Beiträge von Beaker

    Hab ich den IT-Beratern auch immer gesagt wenn sie ihre Stundensätze aufgerufen haben.

    In der Autowerkstatt bist Du mit solchen Sätzen aber eher im Bereich der Strategie- und Managementberatung. Und tatsächlich sind beim Elektroauto Ladestrategie und Batteriemanagement sehr wichtige Themenfelder, während sie beim Verbrenner kaum eine Rolle spielen 😉

    Und deshalb denke ich, dass 200€ aufwärts pro Stunde gar nicht zu rechtfertigen sind. Jedenfalls nicht, wenn es nicht um Hochvoltkomponenten geht.

    Mal so als Gedankenexperiment: Hochvolt gibt es auch im Elektrizitätswerk, Umspannwerk oder in der E-Lok. Die Menschen die dort/daran arbeiten kennen sich ziemlich sicher mit denn relevanten Arbeitsschutzmaßnahmen aus. Werden dort dann auch solche Stundensätze aufgerufen? Steigt der Stundensatz etwa mit der Spannung? 🤔

    Ich kann dir nicht folgen, was meinst du?

    Als ich meinen Noch-Suberb bestellt hatte, wollte ich eigentlich einen Enyaq. Der Händler sagte aber, seine Enyaq Quote wäre schon für die nächsten 2 Quartale ausgeschöpft. Wenn ich schnell ein Auto haben wollte, solle ich den Superb iV nehmen. Habe ich so gemacht, geholfen hat's nicht 🤷‍♂️. Geliefert wurde am Ende 8 Monate später als zugesagt.

    Interessant, aber offen gestanden finde ich Wolfsburg in etwa so spannend wie Neumünster* 😜


    *Bei Top-Gear mit Jeremy Clarkson: Birmingham.


    Alternativvorschlag: Wochenende in Hamburg mit Besuch des Prototyp Museums!

    Irgendwie typisch VW-Konzern.

    Nö!


    Aber ganz sicher:

    Typisch komplexe Software.

    Typisch Lücken in der Spezifikation.

    Typisch < 100 Testabdeckung.


    Full disclosure: Die Firma für die ich im letzten Jahrtausend gearbeitet habe, hat seinerzeit das Kabinenkommuniationssystem für Airbus entwickelt, mit der Methode der formalen Verifikation. Da kann man dann mathematisch beweisen, dass der Code genau das tut, was spezifiziert wurde. Das ist ziemlich aufwendig und bei komplexer Software mit geringerer Kritikalität will das niemand bezahlen.


    Wie gut ist eigentlich so eine typische Spezifikation?


    Damals habe ich selbst noch Software entwickelt und hatte die Fertigstellung eines zentralen Moduls (Active Flightplan Processing) für einen internationalen Flughafen übernommen. Der Kollege aus der QS testete gerne mit Flugplänen einer DC3. Die fliegt schön langsam. So konnte er in Ruhe von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz gehen den (simulierten) Flug übergeben und im nächsten Sektor die Kontrolle übernehmen. Aus einer Laune heraus gab ich den Flugplan für eine Concorde ein und startete die Simulation. Nach kurzer Zeit stürzte die Flugsicherungsanlage komplett ab (was ein guter Test für das Hochverfügbarkeitskonzept war, denn nach kurzer Zeit übernahm das Backup System).

    Die Ursache des Absturzes lag in versteckten Annahmen in der Spezikation, die in diesem Fall nicht zutrafen.


    Ich bin in anderer Rolle und anderem Themenschwerpunkt noch immer im Umfeld komplexer Software tätig und es vergeht praktisch kein Tag ohne Überraschungen. Die meisten Dinge finden wir, bevor die Software ausgerollt wird. Aber eben nicht alles. "Edge cases" wie der von Dir beschriebene, sind sehr schwer zu antizipieren und oft auch von der exakten "Choreografie" abhängig.


    Respekt, dass Du Dich soweit durchgebissen hast, den Fehler reproduzieren zu können. Mit solch detaillierter Beschreibung ist ein Bug meistens schnell aufgespürt und behoben.


    Ich gehe aber sicher davon aus, dass kein Hersteller von solchen "Macken" verschont bleibt. Da fehlen so begnadete Tester, wie Du einer bist 💪.

    Ich zahle für das Wartungs- und Inspektionspaket 26,48 € monatlich bei einer Leasingzeit von 48 Monaten. Das entspricht bei 2 Wartungen in dieser Zeit 635,52 € je Werkstattbesuch. In dieser Summe muss man auch einen Großstadtzuschlag berücksichtigen, denn hier ist fast alles teurer als im übrigen Bundesgebiet. So gesehen liege ich finanziell etwa im Mittelfeld bisheriger Kostennennungen.
    Den monatlichen Betrag spüre ich kaum im Portemonnaie und erspare mir zusätzlich die Einholung von KV oder die Diskussionen beim Bezahlen. Die hätte ggf. die Werkstatt mit der Leasingbank, aber nicht mit mir.
    Ich würde es wieder so machen.

    Ich unterstelle mal, das weder der Leasinggeber, noch die Werkstatt draufzahlt. Bedeutet, in dem Preis ist noch Luft drin, die man rausdrücken können müsste, wenn man die Wekstatt direkt beauftragt.

    Moin. Unser Fuhrparkleiter hat Mitte Februar bestellt und unverbindlicher Liefertermin ist Oktober 26. Ist ein RS SUV Maxx + Transport + AHK, ohne Pano. Dann sicherlich schon MY 27.

    Au weia, das ist sehr, sehr dicht an meiner Konfig. Mir schrieb die Kollegin vom Fuhrpark, am 1. April (!), dass die Bestellung raus sei. Sie hatte vorher aber auch gesagt, Lieferzeit wäre eigentlich immer innerhalb 5 Monaten. Im August (26) läuft das Lesing meines Superb aus. Da kann ich ja jetzt Wetten abschließen, ob der Enyaq schon Weihnachten 2026 kommt oder erst August 27 🤦‍♂️