Beiträge von Selenium

    Beim 60er ist eigentlich nur die Software neuer. Der Motor ist beim Nach-2024er Modell der gleiche wie beim Vor-2024er Modell. Lediglich mehr Leistung hat et bekommen. Der "alte" 60er hatte 132kW Leistung, wogegen der alte 80er 150kW hatte. Der neuere 80/85 hat tatsächlich einen neuen Motor bekommen und der neue 60er ist sozusagen dem alten 80er aufgerückt. Der hat jetzt nämlich die 150kW bekommen.


    Der Akku ist dabei aber gleich.


    Ich habe den 80er mit 3.8er Software und bin zufrieden. Einen 3.8er würde ich auch wieder kaufen, dann natürlich als Gebrauchten.


    Aber Du wirst auch Meinungen hören, die sagen, dass alles unter Version 5 kein richtiges Auto ist. Gibt halt immer Solche und Solche. 🤷

    Ich hatte das Plug&Charge mal testweise aktiviert. Aber aus Angst irgendwann mal an einer Säule anzustecken und nicht schnell genug mit einer tariflich passenden Karte den Ladevorgang zu starten und als Resultat zu einem irrwitzigen Preis zu laden, habe ich es wieder deaktiviert.


    Ich schätze, das wird für mich auch zukünftig der Grund sein, dieses automatische Anmelden nicht zu benutzen. Ich hab einfach keine Lust mich auf meine Kosten von einem ungünstigen Tarif überraschen zu lassen. Und damit meine ich nicht 43 Cent zahlen zu müssen, wo ich 41 Cent hätte zahlen können, sondern, dass ich bei normalerweise 41 Cent plötzlich mit 1,39€ pro kWh zur Kasse gebeten werde.


    Die mit Ausnahmen gepflasterte Tarifvielfalt und speziellen Spezialtarife im Roaming ist da quasi das Problem.


    Bei mir bleibt das aus und ich vermisse es auch nicht.

    Ich hatte bei der Abgabe die TPI erwähnt, am Ende hieß es nur "Die Batterie muss getauscht werden, Skoda übernimmt 80% der Batteriekosten und die Arbeiten soll ich zahlen". Kostenpunkt ca. 600-700,- €.

    Die sind doch wirklich nicht ganz bei Troste.


    Eine Batterie kostet VIELLEICHT 50€. Skoda übernimmt 80% davon? Ach nein, die übernehmen 80% von den 300€, die sie selbst für die Batterie aufrufen.


    Also gut; bleiben 60€ Selbstbehalt für die Batterie. Bei 600-700€ minus Batterieanteil bleiben rund 600€ für's Doing. Bei 'nem Stundensatz von 200€ veranschlagen die also eine Arbeitszeit von 3 Stunden?


    Was wird gemacht? Das Polster der Rücksitzbank kommt raus: Zeit ca. 2 Minuten. Sagen wir 10 Minuten, wenn der Azubi das noch nie gemacht hat.


    Dann das Steuergerät abschrauben, den Stecker lösen und rausnehmen. Zeit... vielleicht 15 Minuten... vom gleichen Azubi, der das noch nie gemacht hat.


    Dann den Stecker der Batterie trennen, diese rausziehen, die neue Batterie einlegen und den Stecker verbinden. Zeit... vielleicht 3 Minuten.


    Steuergerät wieder mit dem Bus verbinden und anschrauben.


    Rücksitzbank wieder einclipsen.


    Dann mittels Diagnosegerät den Batteriereset ausführen. Den gleichen Batteriereset übrigens, der das Problem auch einfach nur entschärfen könnte.


    Insgesamt wird das ganz bestimmt keine 45 Minuten dauern. Und da ist die Kaffeepause schon mit enthalten.

    Deine Annahmen sind gar nicht so schlecht. Deine fünf Fragen würde ich so beantworten:


    1. Winter-Reichweite: Schaffe ich ~250 km Autobahn (120-130 km/h) im Winter bei Frost mit dem 85er (77 kWh) sicher ohne Ladestopp? (Ankommen mit ca. 15-20% Rest?)


    Ja, kann man locker schaffen. Aber nicht bei Tempo 150. Ich habe einen Pendelweg von 88km eine Strecke, also 178km pro Tag. Dabei fahre ich morgens mit 80% los und bin abends mit etwa 27-30% zurück, wobei ich einen 80er Enyaq habe (gleicher Akku).


