Beiträge von enopol

    X5 und Touareg sind aber auch eine andere Nummer und daher m.E. kaum eine Alternative zum Enyaq....


    Wie viel bleibt denn davon noch übrig, wenn man 2,4to Fahrzeuggewicht berücksichtigt?

    2,4T sind es nicht, sondern etwas mehr als 2,8T.....für den Führerschein zählt die Summe der zul. Gesamtgewichte von Zug-Fz und Anhänger.

    Mit 2T-Anhänger wären das also gut 4,8T und das geht aktuell halt nur mit dem relativ teuren BE-Füherschein.

    Die Anhängelast hat doch nichts mit dem Leergewicht des Enyaq zu tun. Wenn Du da einen Zusammenhang siehst, erkläre den bitte.

    Indirekt schon....

    Das Auto hat ein zul Zug-Gesamtgewicht. Meines z.b. 3657kg.

    das zul. GG des Fz beträgt 2657kg.

    Das ist die größte Masse die mein "Antrieb" bewegen darf und die ist natürlich zum großen Teil an Steigungen/Gefälle das Maß der Dinge.

    Diese 3657kg dürfen in Summe nicht überschritten werden, egal ob ich einen Anhänger mit 1000kg (bis 12%) oder einen Anhänger mit 1200kg (bis 8%) ziehe.


    Wenn mein Auto jetzt anstatt ca 2200kg leer, 500kg (Übergewicht durch die Batterie) weniger wiegen würde, könnte ich 1500kg (bis 12%) und 1700kg (bis 8%) ziehen, ohne das zul. Zug-Gesamtgewicht zu überschreiten und 1700kg stellt auch für ein Fz dieser größe ohne Übergewicht kein Problem dar.

    Ein normaler Golf kann das auch.


    Der Enyaq hat eine eingetragene Leistung von 70kW?

    meiner ja.

    Die neueren mit AP 550 Motor haben etwas mehr.

    Für mich ist es nach Abwägung die beste Möglichkeit gewesen, obwohl ich, wenn es m.E. wirklich eine gleich leistungsfähige Alternative gäbe, auch auf den Laden verzichten würde.

    Bilcraft/Eviny hatte ich mir ebenfalls als Notfall-Lademöglichkeit aktiviert, aber das ist mit Tesla, jedenfalls wo wir gefahren sind, nicht nötig und günstig ist das zudem nicht.


    Wir wollten uns (eigentlich, wenn das Wetter mitgespielt hätte) noch im Nordosten Dänemarks aufhalten und da wäre es mit Ionity halt (auch) deutlich mau.


    Mit Tesla hat es, auch im letzten Jahr in Schweden, überall gut geklappt.


    Mit EnBW in Schweden, trotz teilweiser telefonischer Unterstützung des Service, z.b. nicht so sehr....

    Das Tesla-Abo ist umgehend aktiv, ich kann es danach sofort wieder abmelden (wird sofort bestätigt) und brauche damit nicht bis zum Ende der 4 Wochen zu warten o.ä.

    Naja, der Kodiaq ist 10 Zentimeter länger und einige Zentimeter höher, muss aber keinen Akku im Unterboden unterbrigen.


    Von einer "eintscheidend besseren Raumausnutzung" zu sprechen halte ich für einigermaßen falsch.

    um die Auswirkung der Eigenschaften heutiger Akkus gehts doch letztendlich bei "nicht zeitgemäß".

    Wenn man den großen Raum, den der Akku beim Enyaq einnimmt, für Passagiere und Gepäck nehmen würde, wäre der Enyaq innen knapp ähnlich groß, wie ein Kodiaq......kann man aber nicht....für mich als Fahrer ist der Raum den der Enyaq intern hat, daher nicht gut ausgenutzt.


    ähnlich sieht es bei der Anhängelast aus.

    Mein Enyaq hat 1000kg max. Anhängelast bei 12% und das mit 204PS.....

    Wenn die rund 500kg "Übergewicht" der Batterie nicht wären, würde die zul Anhängelast, bei unveränderten Zug-Gesamtgewicht, bereits 1500kg betragen.


    Von dem Übergewicht habe ich daher nichts.

    Das bedeutet nur schlechtere Beschleunigungswerte und ein insgesamt stabiler gebautes, schweres Auto mit unnötig großen Rädern, denn irgendwie muss die schwere Fuhre ja auch sicher getragen werden.

    Die E-Mobilität ist in der Entwicklung im Vergleich zum Verbrenner einfach noch jung, und die Entwicklung der Energievolumen, Ladegeschwindigkeiten und Ladeinfrastruktur ebenso.

