Ich weiß nicht, ob manche von Euch in der Skoda EV Lounge auf facebook mitlest?
Hier das aktuellste Statement von Skoda. Interessant ist vor allem der Passus zur Kostenübernahme sowohl für Fahrzeuge innerhalb als auch außerhalb der Garantie: pasted-from-clipboard.png
Die Moderatoren von der EV Lounge antworten übrigens durchaus (zumindest, wenn man ihnen auf Englisch schreibt - sollte mit ChatGPT als Übersetzer kein Hindernis sein). Bei mir hat's nach dem Update (OTA Update 3.7 auf 3.8 Mitte August) dann Anfang September auch noch ein Steuergerät gehimmelt. Dieses wurde nun endlich nachproduziert und demnächst eingebaut. Allerdings war es nicht das eCall/SOS-Steuergerät, sondern das fürs Infotainment. (Gibt's nen eigenen Thread dazu.) Interessant hierbei war: Es wurde ursprünglich ein Kostenvoranschlag an die Gebrauchtwagengarantie geschickt, der die vollen Kosten des Steuergeräts und des Tauschs (glaube knapp 2000 EUR) beinhaltete. Letztlich übernimmt aber Skoda wohl auf Kulanz einen Großteil der Kosten. Demnach glaube ich schon, dass es durchaus helfen kann, in den Werkstätten dann, wenn Euch die Kosten für eine Maßnahme angelastet werden sollen, auf diese "offizielle" Reaktion von Skoda zu verweisen. Oder ihr kontaktiert deren Infoline, auf dass sie das mit der Werkstatt notfalls klären.
Und das zerschossenene Steuergerät nach Update 3.7 auf 3.8 (Fehlermeldung kam erst nach mehreren Wochen nach Update) für die Kommunikation zur E-Call-Batterie ist nun schon seit 06.11.2025 im Rückstand.
Nicht verzagen. Abgesehen von derartigen Erlebnissen ist und bleibt es ein tolles Auto. Ich hoffe nur für dich, dass du noch irgendwelche (verlängerten?) Garantien am laufen hast, auf dass du die Kosten des neuen Steuergeräts nicht selbst tragen musst.
Und was die Wartezeit betrifft: Elend! Eventuell muss ja dein Steuergerät auch "individuell nachproduziert" werden? Ich hab gerade nachgesehen: Erste Kontaktaufnahme wegen des Problems mit der Werkstatt war der 02.09. Das Steuergerät bestellt haben sie am 27.10. (Zwischendurch waren Diagnosen angesagt.) Wer weiß, vielleicht bekommen wir ja noch ein verfrühtes "Weihnachtsgeschenk".
Was ich mich auch frage: Wenn in all der Zeit die kostenpflichtig gebuchten Systeme (Infotainment Online, Traffication) gar nicht nutzbar sind, kann man sich da irgendwie an Skoda wenden, auf dass die bereits bezahlten Laufzeiten um die Ausfallzeit verlängert werden? Sind ja auch schon ein paar Monate.
Bei den Enyaqs mit "H-Kennzeichen" (SW>4) ist das bequemer, denn dort wird die 12V-Batterie auch während des HV-Ladens "richtig" geladen.
Das mag sein, allerdings bringt's einem nichts, wenn man z. B. das "smarte Laden" von Octopus aktiviert hat. Man stöpselt das Auto beim nach Hause kommen an, es lädt 2-3 Minuten, bis die 'intelligente Ladung' den Ladevorgang unterbricht und die restliche Ladung in die Nachtstunden verschiebt. Und wenn's - wie letzte Woche geschehen - dann mal -3°C oder -9°C hat, sagt die 12V-Batterie zwischenrein 'och nö', startet den Batterieschutz, und man steht morgens mit ungeladenem Fahrzeug da. Weder kann die Octopus-App nachts das Auto wecken wg. deaktiviertem Remote-Zugang, noch kann man es morgens ferngesteuert vorheizen. Ich weiß, das ist ein klein bisschen off topic, aber den einen oder anderen OE-Nutzer mit einem Dino-Enyaq dürfte es auch hier geben.
Mein Enyaq hat das Update erfolgreich hinter sich gebracht.
