Matthias Speicher: Besuche in Mlada Boleslav, YT-Videos, Kommentare, LinkedIn Beiträge

  • Nö sind wir auch nicht.


    Ich glaube der große Unterschied zwischen mir und den meisten hier ist, das ich beruflich inzwischen viel mehr Erwartungsmanagement als Anforderungsmanagement betreiben muss.

    "Ich will XY umgesetzt haben, weil wir denken wir sparen damit Z und damit ist Investition A sinnvoll" führt in Zeiten leerer Kassen bei Firmen wie VW und anderen zu immer mehr Diskussionen bei Abnahmen wenn das was sich der Auftraggeber erhofft hat nicht eintritt.

    Deswegen bin ich inzwischen ein großer Freund vorher viel zu große Erwartungen mal zu hinterfragen.


    Was sie hindert? Vermutungen: Zu wenig Leute, zu wenig Kontakt zu den technischen Abteilungen, die Annahme das egal was sie kommunizieren es einen Shitstorm gibt.

    Mal ehrlich: Was würde denn passieren wenn sie kommunizieren, dass:

    a) Die VK max. 10min spart und es deshalb nach Abwägung von Kosten und Nutzen keine Umsetzung gibt -> Shitstorm, weil diejenigen die darauf warten sauer sind

    b) Das es technisch machbar ist und in 3.9 umgesetzt wird, Termin Sommer 2026, Verbunden mit Werkstattermin -> Häme wegen Werkstatttermin, ins lächerliche ziehen das es so lange gedauert hat

    c) Das nach umfangreichen Tests kein stabiler und zuverlässiger Betrieb möglich ist -> Shitstorm von wegen falscher Schutzbehauptungen und das VW bloß keine Lust hat und überhaupt geht das doch jetzt eigentlich schon...

    Will sagen: Egal was sie tun, sie können dabei nur verlieren. Trotzdem würde ich mir ehrlich auch wünschen das das ganze Thema mal aus dem aktuellen Hängezustand herauskommt.


    Ja, sowas wie Releasenotes (zumindest bei den Funktionen die direkt bemerkbar sind oder eine merkbare Änderung bedeuten) könnte helfen.


    Sowas zeigt aber auch....wenn ich jetzt so wie im Dezember im Allgäu 10min nach Start an die Ladesäule fahre, bringt mir das vorheizen dann auch nicht wirklich viel...das sind dann am Ende auch nur 10 maximal 15 kW mehr

    Weniger wenn ich aktuell so schaue was die Vorschau sagt. Die ersten 10-20min steigt bei den aktuellen Temperaturen die max. Geschwindigkeit kaum an, danach beginnt sie dann langsam zu steigen.

    Eben das muss man eben wissen, VK ist schön aber kein Allheilmittel.


    Also manchmal habe ich ja den Eindruck du willst mich absichtlich ärgern. ;)

    Geprüft wird ob für die Fahrzeuge die aktuell keine VK haben diese zur Verfügung gestellt werden kann. So jedenfalls mal die Skoda Aussage.


    Wenn du mal ausprobieren möchtest, wie uneinheitlich die aktuelle Wahrnehmung dessen ist was geht und was nicht, nutze mal die KI deiner Wahl.

    Mehrere generative KIs sind der Meinung das mit V3.5 die Vorkonditionierung eingeführt wurde indem per Navigationsziel automatisch vorkonditioniert wird. Mindestens eine KI listet auf, das mit MJ24 keine Änderungen am Heizkreislauf eingeführt wurden, Gleichzeitig liefern mehrere KIs die Aussage das Skoda geprüft hat und eine Nachrüstung nicht möglich ist, weil erforderliche Hardware fehlt.

    ... aber du "weißt" das das technisch geht. :)


    Nur ums mal klar zu sagen: Ich weiß auch das man z.B. manuell in die Heizungssteuerung eingreifen kann und damit die Batterie erwärmen. Was das aber für Auswirkungen auf Umsysteme hat, wie lange das ganze funktioniert und vor allem wie stabil - Das kann ich nicht beurteilen und (ob es dir gefällt oder nicht) du mindestens genauso wenig. Aber bleib ruhig weiter bei einer Argumentation über Vermutungen und Unterstellungen.

    Ja, ich würde mir auch endlich eine finale Kommunikation wünschen - Denn die Hängepartie finde ich auch eher semioptimal.


    Ist zwar jetzt reiner Whataboutism:

    Aber wer möchte sich denn nicht um die 12V Probleme kümmern? VW tut das, Skoda tut das, die Werkstätten tun was die Hersteller vorgeben. Wo siehst du hier das sich jemand nicht kümmern möchte?

