Ist im Fahrzeugmenü beim Punkt Bremen zu finden, das ASR.
Glaube unter "Bremen" ist nicht zu finden😀🫣
Ist im Fahrzeugmenü beim Punkt Bremen zu finden, das ASR.
Glaube unter "Bremen" ist nicht zu finden😀🫣
Heute konnte ich endlich auch mal endlich echte Wintererfahrung mit meinem Enyaq iV 60 machen nachdem es die letzen Winter nie ergeben habe.
Relativ steile Abschnitte im sehr ländlichen Mittelgebirge. Ich habe hier sehr viel Erfahrung auf der Strecke da Weg zu meinem Elternhaus.
Hier bin ich auch bereits früher mit meinen Autos (Frontkratzer Kleinwagen) nicht immer hoch gekommen. Und Erkenntnisse auch damals war, die Reifen (und Luftdruck ) sind meist entscheidender als das Auto.
Und hier war heute mit 5 Jahren alten Hankook Icept EVO mit ca. 4 mm Profil nicht gerade optimal... Der Schnee war unten sehr matschig und wurde nach oben immer griffiger. Und ich finde den Enyaq hier zweischneidig. Bei griffigem Schnee absolut gutmütig und einfach zu fahren und aus meiner Sicht auch guter Vortrieb... Aber insbesondere wenn es drunter matschig ist, dann regelt das esp/asr sehr früh ab. Wo ich mit dem Frontkratzer mit etwas links rechts rutschen hoch wäre, bleibt der Enyaq bei normaler Fahrt tatsächlich einfach stehen.
Was für mich besten geklappt hat war ASR aus (aus ist aber nicht wirklich aus) und dann voll auf das Fahrpedal und den Enyaq regeln lassen und mit der Lenkung, bzw. mit dem Heck leichte Kurven fahren... Aber Achtung, wenn auf einmal Grip kommt geht's dann schwungvoll vorwärts und kommt ggf überraschend.
Allgemein finde ich das Fahrgefühl im Schnee aber auch sehr steril bzw. abgekoppelt, ich bekomme eigentlich genauso viel Rückmeldung durch die ESP Leuchte als vom Fahrzeug ansich... Das war natürlich mit den Frontkratzer Verbrenner komplett anders. Da merkte man den Zustand der Straße sofort über das Gaspedal, Motordrehzahl und am Lenkrad - das macht für mich das Fahrgefühl im Enyaq schwammiger und erzeugt bei mir weniger Vertrauen.
Aber zusammengefasst.. ich bin hoch gekommen und wieder sicher runter und behaupte viel besser wäre ich auch mit einem anderen Nicht-Allrad mit gleichen Reifen nicht hoch gekommen.
Hier gehen die Meinungen und Erfahrungen ganz schön weit auseinander. Diejenigen, die mit ihrem Enyaq weitestgehend zufrieden sind, empfinden das Fahrverhalten im Schnee meist auch gut bis befriedigend und diejenigen, die im Enyaq den Untergang des Abendlandes sehen, sind auch mit dem Fahrverhalten bei Schnee nicht zufrieden.
Die Meinung bestimmt die Wahrnehmung der Fakten (ist leider in unserer YouTube und Social Media Gesellschaft stärker ausgeprägt als früher). Dieses Phänomen, in der Wissenschaft „selektive Wahrnehmung“ genannt, gab es aber schon immer.
M.E. und das sagten mir auch bisher alle Fahrinstruktoren beim ADAC und der Verkehrswacht, liegen Haftung/Grip weit überwiegend am Reifen und weniger am Auto. Ich bin übrigens schlamm-, matsch- und schneeerprobter Fahrer eines Bundeswehr MAN Kat 6x6 und kann das auch von einem Allrad (an allen 6 Rädern) getriebenen Fahrzeug bestätigen. Und auch mit dem kann man Steckenbleiben und es hilft nur noch das Aufziehen der Gleitschutzketten.
Jetzt sind wir bei den physikalischen Grenzen. Es gibt griffigen Schnee und matschigen Schnee. Es gibt festgefahrenen Schnee und lockeren Schnee und es gibt - wie aktuell bei uns in der Region - Eis unter matschigem Schnee. Das macht es dann ganz schwierig.
Meine Erfahrung (Hankook Winter iCept Evo 3) über 3 Winter:
Man darf bei der ganzen Diskussion auch nicht das Gewicht vergessen, wenn 2,x t in eine andere Richtung wollen als der Fahrer... Beim Anfahren hab ich bisher keine Probleme gehabt, in Kurven hat das ESP schon öfter eingegriffen, mal bewusst provoziert aber auch bei sehr langsamer Fahrt beim abbiegen. Da setzen die Reifen und das Gewicht die physikalischen Grenzen.
