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"Gleichzeitig liefern mehrere KIs die Aussage das Skoda geprüft hat und eine Nachrüstung nicht möglich ist, weil erforderliche Hardware fehlt." -> Sollte doch deine Frage beantworten.
Aber wie auch schon mehrfach geschrieben (Ja, ich halte mich wider besseren Wissens doch nicht dran): Es geht gar nicht um "grundsätzlich", sondern um "zuverlässig" und "rückwirkungsfrei".
Für "Du weisst es nicht" diskutierst du aber sehr vehement mit "Geht doch jetzt schon". [...]
Speicher hatte dazu die vermutlich bekannte Grafik im Video (Video![]()
Anhand derer können wir ja zumindest ein paar Fakten zu dem Thema festhalten:
- Enyaqs können generell während der Fahrt die Batterie heizen (Spalte "Fahrbereitschaft")
- ME 2.0 hat das unter 8°C gestartet (mit den bekannten hohen Verbräuchen im Winter auf Kurzstrecke), ME 2.x dann erst später
- ME 3 (um die geht es bei der Thematik "Nachrüstung via Software" ja) erwärmt die Batterie bei unter 0°C auf 2°C
- Ein Erwärmen der Batterie auf 23°C ist bei der Software 3 möglich (Spalte "DC Laden")
Auf Grund der bekannten Fakten wissen wir ja jetzt, dass es a) während der Fahrt geht, auch mit den maximalen 5,3kW und b) bis 23°C geht. Kann jetzt natürlich sein, dass die Software sich erhängt, wenn es während der Fahrt über 2°C geht (aktuell Grenze bei ME3 für Erwärmung während der Fahrt), das muss VW wissen. Aber ganz sicher ist die Hardware nicht nur vorhanden, ein Betrieb der Hardware während der Fahrt ist auch möglich und wird bei ME3 auch schon gemacht.
These: wenn wir den Temperatursensor der Batterie derart manipulieren, dass er 20°C weniger als Temperaturwert an die Steuergeräte meldet, müsste eine Erwärmung bis 22°C erfolgen. Problem dabei ist aber sicher analog dem "Service-Modus"-Hack: der Rest vom System hat dann auch den falschen Wert mit unbekannten Auswirkungen.