Beiträge von Selenium

    Ich habe in 3 Wochen TÜV. Aus dem Grund und da eine reguläre Inspektion erst nächstes Jahr fällig ist und weil ich mein Waschwasserbehälterproblem endlich beheben wollte, habe ich mir letzte Woche eine Hebebühne in einer Hobbywerkstatt gemietet, den Inspektionsplan vorgenommen und bin jeden Punkt durchgegangen, inklusive mein Diagnosegerät ODB11 anzuschliessen, was ebenfalls keine Rakete ist.


    Das Ganze hat inklusive den Unterbodenschutz vorne abzubauen, 1:40h gedauert. Ganz echt; was daran 3 Stunden dauern soll kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Diese Sichtprüfung hat zusammen mit dem Tausch des Waschwasserbehälters (also Ausbau und Einbau) insgesamt 2:20h gedauert. Das steht als Mietzeit auf meiner Rechnung.


    PS: Ich bin kein routinierter Automechaniker. Ich bin genauso Laie, wie die meisten anderen auch.

    Einen Ölwechsel kann auch an einem RS3 jeder Azubi im ersten Lehrjahr machen. Bei einem BEV sind die Anforderungen doch etwas andere, neben dem Hochvoltschein bedarf das entsprechender Kenntnisse des Fahrzeugs (also diverse Schulungen), das ja doch mit den bisherigen Verbrennern nicht viel zu tun hat.

    Wieso sollte den Bremssattel beim RS3 oder Enyaq unterschiedliche Anforderungen haben? Was ist daran schwieriger beim RS3 das Türsteuergerät zu tauschen, als beim Enyaq?


    Ich behaupte, dass die meisten Arbeiten am Auto entweder mechanisch, oder am Niedervoltsystem zu machen sind, wo sich Verbrenner und E-Autos nicht unterscheiden.


    Dass man beim E-Auto einen Hochvoltschein braucht um das Kühlwasser aufzufüllen, ist purer Lobbyismus.


    Und deshalb denke ich, dass 200€ aufwärts pro Stunde gar nicht zu rechtfertigen sind. Jedenfalls nicht, wenn es nicht um Hochvoltkomponenten geht.


    Spannungsfreiheit feststellen ist nichts, wofür man eine spezielle 3 jährige Ausbildung braucht. Das bekommt auch der normale Mechatroniker hin, mit 'ner kurzen Einweisung.