    Oder meinst du vielleicht das sich niemand mit laienhaft und/oder mit nicht bekannten Randbedingungen erzeugten Werten beschäftigen möchte (Sorry für alle die sich hier die Mühe machen auf Detektivsuche zu gehen was da alles im Auto passiert)? Das kann ich sogar nachvollziehen.

    Da ich ja nun trotz getauschter Batterie wieder im Batterieschutz gelandet bin, wünsche ich mir da auch endlich eine Lösung. Und auch ehrlich frage ich mich was da so lange dauern kann diese zu finden. Bei einigen MEB Nutzern gibt es in der App inzwischen eine Option "optimierte Batterienutzung" welche mehr die Traktionsbatterie und weniger die 12V Batterie nutzt - Ob das die Probleme löst, mal sehen. Also es wird schon daran gearbeitet...

  • ... aber du "weißt" das das technisch geht.

    Ich "weiß" es nicht......aber für mich liegt es nach bsiherigen Kenntnissen auf der Hand und bisher habe ich von keiner einzigen konkreten technischen Begründung gehört (was sagt die schlaue KI dazu?), dass das Erwärmen der Batterie während der Fahrt (z.b. auf 20 Grad) grundsätzlich bei älteren Fz nicht funktionieren kann.


    Davon, dass das mit zusätzlicher Einbindung in die Navi bei der ohnehin schwachen Rechenleistung der alten Modelle nicht möglich sein wird, gehe ich aus.

    (Ich bin ja schon froh, dass die Navi so ca nach 50m Fahrt immerhin startet......)

    Diesen Komfort bei der VK habe, zumindest ich, nie für die alten Modelle gefordert, sondern lediglich eine einfache. manuelle Möglichkeit, die VK zu aktivieren.



    Oder meinst du vielleicht das sich niemand mit laienhaft und/oder mit nicht bekannten Randbedingungen erzeugten Werten beschäftigen möchte (Sorry für alle die sich hier die Mühe machen auf Detektivsuche zu gehen was da alles im Auto passiert)?


    Ja natürlich meine ich das.....

    Da VW ja, nachdem was die Betroffenen so melden, offenbar nicht in der Lage ist, den ursächlichen Fehler, dass die Batterieleistung und später die Batterie viel zu schnell in die Knie gehen, zu finden, hätte man dieser "laienhaften" Detektivsuche eine gewisse Relevanz einräumen sollen, statt dies schlichtweg zu ignorieren.


    Zudem wäre das ja nicht gerade der einzige Fall, wo eine Werkstatt erst aufgrund von "laienhaften" Aufzeichnungen (z.b. Videos) auf einen Mangel reagiert.


    Das was die privaten Spannungsdatenlogger zeigen, würde auch ein Werkstatt-Datenlogger zeigen (das garantiere ich sogar ....), wenn die Werkstatt denn überhaupt einen besitzt bzw. den werkseitig dafür nutzen dürfte.


    Im Moment wirken für mich eher die "Versuche" der Werkstätten "laienhaft", denen letztendlich bezüglich Diagnose, nach meiner bisherigen Kenntnis, nichts weiter einfällt, als eine Ruhestrommessung nach alter Väter Sitte plus Untersuchung der Batterie.

    Damit wird man den eigentlichen Fehler, dessen Vorhandensein man anhand der laienhaften Aufzeichnungen gut erkennt, nicht dauerhaft beheben. Da bin ich mir, bei mittlerweile über 40 Jahren Erfahrung mit Batterien und Ladesystemen, recht sicher...


    So ein Verhalten des Herstellers nährt die Hoffnung, dass zumindest eine Simpel-VK für Altmodelle kommt, meiner Meinung nach nicht.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Ich "weiß" es nicht......aber für mich liegt es nach bsiherigen Kenntnissen auf der Hand und bisher habe ich von keiner einzigen konkreten technischen Begründung gehört (was sagt die schlaue KI dazu?), dass das Erwärmen der Batterie während der Fahrt (z.b. auf 20 Grad) grundsätzlich bei älteren Fz nicht funktionieren kann.

    Liest du bitte auch meine Beiträge?

    "Gleichzeitig liefern mehrere KIs die Aussage das Skoda geprüft hat und eine Nachrüstung nicht möglich ist, weil erforderliche Hardware fehlt." -> Sollte doch deine Frage beantworten. ;)

    Aber wie auch schon mehrfach geschrieben (Ja, ich halte mich wider besseren Wissens doch nicht dran): Es geht gar nicht um "grundsätzlich", sondern um "zuverlässig" und "rückwirkungsfrei".

