Etwas holprig würden die Elektroautos alle abrollen, meinte er. Das Gewicht lüge eben nicht.
Aber gehäufte Beschwerden wegen Poltergeräuschen seien ihm beim Q4 nicht bekannt. Er empfehle ein normales Fahrwerk ohne DCC oder Dynamik (Audi).
Ich glaube, das ist unreflektierte und gängige E-Auto-Ausrede von Händlern und anderen. Es bleibt aber immer noch eine Frage der Abstimmung. Früher, als es Elektrofahrzeuge noch nicht gab, wurden gerade große und schwere Limousinen dafür gelobt, dass sie so satt und so weich federn, weil sie eben so schwer seien. Also genau andersrum.
Ich glaube eher, es ist immer noch die Sorge deutscher Hersteller, dass man deren E-Autos nachsagt, sie seien schwammig und unkontrollierbar, weil sie so schwer sind. Deswegen werden sie bretthart gestaltet, damit man auch sagen kann, dass die E-Autos genauso um Kurven rasen können wie jedes andere Verbrenner-Auto auch in Deutschland. Die meisten deutschen erwarten ja grundsätzlich auch eher harte Federungen, Etwas provokativ ausgedrückt: Hoppeln gehört ja zum guten Ton, damit man bitte auch immer die Straße spürt. 😉
Ich persönlich finde das sehr sehr sehr schade, denn Hersteller könnten sich auch ruhig mehr um diejenigen kümmern, die eher komfortabel fahren möchten - beim Škoda Enyaq und beim Elroq ist das leider nicht der Fall, auch mit dem DCC nicht, finde ich. Ich glaube auch, dass in Deutschland Komfort mit viel Geld bezahlt werden muss, weil man ja in den Exclusivklassen auch noch einen abstand nach „unten“ möchte.
Schade! Ich persönlich finde das alles wirklich wirklich sehr bedauerlich.