Alternativen zum Enyaq

  • Also das fände ich leider enttäuschend. Meine Erwartung ist eigentlich, dass der Peaq mit MEB+ und Einheitszelle kommt und damit eigentlich 700 km WLTP schaffen sollte. Es passt also der 86 kWh Akku vom ID.7 rein, aber mit neuer Zellchemie sollte der mindestens 10% mehr Netto-Kapazität liefern und zusätzlich effizienter sein.

    Optisch gefällt mir der Erlkönig schon einmal. Mal sehen wo der preislich landet und was dann das Enyaq Facelift im Vergleich dazu bieten wird.

    Der PEAQ ist deutlich höher als der iD.7 und wird garantiert auch nicht einen Cw-Wert von 0,23 haben. Um eine ähnliche WLTP Reichweite wie iD.7 Pro S zu bekommen, braucht er sicherlich eine Batterie >100 KWH.

    Aber, ich finde es ein sehr interessantes Auto (so lange nicht SW3.8 eingebaut wird :D) in derselben Grösse wie Volvo EX90 oder KIA EV9, aber wird wahrscheinlich einen viel attraktiveren Preis bekommen.

  • Die grosse Frage ist ob man bei den Modulen bleibt. Es kostet mehr als CTP, und ist schwerer, noch dazu 14 module kann man nicht mit 400V laden (mit den jetzigen Modulen, da 30V x 14 ist nominal über 400V), und beim Laden dementsprechend mehr.


    bei welchen Modulen soll es bleiben?.....es gibt beim Enyaq (und ID) bereits unterschiedliche Module.

    knapp 30V hat z.b. das Modul, welches in die 82kWh-Akkus gebaut wurde.

    Das Modul, was sich in den 62kWh-Akkus befindet, hat dagegen gut 44V Nennspannung.....alle Module haben 6,926kWh Energieinhalt

    Der 82kWh-Akku hat daher nur eine Nennspannung von 355V, während der 62kWh-Akku auf knapp 400V kommt.

    Beim ID.7 pro S sind wir dann bei gut 380V.


    Der ID.7 pro S-Akku hat 312 Zellen, die jeweils zu dritt parallel geschaltet sind und jedes der 13 Module dürfte bei den Eckwerten mit denen des 82kWh-Akkus identisch sein.


    Falls man bei dem größeren Fz 14 dieser Module verbauen würde, käme man auf eine Nennspannung von rund 414V....verboten ist das sicherlich nicht.....und an den DC-Ladesäulen wird das vermutlich kein Problem geben; an Säulen die auch mit 800V-Fz funktionieren, sowieso nicht.

    Gelesen habe ich, dass "400V"-Säulen angeblich bis 500V liefern können. Auch kein Problem, denn mehr als rund 470V würden es auch beim Laden von 14 Modulen nicht werden.


    Man kann also lustig weiter spekulieren....es bringt nur nichts...

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Ja klar, AUDI macht in China bei 3060mm Radstand sowas rein:


    Dimensions of the AUDI E7X are 5049/1997/1710 mm with a wheelbase of 3,060 mm. It is available with 21-inch or 22-inch optional wheels. The entry-level RWD AUDI E7X comes standard with a single e-motor for 300 kW (402 hp). The AWD variant has a combined power output of 500 kW (670 hp). The top speed is 230 km/h. Two battery options are available: 100 kWh and 109.3 kWh for a 635 – 751 km range.


    Also im Peaq sicher machbar.

    Enyaq RS Coupe, ME 3.8, alles drin bis auf AHK, 360 Kamera und Heckscheibenwischer ...

  • Der PEAQ ist deutlich höher als der iD.7 und wird garantiert auch nicht einen Cw-Wert von 0,23 haben. Um eine ähnliche WLTP Reichweite wie iD.7 Pro S zu bekommen, braucht er sicherlich eine Batterie >100 KWH.

