Unser EU-Nachbarland Dänemark kann Elektromobilität. Etwa 90% der privaten Autokäufer entscheiden sich für Elektroauto.
Zum Vergleich: In Deutschland haben sich 2025 rund 5% der privaten Autokäufer für ein reines E-Auto entschieden.
In Dänemark ist öffentliches Laden so einfach wie Tanken: An den Einfahrten zu Ladeparks gibt es große Preisanzeigetafeln der Ad-Hoc-Ladepreise, gezahlt wird üblicherweise mit EC- oder Kreditkarte.
Ladekarten gibt es auch, braucht man i.d.R. aber nicht. Man kann sich die Ladeerlebnisse anschauen z.B. in den Urlaubs-Roadmovies vom YouTuber Mathias Speicher.
In Dänemark bekommt der Ausdruck "Ladeerlebnis" auch endlich mal einen Sinn.
Mit der EU-Verordnung 2023/1804 "AFIR" sollten eigentlich "Dänische Verhältnisse" in ganz Europa geschaffen werden:
Pflicht zur Ausstattung von ab 2024 aufgestellten Schnellladern mit EC-/Kreditkarten-Lesengeräten, um diskriminierungsfreies Ad-Hoc-Laden zu ermöglichen.
Aufschläge sind lediglich zulässig für branchenübliche Transaktions- und Kreditkartengebühren.
Der Branchenführer EnBW, der zu 94% über Beteiligungsgesellschaften dem Land Baden-Württemberg und schwäbischen Landkreise gehört, berechnet rund 50% Aufschlag für das Ad-hoc-Laden ggü. dem Ladepreis im grundgebührfreien Ladetarif.
Da kann sich ja mal jeder selbst fragen, ob mit 50% Aufschlag möglicherweise gegen die EU-Verordnung verstoßen und Ad-hoc-Ladekunden diskriminiert werden?
Und nur darum geht es in der Klage von Michael Schmitt, und nicht darum, dass er von EnBW 23ct für einen Ladevorgang zurückfordert und Gerichte mit lächerlichen Forderungen bespaßen will.
Deutschland ist der wichtigste Automarkt in Europa. Die Kaufzurückhaltung der deutschen Kundschaft bei Elektroautos sind ein Desaster für die Branche bei den getätigten Milliardeninvestitionen in diese Technologie.
Fertig geplante Batteriefabriken wurden bereits auf Eis gelegt oder ganz gestrichen, Reine E-Autofabriken fertigen Stückzahlen, bei denen man eher von Manufakturfertigung sprechen kann.
Ladekarten, intransparente Preise, absurde Ad-hoc-Zuschläge, Routenplanung nach Ladestromanbieter und nicht nach der optimalen Zielführung sind bestimmt nicht das, womit man Menschen, die noch Verbrenner fahren, für die E-Mobilität begeistern kann. Dazu muss Laden so einfach wie Tanken werden. In Dänemark geht es ja auch.
Deshalb halte ich das Engagement von Michael Schmitt für einen wichtigen Beitrag, um E-Mobilität attraktiver zu machen.
Abonnenten- und Click-Zahlen seines Kanals bewegen sich eher auf Hobby-Niveau, da steht sein kommerzielles Interesse bestimmt nicht im Vordergrund.
Beiträge von Deliberator
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B.E.N Michael Schmitt klagt gegen EnBW wegen der höheren Preise beim Ad-Hoc-Laden ggü. Abo-Modellen.
Gerichtsverhandlung am 07. Mai in Karlsruhe um 8:30 vor dem Amtsgericht.
Demo vor der Firmenzentrale von EnBW, Treffen um 14:00 Uhr auf dem Messplatz Karlsruhe
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Ich fahre hin, sowohl zum Amtsgericht als auch zur Demo.
Kommt jemand mit? -
Wir sind zu zweit von Freitag bis Sonntag dabei und machen und essen alles mit.

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Danke für alle Antworten zu Ladekabel und Adaptern. Wir haben so etwas, das im VW link E-Ladekabel heisst (die mit dem gelben Kabel). Und zwar mit einem Schweizer Stecker, den ich dann mit einem Adapter für Schuko bei meinen Schwiegereltern einstecke.
Ihr sagt, so etwas sei für UK nicht empfehlenswert?
