Da in dem Artikel nicht wirklich erklärt wird, warum die neuere UWB Technik die Sicherheit verbessert, mache ich das mal.
Die UWB Technik nutzt ein viel höheres Frequenzband im GHz Bereich, als die ältere Technik mit MHz. Je höher die Fequenz, desto kürzer ist die Wellenlänge.
Mit der kurzen Wellenlänge kann das Auto nun sinnvoll die Entfernung des Schlüssels messen, indem es die Laufzeit einer Einzelwelle des Funksignals misst. Das Auto sendet ein Signal aus. Dieses Signal wird vom Schlüssel empfangen und beantwortet. Die Zeit zwischen Absenden der "Frage" und Empfang der Antwort wird gemessen und durch zwei geteilt. Damit hat man die Laufzeit des Funksignal in eine Richtung. Da die Funkwellen sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, kann man durch präzises Messen der Laufzeit die Entfernung des Schlüssels bis in den Zentimeter-Bereich messen.
Da die Funkverlängerer aber auch eine Funkwelle übertragen, verlängert sich dadurch auch die Laufzeit des Gesamtfunksignals. Es ist also nicht mehr die Existenz des Funksignals entscheidend, sondern die Laufzeit.
Die Laufzeit des Signals ist jetzt also eine weitere Komponente in der Bewertung für die Gültigkeit des Signals. Die übertragenen Daten sind natürlich trotzdem entscheidend, da damit der Schlüssel selbst identifiziert wird und ob dieser überhaupt Schliessberechtigt ist.
Solange also niemand die Lichtgeschwindigkeit manipulieren kann (z.B. durch ein Wurmloch oder Raum-Zeit-Krümmung
) ist UWB sicher.