    Für "Du weisst es nicht" diskutierst du aber sehr vehement mit "Geht doch jetzt schon". Aber damit bist du ja nicht allein, machen in der Politik ja gerade einige Parteien so.

    Ja, das mich das nervt das eine zuverlässige Behebung lange dauert habe ich ja auch schon geschrieben. Ist ja auch gar keine Diskussion das das ärgerlich und nervig ist.


    Mit deiner Erfahrung sollte es dir doch aber ein leichtes sein, die Probleme hinter den "Laien" Loggingergebnissen zu erkennen.

    Ich hab mir nicht alle Ergebnisse angesehen (Und vielleicht relevant andere übersehen - mag sein), aber die die ich gesehen habe und die Diskussionen die ich verfolgt habe basieren auf immer den selben Ereignissen: Es werden Spannungsänderungen erkannt.

    Nun kann ich aber:

    * regelmässige Ausschläge erzeugen indem ich über meine Heimautomatisierung regelmässig den Autozustand abfragen lasse

    * unregelmässige Ausschläge erzeugen indem ich ab und an mit dem Schlüssel wackele

    * unregelmässige Ausschläge erzeugen indem ich Kessy aufwecke und die Türgriffe berühre

    *...

    * Schön Kurven gibt es übrigens wenn man die Standheizung programmiert und zwischen den beiden Zeiten das Auto wieder schlafen lässt. Da kann man dann zusehen wie die Spannung einbricht, sich langsam erholt, auf einem relativ konstanten Level bleibt, dann irgendwann nochmal weiter ansteigt und sich später genau das selbe wiederholt.

    All das sieht auf einem Datenlogger schlimm aus - Und ist doch so gewollt und überhaupt keine Fehlfunktion.

    ... und nebenbei ist damit deine "Garantie" das ein Spannungslogger in der Werkstatt das genauso zeigt hinfällt. Wenn die Werkstatt einen Datenlogger anschließt, die Standklima aber nicht programmiert ist wird er diese Kurven nie zu sehen bekommen.

    -> Was hilft es denn Skoda 100 Messprotokolle zu haben, auf denen zu sehen ist das es Spannungsschwankungen gibt die in 100 unterschiedlichen Rahmenbedingungen erzeugt wurden die sie nicht kennen? Oberlehrermodus: Sowas lernt man vor dem ersten Physik- oder Chemieexperiment in der Schule.


    Damit sowas sinnvoll verwertbar ist (Und da habe ich nun auch meine Erfahrungen dank Studium und praktischer Arbeit - Wenn natürlich bei weitem keine 40 Jahre) müsste:

    * Sichergestellt werden das keine externen Ereignisse irgendwas beeinflussen oder notfalls wenigstens zeitsynchron dokumentiert werden -> Damit dürften wir uns alle im privaten Umfeld schwer tun

    * Neben dem Spannungslogging ein Logging der Busaktivitäten aller Steuergeräte und sonstiger Verbraucher (ebenfalls zeitsynchron) dokumentiert werden -> Genau das habe ich nirgends gefunden

    Dann kann man anfangen sich Gedanken zu machen wieso es zu Spannungseinbrüchen kommt wo doch kein Steuergerät etwas tut, das ein Steuergerät wach wird und es deswegen zu Spannungseinbrüchen kommt, warum das Steuergerät denn wach wird und etwas tun will etc.


    Ist aber auch egal, wir beide werden uns da eh nicht einig. :)

  • * Sichergestellt werden das keine externen Ereignisse irgendwas beeinflussen oder notfalls wenigstens zeitsynchron dokumentiert werden -> Damit dürften wir uns alle im privaten Umfeld schwer tun

    ich denke mal, dass die Leute, die es betrifft externe Ereignisse, für die sie selbst verantworlich sind (u.a. HA und KESSY-Nutzung) mittlerweile, aus eigenem Interesse, ausgeschlossen haben.

    Wenn es sich zudem um Dinge handelt, die zur normalen Benutzung des Fz gehören, wäre das Fz nicht unbedingt alltagstauglich. KESSY, Türen entriegeln und auch mal 1 Woche ohne Benutzung stehen, sollte ein Pkw durchaus ohne Warnungen und Funktionsausfälle aushalten.

    Kannst dich ja mal mit E-Mike darüber austauschen.


    Wenn es z.b. irgendwann nachts auf einmal für rund 30 Minuten zu solchen Spannungsfällen kommt, sollte das schon zu denken geben und die Ursache wird dann eher im Fz selbst zu suchen sein.


