damit die Nutzer bei niedrigen Temperaturen keinen drastischen Rückgang der Reichweite gegenüber Sommer erleben.
Das ist aber als Argument gegenteilig zum "Batterieschonenden Laden".
So wie ich es aus dem hier geschriebenen verstehe:
- Je wärmer es ist, desto schädlicher sind hohe Ladestände für den Akku, folglich sind hohe Ladestände bei kalten Temperaturen nicht so schlimm
- Je kälter es ist, desto schädlicher sind niedrige Ladestände, folglich sind niedrige Ladestände bei warmen Temperaturen weniger schlimm
Eventuell basteln die Hersteller aber auch aus diesen Erkenntnissen gepaart mit der Erfahrung, dass die Akkus ohnehin sehr viel länger halten als vor einigen Jahren noch vermutet, neue Empfehlungen, damit eben die Reichweite im Winter (mit 90%) gegenüber dem Sommer (mit 80% - oder dann vielleicht auch 70% ?) quasi konstant bleibt.
Unter dem Strich denke ich aber, dass es ziemlich genau nichts ausmacht, wenn man im Winter wie im Sommer den Akku stets auf 80% lädt. Und auch wenn man ihn nur bis 70% lädt, dürfte das unter dem Strich keine direkt messbaren Auswirkungen haben. Um das direkt zu vergleichen, gibt es vermutlich zu viele andere Einflussfaktoren. Kürzlich kam ja einmal eine Studie, nachdem dynamische Fahrweise besser für den Akku ist als gleichmäßige Nutzung. Bei mir z.B. steht das Fahrzeug zu Hause draußen, auf der Arbeit tagsüber jedoch bei geschätzt plus 10 Grad in der Tiefgarage. Andere haben das Fahrzeug vielleicht immer draußen oder an beiden Orten in der Garage usw.
Man kann ja auch nicht das ganze Jahr über nur darüber nachdenken, was jetzt gerade das beste für den Akku wäre. Am Ende gibt es noch Tabellen mit optimalem Ladestand in Abhängigkeit von Temperatur und Standzeit.