Da der Wagen nun schon eine Woche ohne nennenswerte Fehlermeldungen läuft
sollte Ich das updaten als erfolgreich abtun.
Das Update wurde auch ohne Werkstattbesuch durchgeführt.
Somit nochmals Danke an Alle die hier fleißig ihre Meinungen und Tips hinterlassen haben.
Gruß aus Essen
Kim
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Hallo Kim, ich will den Teufel nicht an die Wand malen. Ich weiß nicht, welches Modell du fährst. Bei mir ist's der 21er IV80, und bei mir dauerte es nach dem Update (Ende August) bis zum eintreten der Fehler (Mitte September) ein paar Wochen. Solltest du ein jüngeres Modell fahren, kann es also anders aussehen. Bei den älteren Enyaqs hat und hatte das Update häufiger zur Folge (siehe hier im Forum), dass der rechnerische Lebenszyklus der eCall-Batterie plötzlich deutlich abfiel. Viele, die nicht mit der Materie vertraut sind, werden das gar nicht bemerkt haben - sie werden sich wundern, wenn in ein paar Monaten eine Fehlermeldung erscheint und sie wegen des "zu niedrigen Batteriestands" (der gar nicht so niedrig ist) z. B. nicht durch den TÜV kommen.
Mir liegt ein Angebot vor mit 8,3 Cent pro kW vor. Mindesabnahme 15.000 Kilowatt pro Jahr und 2 Jahre fest. Für mich privat kommt das nicht in Frage. Aber für einen Verein der ein Kühlhaus betreibt.
In den nächsten Tagen wird sich der Vereinsvorsitzende mal damit beschäftigen, dem ich die Info gegeben habe. Zur Zeit stehen 21 Cent pro kW an.
Wow. 15000 * 0,083 EUR = 1245 EUR. Ich vermute mal, dass sich das Angebot nicht an Privatpersonen richtet, sondern an gewerbliche Nutzer? Und: Was für ein Anbieter ist das, der den Strom quasi 'verschenkt'?
Was käme da denn noch zum Arbeitspreis an monatlicher Grundgebühr hinzu?
Das Angebot ist so gut, dass es mich als Privatperson zu Dummheiten verleiten würde (nämlich: so viel zu verbrauchen, dass die mindestgeforderten 15MWh auch tatsächlich 'versemmelt' werden), auf dass ich in den Genuss dieser niedrigen Preise käme.
Ich verschiebe die Frage von schweinebraten mal hierher:
Mein Netzbetreiber ist die DONETZ. Das iMSys wurde von Octopus selbst installiert. Es werden nur die Verbrauchswerte geloggt. Die Einspeisewerte tauchen in meinem Octopus-Account nicht auf. Das war bei dem alten Zähler allerdings auch nicht der Fall. Der Jahresendstand muss am 31.12. jeweils abgelesen und an die DONETZ gemeldet werden. Das ändert sich aus meiner Sicht ja erstmal nicht. Zumindest gab es dazu keine Ankündigung durch die DONETZ.
Zu diesem Thema lohnt sich das Video von Manuel ( Familie Elektrisiert, der ja auch mal Enyaq Fahrer war):
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Ok, das heißt aber auch, dass Du einen Zähler verbaut hast, bei dem nach wie vor die Werte 1.8.0 (Verbrauch) und 2.8.0 (Einspeisung) abzulesen sind. Ich habe auch schon von anderen PV-Forenteilnehmern vernommen, dass sie nach einem iMSys-Wechsel genau diese Option nicht mehr hatten und daher zum Jahresende auch die Einspeisewerte nicht an ihren VNB melden konnten (da das iMSys noch nicht vollständig eingebunden war).
Ich habe gleich auch noch eine weitere Frage an die Octopus-Nutzer hier mit dem (mittlerweile nicht mehr erhältlichen) Tarif "Intelligent Octopus Go". Bislang war es so, dass ich in den Monaten, in denen ich mindestens fünf Mal "smart" geladen habe (d. h. die nächtliche Ladeplanung über die Octopus-App vorgenommen habe), eine Sofort-Gutschrift auf mein Octopus-Konto in Höhe von 10,- EUR erhalten habe. (Mit iMSys sollte das dann irgendwann auf 30,- EUR pro Monat steigen.)
