Beiträge von Selenium

    Selenium

    Dein Feedback verstärkt mein Gefühl, ein möglichst aktuelles Baujahr zu kaufen. Deiner ist ja 2024. Weißt du ob es da nennenswerte Unterschiede zu dem 2023er Modell gibt? Ein 2023 sollte aus meiner Sicht schon die Akku-Vorkonditionierung haben, aber sind die auch Hardwaremäßig gleich?

    Nein, meiner ist Baujahr und Modelljahr 2023; gebaut im April 2023, ausgeliefert im Mai 2023.


    Der hat noch keine Akku-Vorkonditionierung. Mit Modelljahr 2024, gebaut ab ca. Oktober 2023 wurde das Infotainment mit neuer Hardware und entsprechender Software ab Version 4 verbaut.


    Das dürfte auch der gravierendste Unterschied sein:

    - gebaut bis September 2023 = Software Version 3.8 und nicht weiter updatebar;

    - gebaut ab Oktober 2023 = Software Version 4 mit schnellerem Infotainment und vorerst weiter updatebar


    Aber genau da wird der Preissprung sein: Software 3.8 wird vermutlich deutlich günstiger sein, weil "alt" und Software 4 oder 5 wird deutlich teurer sein, weil "neu". Genau danach würde ich gebraucht suchen: einen der letzten gebauten Enyaqs mit Software 3.8, also gebaut ca. April bis September 2023. Denn die sind spät genug gebaut, um schon die ersten Kinderkrankheiten korrigiert zu haben und früh genug, um von vielen Kunden verschmäht zu werden.


    Als Interessent ist es normal die selbst gesteckten Budget und Rahmenbedingungen immer weiter zu verschieben. Man will keinen Fehler machen und hofft das zu erreichen, indem man mehr Geld rauf wirft.


    Lass Dich nicht foppen. Die fehlende Akku-Vorkonditionierung klingt nach einem essentiolellen Feature, ist es aber nicht.


    Ich selbst lade praktisch 98% AC. Da hab ich noch nie irgendwas von kaltem Akku gespürt. Das ist einfach irrelevant. Und die restlichen 2% verteilen sich auf 4 Jahreszeiten. Die eine Fahrt im Jahr, die weit genug ist, dass ich auf der Autobahn nachladen muss, muss auch im Winter stattfinden. Und zwar im Winter bei minus 2 Grad und nicht im Winter bei plus 10 Grad, wie wir es in den letzten Jahren deutlich mehr hatten.


    Fehlende Akku-Vorkonditionierung ist für mich gar kein Kriterium mehr - seit ich eigene Erfahrung als E-Auto Fahrer habe. Genau wie Reichweitenangst für mich kein Thema mehr ist.

    Na toll. Hab einen 4 Jahre alten Enyaq mit Panoramaschiebedach auf meiner Wunschliste, aber wenn ich da so mitlesen, kommt eine (Vor)Freude auf.
    Andererseits, wenn da Wasser reinkommt, dann sollte man das nach 4 Jahren irgendwo auf der Innenverkleidung lesen können...

    Generell ist es ja immer so, dass etwas was verbaut ist auch immer Einfallstor für Defekte ist. Je mehr verbaut ist, desto teurer der Betrieb... unter anderem weil die Instandhaltung aufwendiger wird.


    Auf der anderen Seite gab es dieses Schiebedachproblem auch bei meinem ehemaligen Passat. Ich hatte das Schiebedach und habe in den 5 Jahren überhaupt kein Problem damit gehabt. Die einen triffts, die anderen nicht.


    Es ist halt wie bei jedem Hersteller: lässt Du etwas einbauen, kann es kaputt gehen. Lässt Du es nicht einbauen, wird es definitiv nicht kaputt gehen.

    Also eSwimmer-77 hat mit seinem Enyaq sicherlich mehr oder weniger einen Griff ins Klo gemacht. Er hatte so ziemlich jeden Defekt, den man haben konnte. Aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. Mein Enyaq BJ 04/2024 hatte bisher bis auf die verkrinkelten Projektionsfolien gar nichts.


    Als ich meinen damaligen Passat bestellt habe, habe ich im Forum auch jede Menge Schauergeschichten gelesen, bis ich dachte, "Ach Du Scheixxe, was hab ich denn da für eine Gurke bestellt?". Letztlich war ich hoch zufrieden mit dem Auto. Ich hatte nicht ein einziges der im Forum diskutierten Probleme.


    Dann hab ich den Enyaq bestellt und bis zur Lieferung von so vielen Problemen gelesen, dass ich wieder große Zweifel hatte, ob der Enyaq, bzw. jedwedes Auto aus dem VW Konzern nicht doch ein Fehlgriff war. Aber nein, mein 80er Enyaq schnurrt einfach. Ich hab praktisch alle Assistenten, viel Sonderausstattung und ja, so manchen Fehler hab ich auch schon gesehen.


    Die Handerkennung ist manchmal problematisch, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Jetzt fasse ich das Lenkrad in der Regel "richtig" an und in wenn das Auto mich wegen der Hand ermahnt, weiss ich, was ich machen muss.


