Beiträge von Deliberator

    Das Bild ist angeblich von einem Enyaq mit nachgerüstetem Motor vom ID4.

    Stimmt, das Bild ist vom Seitenteil eines Enyaqs. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. ^^
    Kam mir von Sicke und Radkasten irgendwie bekannt vor, ich konnte es nur nicht zuordnen.
    Also den Aktor Ladeklappenentriegelung gibt es im gleichen Gehäuse als Tankklappenentriegelung mit Notentriegelung, kannte ich bisher auch noch nicht. Warum nur beim Verbrenner kann ich mir nicht erklären, vielleicht sind es Sicherheitsvorschriften.
    Man müsste also den ganzen Aktor austauschen gegen den mit Zugseil.
    Dazu muss leider die Ladeklappeneinsatz zerstört werden.
    Und wenn man den Aufwand hat und einen neuen Aktor einbaut, dann stellt sich die Frage, ob man lieber den neuen besser gedichteten für die E-Fahrzeuge einsetzt oder den vom Verbrenner mit Notentriegelung.
    Bei der zweiten Variante muss dann aber sichergestellt sein, dass die Krafteinleitung über das Zugseil in die Notentriegelung funktioniert und sich das Zugseil nicht irgendwo verklemmt.
    Ich würde eher der ersten Variante vertrauen, die so als Kundendienstlösung praktiziert wird.
    Aber trotzdem Danke für die Infos und das Bild mit der Notentriegelung. Wieder was dazu gelernt. ;)

    es wird definitiv von der Klappe gesprochen, nicht vom Stecker.

    hier gibt es sogar ein Bild dazu:

    Das scheint tatsächlich eine Notentriegelung für die Ladeklappe zu sein, da hast Du Recht.
    Das Bild stammt aber nicht vom ID.4, bei dem liegt die Karosseriesicke oberhalb der Ladeklappe, außerdem sieht der Radkasten anders aus.
    Es zeigt auch keinen ID.3, ID.5, ID.7 oder ID.Buzz. Ich kann es keinem Fahrzeug zuordnen, es ist auch kein Audi Q4 oder Cupra Tavascan.
    ID.4 und die Schwestermodelle im VW-Konzern gibt es nur ohne Notentriegelung der Ladeklappe.

    Also um das nachzurüsten, ohne Gewähr, ob das mechanisch und elektrisch funktioniert, muss der gleiche Aufwand betrieben werden wie bei jedem Wechsel des Aktors:
    Ladeklappeneinsatz durch Zerstörung demontieren und samt Aktor erneuern. Und man muss zusätzlich eine zuverlässige Verlegelösung für den Zugdraht finden, die die Zugkräfte aufnehmen und umlenken kann.
    Dann kann man auch gleich den neuen gedichteten Aktor vom Enyaq ab Bj. 24 einbauen und man hat keine Bastellösung.

    Hallo zusammen, habe durch Zufall gelesen, dass man eine Notentriegelung der Ladeklappe nachrüsten kann.

    Der Stellmotor vom Enyaq hätte wohl die entsprechende Aufnahme, nur das "Seil" fehlt wohl.

    Ich kenne auch beim ID.4 keine Notentriegelung für die Ladeklappe. Es gibt eine Ladestecker-Notentriegelung sowohl beim ID.4 als auch beim Enyaq, dafür gibt es ein Seil, dessen Zugschlaufe sich beim Enyaq hinter der Perforation der Kofferraumseitenverkleidung versteckt, das hat aber nichts mit der Ladeklappenentriegelung zu tun.
    Der Stift des Ladeklappen-Aktors macht zum Ver-/Entriegeln eine Drehbewegung, den kann man nicht notentriegeln.
    Seit Frühjahr ´24 gibt es bei ID.4 und Enyaq einen neuen Aktor mit neuer Teilenummer, der hoffentlich besser abgedichtet ist, nicht mehr festgammelt und hoffentlich ewig hält.
    Fahrzeuge bis zum Umstellungsdatum bekommen im Reparaturfall auch den neuen modifizierten Aktor, den alten gibt es nicht mehr als Ersatzteil.
    Also wer einen Eny älter als Bj. ´24 und Angst vor einer fest sitzenden Ladeklappe hat, dem empfehle ich, lieber prophylaktisch den neuen Stellantrieb einbauen zu lassen.
    Oder warten, bis tatsächlich die Klappe nicht mehr aufgeht, dann nach YouTube-Anleitung ohne Lackbeschädigung aufbrechen.
    Danach müssen Ladeklappeneinsatz und Stellantrieb sowieso erneuert werden. Der Aufwand ist der gleiche.
    Aber danach hat man wenigstens den neuen Stellantrieb.

