Also bei stärkerem Frost benötigt die Akkuheizung ca. 45 Min. bis zur optimalen Ladetemperatur. Da musst Du also auch mind. eine Stunde unterwegs sein damit sie den vollen Vorteil ausspielen kann. 30 Min. bringen aber auch schon etwa 100 kW Ladeleistung beim anstecken.
Batterietemperaturanzeige für ENYAQ mit SW 3.x
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cupra In dem gerade von Dir skizzierten Fall ist der Trick dann, kurz (5 bis 10 Min.) zu laden und dann weiter zum nächsten HPC. Aber falls Du im Skiurlaub warst, also eh nur 10 km zwischen Piste und Hotel fährst und halt nicht auf der Langstrecke bist, hilft in der Tat die Batterieheizung nichts. Auch hier muss der SoC unter - sagen wir mal 30% liegen, damit man annähernd am theoretischen Peak laden kann und benötigt die Heizung je nach AT auch mal 45 Minuten.
Sorry, ich fuhr von Oberstdorf nach Füssen um dort mit meinen Eltern etwas einzukaufen und dann will man einfach dann während man einkauft dort einfach das Auto für den Rückweg laden. Wenn dies nach dieser Strecke dann immer noch bei unter 50kW abläuft, teils sogar noch viel niedriger, dann ist das einfach - sorry die ausdrucksweise - Scheiße. Und nein, ich will nicht die halbe Strecke wie ein schaukelpferd hin und her wippen in dem ich Fahrweise BLOED anwende, ich will auch nicht 2 oder sogar 3 HPC anfahren um mehr Ladeleistung hinzubekommen. Genau solche Vorschläge sind dann zurecht Dinge wo der Verbrennerfahrer dir nur noch den Vogel zeigt! Und ich würde mich inzwischen als eingefleischten E-Mobilisten sehen)
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cupra Das ist dann in der Tat ein Fall, in dem die Batterieheizung sinnvoll ist. Für meinen Geschmack sollte die auch Serie sein und auch in die alten Enyaqs per Update einziehen. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich will mit meinen Workarounds nicht die Unfähigkeit des VW-Konzerns an dieser Stelle schönreden, sondern Fahrern von Enyaqs ohne Batterieheizung aus meiner langjährigen Erfahrung mit meinem alten Enyaq ein paar Tipps und Hilfestellungen geben, wie es auch halbwegs ohne Batterieheizung gehen kann.
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Die Methode B.L.O.E.D. benötigt man nicht. Man muss die alten SW-Versionen einfach auf einstellige Soc-Stände herunterfahren. Optimal sind so rund 5% SoC, dann lädt der Enyaq auch im Winter mit rund 120 kW. Ja, ich weiß, dazu braucht man Nerven und das ist auch nicht jedermanns Sache. Aber so funktioniert es auch ohne Akku-Heizung. Das mache ich auch mit meinem neuen mit SW 5.x hin und wieder so, weil die Akkuheizung auch einen Nachteil hat. Der Energieverbrauch steigt deutlich an.
kann ich bestätigen und hatte es letzten September bei Skoda in Mlada auch angeregt, dass die Warnung beim SoC von 20% für das Schnellladen viel zu hoch angesetzt ist.
Ich kenne viele aus meinem Umfeld mit den MEB 3.x Fahrzeugen, die ganz nervös werden wenn die 20% Grenze kommt. Sie laden dann langsam mit einem Start Soc von 25% (sicher ist sicher)
....Ich würde es besser finden -ich denke das wird nicht umgesetzt-, dass man bei den älteren Fzg (oder speziell die mit LGchem), die untere Reserve unterhalb von 0% minimiert und die Warnschwelle von 20% auf 10% reduziert, ab 5% die rote Warnung, die derzeit bei 10% kommt.
Die Ladeinfrastuktur ist gut ausgebaut, sodass man keine oder nur eine minimale Schutzresverve für den Akku braucht. Aber keine 2,5kWh. Wenn die 2,5kWh wegfallen würden, dann kann man auch über 10% Schnellladen.
Ich versuche auch immer unter 10% zu laden, damit es dreistellig wird.
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