    Aber, ich finde es ein sehr interessantes Auto (so lange nicht SW3.8 eingebaut wird :D) in derselben Grösse wie Volvo EX90 oder KIA EV9, aber wird wahrscheinlich einen viel attraktiveren Preis bekommen.

    Also ich hoffe doch mal, dass der ähnlich effizient wie der Enyaq sein wird. Zumindest vom Cw-Wert. Der Enyaq kommt mit dem aktuellen 77 kWh Akku knapp 550 km im WLTP. Mit MEB+ erwarte ich hier 650km. Die Ankündigung war ja 20% mehr Reichweite bei 10% größerem Akku. Ausgehend vom 86 kWh Akku würde ich sagen, dass der Peaq mindestens 95 kWh haben sollte. Alles unter 650 km wäre eine herbe Enttäuschung.

    Aber falls der wirklich deutlich ineffizienter als der Enyaq wäre und das lediglich durch den größeren Akku ausgleicht, würde ich mich wieder Richtung Enyaq orientieren.

  • In einen 7 Sitzer der 2026 vorgestellt wird (Auslieferung wohl dann 2027?) muss mindestens ein 100kWh Akku rein bei der Fahrzeuggröße. Das ist meine bescheidene Meinung. Nachdem das Fahrzeug größer und ggf. auch höher als ein Enyaq wird, wird der spezifische Verbrauch in Wh pro km (oder wie auch immer) sicher nicht unter dem des Enyaq liegen, eher etwas darüber. Somit wird es die 100kWh brauchen um auf 600 oder 650km laut WLTP zu kommen. Von der Motorisierung wird man schon mit rund 250kW leben können, aber mit 100kWh Batterie kann man schnell mal mit 2300 oder 2400kg Leergewicht rechnen, weniger sollt es dann eigentlich auch nicht sein.

  • Ja klar, AUDI macht in China bei 3060mm Radstand sowas rein:


    Also im Peaq sicher machbar.

    Das ist die ADP-Plattform von SAIC, hat mit Audi Ingolstadt nur sehr wenig zu tun. Also sicher nicht mal für Skoda so einfach kopierbar. Zeigt eigentlich nur, was platztechnisch machbar wäre.

  • Das es eine Platform von SAIC hat, hat doch nichts zu tun mit der dichte vom battery Pack? VW und SAIC kaufen zurzeit Zellen von Zulieferern. Ich glaube das SAIC sogar weniger an menge zukauft als VW, daher sollte es für VW kein Problem sein die selbe dichte bei selben Preis zu erzielen.

    Die Zellen sind dichteinander gepackt, also soll es vergleichbar sein. Wenn BMW mit runden Zellen in eckigem pack 110kW schafft, sollte es mit prismatischen Zellen doch kein Problem sein oder?

    Enyaq RS Coupe, ME 3.8, alles drin bis auf AHK, 360 Kamera und Heckscheibenwischer ...

  • pse ja, sollte. Man sieht ja auch dass Stellantis es schafft im e5008 auf 5,8m fast 97KWh Akku reinzupacken, ok ist ein Frontkratzer, deshalb mehr Platz im Unterboden bis unter den Kofferraum? Bei Enyaq und KO kann der Akku ja nicht weiter als bis zum Motor reichen.

    80 - blau - Loft - Infotaimaint Basic - Convenience BASIC - Transport

  • Wobei der kommende Allrad beim neuen E Jeep Compass auch die 97 kWh Batterie bekommen soll und der ist nur 4,55 m lang... Radstand ist 2,80 m.

Liebe/r Besucher/in des Enyaq-Forum. Wir würden uns freuen, wenn du etwas zum obigen Thema beitragen möchtest.

Hier klicken, um ein kostenloses Benutzerkonto im Enyaq Forum anlegen

Bereits 12736 Mitglieder sind dabei und tauschen erste Informationen rund um das neue Elektro SUV Enyaq von Skoda aus! Viel Spaß :)