Die erste Inspektion besteht zum größten Teil aus Sichtprüfungen und aus Anschließen der Diagnosetechnik, das ist auf jeden Fall für unter 300€ machbar. Absurd ist dann der Filterwechsel ohne Material für 100€ der keine 5min dauert, oder die Inspektion des Wasserkasten inklusive Reinigung für ebenfalls über 100€ ![]()
Inspektionskosten
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Die Vorgabezeit für die Inspektion beträgt 1,5 Arbeitsstunden zuzüglich 15 Minuten für den
Bremsflüssigkeitwechsel. Und nein der Mechatroniker hat keinen Auszubildeten an seiner
Seite.
Zudem ist der Arbeitsplatz um die Hälfte größer aus Sicherheitsgründen. Kostet. Bitte nicht die
Rüstzeiten vergessen. Erschwerend kommt das Diagnosegerät und die grottenschlechte Datenverarbeitung mit dem Skodaserver hinzu der die Arbeitsschritte so langsam wie eine
Schnecke aufnimmt und noch langsamer bestätigt. Der Mechatroniker kann halt nichts anderes
und schon mal garnicht das Programm abarbeiten weil er immer auf die Bestätigung warten
muss. Das ist kein stupieder Vorgang, je nach dem an igendeinem Steuergerät der Auslesevorgang
wieder mal nicht zügich läuft.
Ich war dabei und durfte im gebührenden Abstand das Theater liv erleben. Schlußendlich hat
das ohne Rüstzeiten schon mal 2 Stunden benötigt. Der tatsächte Aufwand hat 3 Stunden
gedauert. Berechnet werden 1,5 plus 15 Minuten für den Bremsflüssigkeitswechsel.
Bremsflüssigkeit ist Sondermüll. Muss getrennt von allen anderen Stoffen aufgefangen werden
und mit Nachweiß von einem autorisierten Fachbetrieb entsorgt werden.
Ein Bogensportfreund fährt einen ID 4. Auch er berichtet das der autorisierte Händler mit der
Vorgabezeit nicht klarkommt.
Den Stundenverrechnungssatz legt der Vertragshändler fest und nicht der Fahrzeughersteller.
Wer meckert über 100 € für den Wechsel des Innenraumfilter kann doch jeder selbst
machen der einen Nagel in ein Stück Holz klopfen kann. Meine Frau schafft das in 5 Minuten.
Ratsam ist auch mal die Fronthaube zu öffnen um den Schmutz in dem Wasserkasten händisch
zu entfernen. Besser noch einen Eimer mit Wasser da reinzukippen. Wenn am unteren Ende
der Radhausverkleidung nichts rausläuft, ist er zu, mit der Folge das Wasser landet im Fahrgastraum. Das ist nicht nur an Skodafahrzeugen so, sondern auch an anderen.
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Ich habe in 3 Wochen TÜV. Aus dem Grund und da eine reguläre Inspektion erst nächstes Jahr fällig ist und weil ich mein Waschwasserbehälterproblem endlich beheben wollte, habe ich mir letzte Woche eine Hebebühne in einer Hobbywerkstatt gemietet, den Inspektionsplan vorgenommen und bin jeden Punkt durchgegangen, inklusive mein Diagnosegerät ODB11 anzuschliessen, was ebenfalls keine Rakete ist.
Das Ganze hat inklusive den Unterbodenschutz vorne abzubauen, 1:40h gedauert. Ganz echt; was daran 3 Stunden dauern soll kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Diese Sichtprüfung hat zusammen mit dem Tausch des Waschwasserbehälters (also Ausbau und Einbau) insgesamt 2:20h gedauert. Das steht als Mietzeit auf meiner Rechnung.
PS: Ich bin kein routinierter Automechaniker. Ich bin genauso Laie, wie die meisten anderen auch.
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Wieso sollte den Bremssattel beim RS3 oder Enyaq unterschiedliche Anforderungen haben? Was ist daran schwieriger beim RS3 das Türsteuergerät zu tauschen, als beim Enyaq?
Ich behaupte, dass die meisten Arbeiten am Auto entweder mechanisch, oder am Niedervoltsystem zu machen sind, wo sich Verbrenner und E-Autos nicht unterscheiden.
Dass man beim E-Auto einen Hochvoltschein braucht um das Kühlwasser aufzufüllen, ist purer Lobbyismus.
Und deshalb denke ich, dass 200€ aufwärts pro Stunde gar nicht zu rechtfertigen sind. Jedenfalls nicht, wenn es nicht um Hochvoltkomponenten geht.
Spannungsfreiheit feststellen ist nichts, wofür man eine spezielle 3 jährige Ausbildung braucht. Das bekommt auch der normale Mechatroniker hin, mit 'ner kurzen Einweisung.
Das sehe ich genauso.
Ich hatte das Gefühl oder war der Meinung, das mein Licht (Matrix) zu tief eingestellt war. (Hierzu gab es hier einen Thread). Also zur Vertragswerkstatt. Ich bin davon ausgegangen, dass die das kurz mit dem Gerät prüfen, der auch der TÜV benutzt. Leider war niemand da, der das Licht testen könnte. Hierfür bräuchte man eine spezielle E-Auto Schulung. Aber im Hauphaus (VW Händler) könnte die das machen. Konnten sie auch, allerdings musste ich einen Termin machen und das Auto ein Tag abgegeben. Hat mich nichts gekostet, aber mich trotzdem fraglos zurückgelassen. Der TÜV konnte das letztes übrigens in 2 Minuten prüfen.
Da wird unnötig der Aufwand aufgeblasen, zeitnahen Termin bekommt aber nicht.
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Und deshalb denke ich, dass 200€ aufwärts pro Stunde gar nicht zu rechtfertigen sind. Jedenfalls nicht, wenn es nicht um Hochvoltkomponenten geht.
Mal so als Gedankenexperiment: Hochvolt gibt es auch im Elektrizitätswerk, Umspannwerk oder in der E-Lok. Die Menschen die dort/daran arbeiten kennen sich ziemlich sicher mit denn relevanten Arbeitsschutzmaßnahmen aus. Werden dort dann auch solche Stundensätze aufgerufen? Steigt der Stundensatz etwa mit der Spannung? 🤔
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Hab ich den IT-Beratern auch immer gesagt wenn sie ihre Stundensätze aufgerufen haben.
In der Autowerkstatt bist Du mit solchen Sätzen aber eher im Bereich der Strategie- und Managementberatung. Und tatsächlich sind beim Elektroauto Ladestrategie und Batteriemanagement sehr wichtige Themenfelder, während sie beim Verbrenner kaum eine Rolle spielen 😉
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400V oder auch 800V zählen zur normalen Niederspannung.

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