Beiträge von enopol

    Wie bekommt man denn bitte die Abdeckung zu den Anschlüssen der Batterie ab um etwas anschließen zu können?

    Hinten links und rechts sind Verriegelungen, dann links noch die Klappe mit dem Plussymbol, trotzdem wollte sie nicht abgehen und Gewalt schien mir hier nicht lösungsorientiert.

    Gibt es eine versteckte Verriegelung oder einen Trick...?Screenshot_20251231_125759_Gallery.jpg

    Es sind (zumindest bei meinem Fz) nur die beiden von dir genannten Verriegelungen. Es funktioniert allerdings schlecht und daher braucht es Geduld.

    Abreißen sollte man in jedem Fall verhindern, denn diese Abdeckung ist durchaus wichtig....

    Theoretisch wäre eine Li-Batterie für alle Fälle im Fz, auch als Starterbatterie bei Verbrennern, die richtige Wahl.

    Wenn es um Spannungskompatibilität mit dem restlichen 12V-System geht, kommt derzeit aber nur eine LiFe-Batterie infrage. Tesla mach es bei einigen Modellen anders (4 Zellen-Li-Ion) und daher ist die Kompatibilität für einige Anwendungen dann nicht mehr gegeben. z.b. Einschränkungen der Anhängerelektrik.


    LiFe ist grundsätzlich, besonders beim Laden, empfindlich. Normale LiFe dürfen daher i.d.R. nur bei mehr als 0Grad geladen werden. Für Fälle, wo ein effektives Laden unterhalb von 0 Grad nötig ist, wird daher meist eine interne Batterieheizung eingesetzt. Die Speicher meines Balkonkraftwerkes sind deshalb z.b. mit einer Heizung ausgestattet.


    Bei LiFe müsste die Ladetechnik z.b. (eigentlich) angepasst werden, um, was ja durchaus möglich sein könnte, zu verhindern, dass die LiFe zu lange im hohem Ladezustand gehalten wird.

    LiFe kommen halt sehr gut mit einer Teilentladung zurecht, mögen aber Vollladung nicht so sehr. Bei den bisherigen Blei-Batterien ist es genau umgekehrt.

    Dass der Verbrenner, auch bei Gespannziehen, absolut mehr Energie benötigt, ist bei den Wirkungsgradunterschieden des Antriebs unstrittig. Das muss aber keineswegs bedeuten, dass der relative Anstieg des Verbrauchs beim E-Auto mit Anhänger geringer sein wird.


    Da die Möglichkeit der zusätzlichen Rekuperation durch das Abbremsen des Anhängers nur minimal ist, ist der Vorteil der Energieeinsparung mit E-Zugwagen schon mal eingeschränkt.

    Von der Bewegungsenergie, die ein Anhänger bei z.b. 100km/h hat, lässt sich kaum etwas rekuperieren. Bei 100km/h mit üblichen WoWa-Gespann (Breite ca 2,2m, Höhe ca 2,6m) muss man selbst bei geringen Gefälle sogar noch etwas Gas geben, um die 100km/h zu halten.

    Die Energie-fressende Luftbremse ist enorm. Da bleibt zum Rekuperieren bei höheren Gespanngeschwindigkeiten nicht mehr viel übrig und wenn man aktiv etwas deutlicher bremst, wird ein größerer Bremsenergieanteil von der Auflaufbremse des WoWa in Wärme umgewandelt.


    Ein zweiter Punkt ist, dass E-Autos solo häufig einen geringeren Luftwiderstand besitzen, als ca vergleichbare Verbrenner (müsste nicht unbedingt sein, ist aber meist so....).

    Dieser geringe Luftwiderstand des Solo-E-Fz hat mit zur Folge, dass halt weniger Energie benötigt wird, was beim E-Auto, aufgrund der bisher geringen "Energietransportmöglichkeit", halt wichtiger war/ist, als beim Verbrenner.


    Wenn so ein Fz dann mit einem massiveren Anhänger ausgestattet wird, spielt der tolle Solo-Luftwiderstand kaum noch eine Rolle. Der Anhänger bestimmt den Luftwiderstand des Gespanns letztendlich und dabei ist es dann relativ egal, ob der Anhänger von einem schnittigen E-Auto (CW-Wert 0,2 o.ä.) oder einem etwas klobigeren Verbrenner (CW-Wert 0,3 o.ä.) gezogen wird.


    Von daher halte ich es durchaus für möglich, dass die Verbrauchsteigerung beim Ziehen großer Anhänger, beim E-Auto in Relation deutlicher ausfällt, als beim Verbrenner.


    Ein generelle Aussage kann man dazu aber nicht machen, denn die Bedingungen können sehr schnell voneinander abweichen, so dass keine Vergleichbarkeit gegeben ist.

    Es fängt damit an, dass man einen solchen Vergleich ausschließlich mit einem absolut identischen Anhänger machen müsste und es müsste dabei ein exakt identisches Geschwindigkeitsprofil bei exakt identischen äußeren Bedingungen gefahren werden.

    Bei einer Fahrt mit großem Anhänger, wie z.b. einem "echten" WoWa spielt, aufgrund der dann grundsätzlich miserablen Aerodynamik des Gespanns, der atmosphärische Wind z.b. bereits bei kleinen Abweichungen (in Stärke und Richtung) eine große Rolle beim Verbrauch.

    ja...irgendeine fz-seitige Ursache wird es schon haben, dass die Batterie laut eigenem, fz-internem 12V-Warnsystem so weit ausgenudelt ist, dass diese Meldungen kommen....und irgendeine fz-seitige Ursache wird es zudem haben, dass keine rechtzeitige Notladung erfolgt, die diese Meldungen eigentlich fast unmöglich machen sollte.


    Dass die Vertragswerkstätten sich dazu offenbar keine Gedanken machen bzw. angeblich keine Gedanken machen dürfen, ist m.E. sehr befremdlich.

    Die Anweisung lautet vermutlich:

    Sich nicht von Kunden verwirren lassen, daher lediglich Standardmessungen durchführen und schlimmstenfalls die Batterie tauschen.

    Such Dir den Wert "maximaler Energiegehalt Antriebsbatterie" raus, das ist der entscheidende Wert.

    Bei geringer Akkutemperatur ist der ein wenig tiefer, bei idealer Akkutemperatur (so zwischen 25 und 30 Grad fühlt sich der Akku am Wohlsten) sollte der am Höchsten sein.

    Bei mir war es schon gerne mal umgekehrt.....im Sommer war ein geringerer MEC, als jetzt im Winter.....

    Ist so ein Batterietests mit kaltem Akku oder auf Autobahn leergefahren Akku ûberhaupt sinnvoll?


    Eigentlich muss das Auto bei 20 Grad in eine Halle


    Jeder Akku verliert bei Kälte an Kapazität und in irgendeinem Video von Nextmove oder Speicher hieß es doch Mal, dass in einen stark beanspruchten Akku nicht so viel Strom rein geht.

    ja und er müsste eigentlich ohne Fz brutto (also ohne programmierte Eigenschaften) getestet werden.

    Die Ladung und Entladung müsste insgesamt so erfolgen, wie es der Zellenhersteller für die Bestimmung der Kapazität vor sieht......


    ist aber nun mal bei realen Tests alles nicht der Fall.

    Der SOH wir quasi nach Gutdünken der Testfirma oder des Herstellers im Fz getestet.

    Bisher gab es meines Wissens nur EFB mit um die 50Ah Kapazität.

    Eine Umstellung auf AGM soll es erst jetzt geben und wäre m.E. ab dem ersten MEB sinnvoll gewesen....