Beiträge von Bert2024

    Hallo zusammen:


    Zusammenfassend würde ich sagen:


    a) Eine "Integrierte" Lösung wie z.B. eine Myenergy Zappi, die als WB eigenständig den Überschuss ermittelt und den Ladevorgang im Auto anpasst.


    b) Eine "gebastelte" Lösung. Wobei "gebastelt" jetzt nicht wirklich selbst gebastelt sein muss. Also eine Wallbox, die mit "open source" Lösungen wie Home Assistant kommunizieren kann. Auch hier benötigt es dann wohl mindestens einen optischen Lesekopf, der die aktuelle Einspeisung der PV liest und damit den Ladevorgang steuern kann. Daher "gebastelt", hier muss man einiges selbst tun und sich ein wenig einlesen.


    c) Die ganz einfache Lösung. Eine mobile Wallbox (z.B. Gemini e-Go - die dann auch mit Home Assistant kompatibel wäre) oder einen ganz einfachen Ladeziegel. Falls du regelmäßig Zeit zu Hause hast, kannst du auch bei schönem Wetter die WB auf z.B. 5 kW stellen und dein Auto laden. Die PV wird ja je nach Jahreszeit und Wetterlage (im Sommer z.B. schon ab 9 Uhr) > 3 kW erzeugen. Klar hast du dann Netzbezug. Aber selbst wenn mal ein paar Wolken durchziehen, hast du am Ende des Tages sagen wir mal 25 kW ins Auto geladen (6-7 h mit 4 kW) oder 35 kW (6-7h mit 6 kW), davon sind dann vermutlich 60-90% je nach Wetterlage PV, die dich 10 Cent kosten und der Rest Netz der dich 30 Cent kosten, macht gemischt unter 20 Cent, also keine 4 € pro kWh.


    Dazu brauchst du einen < 200 € Ladeziegel. Vs. eine > 1.000 € WB (Lösung a) )oder eine > 500 € WP plus Home Assistant usw. (Lösung b) ). Bis die "besseren" Lösungen sich amortisieren, vergeht eine Weile.

    Lese ich das richtig, das man momentan keinen Ladesäulenanbieter hinterlegen kann ?

    Jein.

    Im Auto kann man Ionity exklusiv filtern. Oder den Skoda Powerpass (der aber nicht gerade beliebt, weil vergleichsweise unattraktiv ist).


    Für den Rest nimmst du einfach den Ladepunkt, denn das Auto dir (beliebiger Anbieter) vorschlägt, gehst auf "ersetzen" und wählst aus der Liste einen dir passenden in der Nähe aus. Doof ist dabei, dass du ohne genauer in die Karte zu schauen, nicht siehst, ob du dafür von der AB runter und 3 km in die entgegengesetzte Richtung mitten durch die Stadt musst und nachher wieder zurück. Auf bekannten Strecken und/oder mit Beifahrer eigentlich kein Problem, je nach Situation eventuell doof.


    Geht aber alles, nur könnte es natürlich besser sein. Gegenbeispiel Ioniq. Vorbildliche Ladeanbieterfilter, aber den Wert von 20% am Ladepunkt geben sie fix vor und du kannst nix dran machen. Dass ist auch der nach Filter vorgeschlagene Ladeanbieter nichts Wert, weil er gut 80-100 km zu früh ist. Und danach schickt er dich automatisch immer zum nächsten Ladepunkt des Anbieters, macht also im Prinzip keine Navigaton mehr. Da habe ich persönlich lieber keinen Anbieterfilter, kann aber die Restreichweite flexibel nach meinem Gusto einstellen.

    Friemens:

    Ich liebe Zahlenspiele und mache dir mal eine modifizierte Rechnung auf:


    1.) Barkauf

    UVP 57.060 € => Du handelst 15% Rabatt aus (was durchaus realistisch zu sein scheint, also 8.559€)

    48.500€ => Davon kannst du die E-Prämie noch abziehen.

    45,500€ Das wäre eigentlich dein "Barpreis", den du ansetzen müsstest (und nicht pauschal UVP)


    2.) Leasing

    429€ * 12 * 4 + 3.000€

    23.592 € müsstest du über 4 Jahre aufwenden.


