Beiträge von Bert2024

    Bis Jahresmitte bin ich noch regelmäßig nach NRW und zurück gefahren. Im Winter mit Ionity Abbo und laden in Remscheid.

    Als der Verbrauch im Frühjahr runter ging, kam ich logischerweise weiter und lud bei Tesla (Ertstadt) oder Aldi (Zingsheim).

    Und explizit nicht bei EWE GO genau aus dem Grund: Weil ich mir jedes mal sicherlich mindestens einen Milchshake geholt hätte. Dabei geht es mir weniger ums Geld als um die kcal ;)

    Danke, Selenium. Das schaue ich mir nochmal an.

    An Dauerplus (12V Kofferraum) ging sie m.E. gar nicht. Sollte ja nach deiner Schilderung funktionieren, auch wenn ACC gar nicht verbunden ist?

    Ich finde durchgängig Aufzeichnungen auf der SD Karte (während das Auto in der Tiefgarage steht), nicht nur Sporadisch (Bewegungserkennung).

    Vielleicht habe ich jetzt zweimal Dauerplus verbunden?

    Am Wochenende habe ich einmal den Einbau der Vantrue Dashcam hinbekommen (immerhin: ca. 1 Jahr nach dem Kauf. Stolze Leistung).

    Am Ende ließen sich die Kabel auch für die Rückfahrkamera überraschen gut hinter die Abdeckungen drücken.


    Verzweifelt bin ich fast an der Beschreibung. Ohne Google geht heute mal nix mehr, dass ist amtlich. Den ersten Einbau für die Urlaubsfahrt wollte ich kurz halten, mal nur die Front-Kamera an die Scheibe klatschen und über die 12V Buchse mit Strom versorgen. SCHOCK: Hat der Enyaq gar keine im Frontbereich. Und an den vorderen USB Anschlüssen hat die Dashcam nicht funktioniert. Daher die Urlaubsfahrt mit Powerbank erledigt.


    Danach nochmal ran an den Sicherungskasten. Scheinbar läuft die Kamera nur, wenn Dauerplus (12+) und Fahrplus (ACC) verbunden sind? Sollte das nicht auch mit nur einem der Anschlüsse funktionieren? Oder habe ich da was falsch gemacht?


    Dauerplus habe ich auf die hintere 12 Volt Steckdose gelegt, diese hat ja immer Strom - auch bei ausgeschaltetem Fahrzeug und scheint mir eine unkritische Sicherung zu sein.

    ACC habe ich dann an irgendeinen freien Steckplatz getan und war erst einmal froh, dass das funktionierte.


    Nur: Zeichnet die Dashcam jetzt IMMER auf. Sollte der Parkmodus nicht auf Bewegung / Kollision reagieren? Ich vermute fast, ich habe da jetzt zweimal Dauerplus erwischt? Wie finde ich das heraus? Mit dem Multimeter an den Sicherungskasten? Im Bedienhandbuch sehe ich m.W. nicht, welche Sicherungen Dauerplus und welche Zündungsplus sind. Und von allen "kristischen" wie Airback, ABS usw. will ich die Finger lassen.


    Kann da jemand helfen?

    Eine kleine Excel Kalkulation mit angenommenen Verbrauchs- und ca. aktuellen Benzin / Diesel-Kosten raum Köln und meinem Langfristverbrauch, sowie z.B. der EnBW Grundgebühr von 17,99 EUR (da deren Lader ja oft z.B. bei DM-Märkten stehen und sicher viele eine solche Lademöglichkeit in Verbindung mit einer Einkaufsmöglichkeit in der Nähe finden).


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    Bei niedrigen Laufleistungen schlägt natürlich die Grundgebühr stärker durch und natürlich gibt es noch X andere Faktoren, welche berücksichtigt werden können. Anschaffungskosten z.B. sind ja für den Diesel höher als für den Benziner und bekanntermaßen rechnet sich der Diesel bei höheren Laufleistungen mit der Zeit.


    Wenn ich z.B. die KfZ Steuer als Äquivalent zu meinem Ladetarif setze, gewinnt das elektrische Fahren in Bezug auf die Kosten immer. Gegenüber Benzin bei 20.000 km über 5 Jahre z.B. ca. 3.000 EUR.


