Treibhausgasminderungsquote - THG Quote CO2 verkaufen - Geld für E-Auto-Fahrer - keinerlei Verbindung zu Skoda Enyaq Forum - auf eigene Gefahr.

  • es macht dir keiner einen wirklichen Vorwurf.

    Auch wenns schmerzhaft/ärgerlich ist, dadurch lernt man.


    Heutzutage ist es leider so, dass der Nutzer die Transparenz selber schaffen muss.

    Das ist ein Nachteil der Marktwirtschaft. =O

    Wie kann ich Transparenz bekommen, wenn kein Endkunde weiß, was das UBA auszahlt?

  • Moin

    Wie kann ich Transparenz bekommen, wenn kein Endkunde weiß, was das UBA auszahlt?

    Wieso das UBA ?


    Der Hander erfolgt entweder über Energiebörsen (gebündelt zu Paketen, nicht einzeln)


    THG-Quote


    oder vom Poolingunternehmen (wie Carbonify etc.) direkt an die Unternehmen, die Zertifikate erwerben müssen (also meinetwegen der Raffineriebetreiber). Die Preise der Pakete werden auch nicht immer gleich teuer sein.


    Gruß

    K.R.



    Nachtrag:


    § 37c BImSchG - Einzelnorm


    Auszug aus Absatz 2 (§37c BImSchG)


    (2) Soweit Verpflichtete einer Verpflichtung nach § 37a Absatz 1 Satz 1 und 2 in Verbindung mit § 37a Absatz 4 nicht nachkommen, setzt die zuständige Stelle eine Abgabe fest für die Fehlmenge der zu mindernden Treibhausgasemissionen oder für die nach dem Energiegehalt berechnete Fehlmenge an Kraftstoff. Die Abgabenschuld des Verpflichteten entsteht mit Ablauf des 1. Junis des auf das Verpflichtungsjahr folgenden Kalenderjahres. Die Abgabe beträgt


    1. 0,60 Euro pro Kilogramm Kohlenstoffdioxid-Äquivalent in den Fällen des § 37a Absatz 4,


    60 Cent je kg bzw. 600€ je t wäre die Strafzahlung, falls jemand nicht genügend Zertifikate erwirbt (oder durch eigenen Produktmix im Verkauf die Zielquoten ohne Zukauf erreicht.


    Für das einzelne E-Auto werden m.E. 746kg angesetzt, das wären 447€, allerdings kostet der Handel an sich und der Betrieb der Pooling-Unternehmen ja selbst auch Geld (und eine Gewinnerwartung dieser muss man mal als gesetzt annehmen).


    Im Frühjahr 2026 lagen die Kurse m.E. so bei 110-120€/t, was an den Börsen bezahlt wurde. Um die derzeit angebotenen 370€ je BEV wieder herein zu bekommen, wird es noch etwas dauern, aber das Jahr läuft ja noch. Der Verkauf der Zertifikate ist (an den Börsen wie https://q-bility.com ) auch vor der erfolgten Einzelprüfung durchs das UBA möglich, muss dann dort aber angegeben werden).

  • Da der Antrag ans UBA geschickt wird, bin ich davon ausgegangen, dass das auch die Zahlung kontrolliert.


    Dass die Agenturen das nicht aus Nächstenliebe machen, schrieb ich ja schon.


    Trotzdem bleibt es intransparent, weil der Endkunde nicht weiß, wann und für wieviel seine Emissionsersparnisse verkauft werden.

    Siehe die Antwort vom Händler: primär für 2027 125€ zugesagt, nach Kündigung 370€....

    Also muss die Marge insgesamt sehr hoch sein, dass in der Fläche für Neukunden mehr als das Doppelte bezahlt wird, wie für Bestandskunden!

  • Bei Geld für eauto schließt man ja direkt für 2 Jahre ab.

    Ist das bei Instadrive genauso? Da konnte ich nichts finden.

    Du kannst dann direkt das zweite Jahr vom Kundenservice kündigen lassen,also beantragen und dann über den service gehen und für 2027 kündigen, das geht ist nur etwas aufwendig

  • Moin

    Bei Geld für eauto schließt man ja direkt für 2 Jahre ab.

    Ja, aber immerhin mit Widerspruchsoption bis zum 15.12.


