Beiträge von Deliberator

    Der OBC sollte mit DC laden nichts zu tun haben. Der macht aus AC DC. Vermutlich hängt da noch was an der Sicherung was das Problem verursacht. :/

    Da stimme ich Dir zu. Ich vermute, das Kommunikationsproblem hat irgendetwas mit der Steckerverriegelung zu tun.
    Und die Steckerverriegelung ist nach meinem Kenntnisstand dieselbe, egal ob Typ2- ode CCS-Stecker.
    Vielleicht wird die ja vom Onboardcharger mit angesteuert?

    So, wir sind aus dem Urlaub zurück, Schnellladen hat dreimal funktioniert, dann war wieder Feierabend. :rolleyes:
    Mit den Säulen hat es nichts zu tun. Die letzten Male war es an Alpitronic, dieses Mal zwei Ladeversuche an ABB von Vattenfall.

    Auch hier gab es die Fehlermeldung, dass ein Kommunikationsproblem aufgetreten ist.

    Aber ich war ja gut vorbereitet mit einem Bild aus going_electric vom Sicherungskasten im Motorraum.
    Ich habe die Sicherung SB3 vom Onboardcharger gezogen, wir sind dann erstmal Essen gegangen und ich hab es danach nochmal versucht, der Eny hat wieder geladen! 8o

    Ich mach jetzt einen neuen Werkstatttermin, bis dahin wird die SB3 wohl mein bester Freund, wir haben im Juni noch einige Touren geplant.

    Aber bei mir hat immer das Festhalten/Hochhalten des Steckers geholfen. An Deiner Stelle würde ich vor dem Urlaub mal die Sicherung des Lade-/Kommunikationsmoduls für die HV-Batterie ziehen und einige Zeit später wieder einstecken.

    Fest- + Hochhalten und Nachdrücken vom Stecker und das Kabel mechanisch entlasten mache ich immer, damit er bei der Verriegelung nicht verkantet oder es Kontaktprobleme gibt. Hat aber nicht geholfen.
    Die Sicherung SB3 vom Onboardcharger hab ich bereits gegooglet und fotografiert, damit ich im Fall der Fälle nicht lange suchen muss. Ich warte erst einmal ab, ob auf der Urlaubsreise der Fehler nochmal auftritt.
    Ich hoffe, es bleibt mir erspart... Aber lieben Dank für die Tipps.

    Authentifizierung klappt, dann anstecken, dann kam immer die Fehlermeldung „Sitzung abgebrochen. Bitte ziehen sie den Stecker ab. Fehler beim Kommunikationsaufbau. Bitte erneut versuchen“.

    Bei beiden Ladepunkten die gleiche Meldung.

    Ich hatte erst einmal öffentlich geladen, da hatte es geklappt. Aber gehe ich mal davon aus dass es am Ladepunkt lag und nicht am Auto.

    Ich lade nur selten DC, aber seit einer Woche ist das Problem massiv aufgetreten an den verschiedensten Ladepunkten, deshalb muss es am Auto liegen.

    Vor einer Woche bin ich einen gut besuchten Ladepark von EnBW angefahren. Diverse andere Fahrzeuge auf der MEB-Plattform (Audi Q4, Ford Capri, VW ID.3, Skoda Elroq) haben dort problemlos geladen.
    Ladevorgang ließ sich wie gewohnt freischalten, weiße Anzeige an der Ladebuchse fing beim Kommunikationsaufbau weiß an zu blinken, dann rote Ladeanzeige und im Display der Alpitronic-Säule die Fehlermeldung zum Kommunikationsaufbau. Ich habe aber den Stecker nicht mehr aus dem Auto bekommen! =O
    Ladesäule hat nicht mehr reagiert, weder auf Anhalten der Ladekarte noch auf Abbruch, und das Auto hat über den Öffnen-Befehl auf der FFB den Stecker nicht mehr freigegeben.

    Die Ladeanzeige hat jeweils nur für eine Sekunde weiß geleuchtet und ist gleich wieder auf rot gegangen und hat den Stecker nicht freigegeben.
    Nach einer Viertelstunde habe ich den Stecker mit "Dauerfeuer" auf die Öffnen-Taste der FFB wieder herausziehen können.
    Ich habe eine Störung an der Säule vermutet und habe auf einen anderen Ladeplatz gewechselt, der gerade frei geworden war.
    Dort das gleiche Spielchen, ich habe aber dieses Mal nur zehn Minuten gebraucht um den Stecker frei zu bekommen.
    Auf die Idee, den Stecker mechanisch von der Zugwirkung des schweren Kabels zu entlasten bin ich auch gekommen. Hat aber nichts geholfen.
    Ich bin dann zu einem anderen Ladepark in 30 km Entfernung von Allego gefahren, auch mit Säulen von Alpitronic, hier ging das Laden problemlos.
    Abends, zu Hause angekommen, bin ich zu einem nahegelegenen Autohof mit Shell, Aral und EnBW gefahren, DC funktionierte wieder einwandfrei.
    Die EnBW-Hotline bestätigte mir, dass an den Säulen mit meinen Fehlversuchen andere Kunden nach mir ohne Störung laden konnten.

