Feststellbremse knackt beim Losfahren

  • Ja, Verschleißteile sind von der Garantie ausgeschlossen. Da kannst Du nur auf Kulanz hoffen, aber auch darauf gibt es keinen Anspruch, da freiwillig.

    aber die Bremse ist ja nicht verschlissen, sondern sie backt nur fest, also ist es Fehler des Herstellers Konstruktionsmangel

  • aber sie ist halt ein Verschleißteil ;) ....sie kann übrigens durch intensives Festbacken durchaus einen Defekt erleiden.


    ich halte das auch für einen Konstruktionsfehler, vor allem vor dem Hintergrund, dass der Fahrer dagegen, außer in eine trockene Garage zu fahren, bei bestimmten Wetterbedingungen absolut nichts machen kann.

    Auch die fehlende, mechanische Parksperre im Getriebe ist aus meiner Sicht quasi ein Konstruktionsfehler....


    Die 12V-Batterie ist z.b. auch ein Verschleißteil und auch die wird teilweise bereits im zarten Alter von 1 jahr gewechselt und das, zumindest meiner Meinung nach (ich habe mich damit intensiver beschäftigt), meistens ebenfalls aufgrund eines "Konstruktions"-Fehlers.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Warum die Parkbremse nicht vollständig löst hat eine andere Ursache bedingt durch die

    Bauweise. Das System wird zugekauft. Hersteller sind Bosch, ATE, Teves, Jurid oder Brembo.

    Zwei Dinge sind mir da aufgefallen. Die Zugkraft der Rückzugsfedern sind zu gering und die

    Anordnung derer nicht ideal. Die Gewindesteigung von den Stellmotor ist zu grob. Das hat zur Folge er kommt zu einer Blokate.


    Bremsen sind das wichtigste am Fahrzeug und sollten regelmäßig gewartet werden. Und genau

    das ist beim Enyaq oder Elroq nicht der Fall.


    Ich mache es jeden Herst selbt. Ein wenig Keramikpaste an die die Stellen wo Eisen auf Eisen ist

    hilft ungemein.

    erstes BEV Smart EQ fofour, zweites BEV Skoda Enyaq IV 60, aktuelles Fahrzeug Elroq 85. 9,9 kWp mit 15 kW Speicher. Hobby Bogensport und Anleiter für Menschen mit Behinderung.

  • Trockene Garage wäre vorhanden aber es nützt nichts, sie haben die Bremse gereinigt die Beläge sahen aus wie Neu hat nichts gekostet ^^ , mal schauen was die Bremse nach dem nächsten Regenschauer macht.

  • Wenn die Bremse, so wie in meinem Fall, im Extremfall dafür sorgt, dass sie erst bei recht hohem Antriebsmoment löst (bedeutet, dass man entsprechend Gas gibt...)und das Auto dann recht schnell aus dem Carport auf den Gehweg "geschossen" kommt, bevor man überhaupt bremsen kann, ist das auch aus Sicherheitsaspekten heraus, keine "Kleinigkeit" mehr (...sondern eine Fehlkonstruktion, außer man wohnt in sehr trockenen Gebieten)


    Wenn die Rückzugfedern etwas stärker wären, würde sich m.E. nichts ändern, denn das Verbacken geschieht unabhängig davon, wie stark die Federn sind oder ob ich die interne Mechanik etwas abschschmiere oder nicht.

    Wenn sich die Verbackung durch die Umfangskraft an den Belägen gelöst hat, wobei sich die Bremsbacken ja kaum bewegen, hat die Mechanik offenbar keine Schwierigkeiten, den Rest des Öffnungsweges bis zur vollständigen Öffnung zu bestreiten.


    Das Verbacken hatte ich am selben Standort bisher bei jedem ehemaligen Fz, sofern ich die Handbremse für längere Zeit angezogen gelassen habe (was ich halt bisher bei keinem Fz musste...)


    Beim Anhänger war es mal besonders schlimm, weil der ausgeliehen war und danach mit angezogener Handbremse abgestellt wurde. Ca 3 Wochen später, als ich den wieder benötigte, war nur noch mit Gewalt etwas zu machen. Im Endeffekt hatten sich dabei die Beläge von den Backen teilweise gelöst, so dass eine Instandsetzung erfolgen musste.

    Das war ein ziemlich neuer Anhänger.....


    Bei allen ca 10 Fz wird es ganz bestimmt nicht an schwachen Federn, sowie schlecht gemachter und gewarteter Mechanik liegen, dass es zu den starken Verbackungen kommen kann, sobald höhere Luftfeuchtigkeit und etwas Zeit im Spiel sind.


    Konstruktiv ließe sich vermutlich nur etwas mit einer anderen Materialpaarung erreichen, denn die Außenluft kommt überall hin. Eine Bremstrommel kann man kaum gegen Gase abdichten.... und wenn das schon nicht klappt, sollte man halt zumindest die Möglichkeit haben, das Fz ohne angezogene Handbremse abstellen zu können und es andersweitig sichern.


    Das geht halt bei den MEB-Fz des VW-Konzerns nicht, weil die hintere Trommelbremsen, aus Kostengründen, um eine mechanische Sperre zu sparen, zusätzlich die Funktion "Parkbremse" übernehmen muss und das bedeutet ständig aktivierte hintere Bremsen bei abgestelltem Fz.