    Auch in einem Newsletter von EnBW wird als mögliche Ursache genannt, dass die DC-Kabel zu schwer sind und den Stecker nach unten ziehen. Davon sind offensichtlich die Pinne für die Kommunikation betroffen, die durch den schief in der Autobuchse steckenden Ladestecker keinen richtigen Kontakt bekommen.

    Deshalb sollte man den Stecker nach oben drücken, dass er wirklich im rechten Winkel drin sitzt. Zumindestens so lange, bis die Ladung gestartet hat.

    Eine Rolle spielt wohl auch noch das Alter des Steckers bzw. der Buchse, die durch häufigen Gebrauch ausleiern und nicht mehr stramm und passgenau sitzen.

    Die Situation ist mir bekannt. Deshalb drücke ich, wie ich bereits geschrieben habe, den Stecker in gerader Richtung nach und hebe das Ladekabel immer an bis zum Start des Ladevorgangs, damit der Stecker nicht nach unten gezogen wird und es dadurch zu Kontaktproblemen insbesondere an PP und CP kommen kann.
    Hat aber nicht geholfen. Andere Fahrzeuge auf MEB-Basis konnten vor und nach mir an den betroffenen Ladepunkten problemlos laden.
    Nach dem Ziehen der Sicherung SB3 funktioniert das DC-Laden bei meinem Auto ein paar Mal wieder.
    Wenn dann der nächste Fehlereintrag im Speicher vorliegt, dann ist wieder Feierabend mit Schnellladen.
    Dann hilft nur die Werkstatt oder Trick 17 mit Ziehen der Sicherung.

    Der OBC sollte mit DC laden nichts zu tun haben. Der macht aus AC DC. Vermutlich hängt da noch was an der Sicherung was das Problem verursacht. :/

    Da stimme ich Dir zu. Ich vermute, das Kommunikationsproblem hat irgendetwas mit der Steckerverriegelung zu tun.
    Und die Steckerverriegelung ist nach meinem Kenntnisstand dieselbe, egal ob Typ2- ode CCS-Stecker.
    Vielleicht wird die ja vom Onboardcharger mit angesteuert?

    So, wir sind aus dem Urlaub zurück, Schnellladen hat dreimal funktioniert, dann war wieder Feierabend. :rolleyes:
    Mit den Säulen hat es nichts zu tun. Die letzten Male war es an Alpitronic, dieses Mal zwei Ladeversuche an ABB von Vattenfall.

    Auch hier gab es die Fehlermeldung, dass ein Kommunikationsproblem aufgetreten ist.

    Aber ich war ja gut vorbereitet mit einem Bild aus going_electric vom Sicherungskasten im Motorraum.
    Ich habe die Sicherung SB3 vom Onboardcharger gezogen, wir sind dann erstmal Essen gegangen und ich hab es danach nochmal versucht, der Eny hat wieder geladen! 8o

    Ich mach jetzt einen neuen Werkstatttermin, bis dahin wird die SB3 wohl mein bester Freund, wir haben im Juni noch einige Touren geplant.

    Aber bei mir hat immer das Festhalten/Hochhalten des Steckers geholfen. An Deiner Stelle würde ich vor dem Urlaub mal die Sicherung des Lade-/Kommunikationsmoduls für die HV-Batterie ziehen und einige Zeit später wieder einstecken.

    Fest- + Hochhalten und Nachdrücken vom Stecker und das Kabel mechanisch entlasten mache ich immer, damit er bei der Verriegelung nicht verkantet oder es Kontaktprobleme gibt. Hat aber nicht geholfen.
    Die Sicherung SB3 vom Onboardcharger hab ich bereits gegooglet und fotografiert, damit ich im Fall der Fälle nicht lange suchen muss. Ich warte erst einmal ab, ob auf der Urlaubsreise der Fehler nochmal auftritt.
    Ich hoffe, es bleibt mir erspart... Aber lieben Dank für die Tipps.

    Authentifizierung klappt, dann anstecken, dann kam immer die Fehlermeldung „Sitzung abgebrochen. Bitte ziehen sie den Stecker ab. Fehler beim Kommunikationsaufbau. Bitte erneut versuchen“.

    Bei beiden Ladepunkten die gleiche Meldung.

    Ich hatte erst einmal öffentlich geladen, da hatte es geklappt. Aber gehe ich mal davon aus dass es am Ladepunkt lag und nicht am Auto.

    Ich lade nur selten DC, aber seit einer Woche ist das Problem massiv aufgetreten an den verschiedensten Ladepunkten, deshalb muss es am Auto liegen.

