Alternativen zum Škoda Enyaq - Skoda Enyaq Wettbewerb

  • Ich bewege mich jetzt schon auf einem durchweg hohen Niveau, und es klingt vielleicht jetzt dramatischer als es eigentlich ist.


    Genau meine Erfahrung. Ich habe auch einen BYD Seal, jetzt noch 2 Jahre. Danach wird es definitiv kein BYD mehr.
    Vieles sieht man erst im direkten Vergleich, wenn man beide Autos längere Zeit nutzt, nicht nur bei der Probefahrt oder in einem 2 Stunden Tests.
    Wir würden Chinesische Autos nicht ausschließen für die Zukunft aber auf jeden Fall ganz anders anschauen.

    Zu den Vorteilen gehört sicher, dass es so gut wie keine Aufpreislisten gibt. Im Gegenzug, was nicht drinnen ist, gibt es auch nicht: z.B. Anhängerkupplung, oder ich muss es nehmen auch wenn ich nicht will, z.B. Glasdach.


    Die hochgepriesene Software ist auch nicht besser im Alltag, sondern nur auf den ersten Blick. Das fängt beim DAB Radio an, Einstellungsmöglichkeiten beim Navi, Menüführung/Übersicht, Tacho Übersicht, Fahrassistenten.

    Alles wird eingebaut ob es Sinn macht oder ob es gut funktioniert ist hier Nebensache, Hauptsache haben und damit mögliche Pluspunkte sammeln.


    Effizienz ist auch nicht so gut, da nützt auch der besserer/größerer Akku nicht.


    Was hingegen sehr gut ist, ist die Straßenlage und das Fahrgefühl und die Bremsen.



    Hier prallen zwischen Europa und China wahrscheinlich größere Welten und Ansichten aufeinander. In China werden tatsächlich die Smartphones auf Rädern gefordert und das Auto als Wegwerfprodukt gesehen (keine Ahnung wie das enden soll), während bei uns das Auto als größere Investition und Langzeitprodukt gesehen wird.


    Wo Europa sicher Aufholbedarf hat ist die Produktion/Wertschöpfung, es muss wieder mehr in die eigene Hand.

    Die Steuerung im Auto muss vereinfacht werden (nicht 100 Steuergeräte).

    Regulierungen müssen runter: die ganze Überwachung darf nicht zur Pflicht werden und muss weg.


    Und meine persönliche Meinung betrifft die Bildschirme in der Mitte, die einfach immer größer werden und schwebend montiert sind, oder auch über die ganze Länge wie bei Mercedes.

    Das benötige ich eigentlich nur für die Navigation und da wäre ein Headup sicher nicht schlechter, auch für Beifahrer aktivierbar z.B. und in der Mitte eine einfache Regelung für Klima und Radio.

  • Was hingegen sehr gut ist, ist die Straßenlage und das Fahrgefühl und die Bremsen.


    Wo Europa sicher Aufholbedarf hat ist die Produktion/Wertschöpfung, es muss wieder mehr in die eigene Hand.

    Die Steuerung im Auto muss vereinfacht werden (nicht 100 Steuergeräte).

    Regulierungen müssen runter: die ganze Überwachung darf nicht zur Pflicht werden und muss weg.


    Beim Aufholbedarf hast du sicher Recht: vor allem was die Akkuproduktion gilt: letztens ein Interessantes Video dazu gesehen, da hat aber VW etwas richtig gemacht mit der eigenen Zellenproduktion: die wurde mit Hilfe Chinesischer Partner aufgebaut (als Chinesiche Techniker + auch Maschienen). Im Video wurde das befürwortet: China kopiert Hemmungslos Technik usw. da China bei Akkus die Nase (momentan?) vorn hat, soll Europa umgekehrt von China kopieren. Im Video wird auch gesagt dass der Aufbau einer Zellenproduktion komplett in Eigenregie bei mehreren Unternehmen (Nordvolt) gescheitert ist. Leider haben Geldgierige Banken Varta zerschlagen, ok Varta war zwar selbst schuld dass sie Produktionskapazitäten auf Schuldenbasis für einen einzigen Kunden (Apple) aufgebaut haben, und als dieser dann die Akkus nicht mehr abnahm hatte man zuviele Schulden, aber man hätte Varta auch sanieren können. Aber das ist einen andere Geschichte.