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    Trotzdem: Fies wird der Vergleich, wenn ich z.B. einen Eyond - Ladetarif anhänge, selbst wenn ich die 100 EUR Grundgebühr für den Smartmeter voll dem Auto anlaste. Bei obigem Beispiel komme ich gegenüber Benzin da über 5 Jahre auf grobe 7.000 EUR Kostenvorteil. Da zeigt sich natürlich der unschlagbare Vorteil der heimischen Wallbox. Mögliche PV Eigennutzung kommt ja da noch on Top.


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    In der Regel die Versicherung etwas günstiger (wegen der geringen PS-Dauerleistung), zumindest nicht teurer, THG Quoten-Verkauf bringt nochmal ca. 400 EUR über die 5 Jahre (Konservativ).

    Behaupten wir mal, der höherer Reifenverschleiß hebt sich mit den geringeren Inspektionskosten über 5 Jahre gegenseitig auf (ich behaupte, das BEV kommt da auch noch etwas günstiger weg).


    . . . dann bleibt es immer noch eine individuelle Rechnung, weil es ja nur 400 anderer Szenarien gibt (z.B. die lokalen Stadtwerke, die manchmal den "Heimtarif" auch an ihren städtischen Ladesäulen ermöglichen), Millionen unterschiedlicher Meinungen zum Vergleich von Anschaffungskosten und Restwert, sowie möglicher künftiger CO2 oder marktbedingter Schwankungen der Energiepreise.


    Das mal meine 2 Cent bezüglich einer Kostenbetrachtung.

    Als ich noch Mitte 20 war, hob ich das Fahrzeug mit der linken Hand an und brachte mit der rechten Hand den Reifen an.

    Heute geht das nicht mehr. Ich muss das Fahrzeug auf den Knien absetzen und benötigte beide Hände zur Reifenmontage.

    . . . bitte in die Witzeecke verschieben :)


    Spaß beiseite. Kosten / Zeit / Arbeit hin- oder her. Ich verstehe jeden, der für die Bequemlichkeit lieber etwas Geld ausgibt. Und natürlich jeden, der sich die Arbeit nicht zutraut. Das Gewicht der Reifen ist wirklich nicht ohne. Frühere 15 Zoll Winterräder auf Stahlfelgen sind dagegen echt Peanuts. Ich bin jetzt Anfang 50 und mache regelmäßig Sport. Da geht das noch, obwohl der Rücken das nicht toll findet. Mit 70: No way!

    Montagebolzen habe ich mir gerade bestellt. Danke für den Hinweis hier, ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt und das größte Ärgernis beim Reifenwechsel ist tatsächlich immer das Gefummel, die Löcher sauber übereinander zu bringen. Gerade bei den drehenden Vorderrädern.

    Selbst wechseln beim Enyaq habe ich heuer auch erstmalig vor mir. Ich bin gespannt. Die Räder sind ganz schöne Wummen.

    Das "machen lassen" hatte ich überlegt. Aber ehrlich: Der Weg zum Reifenhändler / Termin / Warten usw. Das erfordert zu mehr Zeit als selber machen.

    Die Einlagerung selbst kostet ca. 50 EUR pro Saison, also 100 EUR pro Jahr. Und die Reifen zum Wechselservice fahren ist mehr Arbeit als das Wechseln in Eigenregie.

    Kommt natürlich immer bisschen drauf an. Ich habe in der Garage den Platz und kann ebenerdig die Reifen zum Auto rollen. Aus dem Keller schleifen würde ich ich sie auch nicht . . .

    Hallo zusammen,

    wir fuhren mit zwei Teenies nach Hitzacker (Elbe) mit einem Tagesausflug nach Hamburg.

    Als Ladelösung diente der Ionity Power Tarif.

    Die letzte Lademöglichkeit vor Hitzacker ist Lehrter See 140 km vor dem Ziel und zwischen Hitzacker und Hamburg (ca. 120 km Strecke) ist kein Ionity ohne wesentlichen Umweg zu erreichen.


    Erster Stopp IONITY Lippetal. Angesteckt. Die Teenies entdecken den MC gegenüber und sind samt Freundin und meiner Mutter verschwunden. Erst als der Ladestand zum Erreichen von Lehrter See längst überschritten ist, tauchten sie wieder auf. Ladepause also kürzer als Pippi / MC Pause.


    Zweiter Stopp IONITY Lehrter See mit der Absicht, hier bis 90% zu laden. Snackpause mit mitgebrachtem Obst und Gemüse. Als alles aufgegessen war, war das Auto auch bereit und allen viel noch ein, dass sie auf Toilette müssen. Also ging der Ladestand nochmal auf 93% hoch.