Nun habe ich aber im November bereits deutlich häufiger als 5x geladen. Normalerweise erhält man nach dem fünften Laden eine E-Mail in diesem Wortlaut:
"
Intelligent Octopus - deine Gutschrift
Hallo X,
du bist klasse! Vielen Dank, dass wir dein Auto diesen Monat schon fünf mal smart für dich laden durften.
Deine Gutschrift in Höhe von 10 Euro ist dir damit sicher. Weiter so!
Love and Power
Dein Octopus Energy Team"
Im November kam diese E-Mail nach dem fünften Ladevorgang nicht mehr. Auch nicht nach dem sechsten, siebten, achten...
Auf Rückfrage an den OE-Kundenservice habe ich dann folgende Antwort erhalten:
"Hallo X,
ich habe dein Anliegen an die Fachabteilung weitergeleitet und die Rückmeldung war, dass der Bonus nicht für deinen Tarif vorgesehen ist. Ich trage gerne noch einen für diesen Monat ein. Ich bitte die entstandene Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Herzliche Grüße
Y"
Hat von Euch auch schon jemand diese Beobachtung gemacht? Auf der Octopus-Website (Tarifbedingungen, FAQ etc.) finden sich auch keinerlei Spuren dieser Regelung mehr. Wenn man das zu finden versucht, muss man die Waybackmachine nutzen.
Mein Postfach quillt in der letzten Zeit etwas über, darunter auch häufige Meldungen mit dem eCall bzw. dem rSOH nach Update auf 3.8
Ich hatte es ja bereits einmal dank Unterstützung von matze-pe in einem Video drin, scheinbar wollen aber immer noch jede Menge Werkstätten die Batterie direkt tauschen für die bekannten hunderte von EUR.
Vermutlich werde ich das Thema in einem Kurzvideo nochmals aufgreifen müssen. Ich habe versucht alle Beiträge hier zu lesen, doch um sicher zu sein.
a) Bei den meisten ENYAQ, trotz Alter von 4 Jahren, ist der rSOH vor Update weit über dem Minimum (80%+, oft eher 90%+)
b) Das Problem wie damals von matze-pe ermittelt und ausgearbeitet ist immer noch da, nach dem Update fällt der rSOH
c) Es kann gelöst werden mit durch das Zurücksetzen der Lernwerte der Backup (SOS) Batterie
d) Werkstätten haben eine Anleitung von Skoda (TPI), die allerdings umfangreichere Abklärungen vorsieht, nicht jedoch den direkten Batterietausch
e) Es kann aber auch zu anderen Fehlern kommen, wo ein Zurücksetzen nicht hilft, weil ein Steuergerät defekt ist?
f) Die Arbeiten werden nicht automatisch auf Garantie bzw. Herstellerkosten durchgeführt?
g) Bleibt der Fehler mit dem eCall Modul im Fehlerspeicher kann es zu einer negativen HU kommen, da sicherheitsrelevant?
Habe ich das soweit korrekt zusammengefasst? Fehlt etwas? Ist etwas nicht korrekt?
Danke für eure Unterstützung
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Hallo Matthias ( Speicher). Bei mir hat das 3.8er-Update ebenfalls "gewütet".
(c) (Rücksetzen der Lernwerte der Backup/SOS-Batterie) wurde bei mir auch gemacht, jedoch ohne Erfolg. Skoda meint, das Infotainment-Steuergerät (J794) hätte sich verabschiedet. Laut Aussage meiner Werkstatt war es zunächst nicht möglich, dieses Steuergerät über den Teiledienst zu beziehen, da momentan kein Bestand vorhanden sei. Jetzt wird es "individuell nachgefertigt", was allerdings noch dauern kann.
es wäre zumindest ratsam, erst einmal den rSOH-Wert zu lesen.... (zur Info....).....und dann zurück zu setzen, falls der (was vermutlich so sein wird) in einem Bereich ist, der dem Alter des Fz nicht angemessen erscheint.
Danach kann man dann beobachten, ob und was sich bei den anderen Fehlermeldungen getan hat.
Ich würde in ähnlichen Fällen immer mit den einfachsten Dingen beginnen.....
