Okay, bei mir sind es die 20", aber 1200€ war trotzdem viel zu teuer.
Ich war da auch komplett naiv. Wir hatten in den Neuwagenvertrag mit reingeschrieben "wird umgerüstet auf Ganzjahresreifen", ohne den Reifentyp zu vereinbaren.
Ich hab einfach erwartet, der Händler möchte zufriedene Neuwagenkunden, hat bereits drei Jahre Erfahrung mit Enyaqs und wählt für diesen Preis einen Premiumreifen aus, der eine optimale Performance auf dem Enyaq bietet.
Die Masche, drittklassige Reifen völlig überteuert an Neuwagen zu montieren klappt wahrscheinlich in den meisten Fällen ohne Beschwerden.
- viele Kunden können das nicht beurteilen, welche "Performance" der Reifen hat, es ist ein neues Auto mit einem neuen Reifen und man hat ja keinen Vergleich
- viele Autos werden als Geschäftswagen bestellt, wieviel die Reifen gekostet haben hinterfragt keiner, der Preis geht im Grundrauschen unter und die Firma bezahlt es halt
Dass ich wahrscheinlich über den Tisch gezogen werde schwante mir bereits einen Monat nach Neuwagenbestellung.
Ich hatte mir vom örtlichen Reifenhandel doch noch ein Angebot für Ganzjahresreifen machen lassen, das ist ein Fachbetrieb und kein Discounter, die haben sich sehr viel Mühe gegeben, den optimalen Ganzjahresreifen für den Enyaq zu finden und haben mich auch zu den Vor- und Nachteilen von "Seal"-Reifen beraten und waren mit einem Premiumreifen und Montagekosten noch günstiger als mein Skoda-Händler.
Daraufhin wollte ich die bei der Neuwagenbestellung vereinbarte Ganzjahresreifenumrüstung im Autohaus stornieren, für ein Auto, was erst in paar Monaten geliefert werden sollte.
Das ging natürlich nicht mehr. "Vertrag ist Vertrag und Bestellt ist Bestellt" hat der Verkäufer argumentiert. Angeblich war die Reifen-Sammelbestellung für die ganzen Kundenfahrzeuge schon raus und deshalb müsse ich die Reifen auch abnehmen.
Wahrscheinlich bekommt der Verkäufer eine ordentliche Provision, wenn er zu den Neuwagen noch Ganzjahresreifen verkauft.