Beiträge von Selenium

    Die bieten auch eine Art Telematik Plus an, wo du bis zu 30% sparst im Jahr wenn du vorsichtig fährst.


    Von Telematik kann ich aber abraten je nach Region. Hier bei mir ist das der absolute Albtraum. Mein Fahrwert sinkt immer weiter ab weil ich ständig auf andere achten muss die hart bremsen und teilweise entgegenkommenden Verkehr übersehen usw.

    Vom Telematic Tarif kann ich auch nur abraten.


    Ich hatte den mal für zwei Jahre und auch mir ging es so, dass ich gar keinen guten Fahrwert erzielen konnte. Ich lebe in einer Stadt und wenn der vor mir bremst, dann muss ich auch bremsen. Ich konnte machen was ich will, mein Fahrwert war immer niedrig. Ich hatte immer den Eindruck, dass die Fahrweise, die der Algorhythmus sehen will, nur als Verkehrshindernis zu erreichen ist.


    Was ich aber viel interessanter fand ist:


    Vor dem Telematik-Tarif war ich mit insgesamt 3 Autos über 17 Jahre bei der HUK24 versichert. Jedes Jahr, wenn die turnusmäßige Beitragsanpassung kam, hab ich die üblichen Verdächtigen Wettbewerber abgefragt, wie deren Tarife im Vergleich zur HUK24 abschneiden. Und jedes Jahr - 17 Jahre lang - war die HUK24 immer um ein paar Euro am günstigsten.


    Das erste Jahr nachdem ich Telematik dazu genommen habe, ist mein Tarif dann das erste Mal um ein Paar Euro teurer als die Konkurrenz gewesen. Das hab ich als Einmaleffekt beiseite gewischt. Nach dem zweiten Jahr war mein HUK24 Tarif aber plötzlich 18% teurer als die Konkurrenz. Nachdem die HUK24 17 Jahre immer das für mich beste Angebot hatten, hat sich das mit dem Start des Telematik Tarifs umgekehrt. Da konnte ich nicht anders, als einen Zusammenhang zu sehen und hab gekündigt.


    Aufgrund meiner Erfahrung kann ich einen Telematiktarif nicht empfehlen. Es ist schwer den Fahranforderungen zu genügen, insbesondere wenn man sich irgendwie in den Verkehr einfügen muss und zweitens hab ich den Eindruck, dass entgegen aller Beteuerungen der Fahrwert doch einen negativen Einfluss auf die Versicherungsprämie haben kann.

    Ich frage mich auch, wie man auf 75Tkm pro Satz reifen kommt. Erstrecht mit einem Elektroauto

    Mein Enyaq hat jetzt 78Tkm auf dem Tacho. Die ersten 4Tkm bin ich auf den ab Werk gelieferten Sommer-Schluppen gefahren. Dann bin ich auf Ganzjahresreifen umgestiegen. Die haben jetzt also 74Tkm runter. Vorne rechts wurde mal wegen Reifenschadens ausgetauscht. Die anderen drei, also auch auf der Hinterachse, sind noch der erste Satz. Die Reifen haben noch 5mm (oder mehr). Das ist nicht mehr viel, aber die 75Tkm schaff ich ganz sicher.

    Wenn nicht mit witterungsbedingten Extremen zu rechnen ist, also keine Berge im Winter zu erklimmen sind, dann würde ich das von der Jahresfahrleistung abhängig machen.


    Ich bin gerade auf Ganzjahresreifen unterwegs. Die hatte ich mir angeschafft, als ich mit 15Tkm im Jahr gerechnet habe. Würde ich die auf Sommer- und Winterreifen aufteilen, wären das nur rund 7,5Tkm pro Saison. Wenn die Reifen 75Tkm halten, dann bräuchte es 10 Jahre, um die abzufahren. Das bedeutet bei mir, dass wenn die nach 6 7 Jahren ausgetauscht werden, weil sie zu alt sind, schmeißt man eigentlich noch gute Reifen weg.


