Für den entspannten E-Auto Fahrer: Petition für Tempolimit

  • Bislang wurde und werde ich wenn ich solo unterwegs bin des öffteren von Skoda-Enyaq

    und Skoda Elrog auf der Autobahn überholt. Hin und wieder auch sehr flott.


    Selbst wenn der Tempomat auf 130 steht, konnte ich noch keinen Enyaq/Elroq überhohlen.

    Ich halte mich an die 130 Richtgeschwindigkeit auf den wenigen freien Strecken.

    erstes BEV Smart EQ fofour, zweites BEV Skoda Enyaq IV 60, aktuelles Fahrzeug Elroq 85. 9,9 kWp mit 15 kW Speicher. Hobby Bogensport und Anleiter für Menschen mit Behinderung.

  • Außerdem bestimmt der Kraftstoffpreis ohnehin die Höchstgeschwindigkeit :D

    Man dachte auch, dass unsere nördlichen Nachbarn wegen dem hohen Spritpreis über Ostern weniger reisen. Trotzdem hatten wir nun 5 Tage zwischen 10 und 21km Stau am Gotthard.


    Die magische Grenze von 2€/CHF pro Liter gilt nicht mehr.

  • Ich denke ein Tempolimit wird das ganze nicht lösen. Entspanntes fahren geht auch ohne Tempolimit. Auch in anderen ländern wo ein Tempolimit besteht kann man entspannt oder unentspannt fahren.

    Auch das Argument das weniger Staus und oder Unfälle passieren stimmt nicht ganz. Denn dann würden ja nur Unfälle und Staus in D passieren und in den anderen Ländern, man nehmen Österreich, Schweiz, die Niederlande, nicht. Aber welch überraschung auch da passieren Unfälle und Staus. Das problem ist nicht das Tempo für ein evtl unentspanntes fahren sondern das wir sehr viel mehr Verkehr auf den Strassen haben, aber auch das viele auch nicht wissen oder es vergessen haben, das es ein Rechtsfahrgebot gibt. Das heißt wie wir ja alle in der Fahrschule gelernt haben das man wieder rechts fahren sollte sobald man seinen überholvorgang erledigt hat. Was ich als Pendler erlebe ist das die meisten mittig oder links fahren und dadurch den Verkehr behindern bzw. einen Stau verursachen weil man ja links nicht überholen darf, und das schlimme daran ist , das rechts alles frei ist.

  • Der DUH geht es mit ihrer Petition sicherlich auch nicht um ein Tempolimit. Die nutzen schlicht jeden Strohhalm gegen generell alles vorzugehen, was mit Autoverkehr zu tun hat. Da ist ein Tempolimit einfach nur ein Schritt auf dem Weg zum ganzen Ziel.

    Die DUH hält den Finger in die deutsche Gesetzessünder-Wunde. Das hier zu erklären würde zu weit führen. Was man sagen kann, dass gerade der Verkehrssektor ständig ratifizierte und einzuhaltende Grenzwerte regelmäßig übersteigt. Der Staat hat seine Bürger zu schützen. Was er aber macht (nämlich gar nichts) ist rechtswidrig. Das hat selbst das BVerfG immer wieder bestätigt. Und dagegen klagt die „Umwelthilfe“ leider immer wieder extrem erfolgreich. Schade, dass es überhaupt soweit kommen muss.

  • Und dagegen klagt die „Umwelthilfe“ leider immer wieder extrem erfolgreich. Schade, dass es überhaupt soweit kommen muss.

    Nein. Das NUTZT die DUH, um ihre Ziele zu verfolgen. Die Klagen zur Durchsetzung der Luftverschmutzungsvorgaben sind lediglich Mittel zum Zweck, um das eigentliche Ziel, den Individualverkehr abzuschaffen oder zumindest weitgehend einzuschränken, zu erreichen.


    Sei's drum.