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  • Trockene Garage wäre vorhanden aber es nützt nichts, sie haben die Bremse gereinigt die Beläge sahen aus wie Neu hat nichts gekostet ^^ , mal schauen was die Bremse nach dem nächsten Regenschauer macht.

    Wenn ich eine trockene Umgebung habe (trocken bedeutet für mich dabei: geringe relative Luftfeuchtigkeit), passiert bei meiner Bremse gar nichts.

    Ich kann dann ohne Geräusche los fahren. Das habe ich im Urlaub über einige tage hinweg gehabt.

    das kommt halt auch vor, aber gerade im Herbst oder Frühjahr ist bei uns, oftmals über einige Tage, eine hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden und dann knallt es beim Anfahren z.Teil schon nach wenigen Stunden.


    Ähnliches Spiel erst vor kurzem:

    warme, schwüle Nächte mit definitiv hoher Luftfeuchtigkeit (man schwitzt schon bei etwas über 20 Grad). Regen braucht es nicht extra.

    Am nächsten Tag ist das Knallen beim Anfahren sicher....kann ich vorführen....


    Es gibt einen Trick, der das Knallen zumindest etwas unterdrückt, aber der ist aufwändig und daher mache ich es nur sehr selten:

    1. Um eventuell vorhandenes, flüssiges Wasser aus der Trommel und auch aus den Belägen zu bekommen:

    ein paar mal bei höherer Geschwindigkeit heftiger einige km/h herunter bremsen.

    (Da fängt es schon an, denn dass geht nicht unbedingt immer....)

    2. Fz ca 1-2 Stunden abgestellt lassen. (Daran denke ich nicht unbedingt...)Dann bildet sich bei feuchter Luft schon etwas Rost und es ist eine minimale Verbackung mit Rosträndern um die Beläge vorhanden.

    3. Fz ein paar Zentimeter (z.b. 5cm) bewegen und dort abstellen.

    Dann drücken die Beläge auf die bereits vorhandenen kleinen Rostansätze und verbacken mit der Mantelfläche der Trommel nicht mehr so stark....

    4. Beim nächsten Fahren sind dann, wie sonst meist auch...., die Trommeln durch echtes Bremsen wieder von den Rostansätzen (alt und neu...) zu befreien...

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    AKtuell SW: 3.8

  • Das eine Garage immer trocken ist, oh oh. Da solltest du meine im Winter, wenn mal das weiße Zeug rumliegt, mal sehen. Da muss ich regelmäßig mit dem Wasserschieber durch um das Gröbste rauszubekommen. Da ist definitiv jeder Carport trockener. :S

    30.12.2021 ULT 12.22. 80x Sportline

    Panasonic Wp 5kW, 4,9kWp mit 20x245W plus 38x440W Bluesun auf Nord- und Flachdach, LG 10Resu Speicher, Passivhaus

  • Ich glaub enopol wohnt für das weiße Zeug zu weit nördlich, da gibt es nur hin und wieder einen hauchzarten Überzug, welcher nach ein paar Stunden gleich wieder verschwindet.

  • Das eine Garage immer trocken ist, oh oh. Da solltest du meine im Winter, wenn mal das weiße Zeug rumliegt, mal sehen. Da muss ich regelmäßig mit dem Wasserschieber durch um das Gröbste rauszubekommen. Da ist definitiv jeder Carport trockener. :S

    Die meisten haben innerhalb von Garagen, übers Jahr gesehen, m.E. nach einer Nacht nicht so oft verrostete Bremsscheiben, wie es bei außenstehenden Fz der Fall ist.

    es kommt nicht so sehr drauf an, ob sich mal eine Pfütze bildet o.ä., sondern, zumindest bei mir, wie groß die rel. Luftfeuchtigkeit ist. Wenn das innerhalb der Garage der Fall ist, knallt es am nächsten Morgen bei Abfahrt halt auch innerhalb der Garage....


    Im Herbst gibt es in unserer Gegend, z.Teil tagelang, den Zustand, dass alles im Außenbereich an der Oberfläche naß bleibt. Übrigens auch der Unterboden des Fz, welches im Carport steht....

    Regen spielt dabei keine Rolle, denn der käme da gar nicht hin.

    Wenn alles nass ist, ist es halt auch innerhalb der Trommel nicht trocken....die Nässe bildet sich erst eine zeitlang nach Abkühlung durch Kondensation und ist daher vorher nicht "wegbremsbar".

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  • Ich habe das „Knallen“ beim Losfahren mit unserem Enyaq ja auch von Anfang an („knacken“ wäre untertrieben).


    Ja es hilft, vor den Abstellen in der Garage ein paarmal in N zu bremsen. Aber auch ich bin vergesslich und gelegentlich parke ich mal auswärts in Parkbuchten einige Stunden. Ich hoffe immer noch inständig, dass mir das da nicht passiert. Wenn ich bedenke, wie der Enyaq manchmal mit einem großen Satz aus der Garage hechtet, dann will ich mir das in einer Parkbucht nicht ausmalen =O

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