Beiträge von Selenium

    Einen Ölwechsel kann auch an einem RS3 jeder Azubi im ersten Lehrjahr machen. Bei einem BEV sind die Anforderungen doch etwas andere, neben dem Hochvoltschein bedarf das entsprechender Kenntnisse des Fahrzeugs (also diverse Schulungen), das ja doch mit den bisherigen Verbrennern nicht viel zu tun hat.

    Wieso sollte den Bremssattel beim RS3 oder Enyaq unterschiedliche Anforderungen haben? Was ist daran schwieriger beim RS3 das Türsteuergerät zu tauschen, als beim Enyaq?


    Ich behaupte, dass die meisten Arbeiten am Auto entweder mechanisch, oder am Niedervoltsystem zu machen sind, wo sich Verbrenner und E-Autos nicht unterscheiden.


    Dass man beim E-Auto einen Hochvoltschein braucht um das Kühlwasser aufzufüllen, ist purer Lobbyismus.


    Und deshalb denke ich, dass 200€ aufwärts pro Stunde gar nicht zu rechtfertigen sind. Jedenfalls nicht, wenn es nicht um Hochvoltkomponenten geht.


    Spannungsfreiheit feststellen ist nichts, wofür man eine spezielle 3 jährige Ausbildung braucht. Das bekommt auch der normale Mechatroniker hin, mit 'ner kurzen Einweisung.

    Die Firma für die ich im letzten Jahrtausend gearbeitet habe, hat seinerzeit das Kabinenkommuniationssystem für Airbus entwickelt, mit der Methode der formalen Verifikation. Da kann man dann mathematisch beweisen, dass der Code genau das tut, was spezifiziert wurde.

    Formale Verifikation machen wir auch bis runter zu DAL E, was nicht den mathematischen Beweis erfordert, sondern "nur" die überprüfbare Abdeckung und das Tracing aller Anforderungen (Spezifikation). Mathematische Beweise sind nur für DAL A und B vorgeschrieben. :/ Und das Kabinenkommunikationssystem soll DAL A oder B sein? Hm...?


    Oder habt ihr das einfach so mathematisch bewiesen, weil ihr das Ganze ohnehin in MathLab designt habt? :/

    Am ehesten merken wird man das am adaptiven Spurhalteassistent. Ohne diese Funktion wird das Auto am Verlassen der Spur gehindert. Es pendelt dann zwischen linke und rechter Bande. Der adaptive Spurhalteassistent hält das Auto in der Mitte der Spur, ohne pendeln.


    Das erste ist auch unter dem Begriff "LaneAssist", oder "SpurHALTEassistent" bekannt. Der zweite ist auch unter dem Begriff "SpurFÜHRUNGSassistent" bekannt.

    Für Teile ist der Teileservice direkt beim Skoda, VW oder Seat/Cupra Händler.


    Alternativ, wenn es ein Gebrauchtteil sein soll und man etwas Zeit hat, dann kleinanzeigen oder ebay. Allerdings sind Gebrauchtteile aus irgendeinem Grund oft teurer, als Neuteile.

    Wer kann mir sagen, wo ich Öl einsprühen soll?

    Ich sehe gerade, dass Du schon gefragt hast:


    Du siehst die beiden Kuststoffrohre, die ineinander rutschen? Das ist nur das Gehäuse für den eigentlichen Dämpfer, der da drin verbaut ist.


    Wenn Du rausfindest, wie man an den beiden Plastikteilen vorbeikommt, bist Du der König. Im geöffneten Zustand sind die beiden Rohre ja am wenigsten ineinander gesteckt. Ich würde es hier mit einem dünnen Schlauch oder Röhrchen probieren. Meistens haben die WD40 Sprühflaschen einen Sprühkopf mit so einem Röhrchen. Aber Achtung: WD40 ist kein Schmiermittel, sondern ein Reinigungsmittel. Auch wenn es etwas ölig erscheint, das ist nicht geeignet (außer "WD40 Spezial", was man z.B. bei Fahrrädern zur Kettenreinigung und Schmierung nimmt).

    Das klingt mir nach dem Dämpferelement.


    Das muss eigentlich nur geschmiert werden. Da die Dämpfer aber gekapselt sind und man kaum ran kommt, werden die üblicherweise als Komplettteil getauscht. Der Dämpfer kostet so um die 300€. Wenn Du also die Muße hast und rausfindest, ob und wie man das Gehäuse öffnet, probiere ihn zuerst zu schmieren. Der Dämpfer ist an der Heckklappe rechts (links ist der Motor, rechts der Dämpfer).

    Also wenn die Sensoren schon getauscht wurden, würde ich zuerst das Steuergerät im Verdacht haben.


    Das ist hinten rechts hinter der Kofferraumverkleidung verbaut. Um die Leitungen durchzumessen muss das aufgemacht werden, was nicht besonders schwierig ist.


    Bei Temperaturabhängigkeit würde ich nicht die Kabel, sondern eher Elektronik verdächtigen.

    Politessen / Ordnungsamt sollten sich doch eigentlich nur dafür interessieren

    - dass Du eine Parkscheibe nutzt und innerhalb der zulässigen Höchstparkdauer bist

    - dass Du tatsächlich lädst, falls das entsprechende Zusatzschild ausgeschildert ist.


    Das Perfide ist, dass die Höchstparkdauer nicht notwendigerweise mit der Blockiergebühr des Ladesäulenbetreibers übereinstimmt.

    Tja, "sollte"...


    An der Säule heißt es "P - Für E-Autos während des Ladens frei". Ich hab geladen, die Politesse meinte, ich habe nicht geladen. Und da hat alles diskutieren, Ladelog und Foto des noch immer ladenden Autos vorlegen nicht geholfen. Politesse hat immer Recht!


    Da hätte ich nur den Klageweg gehen können; aber für 20€, oder was das damals waren?! Selbst wenn ich den Klageweg gegangen wäre, wäre ja auch vor Gericht nicht sicher gewesen, dass meine Beweise mehr Gewicht haben, als ihr Wort. Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Paar Schuhe; oder wie es so schön heißt: "Auf hoher See und vor Gericht bist Du in Gottes Hand".