Unser EU-Nachbarland Dänemark kann Elektromobilität. Etwa 90% der privaten Autokäufer entscheiden sich für Elektroauto.
Zum Vergleich: In Deutschland haben sich 2025 rund 5% der privaten Autokäufer für ein reines E-Auto entschieden.
In Dänemark ist öffentliches Laden so einfach wie Tanken: An den Einfahrten zu Ladeparks gibt es große Preisanzeigetafeln der Ad-Hoc-Ladepreise, gezahlt wird üblicherweise mit EC- oder Kreditkarte.
Ladekarten gibt es auch, braucht man i.d.R. aber nicht. Man kann sich die Ladeerlebnisse anschauen z.B. in den Urlaubs-Roadmovies vom YouTuber Mathias Speicher.
In Dänemark bekommt der Ausdruck "Ladeerlebnis" auch endlich mal einen Sinn.
Grundsätzlich begrüße ich es, wenn sich jemand gegen die großen Anbieter zur Wehr setzt und dafür sorgt, dass die Preise transparenter werden. So muss man nicht studiert haben und auch keine Vielzahl an Apps oder Karten besitzen, um einfach und günstig laden zu können. Dieses Problem betrifft allerdings nicht nur Deutschland, sondern ist meiner Ansicht nach europaweit verbreitet – mit wenigen Ausnahmen. Wenn ich meine eigene Situation betrachte, fällt mir auf, dass Menschen in Deutschland grundsätzlich skeptischer sind als beispielsweise die Dänen. Im Skodacommunity-Portal habe ich einige Fragen zum Für und Wider eines E-Autos, insbesondere zum Enyaq, gestellt. Die Rückmeldungen zu einem Wechsel vom Octavia zum Enyaq fielen dabei überwiegend kritisch aus.