    Da ich keinen Bock auf komplexe Kapitalentnamerechnungen habe, gehe ich einfach und Pauschal vor:

    Entnimmst du die 20.500 € Leasingrate (die e-Prämie ist ja als Anzahlung sofort weg) über 4 Jahre aus den 45.500 €, hast du am Ende 25.000€, im Mittel also (45.500 + 25.000) / 2 = 35.250 € Kapitalanlage


    Falls du die wirklich für 3% anlegen kannst, wären das 4.250€ Kapitalertrag auf den angelegten Kaufpreis bei Leasing. Bei 2 % halt 2.820 €. Bei 3% im ersten Jahr auf 45.500€ müsstest du auch einen Blick auf Freibeträge werfen. Wenn Barkauf für dich in Frage kommt, ist da vielleicht noch mehr Geld :saint:


    Wenn man die von deinen Leasingkosten abzieht oder auf den Barkaufpreis aufschlägt, ergibt sich für mich:


    1.) Barkauf:

    45.500€ + 4.250 € = 49.750 €

    2.) Leasing: 23.500 €


    ODER


    1.) Barkauf:

    45.500€

    2.) Leasing:

    23.500 € - 4.250 € = 19.250 €


    In beiden Fällen beträgt der Unterschiedsbetrag 26.250 € über die vier Jahre, was dann der potenzielle Wertverlust eines gekauften Fahrzeugs aushalten muss. Und bei von dir veranschlagten 45% auf den UVP beträgt der 25.677€. Das ist kein so arger Unterschied, aber theoretisch ist Leasing da schon fast ungünstiger, bei 2 % Kapitalverzinsung wächst der Leasingnachteil auf fast 2.000€.


    Dann gibt es noch Feinheiten wie: Wem steht die THG Quote zu? Je nach vertraglicher Gestaltung oder wer im Fahrzeugschein steht, eventuell der Leasinggesellschaft, was über 4 Jahre über 1.000 € sein sollten.


    Na ja, bei Zahlenspielen kann ich mich nicht zurückhalten.

    Wie schon andere richtigerweise geschrieben haben: Am Ende des Tages entscheidet jeder selbst und es gibt immer X Möglichkeiten.

    Und es wird kein Szenario geben, in dem Leasing wirklich signifikant günstiger ist als der Barkauf (die Leasingesellschaft will verdienen).

    Das mit dem Solarstrom ist interessant.

    Sonnenstrom Saarpfalz bietet auch einen Flex Tarif an, der sich alle 15 Minuten an den Börsenstrompreis anpasst zuzüglich einem Barpreis-Aufschlag.

    Auf der Homepage kann man sich die Historie und Prognose anschauen.

    Am 24.05. war der Börsenpreis mal bei -10 Cent und man konnte für 25 Cent laden.

    Am 04.05. ging die Börse mal auf 35 Cent hoch und der Flex-Strom kostete dort 70 Cent.


    Interessantes Modell mit vor- und Nachteilen. Wenn die Leute gezielt dort günstige Tarife ausnutzen, können sie, ohne selbst einen flexiblen Stromtarif zu haben, hier partizipieren und gleichzeitig dürfte mehr Strom zu günstigen Tarifen verkauft und so die Überschussmenge besser genutzt werden, umgekehrt wenig geladen werden, wenn der Strom knapp ist.


    Jedoch kann ich mir vorstellen, dass die Ladepunkte bei 25 Cent dann auch eher mal belegt sind . . .

    Ich dachte, in der Werkstatt wird direkt auf 5.6 angehoben?

    Dazu gibt es widersprüchliche Aussagen.

    Mein 8) sprach von der Freigabe für 5.6.X.

    Angeblich gibt es das aber nur bei spezifischen Problemen (das einzige Problem bei mir war aber, dass 5.4 nicht installiert wurde und die App das Update als Fehlerhaft anzeigt, obwohl ich es im Auto nie wissentlich angeboten bekam).

    Aber was in den "Auswertungen" steht, welche das Autohaus zur Prüfung an Skoda übermittelt hat, weiß ich natürlich nicht.

    Ich denke, Skoda entscheidet je nach "Daten- und Problemlage", ob 5.4.4 installiert wird und die 5.6 später per OTA (hahaha) kommt, oder ob direkt 5.6 erforderlich ist (natürlich nur selektiv, weil dies vermutlich einen höheren Aufwand versursacht).

    Sicher, dass es an der Zappi liegt?


    Wenn ich z.B. PV Überschuss lade, habe ich keine Chance mit automatischer Phasenumschaltung. Der Enyaq neigt dazu "EV voll" zu melden und die Zappi streikt dann (ob der Kommunikationsfehler jetzt an der Zappi oder am Enyiaq liegt, wird nie jemand herausfinden, Skoda sagt, es ist die Wallbox, Myenergi sagt, es muss am Auto liegen).


    Ist halt so, dass nach meiner Meinung Enyaq und Zappi nicht gerade das Dreamteam sind.

    Gerne neigt der Enyaq auch dazu, falls über Nacht mal eine Ladepause ist, über den Battery Care Modus die Ladegrenze von 100% wieder auf 80% zurück zu stellen.

