Beiträge von Bert2024

    Sorry, manchmal liegt es einfach näher, im Forum zu fragen als mal kurz zu googlen - hier die Beantwortung meiner oben unnötigerweise gestellten Frage:

    Wege zur Prüfung

    • Beim Vorbesitzer oder Händler nachfragen: Im Kaufvertrag oder durch direkten Kontakt klären, ob die Prämie für das laufende Jahr bereits beantragt wurde. [1]
    • Erneut bei einem Anbieter einreichen: Einen THG-Anbieter wählen (darauf achten, dass dieser bei Ablehnung keine Strafgebühren verlangt), den Fahrzeugschein hochladen und den Antrag absenden. Ist die Quote bereits vergeben, lehnt das Umweltbundesamt (UBA) den Doppelantrag ab und Sie erhalten eine entsprechende Rückmeldung. [1, 2, 3, 4, 5]
    • Auskunft beim Umweltbundesamt (UBA): Eine schriftliche Datenauskunft nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) direkt beim UBA unter Beifügung des Fahrzeugscheins anfordern, um zu erfahren, an wen die Quote zertifiziert wurde. [, 2]

    Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, herauszufinden, ob (bei einem Gebraucht gekauften Auto) die THG Prämie schon beantragt wurde oder nicht?

    Einfach ausprobieren kann ja auch Geld kosten (habe irgendwo mal gesehen, 49€ Bearbeitungsgebühr).

    Natürlich würde ich die Frage über das Autohaus beim Vorbesitzer adressieren. Aber für den Fall dass das nicht funktioniert . . . ?

    Mit 100% rumstehen zu lassen wäre vom Händler schon beinahe fahrlässig.

    Wir fahren zwei Elektrische, einen Skoda und einen Hyundai. Beide Verkäufer haben mit mit absolut krassen Falschaussagen bezüglich Batteriemanagement geradezu geschockt. Beider vertraten die Meinung, mal solle das Fahrzeug nach Möglichkeit immer auf 100% laden, damit die maximale Reichweite zur Verfügung steht. Der Skoda Verkäufer hat mein Fabrikneues Fahrzeug vom LKW geholt, mich angerufen und mir Freudestrahlende erzählt, mein Auto ist da. Er lädt den mir jetzt gleich mal auf 100% und für Ende nächster Woche könnte es mit der Übergabe klappen. Ich habe ihm dann mal gleich gesagt, dass ich ihn an den Starkstrom hänge, wenn er mit mehr als 70% in den Akku ballert und den eine Woche so rum stehen lässt.

    devastor99, du findest das Canton ziemlich blass? Ich würde sagen, das ist ziemlich blass, da braucht es keine Meinung, leider . . . ||


    Ich bin gespannt, ob der Peak sich in der zweiten Jahreshälfte in der Zulassungsstatistik sehen lässt. Vermutlich wird bei der Größe die Zielgruppe ja nicht so riesig sein.


    Klar ist der teuer. Aber wenn ich mir die Preise von gängigen Konkurrenten wie Ioniq 9 / EV9 so ansehe . . .

    Hallo zusammen:


    Zusammenfassend würde ich sagen:


    a) Eine "Integrierte" Lösung wie z.B. eine Myenergy Zappi, die als WB eigenständig den Überschuss ermittelt und den Ladevorgang im Auto anpasst.


    b) Eine "gebastelte" Lösung. Wobei "gebastelt" jetzt nicht wirklich selbst gebastelt sein muss. Also eine Wallbox, die mit "open source" Lösungen wie Home Assistant kommunizieren kann. Auch hier benötigt es dann wohl mindestens einen optischen Lesekopf, der die aktuelle Einspeisung der PV liest und damit den Ladevorgang steuern kann. Daher "gebastelt", hier muss man einiges selbst tun und sich ein wenig einlesen.


    c) Die ganz einfache Lösung. Eine mobile Wallbox (z.B. Gemini e-Go - die dann auch mit Home Assistant kompatibel wäre) oder einen ganz einfachen Ladeziegel. Falls du regelmäßig Zeit zu Hause hast, kannst du auch bei schönem Wetter die WB auf z.B. 5 kW stellen und dein Auto laden. Die PV wird ja je nach Jahreszeit und Wetterlage (im Sommer z.B. schon ab 9 Uhr) > 3 kW erzeugen. Klar hast du dann Netzbezug. Aber selbst wenn mal ein paar Wolken durchziehen, hast du am Ende des Tages sagen wir mal 25 kW ins Auto geladen (6-7 h mit 4 kW) oder 35 kW (6-7h mit 6 kW), davon sind dann vermutlich 60-90% je nach Wetterlage PV, die dich 10 Cent kosten und der Rest Netz der dich 30 Cent kosten, macht gemischt unter 20 Cent, also keine 4 € pro kWh.


    Dazu brauchst du einen < 200 € Ladeziegel. Vs. eine > 1.000 € WB (Lösung a) )oder eine > 500 € WP plus Home Assistant usw. (Lösung b) ). Bis die "besseren" Lösungen sich amortisieren, vergeht eine Weile.

    Lese ich das richtig, das man momentan keinen Ladesäulenanbieter hinterlegen kann ?

    Jein.

    Im Auto kann man Ionity exklusiv filtern. Oder den Skoda Powerpass (der aber nicht gerade beliebt, weil vergleichsweise unattraktiv ist).


    Für den Rest nimmst du einfach den Ladepunkt, denn das Auto dir (beliebiger Anbieter) vorschlägt, gehst auf "ersetzen" und wählst aus der Liste einen dir passenden in der Nähe aus. Doof ist dabei, dass du ohne genauer in die Karte zu schauen, nicht siehst, ob du dafür von der AB runter und 3 km in die entgegengesetzte Richtung mitten durch die Stadt musst und nachher wieder zurück. Auf bekannten Strecken und/oder mit Beifahrer eigentlich kein Problem, je nach Situation eventuell doof.


    Geht aber alles, nur könnte es natürlich besser sein. Gegenbeispiel Ioniq. Vorbildliche Ladeanbieterfilter, aber den Wert von 20% am Ladepunkt geben sie fix vor und du kannst nix dran machen. Dass ist auch der nach Filter vorgeschlagene Ladeanbieter nichts Wert, weil er gut 80-100 km zu früh ist. Und danach schickt er dich automatisch immer zum nächsten Ladepunkt des Anbieters, macht also im Prinzip keine Navigaton mehr. Da habe ich persönlich lieber keinen Anbieterfilter, kann aber die Restreichweite flexibel nach meinem Gusto einstellen.