Zum Vegleich: es ist Rechtens, wenn REWE den Nutzern seiner App günstigere Preise anbietet als den übrigen Kunden, egal wie die bezahlen. Dafür stellen die Nutzer der App dem Betreiber in aller Regel ihre persönlichen Daten zur Verfügung.
7. Mai in Karlsruhe: Gerichtsverhandlung Schmitt ./. EnBW mit anschließender Demo um 14:00 Uhr vor der EnBW-Zentrale
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Nehmen wir mal an, irgendwann würde entschieden (Gericht, Regierung), dass Adhoc-Laden nicht / oder max. xx Cent teurer sein darf als mit Abo. Und dann? Würden die Adhoc-Preise tatsächlich auf Abo-Preise gesenkt und alle wären glücklich und zufrieden? Oder würden vielleicht doch die Abo-Preise angehoben und der Abstand auf diese Weise verringert?
Ohne Herrn Schmitt und sein Vorgehen zu beurteilen (oder irgend jemanden sonst): die Frage bleibt offen, ob es dem Endverbraucher letztendlich finanziell hilft oder die Problematik nur irgendwohin verschoben wird.
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Das wird wohl niemand seriös vorhersagen können, vllt. steigt auch "nur" die Grundgebühr und die Ladepreis pendeln sich bei 44ct analog Aldi und Co. ein.
Stichwort Aldi und Co.: dass Vattenfall weg vom Abo, hinzu 44/49ct Adhoc gegangen ist, liegt wohl auch an der Adhoc Konkurrenz, warum sollte das bei den reinen CPO nicht auch so kommen.
Ich träume einfach weiter davon, dass ich irgendwann meinen Akku von 80%-10% nutzen kann ohne mir Gedanken machen zu müssen, anstatt immer bei über 20% schon abzufahren, weil genau dort die Säule "meines" Anbieters steht.
Ich war ja neulich am Nordkapp und das Laden war so unaufregend, weil man einfach irgendwo anhalten konnte*, dass mir die Diskussion hier in Deutschland vorkommt, wie Diskussion um den Verbrenner am sich.
*Als echter Sparfuchs habe ich trotzdem ein Tesla Abo genommen, weil es nochmal günstiger war, aber bei den vergleichsweise niedrigen Adhoc Preisen, habe ich 5x überlegt, ob ich mir das antue. Und wenn mal kein SuC da war, habe ich einfach so geladen, ohne Angstschweiß auf der Stirn 🙂
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Ich habe nur ein mal ad-hock laden müssen bei einem anderen Anbieter. Das war in 2022 auf der Rückreise mit einemMiniwohnwagen an unseren damaligen IV 60. Dazu kam das ein Unwetter tobte über 200Kilometer. Ich hatte einfach keinen Nerv bei dem Mistwetter von der Bahn abzufahren.
Das war auch das letze mal. Seitdem mache ich die Planung so, das ich auch mal eine Ladesäule
früher anfahren kann, wo ich Kunde bin.
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*Als echter Sparfuchs habe ich trotzdem ein Tesla Abo genommen, weil es nochmal günstiger war, aber bei den vergleichsweise niedrigen Adhoc Preisen, habe ich 5x überlebt, ob ich mir das antue. Und wenn mal kein SuC da war, habe ich einfach so geladen, ohne Angstschweiß auf der Stirn 🙂
Bin froh dass du Tesla gleich 5* überlebt hast
.Dass man mit Abo einen Vorteil hat, bei gegebenfalls auch Abogebühren, das stellt glaube ich niemand in Frage, aber das Problem ist ja der große Unterschied, im Fall wie Ewe zwischen Abo ohne! Grundgebühr und AdHoc laden. In diesem Fall kann man nicht wirklich erklären warum der Unterschied so groß ist.