    Vor ein paar Tagen dann bei EWE auch der Fehler. Nur mit dem Unterschied, dass der Stecker nicht mehr verriegelt hat, die Anzeige blinkte weiterhin weiß und ich konnte den Stecker nach der Fehlermeldung an der Säule wieder herausziehen.
    Bei EWE habe ich zwei Ladepunkte ausprobiert, danach noch bei ARAL, überall das gleiche mit der gleichen Fehlermeldung an der Säule.
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    Da ich es mit meiner Restladung weder an meinen Zielort noch nach Hause geschafft hätte habe ich den Skoda-Pannenruf kontaktiert.
    Die haben mich gebeten den nächsten Skoda-Partner anzufahren. Zum Glück war es mittags und der war nur 20 km entfernt.
    Auf meine Bitte wurde das Auto in der Werkstatt vier Stunden AC geladen, damit ich meinen Zielort noch erreichen konnte. AC ging noch problemlos.
    Die Werkstatt hat die Fehlereinträge gelöscht, sie konnten mir aber nicht sagen, woran es gelegen hat. Mein Reiseziel habe ich erst mit fünf Stunden Verspätung erreicht.

    Abends und auf der Rückreise habe ich inzwischen viermal DC geladen, hat wieder funktioniert.
    Den kurzfristig anberaumten Termin in meinem Autohaus habe ich erst einmal wieder storniert, da das Laden aktuell funktioniert.
    Kommenden Sonntag fahren wir mit dem Auto in den Urlaub. Ich habe so ein flaues Gefühl, dass wir wieder liegen bleiben...

    Wie wurde das bei Euch gelöst? Ist es nochmal aufgetreten? Ist der Fehler inzwischen bekannt? War es Software oder wurden Bauteile getauscht, z.B. Ladesteckerverriegelung, Onboard-Charger etc.?

    Nachdem ich jetzt schon die dritte neue Batterie drin habe, wird sie nun aufgrund dessen, dass sie wieder defekt ist, erneut ersetzt.


    Spannend zu erwähnen ist, dass die aktuelle Batterie neu rein kam als mein ehemals 4.0 auf 5.2 aktualisiert wurde.

    Das ist interessant. Meine Batterien wurden zweimal getauscht, jetzt also die dritte. Das Auto hatte ursprünglich auch 4.0, dann 4.1 und jetzt 5.4.3. Seitdem ist Ruhe, ich bin den ganzen letzten Winter, auch an zwei Tagen mit -10°C, gefahren, es gab keine Unterspannungsprobleme mehr. Vielleicht wurde das Lademanagement der 12V-Batterie erst zur 5.4 optimiert.

    Unser EU-Nachbarland Dänemark kann Elektromobilität. Etwa 90% der privaten Autokäufer entscheiden sich für Elektroauto.
    Zum Vergleich: In Deutschland haben sich 2025 rund 5% der privaten Autokäufer für ein reines E-Auto entschieden.
    In Dänemark ist öffentliches Laden so einfach wie Tanken: An den Einfahrten zu Ladeparks gibt es große Preisanzeigetafeln der Ad-Hoc-Ladepreise, gezahlt wird üblicherweise mit EC- oder Kreditkarte.
    Ladekarten gibt es auch, braucht man i.d.R. aber nicht. Man kann sich die Ladeerlebnisse anschauen z.B. in den Urlaubs-Roadmovies vom YouTuber Mathias Speicher.
    In Dänemark bekommt der Ausdruck "Ladeerlebnis" auch endlich mal einen Sinn.

    Mit der EU-Verordnung 2023/1804 "AFIR" sollten eigentlich "Dänische Verhältnisse" in ganz Europa geschaffen werden:
    Pflicht zur Ausstattung von ab 2024 aufgestellten Schnellladern mit EC-/Kreditkarten-Lesengeräten, um diskriminierungsfreies Ad-Hoc-Laden zu ermöglichen.
    Aufschläge sind lediglich zulässig für branchenübliche Transaktions- und Kreditkartengebühren.