    Bezüglich Steuergeräte: ja als Hersteller bzw. interessierter Techniker machen die x Steuergeräte, vor allem OTA Updates oder auch unter Umständen Fehlersuche, umständlich und schwierig. Als Enduser sage ich dir: ist mir egal, der Hersteller muss das im Griff haben. Ob der für jeden Schalter im Auto ein eigenen Steuergerät verbaut oder alles über einen einzige Große Zentraleinheit, ist mir egal, Hauptsache es funktioniert. Ich bin auch der Meinung dass man Sachen wie Fensterheber oder Außenspiegelverstellung auch so lassen kann wie es ist, funktioniert ja.

    Zur Regulierung: da bin ich nicht deiner Meinung, wenn die Assistenzsystem bzw. die Müdigkeitsüberwachung auch nur 1 Menschenleben rettet, bin ich dafür. Ich würde sogar weiter gehen: Innerorts sollte es nicht mehr möglich sein die Geschwindigkeit mehr als 10-20% zu überschreiten. Da würden dann Nachrichten dass in einer Ortschaft eine Mutter mit Kind auf dem Zebrastreifen von einem der mit über 100km/h untergwegs war, überfahren wurde, zurückgehen, am besten ganz Aufhören. Stichwort illegale Straßenrennen (und ja mir ist bewußt dass Leute die sowas machen, auch evt. solche Sicherheitsfunktionen deaktivieren würden).

    Andereseits hast du Recht dass diese ganze Technik das Auto teurer macht, es braucht wieder einfachere eAutos die günstiger sind. (Die Bestellungen bei id.polo und Geschwister sind doch ein Fingerzeig).

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  • Genau da muss angesetzt werden, in der Unabhängigkeit, sonst sehe ich wirklich schwarz und die Chinesen übernehmen. Hat man bei unzähligen anderen Bereichen gesehen, der letzte war PV-Module. Jetzt kommt das Auto und danach die KI.
    Ich sehe auch kein Problem darin, die Chinesische Technik zu kopieren und zu verbessern.

    Steuergeräte interessieren mich als Endverbraucher wirklich nicht, da hast du recht. Diesen Punkt meinte ich wirklich aus Unternehmenssicht.
    Was mich an dieser ganzen Geschichte sogar stört, sind die Updates. Diese sind ja Segen und Fluch gleichzeitig. Weil man Updates machen kann, gehen heute die Teile (nicht nur Autos) oft unfertig raus und werden durch Updates fertiggestellt. Nicht nur bei VW, auch extrem bei BYD.


    Der Punkt Menschenleben retten ist immer der Grund warum die Technik kommt, und das ist auch zum Teil gut so, bitte nicht falsch verstehen. Vergessen wird dabei aber oft die Eigenverantwortung eines jeden. Umso mehr Eigenverantwortung abgenommen wird, umso unmündiger und fauler werden die Menschen und es wird noch mehr Technik benötigt. Ich übertreibe jetzt aber so nach dem Motto, ich kann einfach die Straße überqueren ohne zu schauen (muss ja auf mein Smartphone schauen), das Auto hält im Zweifelsfall automatisch an. Diese Technik muss aber auch erst funktionieren und bezahlbar sein. Wenn diese von China kommt ist man wieder abhängig.

    Wobei ich auch glaube, dass hier die Straße unser kleinstes Problem ist und wir ganz andere Baustellen haben.

  • Das kann man bis ins Extrem treiben. Wir verbieten alle potentiell lebensgefährlichen Aktionen (z.B. das Autofahren an sich) und bleiben zuhause auf der Couch. Verkehrstote somit auf Null reduziert.

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