Den rSOH auf 100% zu setzen, ist ein minimaler Aufwand.
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So, nächstes Update zum Fall. der rSOH-Wert ("life cycle counter") im Steuergerät 75 wurde durch die Werkstatt resettet. Auch wurden wieder alle Fehlermeldungen gelöscht. Das Navi/Laura/prädiktive Verkehrsdaten/Traffication etc. ist leider immer noch down. Skoda hat der Werkstatt gemeldet, dass davon ausgegangen wird, dass das Infotainment-Steuergerät (J794) das Zeitliche gesegnet hat und daher ausgetauscht werden muss.
Der Fehlerspeicher gibt mittlerweile diese beiden Fehlermeldungen aus:
Code
============================
75. Emergency Call and Communication Module75. Emergency Call and Communication Module
DTCs: 1
----------------------------
1375744 [0x14FE00]
U14FE00: Sichere Onboard Kommunikation, Signaturüberprüfung fehlgeschlagen
SOK_signature_verification_failed
Statusbits: 1
Priorität: 1
Häufigkeit: 7
Index zum Verlernen: 40
Kilometerzähler: 1048574 km
Datum, Uhrzeit: 2025.10.23 07:17:36
Status: Test fehlgeschlagen (aktueller Fahrzyklus), Steht aus, Bestätigt, Test ist seit dem letzten Löschen der Fehlercodes (DTC Codes) fehlgeschlagen
============================
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und
Code
============================
C6. High-voltage battery charger (UDS)C6. High-voltage battery charger (UDS)
DTCs: 1
-----------------------------
3280899 [0x321003]
U15AC00: Signaldämpfungsprotokoll, Fehler
ETHTRCV_30_AR7000_SLAC_STEP_3_PARAM_REQ_Timeout
U15AC00: Signaldämpfungsprotokoll, Fehler
Timeout Step 3 Param Req (SLAC)
Statusbits: 1
Priorität: 6
Häufigkeit: 1
Index zum Verlernen: 40
Kilometerzähler: 56795 km
Datum, Uhrzeit: 2025.10.23 06:50:28
Status: Test fehlgeschlagen, Steht aus, Bestätigt, Test ist seit dem letzten Löschen der Fehlercodes (DTC Codes) fehlgeschlagen, Test während dieses Operationszyklus nicht abgeschlossen
============================
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Interessant ist btw auch der absurd hohe Kilometerstand, der im eCall-Steuergerät hinterlegt ist. Was es mit dem "Signaldämpfungsprotokoll" des Hochvolt-Batterieladegeräts auf sich hat und ob das nur was temporäres ist, vermag ich nicht zu sagen. Den Fehler sehe ich auch erst zum zweiten Mal.
Ich melde mich wieder, wenn das Infotainment-Steuergerät ausgetauscht wurde.
Ich würde in ähnlichen Fällen immer mit den einfachsten Dingen beginnen.....
Den rSOH auf 100% zu setzen, ist ein minimaler Aufwand.
Danke, ja, das sehe ich genau so. Beim nächsten Werkstattbesuch werde ich mal initiieren, dass der rSOH ausgelesen und bei Bedarf resettet wird. Dann wird weitergetestet.
Was ich nicht verstehe: In der ID-Familie gab's doch diesen Fehler nach dem 3.8er-Update ebenfalls. VW hat doch eine Art 'Handlungsanweisung' an die Werkstätten ausgegeben. Warum gibt es so etwas bei Skoda (noch) nicht?
Nein, am Steuergerät 75 (eCall-Modul) wurde noch nichts gemacht. Wenn jetzt (ergebnislos) die Testphase mit dem Kartenmaterial endet, wird sich die Werkstatt wahrscheinlich diesem Modul widmen. Die o. g. Fehler deuten ja gerade darauf hin, dass der 'kritische Batteriestand' (wenngleich nur errechnet, nicht gemessen) - wie Du schon sagst: der "Klassiker" nach dem 3.8-Update - das ganze Dilemma ausgelöst hat. Ist eben nur die Frage, wie die Werkstatt verfährt: Manuell den Batteriestand zurücksetzen oder aber das ganze Modul tauschen? Ich halte Euch auf dem Laufenden...