    Auch ich hab schon ein abgestürztes Infotainment gehabt; aber insgesamt 2x in jetzt fast 3 Jahre. Das ist nichts, worüber ich mich aufrege. Der Parklenkassisten hat auch schon mal einen Parkvorgang abgebrochen, obwohl nicht zu erkennen war, warum. Deshalb schmeisse ich den aber nicht an die Wand, denn in 98% der Fälle funktioniert er. An den restlichen 2% hänge ich mich nicht auf.


    Fazit: neue Autos hatten schon immer Kinderkrankheiten. Das ist weder neu, noch E-Auto spezifisch. Autokauf ist immer ein gewisses Risiko, egal ob Gebraucht- oder Neuwagen. Man kann Pech haben und die letzte Montagsgurke erwischen; dann macht der Wagen einfach keinen Spaß. Aber man kann genauso ein total problemloses Exemplar erwischen.


    Ich hatte bisher immer Glück, außer mit einem Mercedes C-Klasse vor vielen Jahren (Neuwagen). Ich würde jederzeit wieder zum Enyaq greifen, auch zu einem Gebrauchten. Ich würde aber immer zu einem so-spät-wie-möglichen Baujahr greifen, was ich mir leisten kann. Je länger das Modell auf dem Markt, desto weniger Kinderkrankheiten sind übrig.

    Da hilft nur: Ladevorgang an der Säule abschließen und neuen Ladevorgang starten


    Damit ist dann aber so langsam die Idee dahin, anzustecken und die Ladezeit mit etwas anderem zu nutzen, was man ggf. soewieso getan hätte; also zum Beispiel sich mal schnell 'nen Burger reinzustopfen.


    Wenn ich quasi neben dem Auto stehen bleiben soll, um bei 29:59min abzustecken und wieder anzustecken, weil der Akku halt erst bei 64% ist, ist das kontraproduktiv.


    Das geht dann schon fast in Richtung zeitabhängiger Ladetarif.

    Allerdings zusätzlich (!) zur Verbrauchsgebühr.


    Irgendwie wird öffentliches Laden immer unerfreulicher. ;(

    Vielen Dank, hab die Buchstaben "NY" dort, also ist es ein MJ22, somit irgendwann zwischen Sommer 21 und Sommer 22 produziert.

    Vor dem N steht ein 7, vielleicht der Produktionsmonat (wäre dann wohl Juli 21), dann wäre er vor Inverkehrssetzung doch eine ganze Weile rumgestanden.

    NY ist die Kennung für den eNYaq. Du musst die 8te Stelle von hinten suchen. Die für den Enyaq überhaupt infrage kommenden Modelljahrescodes sind:


    N = 2021

    O = 2022

    P = 2023

    Q = 2024

    R = 2025


    Der Produktionmonat ist in der Fahrgestellnummer nicht kodiert. Und ein Modelljahr geht immer grob von August bis August. Also der Buchstabe P steht für das Modelljahr 2023 mit Produktion von ca. August 2022 bis August 2023.

    Auf eine negative Google-Bewertung bezüglich der Preise, reagierte das Autohaus [...] sehr professionell. Der Beitrag wurde wegen "Diffamierung" entfernt.

    So ging es mir mit diversen Bewertungen auch: die guten bleiben stehen, die schlechten werden entfernt. Nicht nur bei Google, sondern auch bei Amazon und TrustPilot.


    Damit ist das ganze Bewertungssystem für den Lokus. Ich bewerte inzwischen gar nichts mehr und gebe einen Pfifferling auf Bewertungen, da sie die Realität vermutlich eh nicht mehr widerspiegeln.

    Enyaqs mit 3.8 sind m.E. nicht in Ordnung.....


    Bei Enyaqs bis Produktionswoche 43/2023, mit dem "Zustand/Maßnahme" SW 3.8 steht ein deutliches "No" unter "Skoda connect services" und "working post 2G/3G sunset"



    Da steht: "Enyaq before 43/2023 ==> working post 2G/3G sunset: no. Measures ==> 3.8 software update over the air".


    Bedeutet: Enyaqs bis Baujahr 43/2023 ohne SW 3.8 haben dann keine online Services mehr. Enyaqs bis Baujahr 43/2023 mit SW 3.8 haben weiterhin online Services.


    Ich finde, das ist klar und deutlich formuliert. Lediglich "2G/3G sunset" finde ich etwas verkünstelt.

    Bis zur Software Version 2 war das wohl sogar mal schlüsselgebunden. Ab Version 3 hat Skoda das geändert und die Benutzerdaten sind nicht mehr schlüssel-, sondern profilgebunden.


    Mit anderen Worten: öffnen und schliessen kannst Du mit jedem Schlüssel. Die Beutzerdaten werden erst mit Auswahl des Benutzers am Infotainment geladen.

    Das wird vermutlich ein Lizenzgebührenthema sein. Die Hersteller der Modems müssen für die Nutzung der Patente Lizenzgebühren zahlen. Da wird es sich bestimmt bemerkbar machen, ob die die Gebühren für relativ alte 2G/3G Lizenzen zahlen müssen, oder für 4G bzw. 5G.


    Durch Software-defined Radio ist es immerhin möglich, den Protokollstandard im Modem nachträglich durch ein Software-Update zu ändern. Aber das wird mehr als nur ein Config-File sein.