Eher den ID Charger Travel oder Juicebooster?
Haushaltssteckdosen, egal welche Länderausführung, sind nicht für Dauerbelastung wie den dauerhaften Ladestrom ausgelegt.
Wenn man so einen Ladeziegel nutzt, dann sollte man bei jedem Ladevorgang die Steckverbindung auf Erwärmung überprüfen.
Die originalen Ladeziegel von Skoda/VW haben einen Temperaturfühler im Stecker, der bei überhöhter Erwärmung den Ladevorgang unterbrechen würde.
Gefährlich kann es werden, wenn Du so ein Ladekabel über einen Reiseadapter anschließt.
Mit einem Reiseadapter hast Du eine zusätzliche Koppelstelle, bei der sich Kontakte erwärmen können.
Die Reiseadapter stellen auch eine mechanische Belastung für die Steckdosen dar, dadurch kann es auch zu Kontaktproblemen und damit Erwärmung kommen.
Und der im Stecker Deines Ladeziegels integrierte Temperaturschutz spricht nicht oder zu spät an, da sich stattdessen der Reiseadapter überhitzt.
Also ich rate Dir als Elektriker davon ab, Deinen Ladeziegel mit Schweizer Stecker über Adapter zu betreiben, weder mit Schuko bei Deinen Schwiegereltern noch mit UK-Adapter.
Die hier vorgeschlagenen Juicebooster oder den VW/Skoda Travelcharger mit Anschlusskabelset sind eine gute Lösung, es gibt auch noch weitere Alternativen wie z. B. den NRGkick oder den go-e Charger.
Dann bist Du sicherer unterwegs - auch beim Laden bei Deinen Schwiegereltern. -
Meine Empfehlung. Nimm noch einen Ladeziegel mit. Konnten so mehrmals an den Airbnb Orten laden.
Dann plane ich das mal so. Ladeziegel haben wir eh immer dabei, fürs Laden bei den Schwiegereltern 😉
Welchen Ladeziegel habt Ihr denn?
UK hat Steckdosen vom Typ G mit rechteckigen Kontakten.
Einen Ladeziegel sollte man auf gar keinen Fall über einen Reiseadapter anschließen.
Reiseadapter sind für die Dauerstrombelastung nicht ausgelegt, außerdem haben die originalen Ladeziegel eine Temperaturüberwachung im Stecker integriert.
Die nützt nur nichts, wenn stattdessen der Reiseadapter heiß wird.
Es gibt von Skoda/VW einen Travel Charger mit austauschbaren Zuleitungen mit länderspezifischen Steckern (z.B. Schweiz, Schuko, UK), den kann man nehmen und der ist empfehlenswert,
oder den einfachen Ladeziegel, dann benötigt man aber die jeweilige Länderausführung mit entsprechendem Stecker, den Ladeziegel gibt es auch für UK.
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Zum wechseln 1. reinsitzen, Auto aktivieren 2. auf dem Display oben rechts auf den Benutzer tippen, es erscheinen die gespeicherten Profile. 3. Das gewünschte antippen und fertig! Fast alle Einstellungen wie Display, Radiosender, Headup-Display ein/aus einstellung, Sitzeinstellugen etc. erfolgen umgehend.
Das ist ja gerade der größte Murks, den das Auto veranstaltet. Ich halte das für den größten Fehler in der Bedienphilosophie, der mit 5.4.X immer noch nicht behoben wurde.
Zum Wechsel des Nutzerprofils muss man zuerst die Zündung aktivieren. Mit dem Aktivieren der Zündung fährt der Sitz in die Position des Vornutzers.
Sind vorher meine Frau oder Tochter gefahren, dann habe ich eine "Freifahrt" mit dem Sitz gewonnen und werde erst einmal hinter dem Lenkrad eingequetscht.
Mit der Auswahl meines Nutzerprofils fährt der Sitz dann wieder nach hinten.
Dazu die Probleme, dass beim Einsteigen die zuletzt verwendeten Fahrprofile aktiv sind.
Der Sitz fährt zum Einsteigen für mich nicht weit genug nach hinten, Sitzheizung und Lenkradheizung sind nicht aktiviert, Klimaeinstellung usw. Weil das alles personalisiert ist.