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Da widerspreche ich dir auch nicht, das war ja genau der Grund, warum ich 5x
überlebtüberlegt habe: die Alternative (= Adhoc) war nur unwesentlich teurer (und zwar durchgängig), so dass sich das Abo nur gelohnt hat, weil ich es- auch zu Hause, wo die Adhoc Preise so unverschämt sind, weiter nutzen konnte und
- ich so geizig bin, dass ich sogar im Urlaub noch den letzten Cent sparen will 😁 Irgendwann wird ja der erste Service fällig, da werde ich froh sein das Geld gespart zu haben 😜
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Unser EU-Nachbarland Dänemark kann Elektromobilität. Etwa 90% der privaten Autokäufer entscheiden sich für Elektroauto.
Zum Vergleich: In Deutschland haben sich 2025 rund 5% der privaten Autokäufer für ein reines E-Auto entschieden.
In Dänemark ist öffentliches Laden so einfach wie Tanken: An den Einfahrten zu Ladeparks gibt es große Preisanzeigetafeln der Ad-Hoc-Ladepreise, gezahlt wird üblicherweise mit EC- oder Kreditkarte.
Ladekarten gibt es auch, braucht man i.d.R. aber nicht. Man kann sich die Ladeerlebnisse anschauen z.B. in den Urlaubs-Roadmovies vom YouTuber Mathias Speicher.
In Dänemark bekommt der Ausdruck "Ladeerlebnis" auch endlich mal einen Sinn.
Mit der EU-Verordnung 2023/1804 "AFIR" sollten eigentlich "Dänische Verhältnisse" in ganz Europa geschaffen werden:
Pflicht zur Ausstattung von ab 2024 aufgestellten Schnellladern mit EC-/Kreditkarten-Lesengeräten, um diskriminierungsfreies Ad-Hoc-Laden zu ermöglichen.
Aufschläge sind lediglich zulässig für branchenübliche Transaktions- und Kreditkartengebühren.
Der Branchenführer EnBW, der zu 94% über Beteiligungsgesellschaften dem Land Baden-Württemberg und schwäbischen Landkreise gehört, berechnet rund 50% Aufschlag für das Ad-hoc-Laden ggü. dem Ladepreis im grundgebührfreien Ladetarif.
Da kann sich ja mal jeder selbst fragen, ob mit 50% Aufschlag möglicherweise gegen die EU-Verordnung verstoßen und Ad-hoc-Ladekunden diskriminiert werden?
Und nur darum geht es in der Klage von Michael Schmitt, und nicht darum, dass er von EnBW 23ct für einen Ladevorgang zurückfordert und Gerichte mit lächerlichen Forderungen bespaßen will.
Deutschland ist der wichtigste Automarkt in Europa. Die Kaufzurückhaltung der deutschen Kundschaft bei Elektroautos sind ein Desaster für die Branche bei den getätigten Milliardeninvestitionen in diese Technologie.
Fertig geplante Batteriefabriken wurden bereits auf Eis gelegt oder ganz gestrichen, Reine E-Autofabriken fertigen Stückzahlen, bei denen man eher von Manufakturfertigung sprechen kann.
Ladekarten, intransparente Preise, absurde Ad-hoc-Zuschläge, Routenplanung nach Ladestromanbieter und nicht nach der optimalen Zielführung sind bestimmt nicht das, womit man Menschen, die noch Verbrenner fahren, für die E-Mobilität begeistern kann. Dazu muss Laden so einfach wie Tanken werden. In Dänemark geht es ja auch.
Deshalb halte ich das Engagement von Michael Schmitt für einen wichtigen Beitrag, um E-Mobilität attraktiver zu machen.
Abonnenten- und Click-Zahlen seines Kanals bewegen sich eher auf Hobby-Niveau, da steht sein kommerzielles Interesse bestimmt nicht im Vordergrund. -
Ich finde es super, dass endlich mal einer klagt gegen diese Abzocke.
Und bezüglich Gerichtskosten.
Da gibt es ganz andere Maschen, die die Gericht sinnloserweise belasten und immense Kosten erzeugen.z.B. das sogenannte "Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz".
Aus der Praxis kann ich berichten, dass 99 % der Fälle von Leuten angestrengt werden, die systematisch auf der Suche nach juristischen Lücken bei der Formulierung der Stellenausschreibung oder bei der Absage sind.