    Wenn man dann jetzt schon Berichte von Ladevorgängen mit knapp 70kWh in 15Minuten liest (800V, z.B. KIA), kann man den zügigen Fortschritt dort schon gut erkennen

    genau, die Entwicklung hinkt noch sehr, sehr weit hinterher, wenn man bezüglich Energiespeichervermögen und vor allem Energie-Nachtanken, den Verbrenner als Maßstab nimmt.


    "Schnell" sind E-Autos beim Laden nur, wenn die Batterietemperatur und der Ladezustand passen. Im Durchschnit bis 80% SOC reden wir vielleicht von 150kW Ladeleistung .

    Mehr als 80% sollen und wollen wir dann aber doch nicht laden, weil

    1. für den Akku nicht optimal und

    2. die restlichen 20% häufig zu lange dauern.

    Von daher nutzen wir von der ohnehin geringen speicherbaren Energie häufig nur 70-80% von Laden zu Laden.


    Diese beiden Punkte gibt es beim Verbenner gar nicht und bis allein diese beiden Punkte irgendwann bei Akkus mal kein Thema mehr sind (dann bräuchte man zudem solche Krücken wie Pre-Heating und Batteriewärmen im Winter nicht), wird es noch sehr lange dauern.


    Selbst 150 oder auch 200kW durchschnittliche Ladeleistung, die jetzt als "schnell" gelten, sind in Relation zu den Verhältnissen beim Verbrenner (umgerechnet ca 5000kW durchschnittliche, temperaturunabhängige "Ladeleistung" bis 100% für die zum Fahren nutzbare Energie) sehr, sehr langsam...


    Ich bin Anfang Juni 2 Wochen in Norwegen gewesen und durch DK hindurch gefahren. Von ernsthafter "Auslastung" habe ich bei Schnell-Ladestationen mit mindestens ca 8 Säulen, wo ich ausschließlich über Tag lade, nichts gemerkt.

    Ich erinnere mich noch gut an Zeiten, wo der Verbrauch von Verbrennern bei 9-12 L/100km lag und die Tankvolumen bei 50-60 L üblich waren (wer mehr brauchte hat sich teilweise einen Zusatztank einbauen lassen). Die Reichweite von Verbrennern war damals also auch nicht auf 1000km ausgelegt. Ja, das war deutlich im letzten Jahrtausend und in der Zwischenzeit ist bei den Verbrennern viel optimiert worden, so dass überwiegend auf Grund des mittlerweile geringeren Verbrauches erst höhere Reichweiten möglich sind. Das durchschnittliche Tankvolumen hat sich nicht wesentlich vergrößert.

    Die Elektromobilität steht da aus meiner Sicht auch erst noch in den Anfängen und ich vermute, es wird keine weiteren 50 Jahre dauern, bis vergleichbare Fortschritte erreicht werden.

    Trotzdem: nach gut einem Jahr mit dem Enyaq bei einem Durchschnittsverbrauch von gut 17kWh über alle vier Jahreszeiten hinweg und teilweise mit Anhängerbetrieb oder E-Bikes auf der AHK, haben wir bisher keine für uns wesentlichen Einschränkungen erfahren müssen. Das Fahren macht Spaß und die ggf auf Strecken von über 250-300km erhöhte Pausenintensität mussten wir für uns als wohltuende Erholungsphasen anerkennen.

    Wir fahren solche Strecken mit dem Enyaq aber auch nur selten und in der Freizeit.

    wir sprechen ja eher von heute.....

    heute sind, trotz des geringeren Verbrennerverbrauchs selbst bei Kompaktwagen (der Enyaq ist ja irgendwie noch eine Nummer höher angesiedelt) mindestens 40L Standard.

    Mit diesen 40L schafft ein ähnlich strömungsgünstiges Auto im Schnitt ca das doppelte, was ein Enyaq mit großem Akku schafft.


    Irgendwie wird sich diese Mindest-Größe bei der Kundschaft bewährt haben und es gibt daher keinen Verbrenner mit der Größe eines Enyaqs, der, umgerechnet, einen 20L-Tank hat.

    Dabei fahren definitiv nicht alle häufiger Langstrecken. Es gibt halt Leute, die keinen Zugriff auf eine eigene (oder Arbeitgeber)-Wallbox haben und die würden sich auch in ihrem langstreckenlosen-Alltag darüber freuen, weniger oft laden zu müssen.


    Natürlich sind diese, aus Verbrenner umgerechnet nur ca 20L ein Zugeständnis an die letztendlich noch nicht ausgereifte Batterietechnik. Diese relativ geringe speicherbare Energie ist daher aber nicht Realität, weil es grundsätzlich Vorteile bietet.

    Wenns technisch/kostenmäßig möglich wäre, hätten alle E-Autos größere Akkus, als jetzt der Fall.

    ganz sicher....