Die ganzen Probleme gäbe es nicht, wenn die Personalisierung einem Schlüssel zugeordnet wäre.Nach meinem Kenntnisstand gab es Profilzuordnung zum Schlüssel noch in den frühen Softwareversionen (1.X, 2.X) und ist mit den Updates verschwunden.
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Mein Skoda-Händler hat mir vor zwei Jahren den neu ausgelieferten Enyaq mit 20" GJR von Yokohama verhunzt. Der Reifen ist laut, deutlich verbrauchserhöhend und hat schlechte Fahreigenschaften unter allen Wetterbedingungen.
Am meisten ärgert mich, dass die Reifen so schlecht auf den Felgen sitzen, wodurch das Felgenhorn über die Reifenflanke hinaussteht.
Zum Glück ist noch nichts passiert, aber bei Bordsteinkontakt wäre sofort die Felge hinüber.
Bei unserem Zweitwagen Q4 Sportback, der auf der gleichen Felgen- und Reifendimension fährt wie der Enyaq, habe ich bei der Reifensuche deshalb besonderen Wert auf Felgenschutz gelegt.
Letzte Woche habe ich den Bridgestone Turanza All Season 6 Enliten mit MFS (Max Flange Shield) montieren lassen, einem der Top-Reifen im ADAC-Vergleichstest.
Die Felgen auf beiden Autos sind von AEZ in der Seriendimension vorne 8Jx20 ET45 mit 235/50R20 und hinten 9Jx20 ET42 mit 255/45R20
Es passen die Nabenkappen von Skoda und Audi und die Felgen müssen nicht eingetragen werden, es reicht die ABE. Ich könnte die Rädersätze auch quertauschen.
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Tja Deliberator, dann wird es wenn man das 'richtig' macht, ja für dich schwierig mit Technik und viele gebrauchsmitteln! Dann dürftest du ja nur noch Wäsche von Trigema tragen.
Von Schuhen will ich gar nicht mal reden.Und nun zu deinen 'Gewohnheiten' es ist mittlerweile im ganzen VAG Konzern angekommen, den Wahlheben auf die rechte Seite des Lenkrades zu bringen (macht Daimler schon sehr lange
).Man muss sich nur an neue Dinge gewöhnen. Wenn du einen Superb bestellen würdest, oder eine Kodiaq, dann wäre der Gangwahlhebel auch dort. Außerdem ist der Weg, vom Lenkrad zur Mittelkonsole und zurück weiter, als wenn du das direkt am Lenkrad machst.
Natürlich kann man nicht alles aus China vermeiden, aber wenn man etwas kritisch damit umgeht gibt es bis zu einer gewissen Fertigungstiefe meistens noch alternative Produkte zu China.
Deswegen kaufe ich mir auch einen TV von Technisat oder Samsung (Made in Poland /Czech) und keinen Hisense. Und selbstverständlich kaufe ich Trigema.
Beim Batteriespeicher der PV habe ich dann doch einen Chinesen von BYD im Keller stehen - das war dann alternativlos.
Audi hat ebenfalls den Wählhebel in der Mittelkonsole und die Wischerbedienung rechts.
Wir haben einen gebrauchten Zweitwagen mit kleiner Batterie gesucht. Deshalb steht jetzt ein Q4 Sportback 35 mit 52 kWh vor der Tür.
Bedienung ist mit dem Eny weitgehend identisch. -
Fazit, wer den Enyaq mag, der mag den Cupra ganz sicher.
Der Tavascan kommt aus China - das ist ein no-go. Ich versuche wo es geht chinesische Produkte zu vermeiden.
Ich hadere auch mit der VW ID-Bedienung, die der Cupra ebenfalls hat. Der Fahrstufenschalter gehört in die Mittelkonsole und die Wischerbedienung nach rechts an die Lenksäule, so wie man es über Jahrzehnte gewöhnt war bei Autos aus dem VW-Konzern und nicht nach links in einen völlig überfrachteten Lenkstockhebel mit Rädchen und Hebeln. Das Ding hat eher was von einem Zauberwürfel. -
Mein Skoda-Händler hatte mir vor zwei Jahren bestätigt, dass eine Umrüstung auf GJR beim Leasing kein Problem darstellt und das Fahrzeug auch mit GJR zurückgegeben werden darf, auch wenn es mit SR ausgeliefert worden ist.