Moin
Ich glaub ich werd hier missverstanden.
Nicht der ENYAQ, sondern die Kombination Verkäufer + Sommerreifen war gestern das Problem.
Das mit dem wenig ergebnisorientierten Verkäufer habe ich schon verstanden.
Nur ich weiß nicht, ob ich die Einschätzung mit den Winterqualitäten des RWD-Enyaqs so teilen kann. Also genau genommen natürlich nicht, denn ich kenne zwar Winter, aber dieses Modell ja nicht, und Deine speziellen Anforderungen auch nicht.
Ich werde nur das Gefühl nicht los, dass der normale Enyaq (wie auch der ID.4) zwar durchaus im Schnee und auch an konstant zu durchfahrenden, normalen Steigungen zu bewegen ist, der Anfahrvorgang aber reichlich diffizil zu sein scheint. Ohne ASR kannst das vermutlich vergessen (Schneeketten-pflichtige Situationen außen vor), „mit“ wird beim leichtesten Versatz soviel Leistung weggeregelt das man nicht wegkommt und wirklich glatte Untergründe (unterm Schnee) sind dann an leichten Steigungen der K.O..
Eigentlich sollte eine Traktionsregelung (und sei es durch Bremseneingriff) zu erwarten sein, vielleicht ist die auch vorhanden, hilft aber auch nicht mehr, letztlich soll hier reichlich Gewicht angeschoben werden und das noch bergan. Mag auch sein, dass es beim kleineren ID.3 noch ein wenig besser funktioniert.
Ich würde jedenfalls nicht unterstellen wollen, dass die „am Schneehang verhungernden Kandidaten“ hier alle nicht fahren können, auch wenn man öfter mal denselben Fehler mit den eingeschlagenen Vorderrädern sieht, wenn jemand irgendwo feststeckt. Gerne auch auf der Wiese, ist für die Schiebenden dann eine Freude, aber das ist noch ein anderes Thema …
Ist halt die Frage, wie oft kommt man in diese Situation.
Gruß
K.R.