Nein, das hatte ich noch nie. Nur passiert es mir jeden Winter mindestens einmal, dass ich für Langstrecke auf 100% laden will und meine Wallbox weiß wie lange das (normalerweise) dauert und startet den Ladevorgang so, dass zur Abfahrtszeit dann 100% drin sind. Nur reduziert er die Ladegeschwindigkeit ab 80%, ab 95% sind es dann oft nur mehr 3,5 kW. Aber wie gesagt, nur einmal im Winter, danach denke dich dran um starte den Ladevorgang 2h früher. Ladeabbrüche ansich hatte ich eigentlich erst ein einziges Mal an einem HPC, der danach abgestürzt war.
Oh, das kann natürlich auch sein. Bei mir wird der Ladevorgang von Octopus automatisch (über Nacht) gesteuert. Man gibt eine Zeit an, zu der der Akku mit x % geladen sein soll. Wenn der Enyaq in der Kälte (und über 80, 90%) dann ladetechnisch lahmt, Octopus aber davon ausgeht, dass mit 11kW geladen wird, dann haut das Zeitmanagement natürlich nicht mehr hin. Muss ich mal beobachten. Danke für die Rückmeldung und den Hinweis.
Und um noch mal zum Thema Reichweite (iv80) zurückzukommen, gestern noch ein interessantes Beispiel aus der Praxis: Ich bin mit einem kleinen Anhänger (750kg) leer vom Bodensee nach Stuttgart gefahren und gut beladen (ca. 200kg Zuladung) wieder zurück. Die Geschwindigkeit lag meist bei ca. 85km/h (über Land, Bundesstraßen), und ich war wirklich überrascht, am Abend einen Durchschnittsverbrauch für die ca. 370km von 22,8 kWh gehabt zu haben. Und das trotz des Hängers, der tiefen Temperaturen und der Topographie (Stichwort Albaufstieg). Was weniger schön war: Bin 'kalt' gestartet, und auf dem Rückweg beim Zwischenladen lag die Akkutemperatur gerade mal bei 10,5°, obwohl das Fahrzeug schon Stunden in Bewegung war. Dementsprechend dauerte der Ladevorgang am Schnelllader (20% auf 80%) auch geschlagene 45 Minuten, weil der Akku erst mal vorgewärmt werden musste.