Ich vermute, dass man sich bei den Netzbetreibern jetzt auf eine andere Art der "Fernsteuerung" festgelegt hat.
Ob die Steuerung (Ab- und Anschaltbefehl) über das normale Stromnetzkabel noch up to date ist bzw. bei Neuanlagen angewendet werden kann/darf, weiß ich nicht.
Deine Vermutungen in allen Ehren. Egal auf welchem Weg das Steuersignal ins Haus kommt. Per klassischem Rundsteuerempfänger, oder über eine moderne Steuerbox, das funktioniert immer auch mit einer klassischen Schützschaltung und ist auch zulässig und Paragraf 14a konform.
Dazu schließt man das Schütz (beispielsweise ABB ESB 40-40) direkt, oder über ein Zwischenrelais, an den potenzialfreien Ausgang des Rundsteuergerätes oder der Steuerbox des Netzbetreibers an, fertig. Geringster Aufwand, geringe Kosten, technisch simpel.
Der einzige Nachteil ist, die Wallbox wird nicht auf bis zu 4,x KW heruntergeregelt, sondern ausgeschaltet. Da das aber so gut wie nie passiert, ist das zu verschmerzen. Ist halt eine gute Lösung, wenn man keine Chance hat ein Netzwerkkabel oder eine Steuerleitung von der Verteilung zur Wallbox zu ziehen.