Fehlermeldung "Limit des Batterieschutzes überschritten"?

  • wo die Spannung m.E. zum Schluss immer unterhalb von 12,5V lag.

    D.h. dir Meldung kommt nicht bei unter 12V (ggf. über längeren Zeitraum), sondern schon bei unter 12,5V? Hatte mich eigentlich gefreut, dass er sich bei längerer Standzeit bei um die 12,3V eingependelt halt. 🥴

    Enyaq 85 SL, Race Blau, Maxx, AHK, Schiebedach, Transport

    Bestellt: 23.07.2024

    ULT: Q3/2025

    Übernahme: 24.01.2025

  • Nochmals Entschuldigung, von vor 4 bis 2 Jahren hatten wir als 2t-Wagen einen E-Kona, der hat regelmäßig im Stand nachgeladen,

    Wenn die 12V-Batterie nahezu "ständig" im Stand nachgeladen wird, stimmt eigentlich etwas nicht. Wenn man z.b. eine eingeschaltete Kühlbox im Auto hätte, wäre das ok (und eine m.E. wirklich sinnvolle Geschichte), aber ganz bestimmt nicht, wenn sich das Fz im absoluten Ruhezustand befindet.


    Wenn ständig Bedarf besteht, dass nach geladen wird, muss die Batterie letztendlich mehr Zyklen bestreiten, als wenn dies nicht der Fall ist, so wie z.b. bei jedem normalen Verbrenner, bei dem nicht automatisch nach geladen werden kann.

    Mehr Zyklen lassen jede Batterie schneller altern und wenn es sich bei der 12V-Batterie eines E-Autos lediglich um eine Blei-Starterbatterie handelt, geht das mit dem Altern deutlich schneller.

    Das ist auch bei den MEBs ein wichtiger Grund, weswegen die Batterien teilweise nach sehr kurzer Zeit gewechselt werden müssen.

    Der wesentliche Unterschied:

    Eine "Not"-ladung erfolgt erst bei deutlich niedrigerer Spannung/Ladezustand und dieser niedrige Ladezustand verstärkt das Altern zusätzlich.




    D.h. dir Meldung kommt nicht bei unter 12V (ggf. über längeren Zeitraum), sondern schon bei unter 12,5V? Hatte mich eigentlich gefreut, dass er sich bei längerer Standzeit bei um die 12,3V eingependelt halt. 🥴


    Etwas "bessere" Batterieschutzeinrichtungen, funktionieren eigentlich nicht nur über die Spannung, sondern auch über die Zeit.

    z.b.:

    von 15V bis hinunter zu 12,5V gibt es keine Warnung.

    Die mögliche Zeit bei über 12,5V wäre daher quasi unendlich.


    Von 12,5V bis runter auf 12V würde die Warnung nach 2 Stunden erfolgen


    Von 12V bis 11,5V innerhalb von 15 Minuten.


    Das kann man auch noch weiter differenzieren, indem man z.b. die Batterietemperatur und den Entladestrom mit heran zieht. Darüber wissen wir bezüglich der MEBs nichts, genau so wenig, wie wir wissen, welche Bedingungen für die Notladung herrschen müssen.


    Bei meinem Enyaq mit damals ca 1,5 Jahre alter Batterie, hatte sich in einem Herbsturlaub (also nicht so kalt wie aktuell) nach 10 Tagen Standzeit, eine Spannung von etwas über 12,6V eingestellt.

    Das ist wirklich ok und man sieht daran, dass es offenbar auch beim Enyaq geht....und wenn so etwas nicht annähernd möglich ist, sollte man sich als Werkstatt/Hersteller m.E. durchaus Gedanken machen und nicht nur "ständig" die Batterien tauschen.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Kurze Frage, mein fast 5-jähriger Oldtimer hat seit 1 Woche auch ab und an die Meldung.


    Da ich Freitag wg. diverser anderer Fehler sowieso zum Freundlichen möchte, wie ist denn aktuell die Lösung, die Skoda bei dem Problem anbietet?


    Werksgarantie habe ich zum Glück auf 5 Jahre beim Kauf mitbestellt.

    Enyaq 80 bestellt, Abholung 29.5.2021, 218 Tage nach Bestellung!!!

    Quarzgrau, Loft, Sitz Basic, Convin. Plus, Drive Basic, WP, 19´´ Regulus, Transportp., Licht Basic, Fahrassi. Plus, Klima Plus, Info. Plus, AHK, Panoramadach

    PV 8,88 kWp aus 2009

  • VAG/Škoda hat keine Lösung; lass die 12V Batterie testen, fällt sie durch bekommst Du eine neu; anderenfalls hast Du in die Seife gebissen.

  • Was genau meinen damaligen E-Kona veranlasst hat, häufiger nachzuladen, kann ich nicht sagen. Ich habe in den 2 Jahren bestimmt ein Dutzend Mal die gelbe LED vorne leuchten sehen. Ich habe allerdings nicht 24/7 vor dem Auto verbracht, aber Fakt ist, die Batterie hat die 2 Jahre gehalten. Das ganze sehr ähnlich in der Benutzung zu meinem jetzigen Enyaq.


    Das Problem ist doch der niedrige Ladezustand, den das Fahrzeug aufgrund fehlender "rechtzeitiger" Prüfung im Ruhezustand, zulässt.

    Andersherum: Ich habe Zugriff/Erfahrungen mit ID4 + ID5, beide als Taxi eingesetzt. Die sind jeden Tag am fahren (12 V wird geladen), stehen aber auch jeden Tag mit Motor aus (12 V wird benutzt - Radio/Klima/Taxameter läuft etc. bzw. 12 V wird nicht benutzt - nach Schichtende).