    Allgemeine Geschäftsbedingungen | Geld für eAuto
    THG-Quoten-Vermarktung: Allgemeine Geschäftsbedingungen der ZusammenStromen GmbH. Alle Infos hier.
    geld-fuer-eauto.de

    Punkt 7



    Nachtrag:


    bei Instadrive ist das abhängig von der Wahl der Prämienvariante und das zweite Jahr wird niedriger liegen, weil der Neukundenzuschlag entfällt.


    AGB - INSTADRIVE THG Service
    Allgemeine Geschäftsbedingungen für dieTeilnahme am INSTADRIVE THG-Service Stand: 16.06.2026 PräambelDer Betreiber der Plattform thg.insta-drive.com, die…
    thg.insta-drive.com

    Punkt 2


    Gruß

    K.R.

  • Die Händler wissen ja nicht wieviel sie zu welchem Zeitpunkt bekommen, sie gehen eine Wette ein. Es sind genau aus diesem Grund auch schon wieder welche vom Markt verschwunden. Nebenbei sind es Unternehmen die ihre Kosten auch bezahlen müssen. Etwas Gewinn sollte auch noch bei rausspringen.

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  • Moin

    Trotzdem bleibt es intransparent, weil der Endkunde nicht weiß, wann und für wieviel seine Emissionsersparnisse verkauft werden.

    Das kann er schon deshalb nicht erfahren, weil seine einzelne Quote nicht einzeln, sondern zusammen mit anderen verkauft werden wird.


    Preisentwicklung der THG-Quote: So viel Prämie gibt's aktuell
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    Es gibt vereinzelt auch Angebote für Zocker, dann gibt es 90% des vom Poolingunternehmen erhaltenen Preises. Da die nicht höher als die bereits genannten 447€ pro M1-Fahrzeug steigen kann, wären es maximal etwa 400€ bei einem solchen Angebot.


    Gruß

    K.R.

  • Die Händler wissen ja nicht wieviel sie zu welchem Zeitpunkt bekommen, sie gehen eine Wette ein. Es sind genau aus diesem Grund auch schon wieder welche vom Markt verschwunden. Nebenbei sind es Unternehmen die ihre Kosten auch bezahlen müssen. Etwas Gewinn sollte auch noch bei rausspringen.

    Ich bin ein Verfechter der Marktwirtschaft, mir geht es nicht darum, den Händlern einen notwendigen Gewinn, zumal Kosten für den Aufwand des Handels, der Abwicklung entstehen, abzusprechen.

    Mir geht es um Markttransparenz.

    So mutet das wie Lotto an, der Händler "verspekuliert" sich, bekommt seine Marge wahrscheinlich auf jeden Fall, der Endkunde entsprechend wenig, da die Spekulationsverluste auf alle verteilt werden.

    Daher sollten IMO die Zertifikate (Käufe und Verkäufe) im Verlaufe des Jahres angemeldet werden, am Jahresende erfolgt die Abrechnung nach dem tatsächlichen Angebot/Nachfrage ohne jegliche Wette/Spekulation.

  • Ich bin ein Verfechter der Marktwirtschaft, mir geht es nicht darum, den Händlern einen notwendigen Gewinn, zumal Kosten für den Aufwand des Handels, der Abwicklung entstehen, abzusprechen.

    Mir geht es um Markttransparenz.

    So mutet das wie Lotto an, der Händler "verspekuliert" sich, bekommt seine Marge wahrscheinlich auf jeden Fall, der Endkunde entsprechend wenig, da die Spekulationsverluste auf alle verteilt werden.

    Daher sollten IMO die Zertifikate (Käufe und Verkäufe) im Verlaufe des Jahres angemeldet werden, am Jahresende erfolgt die Abrechnung nach dem tatsächlichen Angebot/Nachfrage ohne jegliche Wette/Spekulation.

    Es kann dir doch ganz egal sein, wer sich um wieviel verzockt. Marktwirtschaft sagt, such dir das Angebot, was dir zusagt und schließe ab. Wie der Händler mit welchem Gewinn oder Verlust… hat dich nicht zu interessieren. Oder legst du deine eigene Kalkulation komplett offen, wenn du etwas anbietest?

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