Es ist der unaufhaltsame Trend, dass die Autos immer mehr zu rollenden Computern werden, und die Software immer mehr für die Qualitäten und Fähigkeiten eines Autos verantwortlich ist. Gleichzeitig ist die technische Entwicklung der Assistenzsysteme, der Komfortfeatures, der Ladefeatures usw. viel schneller als früher. Und alleine durch die Software altern Fahrzeuge heute viel schneller, verlieren sehr schnell an Attraktivität.
Und der riesige Vorteil eines softwarebasierten Autos, Systems, ist es doch, dass man relativ unkompliziert, außer beim VW Konzern, Updates, Fehlerbehebungen, Verbesserungen, neue Features nachliefern kann. Das muss ja nicht für 10 Jahre sein, aber ein neues, teures Konsumgut wie ein Auto, sollte schon drei vier Jahre mit Updates versorgt werden. Es wird sicherlich auch so kommen, dass neue Features, Funktionen kostenpflichtig nachgebucht werden können. Sieht man ja schon z.B. bei der Ambiente Beleuchtung.
Da ist der Wunsch nach der „Wartung und Weiterentwicklung“ einer Software nach der Auslieferung doch mehr als verständlich.
Man muss sich von der „alten“ Denkweise und dem „alten“ Verständnis was ein Auto ausmacht, wie es aufgebaut ist und wie es funktioniert verabschieden. Und das fällt den Chinesen leicht und den Europäern schwer. Jeder kann sich ausdenken wie das ausgeht und wo die Zukunft ist.
Für mich ist das Thema „Wartung und Weiterentwicklung“ von Software wichtig und das ist für mich auch ein immer wichtiger werdendes Kaufkriterium.
Es gibt überhaupt keinen Grund, warum das bei Autos anders sein sollte als bei teuren Computern, teuren Softwaresuiten, Smartphones, richtig teuren Kameras, Waschmaschinen, Wallboxen oder sonst was.