnis, dass ein Unternehmer auch Geld verdienen will und muss. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass bei Wartungsumfang und Preispolitik die Zusammenhänge nicht mehr gegeben sind und die Argumente nur noch fadenscheinig sind.

    Bisher Habe ich noch nirgends diese Bleche gefunden. Mir wurde gesagt die bräuchte man erst ab BJ2025? Wenn doch haben die eine Nummer??

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    Seit April 2026 hat sich die "Anhängevorrichtung" im Teilehandel aufgeteilt. Bisher war das eine Teilenummer (5LG 803 881 D). Seit 1.4.2026 ist das die Anhängevorrichtung (5LG 803 881 E) plus zwei Längsträger für Bodenblech (5LG 803 259 und 5LG 803 260).


    Da es die ab 1.4.2026 gibt dürften die ab MJ2026 drin sein. Und da auch nicht seit Beginn des Modelljahres. Ich vermute sogar, dass die Teile erst ab MJ2027 verbaut werden, denn neue Teile kommen oft ein paar Monate vor dem ersten Verbau in den Teilekatalog.

    Ich hab auch den Spurwechsel-Assistent. Im Display hat man zwei kleine weisse Pfeile. Werden diese nicht angezeigt, ist der Spurwechsel trotz aktiviertem Travelassist nicht verfügbar (z.B. auf der Landstrasse).


    Wenn die Pfeile sichtbar sind, dann sind sie entweder ausgefüllt weiss, oder nur als weisse Outline. Das System prüft permanent, ob die Bedingungen für einen Spurwechsel erfüllt sind, nicht erst in dem Moment, wo man den Blinker setzt.


    Kommt z.B. jemand von hinten, werden die Pfeile (einer für die Rechte Seite, einer für die linke Seite) zum Outline. In dem Fall wird beim setzen des Blinkers kein Spurwechsel eingeleitet.


    Ist aber auf der entsprechenden Seite alles frei und man setzt den Blinker, wird der Spurwechsel sofort gestartet, weil die Vorbedingungen bereits alle geprüft waren.


    Es ist also durchaus möglich, dass der Spurwechsel nach rechts geht und nach links nicht. Aber das weiss das Auto bereits, wenn der Blinker gesetzt wird.

    na ja, die wollen die Leute die noch die alten Dongles mit unbegrenzten Bedingungen natürlich dazu bewegen, einen neuen, teuren Dongle zu kaufen, um (vielleicht) mal komfortabler auf Livedaten zugreifen zu können.

    Das werde ich allerdings nicht machen und bleibe für den einfacheren und komfortableren Zugang lieber bei Carscanner.

    Die unbegrenzten Bedingungen sind nicht an den Dongle, sonder das Konto geknüpft.


    Ich hatte auch ursprünglich den weissen Dongle zusammen mit einem Live-Time Professional Plan gekauft. Irgendwann hab ich nur den neuen schwarzen Dongle nachgekauft und mit dem gleichen Konto und der gleichen App verbunden. Funzt.


    Zum Austausch hat mich die Hoffnung bewegt, dass der neue Dongle schneller wäre. Das würde ich heute nicht mehr so bestätigen. Was aber definitiv besser ist, dass ich beim Verbinden des weissen Dongles immer raten musste, welches Bluetooth Device das jetzt ist. Beim schwarzen Dongle steht es direkt da.

    Solche Sachen hab ich alle nicht. Allerdings hab ich auch nicht jedes Feature:


    - Schiebedach hab ich nicht, ergo kein Rollo

    - automatisches Verschliessen bei Verlassen nutze ich nicht; ich nutze nur die Öffnen-Funktion und die funktioniert zuverlässig

    - automatische Sitzverstellung funktioniert bei mir "nahezu" gut: wenn das Profil gewechselt wird, löst die automatische Sitzverstellung zuverlässig aus, aber die Positionen verstellen sich über die Zeit. Ich muss die Positionen nach mehrfachen Profilwechseln konsequent nachjustieren. Nicht jedes Mal, aber oft genug.


    Was meiner Frau total auf den Keks geht ist, dass sobald ihr Telefon in Reichweite des Enyaq kommt und es sich damit verbindet, startet ihr Hörspiel. Konsequent. Jedes Mal. Sie kann das Hörspiel manuell stoppen, die App bewusst schliessen, eine andere App öffnen... egal. Sobald sich ihr Telefon mit dem Auto verbindet, startet ihr Hörspiel. Mit meinem Handy startet die Musik nach einem nicht nachvollziehbarem Muster: mal ja, mal nein. Auch völlig unabhängig vom provizierten Anfangszustand.


    Ansonsten hab ich extrem wenig Ärger mit meinem 05/23 Enyaq. Das Infotainment ist insgesamt 3 Mal ausgefallen. Das war immer an sehr heissen Tagen. Es hat sich dann neugestartet und dann war wieder gut.


    In Summe kann ich mich nicht beschweren.

    Den Mehrverbrauch würde ich auch so sehen.


    Aber entgegen aller akademischer Betrachtung, haben meine Ganzjahresreifen nicht theoretische 20-30Tkm runter, sondern ganz reelle über 70Tkm. Ich fahre viel auf der Autobahn, nämlich 2500km im Monat; dazu kommen ungefähr 250km im Stadtverkehr. Meine Geschwindigkeit liegt auf der AB zwischen 110 und 120km/h, die ich einfach per pACC laufen lasse. Und auch ein Energiesparfuchs bin ich eher nicht: mein Langzeitverbrauch liegt bei 19kWh/100km.


    Wie auch immer. Für mich sind Ganzjahresreifen ein Gewinn, weil ich mir das halbjährliche Wechseln spare, nicht immer 2000€ in ungenutzen Reifen rumliegen habe und nicht alle 6-7 Jahre 700€ wegwerfe. Und mit Conti habe ich meine Marke gefunden; mit denen war ich auf dem ersten und zweiten Passat und nun mit dem Enyaq sehr zufrieden.


    Wer's nicht glauben will, glaubt's halt nicht.

    Es kommt halt doch auf das Fahrprofil an. Ich sitze zwar täglich bis zu 3 Stunden im Auto, allerdings fahre ich dabei keine Langstrecke. Ich fahre viel Stadt und viel Landstraße und etwas Autobahn. Ich glaube, dass das die Reifen bereits vielmehr schont, als 3 Stunden am Stück Langstrecke auf der Autobahn. Wenn ich Autobahn fahre, fahr ich nie schneller als 100 oder 110, das macht auch schon viel aus, dann halte ich zudem immer etwas Überdruck im Reifen.

    Ich schätze, dass eben die Langstrecke das Geheimnis eines langen Reifenlebens sein könnte. Von 30000km im Jahr fahre ich 22000km auf der Autobahn.


    Für mich macht das Sinn, denn ich denke, den meisten Abrieb hat man beim Beschleunigen und Bremsen, also besonders bei viel Stadtverkehr . Wenn man einfach vor sich hinrollt, wird doch der Abrieb geringer sein, oder nicht?