    Folglich bekommt die 12 V jeden Tag mehrmals Strom nachgeladen, aufgrund der Nutzung geht sie aber niemals in den Ladekeller.

    Und: Es sind noch die ersten 12 V Batterien verbaut (knapp 200t und knapp 150t KM Fahrleistung).


    Da liegt doch der Hase im Pfeffer - und das müsste durch eine Prüfung im Ruhezustand ausgemerzt werden.

    (Abgesehen von unerklärlicher, überbordender Nutzung der 12 V im Ruhezustand - da könnte sich der Konzern im Nachgang drum kümmern).


    Und genau diese Prüfung wird Hyundai mit dem Kona damals gemacht haben. Der kam von einer Verbrenner-Plattform und wird auch mehr als genügend Steuergeräte verbaut gehabt haben.


    Dazu müsste in der Bedienungsanleitung doch drinstehen: Bitte fahren sie - zumindest bei Kälte - jeden 2. Tag mind 15 KM, damit die 12 V Batterie geladen wird. ;)

    Vor dem Kona fuhren wir Golf Diesel mit wenig Nutzung, der hat 2 mal im Jahr gemeckert, dass der RPF freigebrannt werden muss, also 2 mal eine größere OKF mit ca. 25 KM gefahren und gut - dafür habe ich Verständnis. Aber bei einem E-Auto?? :cursing:

    Enyaq 85 / BMP / L&K / PD / AHK / EZ: 18.02.2025 / SW: 5.2

  • Das Problem ist doch der niedrige Ladezustand, den das Fahrzeug aufgrund fehlender "rechtzeitiger" Prüfung im Ruhezustand, zulässt.

    wie schon gefühlt 100mal bemerkt:

    Zumindest bei den MEBs ist das eigentliche Problem, dass es innerhalb von kurzer "Ruhezeit" überhaupt zu so einem niedrigen Ladezustand kommen kann.

    Solange es MEB Fz gibt, die in der eigentlichen Ruhephase z.Teil mehrere Stunden ihre Batterie deutlich entladen (s. z.b. die Diagramme von EMike), müsste er st einmal das in ordnung gebracht werden.


    Dauerndes ode rzumindest rechtzeitiges Nachladen wäre in solchen Fällen nur das Kaschieren eines Mangels.


    Das Nachladen ist beim MEB nur im wirklichen Notfall vorgesehen. Der ganz normale Fahrbetrieb mit maximal 1-2 Tagen Ruhe o.ä., ist definitiv auch im Winter kein Notfall und das kann man wahrscheinlich bei vielen MEBs (u.a. meinem) sehen.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Dauerndes ode rzumindest rechtzeitiges Nachladen wäre in solchen Fällen nur das Kaschieren eines Mangels.


    Das Nachladen ist beim MEB nur im wirklichen Notfall vorgesehen. Der ganz normale Fahrbetrieb mit maximal 1-2 Tagen Ruhe o.ä., ist definitiv auch im Winter kein Notfall und das kann man wahrscheinlich bei vielen MEBs (u.a. meinem) sehen.

    Sowas nennt man Workaround - und der hätte schon längst implementiert sein müssen - bevor man hunderte, tausende oder zehntausende Batterien ersetzen muss. Ursache und Abhängigkeiten kann man hinterher erforschen.

    Nicht zu vergessen: Kundenzufriedenheit. Einen rumerzählten Mangel musst du mit 100 Goodies wieder gutmachen.


    Bei meinem leider nicht, aber das wird stark vom Fahrprofil abhängen. Wenn ich jeden 2 Tag 50 KM zur Arbeit fahre, werde ich das Problem so schnell nicht wieder bekommen, wenn ich aber jeden 2 Tag nur Kurzstrecke fahre wird die 12 V eher nicht wieder voll und das Problem kommt nächsten Tag wieder.

    So ist es bei mir und das nervt. Ich habe 70 kw/h im Keller aber kann oben kein Licht anmachen :cursing:

    Enyaq 85 / BMP / L&K / PD / AHK / EZ: 18.02.2025 / SW: 5.2

  • Offenbar ist es mit der Lösung des ursächlichen Problems nicht so ganz einfach; jedenfalls nicht annähernd so einfach, wie ein Batteriewechsel....

    Mich würde schon interessieren, weswegen es bei EMike, seit dem letzten Werkstattaufenthalt mit Batteriewechsel, nicht mehr zu unerklärlichen Entladungen während der Ruhephasen gekommen ist.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Das interessiert hier wohl einige (hoffentlich auch Škoda selbst). Ev. hat das mit dem Werkstattmodus und dem spannungslosen Zustand des 12 V Bordnetzes während des Batteriewechsels zu tun? Dabei wurden vermutlich alle Steuergeräte komplett abgeschaltet und bei Netzwiederkehr neu hochgefahren. Wir werden es aber vermutlich nicht erfahren.

    Einmal editiert, zuletzt von NilsPiet ()

  • War bei mir Anfang 2025 genauso. Vor dem Batteriewechsel ist das Auto über 10x am Tag aufgeweckt worden und hat automatisch 3x die 12V nachgeladen. Nach dem Batterietausch (ich habe explizit nachgefragt ob mit Stützspannung oder ohne gearbeitet worden ist, Antwort: ohne) gab es nur noch 1x pro Tag ein aufwachen des Autos.

    Enyaq Coupe RS MJ23
    Bestellt 2.4.22
    Übergabe 1.9.23
    SW 3.6 (seit Auslieferung)

    Erster 12V Batterietausch nach 500 Tagen

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