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  • Nein. Das NUTZT die DUH, um ihre Ziele zu verfolgen. Die Klagen zur Durchsetzung der Luftverschmutzungsvorgaben sind lediglich Mittel zum Zweck, um das eigentliche Ziel, den Individualverkehr abzuschaffen oder zumindest weitgehend einzuschränken, zu erreichen.


    Sei's drum.

    Ich habe jetzt mal die Satzung der DUH e.V. gelesen. Da steht nirgends etwas von Einschränkung oder gar Abschaffung des Individualverkehrs. Erst in Buchstabe m) des § 2 Abs. 2 kommt mal das Thema Luftverschmutzung, was dann auch etwas mit Verkehr zu tun hat.

  • Ich glaube nicht daran, dass es mit einem Tempolimit weniger Staus gibt, denn meiner Meinung nach entstehen die Staus nicht, weil irgendwo schnell gefahren wird, sondern weil der Verkehr z.B. an den zahllosen Baustellen sehr stark abgebremst wird.

    Wenn die Gleichung Tempolimit = weniger Stau richtig wäre, warum stehe ich dann so oft in Österreich und Italien im Stau ?


    Gleichwohl befürworte ich ein generelles Tempolimit, gerne auch nach dem österreichischen IGL Modell.

  • Wenn die Gleichung Tempolimit = weniger Stau richtig wäre, warum stehe ich dann so oft in Österreich und Italien im Stau ?

    Weil im Winter rund 10 Mio. Deutsche nach Österreich zum Skifahren reisen. Da die Skigebiete noch nicht mal 50% der Fläche Österreichs ausmachen und alleine in Wien schon 2 Mio. der knapp 10 Mio. Österreicher leben, kannst Du Dir das ausmalen. Übrigens stehst Du auch schon je nach Herkunft um München oder Ulm im Stau und davor schon um Stuttgart und Pforzheim. Wenn ich mich nicht irre, Liegen diese Städte alle nicht in Österreich. Ach ja, im Sommer sind es dann die Wanderer, Mountainbiker, Bogenschützen, Familien, etc. die es nach Österreich ziehen.

  • Wir reden hier auch nicht von 50km/h sondern geht es generell um die Autobahn und wer dort egal ob 50 oder 200 mit weniger als 1 Sekunde auffährt, dem ist die Gesundheit, des vorfahrenden EGAL; weil wenn ein Notbremasassistent vom voranfahrenden auslöst, ist der hintere drin und dann hat der Körper nicht unbedingt freude, denn der vordere wird wohl stehen, bevor der hintere überhaupt die Bremse berührt.

    Ich glaube jeder, der viel auf deutschen Autobahnen unterwegs ist kennt das Problem. Ausreichender Abstand zum Vordermann wird von der rechten Spur gerne ala Aufforderung verstanden die Lücke zu füllen. Das kann sogar eine heftige Bremsung de Notbremsassistenten auslösen und zu den ober beschriebenen Folgen führen.

    Damit sollen Drängler nicht verteidigt werden aber nicht jeder Abstandssünder ist auch ein potentieller Massenmöreder.

  • Weil im Winter rund 10 Mio. Deutsche nach Österreich zum Skifahren reisen. Da die Skigebiete noch nicht mal 50% der Fläche Österreichs ausmachen und alleine in Wien schon 2 Mio. der knapp 10 Mio. Österreicher leben, kannst Du Dir das ausmalen. Übrigens stehst Du auch schon je nach Herkunft um München oder Ulm im Stau und davor schon um Stuttgart und Pforzheim. Wenn ich mich nicht irre, Liegen diese Städte alle nicht in Österreich. Ach ja, im Sommer sind es dann die Wanderer, Mountainbiker, Bogenschützen, Familien, etc. die es nach Österreich ziehen.

    Was ja meine Aussage bekräftigt. Staus entstehen weil zu viele Fahrzeuge unterwegs sind, nicht weil einer 150 fährt. Im Übrigen, Österreich ist für mich nur ein notwendiges Übel auf dem Weg nach Süden.

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