    Deshalb hab ich Ganzjahresreifen, weil ich die 75Tkm auch wirklich abfahre und dann Reifen ersetze, die wirklich verschlissen sind und nicht nur zu alt.


    Außerdem: durch meine Umstände fahre ich heute doch nicht nur 15Tkm im Jahr, sondern 30Tkm. Da bin ich jetzt am überlegen, ob es doch wieder lohnt auf Sommer/Winter zu gehen, da ich viel mehr km habe, die von der spezifischen Saisoneigenschaft profitieren. Ob ich 1kWh Mehrverbrauch für 15Tkm oder für 30Tkm in Kauf nehme, macht vielleicht eher was aus.


    Grundsätzlich bin ich aber GJR Typ und bin auch zufrieden.

    Eine Überschrift des Postilion könnte sein: "Enyaq 50 düpiert 10 Rennwagen der 1920er Jahre auf dem Autodromo Nazionale di Monza".


    Es schmeichelt natürlich immer, wenn das eigene Gefährt einen Vergleich gewinnt. Insofern ist das ein netter Spaß.

    Meine normale Strecke ist Stadtverkehr und (auch viel) Autobahn. Allerdings bin ich auf meine alten Tage ein Gleiter geworden. Immer irgendwie den Verbrauch auf unter 20kWh/100km haltend fahre ich in der Regel mit 120km/h dahin und bin nicht gekränkt, weil mich so viele Autos überholen. Lediglich wenn ich hinter einem LKW fahre und der von 95 auf 85 fällt halte ich es nicht aus. Da muss ich überholen.


    Ab 140km/h aufwärts ist bei mir wirklich sehr selten geworden.


    Mit meiner Antriebsleistung bin ich weitgehend zufrieden. Manchmal erwische ich mich zwar beim Gedanken, wie es wohl mit 286, statt 204 PS wäre. Aber ich weiss genau, dass wenn ich 286 PS hätte, dann würde ich mich fragen, wie es wohl mit 340 PS wäre. Und wenn ich die hätte, wäre es halt wieder was anderes. "Mehr geht immer" und an das was man hat gewöhnt man sich schnell. Und dann wache ich auf, weil die Ampel grün wird, ich fahre los und bin - wieder - völlig zufrieden mit den keineswegs untermotorisierten 204 PS.


    Ich hab mein Auto ja gekauft und man kann den technischen Fortschritt durchaus sehen, weshalb viele ja lieber leasen. Aber... ich habe mit meinem Auto überhaupt keine Probleme. Alles funktioniert wie es soll. Die Software war noch nie eine Rakete, aber so viel mache ich mit dem Entertainment ja auch nicht, dass ich "ständig" warten müsste. Ich nutze das Navi und die Mediensteuerung. Das wars.


    Was mich aber psychologisch nervt sind die Aussicht mit einem neueren Auto noch mehr nicht abstellbare Gängelei zu kaufen. Obwohl man sich bestimmt an alles gewöhnt, bin ich froh, noch keinen ISA zuhaben und kein Tracking, wohin ich gucke.


    Irgendwann wird mein 80er sicher auch getauscht werden. Aber bis dahin will ich (!) auch ein Stück dankbar sein, dass ich so ein gutes Exemplar des Enyaq abbekommen habe.


    Gibt es eigentlich schon Berichte über diesen Advanced Aufmerksamkeits Assist (im Enyaq/Elroq)?

    Die 2k sind eigentlich ein ganz guter Preis, wenn man bedenkt, wieviel da gemacht werden muss. Je nachdem, ob man eine AHK Vorrüstung hat oder nicht, müssen ein Sack voll Kabel durchs Auto gezogen werden. Da wird fast der gesamte Innenraum ausgebaut.


    Ein gebrauchtes Steuergerät kann umcodiert werden, zumal da nicht so viel zu codieren ist.


    Ich gucke mal nach, welche Steuergeräteversionen in Frage kommen.