    Vor einer Woche bin ich einen gut besuchten Ladepark von EnBW angefahren. Diverse andere Fahrzeuge auf der MEB-Plattform (Audi Q4, Ford Capri, VW ID.3, Skoda Elroq) haben dort problemlos geladen.
    Ladevorgang ließ sich wie gewohnt freischalten, weiße Anzeige an der Ladebuchse fing beim Kommunikationsaufbau weiß an zu blinken, dann rote Ladeanzeige und im Display der Alpitronic-Säule die Fehlermeldung zum Kommunikationsaufbau. Ich habe aber den Stecker nicht mehr aus dem Auto bekommen! =O
    Ladesäule hat nicht mehr reagiert, weder auf Anhalten der Ladekarte noch auf Abbruch, und das Auto hat über den Öffnen-Befehl auf der FFB den Stecker nicht mehr freigegeben.

    Die Ladeanzeige hat jeweils nur für eine Sekunde weiß geleuchtet und ist gleich wieder auf rot gegangen und hat den Stecker nicht freigegeben.
    Nach einer Viertelstunde habe ich den Stecker mit "Dauerfeuer" auf die Öffnen-Taste der FFB wieder herausziehen können.
    Ich habe eine Störung an der Säule vermutet und habe auf einen anderen Ladeplatz gewechselt, der gerade frei geworden war.
    Dort das gleiche Spielchen, ich habe aber dieses Mal nur zehn Minuten gebraucht um den Stecker frei zu bekommen.
    Auf die Idee, den Stecker mechanisch von der Zugwirkung des schweren Kabels zu entlasten bin ich auch gekommen. Hat aber nichts geholfen.
    Ich bin dann zu einem anderen Ladepark in 30 km Entfernung von Allego gefahren, auch mit Säulen von Alpitronic, hier ging das Laden problemlos.
    Abends, zu Hause angekommen, bin ich zu einem nahegelegenen Autohof mit Shell, Aral und EnBW gefahren, DC funktionierte wieder einwandfrei.
    Die EnBW-Hotline bestätigte mir, dass an den Säulen mit meinen Fehlversuchen andere Kunden nach mir ohne Störung laden konnten.

    Vor ein paar Tagen dann bei EWE auch der Fehler. Nur mit dem Unterschied, dass der Stecker nicht mehr verriegelt hat, die Anzeige blinkte weiterhin weiß und ich konnte den Stecker nach der Fehlermeldung an der Säule wieder herausziehen.
    Bei EWE habe ich zwei Ladepunkte ausprobiert, danach noch bei ARAL, überall das gleiche mit der gleichen Fehlermeldung an der Säule.
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    Da ich es mit meiner Restladung weder an meinen Zielort noch nach Hause geschafft hätte habe ich den Skoda-Pannenruf kontaktiert.
    Die haben mich gebeten den nächsten Skoda-Partner anzufahren. Zum Glück war es mittags und der war nur 20 km entfernt.
    Auf meine Bitte wurde das Auto in der Werkstatt vier Stunden AC geladen, damit ich meinen Zielort noch erreichen konnte. AC ging noch problemlos.
    Die Werkstatt hat die Fehlereinträge gelöscht, sie konnten mir aber nicht sagen, woran es gelegen hat. Mein Reiseziel habe ich erst mit fünf Stunden Verspätung erreicht.

    Abends und auf der Rückreise habe ich inzwischen viermal DC geladen, hat wieder funktioniert.
    Den kurzfristig anberaumten Termin in meinem Autohaus habe ich erst einmal wieder storniert, da das Laden aktuell funktioniert.
    Kommenden Sonntag fahren wir mit dem Auto in den Urlaub. Ich habe so ein flaues Gefühl, dass wir wieder liegen bleiben...

    Wie wurde das bei Euch gelöst? Ist es nochmal aufgetreten? Ist der Fehler inzwischen bekannt? War es Software oder wurden Bauteile getauscht, z.B. Ladesteckerverriegelung, Onboard-Charger etc.?

    Nachdem ich jetzt schon die dritte neue Batterie drin habe, wird sie nun aufgrund dessen, dass sie wieder defekt ist, erneut ersetzt.


    Spannend zu erwähnen ist, dass die aktuelle Batterie neu rein kam als mein ehemals 4.0 auf 5.2 aktualisiert wurde.

    Das ist interessant. Meine Batterien wurden zweimal getauscht, jetzt also die dritte. Das Auto hatte ursprünglich auch 4.0, dann 4.1 und jetzt 5.4.3. Seitdem ist Ruhe, ich bin den ganzen letzten Winter, auch an zwei Tagen mit -10°C, gefahren, es gab keine Unterspannungsprobleme mehr. Vielleicht wurde das Lademanagement der 12V-Batterie erst zur 5.4 optimiert.