Hier gehen die Meinungen und Erfahrungen ganz schön weit auseinander. Diejenigen, die mit ihrem Enyaq weitestgehend zufrieden sind, empfinden das Fahrverhalten im Schnee meist auch gut bis befriedigend und diejenigen, die im Enyaq den Untergang des Abendlandes sehen, sind auch mit dem Fahrverhalten bei Schnee nicht zufrieden.
Kann ich so nicht nachvollziehen. Ich bin mit dem Enyaq nicht zufrieden und im Schnee war er auch schlecht. Es ist nicht der Grip. Wenn das Auto rollt kann ich in Kurven fahren und gut bremsen. Das gleich Stück aus dem Stand abfahren, da will er nicht. Die Räder drehen einfach nicht. Keine Chance, nichts. Zum Glück habe ich hier keine Steigungen, wobei über eine AB Brücke wäre dann schon ein riesiges Problem.
Und dann habe ich es gestern mit Sport Modus und ASR aus Versucht. Auf einmal fährt er. Einfach losfahren an Stellen, die ohne Sport kaum machbar sind.
Klar spielen Reifen eine große Rolle. Aber ich hatte früher auch schon schlechte Reifen aber nie ein Auto, dass mit den Normaleinstellungen einfach nicht vom Fleck kommt. Wenn ich wenigstens fühlen würde, dass die Räder drehen.
Mindestens ebenso wichtig sind die richtigen Einstellungen. Warum steht das nicht in der Anleitung? Das ist mittlerweile mein größter Vorwurf.
Der schickt mich mit SOMMERREIFEN raus!
Könnte man als grobfahrlässig bezeichnen...
Ich hatte jahrelang immer wieder Mietwagen. Da gewöhnt man sich an, bei einem fremden Auto, einmal die Reifen checken. Gerade bei Winterwetter. Wenn Du damit losfährst, bist Du als Fahrer haftbar.
Im Grunde schaue ich auch bei meine Auto einmal im Monat ums Auto. Gehen alle Lichter, ist was lose und wie ist das Profil. Aber ja, die meisten machen das nicht.
Man darf bei der ganzen Diskussion auch nicht das Gewicht vergessen, wenn 2,x t in eine andere Richtung wollen als der Fahrer... Beim Anfahren hab ich bisher keine Probleme gehabt, in Kurven hat das ESP schon öfter eingegriffen, mal bewusst provoziert aber auch bei sehr langsamer Fahrt beim abbiegen. Da setzen die Reifen und das Gewicht die physikalischen Grenzen.
Wenn es ums Anfahren, Bremsen oder Kurven geht, sollte man das Gewicht m.E., zumindest im ersten Ansatz, vergessen....
Der Enyaq bringt grundsätzlich mindestens 2t mittels seiner 4 Räder auf die Straße (etwas mehr als 1t über die Hinterräder) und daher können diese 4 Räder zusammen, bei sonst gleichen Bedingungen, auch entsprechend mehr Kraft auf die Straße übertragen, als es bei einem leichteren Fz der Fall wäre.
Auch ein Enyaq kann bei guten Straßenbedingungen und geeigneten Reifen bespielsweise einen Bremsweg von rund 35m von 100 auf 0km/h schaffen.
Viel wichtiger sind daher die Reifen und der Untergrund.
Beim Enyaq ist die, im wahrsten Sinne des Wortes, sehr zurrückhaltend programmierte ASR der Grund dafür, dass es bei bestimmten Untergründen mit grundsätzlich sehr wenig Grip, beim Anfahren kaum voran geht.
Da braucht es nun mal Schlupf, damit es etwas besser geht.
Ansonsten hat auch der einfache Enyaq durch seine rund 50:50 Achslastverteilung plus Heckantrieb, ganz gute Voraussetzungen für das Anfahren am Berg. I.d.R. sogar bessere, als Front-angetriebene Fz.
Es ist aber auch ein psychologisches Ding. Wenn ich mit Verbrenner mit durchdrehenden Rädern den Berg nicht hochkomme, dann schiebe ich die Schuld auf die Reifen. Wenn der Enyaq mit den gleichen Reifen einfach die Räder nicht bewegt, dann ist gefühlt der Enyaq Schuld. Der Effekt ist der Gleiche, aber der Enyaq hat ja nichtmal versucht hochzukommen und ich weiß nicht, dass ich andere Reifen brauche.
Wobei für mich ist vor allem der Enyaq Schuld. Das ASR verhindert das losfahren an Stellen an denen ich gut und sicher Bremsen kann. Mit etwas Gefühl ohne ABS und die Verzögerung ist witterungsbedingt gut. Klar ist es glatt aber nicht so, dass bremsen und beschleunigen eine Zitterpartie ist. Er muss einfach losfahren können, wenn er dort problemlos bremsen kann. Egal in welchem Modus. Meine ganz persönliche Meinung.
Vielen Dank für den Tipp mit dem Sportmodus!
Das wäre was für Skoda Enyaq - Bedienungsanleitung - FAQ - Tipps und Tricks
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