Das dürfte der erste Sommer sein, wo E-Mobilität wirklich ein Massenmarkt ist. Wer seine Kunden jetzt anfixxt, kann denen in späteren Jahren weiter seinen Stoff verkaufen. Analogien zu Drogen, Sucht, Dealerei und Kriminialität sind rein zufällig.
Es war ja schon im letzten Jahr so, dass bestimmte Tesla-Ladesäulen an einzelnen Wochenende überlaufen waren. Schaut man mal etwas auf Social Media, nehmen Wartezeiten an Hauptreisetagen immer mehr zu. Wer ein Angebot aus vielen Ladesäulen, akzeptabler Preis und Infrastruktur (Sanitär, Essen, Sitzgelegenheit, "Freizeit") hat bzw. nicht hat, hat eine hohe Chance, dass Kunden weiter bei einem laden oder nicht.
6 Ladepunkte, davon 2 defekt, Warteschlange, 15m weiter die Autobahn, keine Beleuchtung - erlebt ein Kunde das zweimal wird der höchstwahrscheinlich nicht den dritten Standort von diesem Anbieter anfahren.
Und eins sollte auch klar sein: EnBW wird den Strom nicht subentionieren!
Außerdem haben wiederholt Studien gezeigt, dass Ladesäulen nur durch Auslastung profitabel werden.