Und dann kommen noch die Reichsbürger, die mit KI generierten Klageschriften, Gerichte lahmlegen wollen und es gibt keine gesetzlichen Einschränkung gegen den Umfang von Klageschriften.und dann noch Klagen wegen Umweltauflagen, die nur den Zweck haben, Dinge zu verzögern und zu verteuern,
und dann noch Klagen wegen Datenschutz ....
Handwerklich schlecht gemachte, zwar immer gut gemeinte Gesetze, die schnell beschlossen werden, aber dann nie mehr abgeschafft werden, das ist leider oft die Regel in Deutschland. -
Unser EU-Nachbarland Dänemark kann Elektromobilität. Etwa 90% der privaten Autokäufer entscheiden sich für Elektroauto.
Zum Vergleich: In Deutschland haben sich 2025 rund 5% der privaten Autokäufer für ein reines E-Auto entschieden.
In Dänemark ist öffentliches Laden so einfach wie Tanken: An den Einfahrten zu Ladeparks gibt es große Preisanzeigetafeln der Ad-Hoc-Ladepreise, gezahlt wird üblicherweise mit EC- oder Kreditkarte.
Ladekarten gibt es auch, braucht man i.d.R. aber nicht. Man kann sich die Ladeerlebnisse anschauen z.B. in den Urlaubs-Roadmovies vom YouTuber Mathias Speicher.
In Dänemark bekommt der Ausdruck "Ladeerlebnis" auch endlich mal einen Sinn.Grundsätzlich begrüße ich es, wenn sich jemand gegen die großen Anbieter zur Wehr setzt und dafür sorgt, dass die Preise transparenter werden. So muss man nicht studiert haben und auch keine Vielzahl an Apps oder Karten besitzen, um einfach und günstig laden zu können. Dieses Problem betrifft allerdings nicht nur Deutschland, sondern ist meiner Ansicht nach europaweit verbreitet – mit wenigen Ausnahmen. Wenn ich meine eigene Situation betrachte, fällt mir auf, dass Menschen in Deutschland grundsätzlich skeptischer sind als beispielsweise die Dänen. Im Skodacommunity-Portal habe ich einige Fragen zum Für und Wider eines E-Autos, insbesondere zum Enyaq, gestellt. Die Rückmeldungen zu einem Wechsel vom Octavia zum Enyaq fielen dabei überwiegend kritisch aus.
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Die meisten hier wissen, dass ich Michael Schmitt nicht mag, zumal ich ihn schon mal live im Café neben der Ladesäule ertragen musste. Soviel sei schon mal der Transparenz wegen vorangestellt. Er klagt aber - soweit ich das in seinem Video richtig verstanden habe - auf Schadenersatz. Das ist dann eine zivilgerichtliche Klage, die nur dazu führen kann, dass ihm im besten Fall der entstandene Schaden (23 Cent) erstattet wird. Das wird dann zunächst nichts daran ändern, dass EnBW bis zu 89 Cent für Adhoc Laden verlangt. Wenn er - oder wir - für die E-Mobilität etwas erreichen wollen, dann hätte er bei der Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Strafanzeige stellen müssen (geht auch online) und den Staat dazu bewegen müssen, EnBW zu zwingen, sich an die geltenden Gesetze zu halten. Wobei ich nicht weiß, ob EnBW hier überhaupt gegen bestehende Gesetze verstößt. Wenn nein, dann müsste man an den Gesetzgeber heran, also nach Berlin, nicht zur EnBW-Zentrale.
Klayer Nur dadurch, dass andere auch unsinnige Klagen einreichen, wird die Klage von MS nicht besser.
Und jetzt versteht mich mal nicht falsch. Ich bin ja nicht gegen niedrige Adhoc Ladepreise. Ich finde das Vorgehen von MS unsinnig und sogar im schlimmsten Fall schädlich für die E-Mobilität. Ich sehe schon die Schlagzeilen "E-Auto Fahrer verliert vor Gericht".
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