...weil sonst ständig ein Wandler die immer erforderliche, ungefährlichere Niedrigspannung (auch z.b. für Steuergeräte) erzeugen müsste und das würde bedeuten, dass es ständig zusätzliche Verluste gäbe und vor allem, dass HV ständig an den sonstigen HV-Komponenten des Fz anliegen würde.
Das wiederum will man aus Sicherheitsgründen nicht. Deswegen wird die HV-Batterie bei Fz Stillstand komplett durch Schütze vom Rest der HV-Installation getrennt. Diese Schütze müssen daher durch Fremdenergie angesteuert werden können und spätestens dann kommt die 12V-Batterie ins Spiel.....
So eine 12V-Batterie muss allerdings keineswegs solche Probleme bereiten, wie es bei den MEB der Fall ist. Dass es bei den MEB leider der Fall ist, ist m.E. zum allergrößten Teil hausgemacht.
5-6 Jahre volle Funktionalität der EFB/AGM-12V-Batterie, wie z.b. bei Konzernverbrennern mit Start&Stop plus Rekuperation über 12V oftmals (und schon deutlich länger als 10 Jahre) der Fall, sollten auch bei MEB machbar sein, denn eine zusätzliche Beanspruchung der Batterie durch S&S und Rekuperation gibt es beim MEB bekanntlich nicht.
Anstatt den Motor zu starten, muss die 12V-Batterie beim MEB Schütze ansteuern. Das ist der wesentliche Unterschied im 12V-Netz zwischen beiden Fz-Arten des Konzerns und das sollte daher auch beim MEB längerfristig klappen.