    Beim Logging der Busaktivitäten für solche Fälle hört es für den normalen Nutzer auf, denn das funktioniert nicht über eine einfache Messung von außen und nicht über OBD.

    Ob eine normale VW-Werkstatt dazu in der Lage wäre, weiß ich nicht. Zudem müsste dieses Logging, genau wie die Spannungsüberwachung, über einen längeren Zeitraum im normalen Betrieb erfolgen.

    Mal kurz und kostengünstig in der Werkstatt prüfen, geht halt nicht.


    Egal, was die Ursache dieser ungewöhnlichen Spannungsfälle ist:

    Weswegen die Notladefunktion des Fz dann nicht aktiviert wird und es statt dessen zu 12V-Funktionsausfällen kommt, ist eine weitere Sache, die zumindest für mich nicht verständlich ist.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • enopol:
    Das ist aber das Problem "Du denkst" ist kein valider Ausschluss. Niemand der das Auto nicht in den Wartungsmodus versetzt, kann verhindern das es aufwacht um nach Updates zu schauen, irgendwelche Selbsttests zu machen, den App Server nach Neuigkeiten zu fragen etc.

    Du mit deinen 40 Jahren Erfahrungen mit Batterien und Ladesystemen solltest doch die Situationen kennen mit "Ich mache gar nichts, aber manchmal geht's und manchmal nicht". Das hilft nicht wirklich weiter.


    Siehst du, du siehst doch selber das an der Stelle wo es interessant wird - Nämlich bei der Suche WARUM es zu den Spannungsabfällen kommt und ob es sich dabei um ein normales oder abnormales Verhalten handelt - hört es für den normalen Nutzer auf. Du lieferst also Skoda eine Aussage "Das sieht komisch aus". Ob das aber komisch ist oder nicht, kannst du nicht mitliefern. Was soll also Skoda daraus ablesen?


    Ich bin doch völlig bei dir:

    Normale Interaktionen sollte das Auto mit einer Batterie die relativ neu ist problemlos und ohne Fehler überstehen. Gar keine Frage.

    Ich bin auch bei dir das man innerhalb von mehr als einem Jahr doch bitte eine Lösung finden sollte.


    "Notladung" ist nun wieder die Frage: Hat das ein MEB oder nicht? In den Dokumenten die ich kenne, gibt es keine Notladung die greift wenn eine Batterie erstmal zu tief entladen ist. Dort wird nur beschrieben das wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind die 12V Batterie aus der Traktionsbatterie geladen wird. Welche das sind, habe ich nirgends gefunden. Wenn die Beschreibung der "optimierten Batterienutzung" stimmt (Nämlich das dort verstärkt die Traktionsbatterie über den DC Wandler 12V Aufgaben übernimmt), wäre das irgendwie doppelt mit einer ständigen Batterienachladung. Mal wieder: Wir wissen es nicht.


    Da wir uns an manchen Stellen einig sind und an anderen es nicht mehr werden, beende ich auch dieses Thema zwischen uns in der Öffentlichkeit. Weiteren Austausch wie immer gern per PN.

  • vt1816

    Zum Thema Balance zwischen Erwartungsmanagement und Anforderungsmanagement bin ich bei Dir.

    Die Anforderungen lässt sich aber nur mit einem vollständigen Blick für alle Nutzergruppen beschreiben.

    Daran scheitern hier sicher viele Diskussionen, da andere Nutzergruppen ausgeblendet werden.


    Ohne zu wissen wie groß meine Nutzergruppe ist, sicher unterscheidet sie sich bzgl. Vorklimatisierung von allen im glücklichen Elbflorenz wo gut 4°C höhere Jahres-Durchschnittstemp. vorherrschen, aktuell 21:30 und die -11°C sind schon unterschritten.


    Meine Nutzergruppe beinhaltet, wenn man Pech hat auch in der Kombination, dass man öfter auch mal Auswärtstermine z.B. im schönen Sachsen hat. In dem Fall startet man dann auch mal um 4:00 um die kurze Tageslänge auf der Baustelle weitgehend nutzen zu können. Folglich findet man sich dann irgendwann zur Rush-Hour in der Gegend um Chemnitz und stellt fest, dass es in der Situation mit der Methode B.L.O.E.D. ohne Verkehrsgefährdung eher schwierig wird. Bei unteren einstelliger Akkutemperatur stehen dann für die Ladepause nicht +10, sondern realistisch +20 min im Zeitplan. Die man aber natürlich nutzen kann zum Beispiel um nochmal nachzusehen, was Thomas Ulbricht (Markenvorstand E-Mobilität VW) zu Zeiten der eigenen Blindbestellung (2021/03) des Enyaqs alles über MEB versprochen hat:


