Beiträge von Beaker

    Unter https://www.skoda-auto.com/apps/manuals finden sich "richtige" Bedienungsanleitungen.

    Danke für den Link. Ich habe mir das pdf runtergeladen un mit der Kindle App geöffnet. Damit lässt sich das Dokument ganz gut lesen.

    Nachdem ich mich eine Weile damit beschäftigt habe, finde ich umso mehr, dass diese Form der Wissensvrmittlung nicht mehr zeitgemäß ist. So ein Dokument ist ein reiner Monolog, kein Dialog wie bei AI Search. Ich habe mich jetzt an einigen Punkten dabei erwischt, dass ich Rückfragen zum Gelesenen habe. Die bekomme ich natürlich vom pdf nicht beantwortet. Über die Qualität der wortbasierten Suche spchrieben hier schon andere.

    Eine AI Suche würde nicht nur den Kund:innen helfen, sondern auch Skoda. Die dazugehörige Analytik gibt deutliche Rückschlüsse auf fehlenden Content oder unklare Formulierungen, die nicht verständlich genug sind. So ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess für die Dokumentation wäre IMHO simply clever.


    EDIT: Das pdf in Kindle zu lesen war doch keine so super Idee. Nachdem ich flüssig lesen konnte und beim erneuten Öffnen da weiterlesen konnte, wo ich aufgehört hatte, ist das Dokument nun plötzlich aus Kindle verschwunden. Schade, so hätte die Kindle App - die ich sonst nicht mehr nutze - einen Mehrwert gehabt.

    Ich denke nicht, dass dies der aktuelle Grund ist.

    Vermutlich hast Du recht, aber: Auch wenn Systeme nicht auf dem PHP-Stack laufen, gibt es in Konzernen derzeit Governance-Anforderungen asap sämtliche API-Keys zu ändern. Ich weiß nicht wie das bei VW ist, aber es ist halt eine Vorsorgemaßnahme im IT-Dickicht, die ich im Kundenumfeld beobachte.

    Resultat: Ich würde in nächster Zeit damit rechnen, das automatisierte Prozessketten vermehrt nicht wie erwartet funktionieren.

    Die Wurzel des Problems ist dann die Organisation, nicht die Technik.

    Ich kann Dir versichern, auch mit dieser Minderleistung kann man noch überleben

    Ich erinnere in dem Kontext immer gerne an den Käfer, dessen geniales Konzept, mangelnde Motorleistung durch schlechte Straßenlage zu kompensieren, ermöglichte, dass ein Powerslide durchaus möglich war. Auch habe ich mich manchen Morgen über alle 4 Räder rutschend vor den NSU TT meines Physiklehrers gesetzt - powered bei Straßenbahngleisen, die es in der Abzweigung zu überqueren galt - kurz bevor zwei Spuren zu einer wurden. Das kann man auch mit viel stärkeren modernen Autos (vermutlich glücklicherweise) nicht mehr nachmachen. 🤷‍♂️

    All die Pferdestärken bringen nur wenig Fahrspaß, wenn sie von zig Elektroniksystemen an die Kandarre genommen werden. Andererseits sind ja genug Fälle bekannt, wo auch den mutigsten Wagenlenker:innen (?) zunächst das Talent ausging und dann die Straße 😜

    Das, was der VW-Konzern hier (auch angesichts der Fz-Klasse) dagegen bietet, würde ich schon eher unter die Überschrift "Fehlkonstruktion" einordnen.

    Ich fahre sit über 10 Jahren Skoda Suberb Kombi. Der den ich jetzt fahre ist - wenn ich ein Poolfahrzeug mitzähle, das ich kurz hatte - die Nummer 5. Was alle geinsam hatten: Die Abstimmung der Climatronic führt zu warmem Kopf und kalten Füßen.

    Mein alter 118d BMW macht's umgekehrt - was ich angenehmer finde. Der 525i damals ebenso.

    Das führt eher zum Schluß, dass es hier irgendwie um Markenidentität geht. Kann doch nicht sein, dass die Entwickler so etwas über unterschiedliche Modelle / Facelifts kontinuierlich nicht hinbekommen können?

    Also wünsche ich mir einen "Schieberegler", mit dem ich die vertikale Verteilung individuell einstellen und abspeichern kann

    Das Thema Software wird immer wichtiger bei der Wahl des Autos - das drumherum rückt in den Hintergrund.

    In meinem ersten Job nach der Uni habe ich "auf der dunklen Seite der Macht" (in Deutschland nennt man das gerne Systemtechnik) Software entwickelt. Das Management auf Entscheider-Ebene bestand durchgängig aus Hardwareleuten, die Null Verständnis dafür hatten was wir taten und wie wir es taten. Ich vermute stark, dass auch die VW-Gruppe unter solche Problemen leidet.

    Das lief bei uns so weit, das der Projektleiter des Auftraggebers einem Vorgesetzten von mir sagte: "Wenn ich hier im Haus bin, will ich Dich nirgendwo rumlaufen sehen. Schon garnicht auf dem Test-Floor. Schließ Dich ein oder mach sonstwas, aber lass die Software-Leute in Ruhe arbeiten."

    Mein Team hatte das Projekt in einer sehr kritischen Phase übernommen. Mein Chef hielt sich an den Rat und wir konnte das Projekt erfolgreich abliefern.

    Klar, der Enyaq fährt, die Software läuft. Aber ich finde die Software von anderen besser.

    Hallo VW-Group, hört noch jemand zu? Unzufriedene Kund:innen gefährden die Zukunft des Unternehmens. Kommt mal aus euren Markensilos und löst es gemeinsam - solange das noch geht.


    PS: Schöne Aufgabe für Student:innen im dualen Studium: Sentimentanalyse in Internetforen als Zeitreihe - für die Gruppe und gefiltert nach Marken.

    Skoda Center einer großen Kette, hier mit Sitz der Anfrage in Essen

    Hach, da werden Erinnerungen wach, aber keine Guten 😉

    Aus unerklärlichen Gründen - vermutlich irgendwas mit Schwägern in grauer Vorzeit - hatte mein Dortmunder Arbeitgeber die DAMALS als Lieferanten. Nachdem die zu viele Führungskräfte zu oft geärgert hatten, sind wir dann zum Dortmunder Händler gewechselt.