    2. Laden ohne Wallbox: Sind meine 50 ct/kWh im Schnitt realistisch oder gibt es aktuell bessere Tarife?


    50cent sind momentan eine gute Rechengröße. Ich habe noch drei Tarife mit 40cent, 41cent und 43cent. Unter 50cent muss man allerdings bereits suchen; nicht mit der Lupe, aber in den Schoß fallen die einem auch nicht. Wenn Du aber glaubst, dass in den nächsten 5 Jahren nur Sprit teurer wird, wirst Du sicher enttäuscht werden. Der Strompreis ist bisher konstanter gestiegen, als der Benzin-/Diesel-Preis. In 5 Jahren sehe ich den Strompreis bei 70cent - an der öffentlichen Ladesäule, nicht an der heimischen Ladesäule.


    Außerdem muss man sich als Laternenlader eine gewisse Disziplin zulegen, das Auto auch wirklich immer zeitig von der Säule abzuholen. Die Blockiergebühren sind heftig und verhageln einen schnell die Rechnung. Ich habe noch einen Tarif ohne Blockiergebühren, aber diese muss man mittlerweile durchaus mit der Lupe suchen.

    3. Wertverlust: Halten die "Max"-Ausstattungen beim Enyaq ihren Wert wirklich so gut, dass ca. 30k € nach 5 Jahren realistisch sind?


    Könnte klappen. Tendenziell sehe ich das aber bereits im oberen 20k-er Bereich.


    4. Sonstiges: Habe ich irgendwo einen kapitalen Denkfehler (z.B: Vollkasko zu billig)?


    Die Inspektion könnte zu billig sein. Schon heute werden bei vielen für die Inspektion 600€ und mehr aufgerufen. Nochmal zwei Jahre weiter kann ich mir vorstellen, dass wir bereits an der 800er Marke kratzen. Auch da gilt: man muss sehr diszipliniert mehrere Angebot einholen. Der Preisunterschied ist teilweise enorm. Ich habe in Bayern 8 Werkstätten angefragt, 5 haben geantwortet und von 280 bis 690€ war alles dabei... für die gleiche Leistung. Hier im Forum gibt es einen Inspektionspreise Thread, sogar mit Tabelle mit Preisen auf verschiedenen Regionen.


    Fazit: für die beiden Inspektionen 1000€ zu veranschlagen, ist bestimmt nicht verkehrt.


    Die Versicherung galoppiert auch im Eiltempo davon. Als ich meinen Enyaq bestellt habe, war die prognostizierte Versicherungsprämie 120€ günstiger, als von meinem damaligen Verbrenner. Als er dann 15 Monate später geliefert wurde, war er 40€ teurer. In den 15 Monaten hat die Versicherung für den Enyaq also um 150€ zugelegt - zusätzlich zu der Preissteigerung, die auch der Verbrenner in der Zeit mitgemacht hat. Check die Versicherung!

    Super nerviges Infotainment, das gefühlt Jahre zum Starten braucht,


    Rückfahrkamera ist ein Guckloch auf dem Display (auch bei 5.x noch zu klein), Navi, das einen zu Google Maps zwingt, Ladeplanung ohne Topografie, usw.

    Für mich sind die alten Modelle Krücken mit denen man mit gewissen Profilen leben kann. Die neuen Modelle sind vollwertige Autos mit leichten Einschränkungen.
    In dem Zustand hätte man die Autos nicht auf Kunden loslassen dürfen.

    Mein Infotainment hat noch nie länger als 1 Minute zum starten gebraucht. "Jahre" fühlen sich selbst unter sehr pessimitischer Betrachtung erheblich länger an.


    In der Rückfahrkamera sehe ich mein Heck und des anderen Front... reicht für mich.


    Mein Navi hat mich bisher nicht gezwungen Google zu nutzen. Bisher bin ich immer überall hingekommen, wo ich mit Google auch hingekommen wäre.


    Ladeplanung auf die 10tel Kilowattstunde genau macht für mich keinen Sinn. Ladeplanung unter Einbeziehung der Topologie ist nicht verkehrt. Ohne bin ich allerdings auch noch nicht liegengeblieben. Allerdings bin ich inzwischen erfahren genug, dass ich die Ladeplanung eh nicht brauche bzw. meistens sogar ignoriere. Wenn der Akku leer wird lade ich auf.


    Ich komme mit meiner Krücke super zurecht und vor allem überall da an, wo jemand mit seinem vollwertigen Auto auch hinkommt. :)

    256^6 = 2,814749767×10¹⁴

    Das mag richtig sein. MAC Adressen verden aber in Gruppen vergeben. Ganze Korridore werden nicht vergeben. Und noch viel weniger Bereiche stehen einem einzigen Vendor zur Verfügung.


    Diese Rechnung geht in der Theorie auf, aber nicht in der Praxis. in der Praxis ist es eher 256^3 + 256^3 (wobei die großen Networkplayer durchaus mehrere Vendor-IDs haben).