    Quelle Nextmove: "Wie gehts weiter bei VW? Warum doch Werkstatt? Weitere OTA Software Funktionen?" (2021/03)

    Stefan Möller: "Batterieheizung, Routenplanung und schnelles Laden sind Themen ...:"

    Ulbrich: " ... von Hardware first auf Software first und das gibt dann natürlich genau die Möglichkeiten, die Sie suchen oder die Sie hinterfragen, weil genau diese Funktionen wie Klimatisierung, Heizung, Batterieheizung, das sind alles Software gebundenen Funktionen, die man dann auch over-the-air aktualisieren kann ... werden wir die Winterperformance nochmal massiv verbessern, über andere Heiz-Rhythmen und Algorithmen der Batterie und damit wird auch dieses Delta was viele E-Fahrer (von MEB; Anm.d.Red.) stark kennen zwischen Winter und Sommerfahrt, wird man sukzessive schließen können und das ist eine unserer Haupttätigkeitsbereiche." (seit 2021)


    Da man nach Recherche dieses Videos, ja immer noch an der Ladesäule hinter Chemnitz rum hängt, bleibt dann noch Zeit, dass hier zu finden:


    Quelle Nextmove: "VW ID.4 - jetzt aber richtig! Lifehacks, Reichweite, Ladespeed, Autopilot-Fail, Software" (2020/12)

    Ulbrich: "... wir haben das Fahrzeug in seiner Software-Architektur so ausgelegt, dass es ausbaufähig ist ...

    ... wir streben danach, dass wir an die Weltspitze der E-Mobilität wollen und da werden wir uns sukzessive ran arbeiten. ..."


    Aua! ||

    Jetzt sollte alles klar sein. Hätte man einfach damals richtig herum recherchiert, also rückwärts in der Zeit:

    Wenn Herr Ulbricht sagt: "Sukzessive schließen /ran arbeiten" dann folgt, wieder Zeitsprung, mit dem Wissen von Heute, dass der gemeinte Zeitpunkt, also wenn VW - Tesla bzw. BYD den Rang bei BEVs abläuft, nicht mehr in diesem Universum stattfinden wird und entsprechend seine restlichen Versprechungen. Insofern auch kein Versprechen gebrochen. Past.


    Da bleibt einem nur die Erkenntnis, wäre man doch auch so ein Pan-Dimensional versprechender High Performer, oder einfach mal rechtzeitig aufgestanden, hätte es auch mit dem Termin im schönen Elbflorenz geklappt.

    Aber hey, meine Termine in Sachsen hatten auch schon zum Inhalt der VW AG beim Greenwashing zu helfen, dazu kann man auch einfach mal später kommen. Alles entspannt.

    Grüße aus den dunklen, kalten Alpentälern

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    BJ 2021; MJ 2022 Enyaq 80, Netto-Restkap. 74 kWh = SOH 96 % @ 107 tkm @ 13 kWh/100 km gemischt Winter/Sommer

  • Auch wenn ich nur wenige km von Elbflorenz weg wohne, ich unterschreibe deinen Eintrag vollständig. :thumbup:

    30.12.2021 ULT 12.22. 80x Sportline

    Panasonic Wp 5kW, 4,9kWp mit 20x245W plus 38x440W Bluesun auf Nord- und Flachdach, LG 10Resu Speicher, Passivhaus

  • zero-surfer:

    Nichts wo ich dir widersprechen würde.

    Ich sag ja selber das VK was bringen kann. Aber eben nicht immer und nicht für alle.

    Und selbst wenn manche (Mindestens einer) daran zweifeln mag: Ich wünsche mir durchaus für alle Betroffenen das es noch die große Überraschung gibt und eine (merkbare) VK in 3.X implementiert wird.


    Was die Zitate angeht:
    Hinterher ist man immer schlauer. Die Erwartungshaltung war wirklich das man das Thema OTA z.B. kurzfristig nach Marktstart mit 3.0 hinbekommt.

    Auf der anderen Seite solche Aussagen in der Öffentlichkeit von einem Management das immer noch Verantwortung bei VW hat - Er sollte jetzt ja RD Leiter in China sein - ohne Konsequenzen, das ist dann schon etwas bitter. Wenn wir uns so verschätzen würden, so kommunizieren und so die Korrekturen bewerten - Wir wären lange nicht mehr im Markt.


    Karl:
    Grüße aus Dresden ins Umland.

  • Über welches Video von Speicher diskutiert ihr eigentlich auf den letzten drei Seiten?

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