    Nachdem mein Auto letzte Woche Mittwoch in der Werkstatt war und die Rückmeldung / Erlaubnis von Skoda für das Update nicht taggleich vorlag, habe ich mein Auto mit 5.2 wieder zurück bekommen.

    Am Freitag kam der Anruf dass die Freigabe für das Softwareupdate über die Werkstatt jetzt vorliegt. Auf Rückfrage bestätigte das Autohaus: 5.6

    Immerhin gleich die richtige Version und nicht erst 5.4.4. Dafür wollen sie das Auto 2-3 Tage haben.

    Der Enyaq entwickelt sich zur "Knarzkiste".


    Nur mal kurz: Beim Werkstattaufenthalt am Mittwoch konnte das Softwareupdate mangels Rückmeldung von Skoda nicht gemacht werden.

    Seitdem es wärmer ist, nehme ich vermehrt Knarzen bei sehr langsamer Fahrt und Lastwechseln wahr.


    Die Werkstatt meint mal wieder: Dann bräuchten sie das Auto mal 3-5 Tage (natürlich ohne Ersatzmobilität, außer ich zahle sie selbst).


    - Drücke ich gegen die Sonnenblenden: Knarz

    - Drücke ich auf das Amaturenbrett - fast egal wo: Knarz

    - Drücke ich irgendwo gegen den Dachhimmel oder am Rückspiegel gegen die Blenden: Knarz

    - Drücke ich außen am Fahrzeug gegen den "L&K" Einleger nahe dem Spiegel: Ultra Knarz.

    (Am besten würde ich den Wagen einmal großzügig über Nacht im Ölbad abstellen)


    Eigentlich egal, wo ich bei dem Auto drücke. Es knarzt. Vielleicht bin ich da jetzt übersensibel. Wenn es einmal irgendwo knarzt, hört man ja auch ständig hin und es fällt einem auf. Es ist auch recht dezent und nicht extrem laut und immer.


    Aber mich beschleicht schon leise der Verdacht, dass da in Punkto Verarbeitungsqualität so einiges im Argen liegt.


    Also: Ich war jetzt in der Werkstatt:

    1.) Ganz am Anfang zweimal wegen der Zierleisten an der Tür: Einmal zum Zeigen, weil sie auf den Fotos nichts erkennen konnten. Dann zur Korrektur (das ging dann gleichzeitig mit einer Schadensreparatur, weil mir in der Tiefgarage des Arbeitgebers ein Gitterrost unter dem Auto eine Delle erzeugt hatte und daher mit Ersatzfahrzeug)

    Kürzlich:

    1.) für den Tausch des Leselichtes und eines Lautsprechers. Der Lautsprecher wurde mangels "Videobeweis" nicht getauscht.

    2.) für die Vorführung des Lautsprechers, damit wie Werkstatt mir auch glaubt, dass er kaputt ist (nach längerer "Diskutiererei".

    3.) für den Tausch des Lautsprechers und festkleben einer der Zierleisten an der Tür.


    Weder mit dem Skoda Oktavia (6 Jahr lang als Neuwagen gefahren), noch dem MB C220 (6 Jahre lang als Jahreswagen gefahren) war ich auch nur einmal in der Werkstatt außerhalb der Inspektion.

    Davor bin ich 13 Jahr lang einen Seat Leon TDI gefahren. Der hatte einmal was mit einem Luftmassenmesser und ging immer aus und zweimal die damals sehr berüchtigten Fensterheber. Das wars was Defekte angeht.


    Der Enyaq toppt nach 18 Monaten jetzt schon 25 vorherige Jahre. Klar, da hatte ich sicher auf viel Glück und mit dem Enyaq hatte ich ja auch nur Kleinigkeiten und optische Mängel.

    Und ich weiß, dass hier viele schon alleine die Spiegel-Logos schon viermal getauscht haben.

    Trotzdem: Der Enyaq hat das dreifache des Seat Leon und das doppelte des Octavia und der Mercedes gekostet (wobei das ja ein Jahreswagen war, UVP war der ähnlich).

    Irgendwie hatte ich da mit mehr Solidität und Verarbeitungsqualität gerechnet.

    Ich dachte, bei dem Preis sind die dabei?

    Nee, Spaß: Ich habe schon Felgen. 19 Zoll Borbet. Hatte mir vor zwei Jahren ein Forumsmitglied verkauft (Bridgestone Reifen drauf). Wenn du das genaue Modell wissen willst, müsste ich nachsehen - ich mache sie ja eh am Wochenende runter.

    Ich meine, die hatten 10K runter, als ich sie gekauft hatte. Jetzt dürften sie ca. 30 bis max. 35K haben. Ich hätte auf mehr gehofft, habe die Zahlen aber auch nicht "aufs Gramm genau".