Bei 10.000 Km Jahresfahrleistung und selten längere Strecken käme der Themenersteller mit einem 60er in den meisten Fällen mit einem Ladevorgang pro Woche im Alltag aus (zusätzliche Aldestops für längere Fahrten außer der Reihe).
Den wöchentlichen Ladestopp kann man beispielsweise bequem wärend des Wocheneinkaufs am DC Lader beim Einkaufszentrum machen.
Natürlich bietet ein größer Akku mehr Flexibilität und Bequemlichkeit, da stimme ich zu.
Vllt wäre man auch mit dem größeren Akku auf der sicheren Seite, wenn das neue Fahrprofil am neuen Wohnort noch unbestimmt ist.
Wie sich die 10tkm/Jahr gestalten, kann individuell deutlich unterschiedlich sein.....ob das infrage kommende Einkaufszentrum genug funktionierende, möglichst schnelle DC-Lader beim Wochendeinkauf zur Verfügung hat, die auch dann frei sind, wenn man selbst laden möchte, ist eine zweite Unbekannte.....
Das sollte man vor dem Kauf eines E-Autos ohnehin abklären, wenn man keine eigene oder Arbeitgeber-Wallbox hat.
Je kleiner die (auch im Winter) realistische Reichweite zwischen 80 und 10% SOC, desto genauer sollte man sich damit beschäftigen und sich nicht blind darauf verlassen, dass das auch mit kleinem Akku egal ist.
Für größere Strecken, vor allem dann, wenn man diese und die dazu gehörigen Ladestationen/Bezahlmöglichkeiten/Preise gar nicht kennt, was z.b. häufiger im Urlaub vorkommen kann, ist ein großer Akku m.E. immer zu empfehlen.