    Der Branchenführer EnBW, der zu 94% über Beteiligungsgesellschaften dem Land Baden-Württemberg und schwäbischen Landkreise gehört, berechnet rund 50% Aufschlag für das Ad-hoc-Laden ggü. dem Ladepreis im grundgebührfreien Ladetarif.
    Da kann sich ja mal jeder selbst fragen, ob mit 50% Aufschlag möglicherweise gegen die EU-Verordnung verstoßen und Ad-hoc-Ladekunden diskriminiert werden?
    Und nur darum geht es in der Klage von Michael Schmitt, und nicht darum, dass er von EnBW 23ct für einen Ladevorgang zurückfordert und Gerichte mit lächerlichen Forderungen bespaßen will.

    Deutschland ist der wichtigste Automarkt in Europa. Die Kaufzurückhaltung der deutschen Kundschaft bei Elektroautos sind ein Desaster für die Branche bei den getätigten Milliardeninvestitionen in diese Technologie.
    Fertig geplante Batteriefabriken wurden bereits auf Eis gelegt oder ganz gestrichen, Reine E-Autofabriken fertigen Stückzahlen, bei denen man eher von Manufakturfertigung sprechen kann.

    Ladekarten, intransparente Preise, absurde Ad-hoc-Zuschläge, Routenplanung nach Ladestromanbieter und nicht nach der optimalen Zielführung sind bestimmt nicht das, womit man Menschen, die noch Verbrenner fahren, für die E-Mobilität begeistern kann. Dazu muss Laden so einfach wie Tanken werden. In Dänemark geht es ja auch.

    Deshalb halte ich das Engagement von Michael Schmitt für einen wichtigen Beitrag, um E-Mobilität attraktiver zu machen.
    Abonnenten- und Click-Zahlen seines Kanals bewegen sich eher auf Hobby-Niveau, da steht sein kommerzielles Interesse bestimmt nicht im Vordergrund.

    B.E.N Michael Schmitt klagt gegen EnBW wegen der höheren Preise beim Ad-Hoc-Laden ggü. Abo-Modellen.
    Gerichtsverhandlung am 07. Mai in Karlsruhe um 8:30 vor dem Amtsgericht.

    Demo vor der Firmenzentrale von EnBW, Treffen um 14:00 Uhr auf dem Messplatz Karlsruhe

    https://breaking-elektro-news.de/7-mai-demo/

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    Ich fahre hin, sowohl zum Amtsgericht als auch zur Demo.
    Kommt jemand mit?

    Danke für alle Antworten zu Ladekabel und Adaptern. Wir haben so etwas, das im VW link E-Ladekabel heisst (die mit dem gelben Kabel). Und zwar mit einem Schweizer Stecker, den ich dann mit einem Adapter für Schuko bei meinen Schwiegereltern einstecke.

    Ihr sagt, so etwas sei für UK nicht empfehlenswert?

    Eher den ID Charger Travel oder Juicebooster?

    Haushaltssteckdosen, egal welche Länderausführung, sind nicht für Dauerbelastung wie den dauerhaften Ladestrom ausgelegt.
    Wenn man so einen Ladeziegel nutzt, dann sollte man bei jedem Ladevorgang die Steckverbindung auf Erwärmung überprüfen.
    Die originalen Ladeziegel von Skoda/VW haben einen Temperaturfühler im Stecker, der bei überhöhter Erwärmung den Ladevorgang unterbrechen würde.
    Gefährlich kann es werden, wenn Du so ein Ladekabel über einen Reiseadapter anschließt.
    Mit einem Reiseadapter hast Du eine zusätzliche Koppelstelle, bei der sich Kontakte erwärmen können.
    Die Reiseadapter stellen auch eine mechanische Belastung für die Steckdosen dar, dadurch kann es auch zu Kontaktproblemen und damit Erwärmung kommen.
    Und der im Stecker Deines Ladeziegels integrierte Temperaturschutz spricht nicht oder zu spät an, da sich stattdessen der Reiseadapter überhitzt.

    Also ich rate Dir als Elektriker davon ab, Deinen Ladeziegel mit Schweizer Stecker über Adapter zu betreiben, weder mit Schuko bei Deinen Schwiegereltern noch mit UK-Adapter.

    Die hier vorgeschlagenen Juicebooster oder den VW/Skoda Travelcharger mit Anschlusskabelset sind eine gute Lösung, es gibt auch noch weitere Alternativen wie z. B. den NRGkick oder den go-e Charger.

    Dann bist Du sicherer unterwegs - auch beim Laden bei Deinen Schwiegereltern.