    Das reichte dann bis Hitzacker - Hamburg. Auf dem Rückweg sollte dann eigentlich bei MC in Lüneburg ohne Essenspause geladen werden. Dort der EWE-GO kaputt. Da doch noch alle anderen Hunger hatten, fuhr ich schnell auf die andere Straßenseite zu Aral-Pulse, lud die notwendigen kWh nach, fuhr zurück und fand alle noch fröhlich essend vor.


    Für den Rückweg war eine Zwei-Stopp Strategie: Lehrter See und Remscheid vorgesehen. Natürlich wollten die Teenies wieder zu MC. Daher wurde der Ladestopp am Lehrter See abgekürzt. Auch dieses mal konnte ich bis zur Rückkehr vom Toilettengang etwas mehr nachladen als ich bis zum nächsten Stopp in Porta Westfalica (der für die MC-Essenspause notwendig wurde) benötigt hätte. In Porta Westfalica hatte ich schon fast Angst, in die Blcokiergebühren zu kommen oder andere an der Ladesäule zu behindern (jedoch waren während der ganzen Pause immer mindestens zwei Plätze frei). Durch diese Umplanung wurde ein dritter Stopp in Remscheid trotzdem nicht vermieden, da es von Porta Westfalica bis in die heimischen Trierischen Gefilde über 400 km sind. Dort musste ich dann aber nur 15 kWh nachladen, was natürlich kürzer dauerte als der Toilettengang dort. Jedoch brach hier die Ladesäule bei 58% SOC ab, sonst wäre ich sicher bei 65% + gelandet. So war die Ankunft zu Hause dann wieder etwas knapp mit nur 15 km Restlicher Reichweite.


    Ergo: Der limitierende Faktor ist nicht das BEV und seine notwendigen Ladevorgänge, sondern die Korrelation aus Teenagern und in der Umgebung befindlichen Schachtelhalbwirten, sowie die Nähe von Toiletten.

    Vielen Dank. Ich schaue mir da mal an. Eigentlich geht es mir nur darum, auseinander zu halten:

    So einen Helfer hatte ich ja schon eingerichtet. Wenn ich am WE bisschen Zeit habe, kann ich mal schauen, was der so getrackt hat. Gab ja seit dem schon ein paar Ladungen die auch vor und nach Mitternacht aktiv waren.

    Das "Verbrenneraus" hätte man eigentlich nie beschließen dürfen und müssen. In der Sache finde ich das gut. Aber es zeigt sich halt immer wieder (also auch bei anderen Themen wie Wärmepumpe etc.), dass Verbote niemals Akzeptanz erzeugen. Man hätte sich das einfach sparen sollen. Es gibt ja schon genügend Mechanismen.


    Die Anzahl der CO2 Zertifikate für fossile Energien im Bereich Verkehr und Gebäude sinkt jährlich um 5,1% (ab 2028 um 5,4%). Ab 2027 unterliegen die Preise keinen Vorgaben mehr, sondern werden am Markt festgestellt. Bezogen auf Autos: Aktuell 3% BEV. Wir brauche jedes Jahr 5% mehr BEV um dafür zu sorgen, dass die verbleibenden Zertifikate für alle verbleibenden Verbrenner reichen. Klar haben wir bei der THG Quote gesehen, wie sich solche System leider auch aushebeln lassen. Aber in der Grundlage ist das alles so angelegt, dass der Betrieb eines Verbrenners bis 2035 sehr teuer sein sollte, was die Nachfrage beeinflussen dürfte. Vermutlich wird sich das ja auch massiv auf die Gebrauchtwagenpreise auswirken. Irgendwann kommt der Punkt, da will die einfach keiner mehr.


    Umso verwerflicher ist dieses ständige Gelaber der Politik über Technologieoffenheit und der Abkehr vom Verbrenneraus, weil es den Menschen suggeriert, dass erst einmal alles beim Alten bleibt. Dabei ist die Zukunft was das anbelangt zu größten Teilen beschlossen. Sicherlich kann es da noch Änderungen in Form von Abmilderungen, längeren Fristen geben. Aber dafür müssen erst einmal die Mehrheiten organisiert werden. Aufklärung darüber, was das alles bedeutet auf Sicht von 10-15 Jahren (was ja bei der Entscheidung für eine Heizung z.B. ein sehr relevanter zeitlicher Horizont ist) wäre vielleicht einmal wichtiger als diese ständigen Nebelkerzen.