Beiträge von enopol

    also ich komme bei -6Grad zu plus 23 Grad beim Enyaq mit folgenden, angenommenen Eckwerten:

    m=2200kg, CW= 0,26, A= 2,5m²

    bei 100km/h auf einen um ca 5% erhöhten Verbrauch/100km.

    Ich bewege dann meine linken Zeigefinger, statt 40 auf der AB zu fahren. Ich sehe das Problem nicht.

    Ein Problem muss es für dich ja nicht sein. Ist wohl auch Gewöhnungssache.

    Dass man trotz VZE, Here-Daten, TA, pACC ständig darauf gefasst sein muss, manuell zu korrigieren, ist m.E. halt, vorsichtig ausgedrückt, nicht unbedingt komfortabel und von guter Assistenz meiner Meinung nach deutlich entfernt.


    Die Fehler kommen ja im Schnitt nicht jedes Vierteljahr, sondern mehr oder weniger permanent, sofern man sie denn hoffentlich immer selbst erkennt.


    Ich fahre viel Landstraße und damit auch viel durch Orte und da ist die Fehlerhäufigkeit für meinen Geschmack halt so groß, dass ich auf (fast) alles an Assistenz, was mit VZE und here-Daten zu tun hat, verzichte.

    Ich achte übrigens ziemlich genau auf VZ.....

    Bei mir ist nahezu ständig der normale Tempomat aktiv, also der, der nicht mal den Radarabstand halten kann. Auch dazu brauche ich nur wenig körperlichen Einsatz und es gibt vor allem keine Überraschungen:

    Weder muss ich auf nicht oder falsch erkannte VZ reagieren, noch muss ich Unsinn der Heredaten-Bank verhindern.

    wenn ich nur meine üblichen 08/15-Kurzfahrten mit bis zu 100km am Tag mache, geht es ja auch.

    Aber auch dann muss ich im Winter natürlich öfters zuhause laden.

    Der mögliche, maximale Radius für Tagestouren ist im Winter aber deutlich eingeschränkt, wenn man nicht zwischendurch laden möchte.

    Ich habe, außer im Urlaub, keinerlei Abo und möchte mir diese Abzockerrei und unterschiedliche Zugangs- und Bezahlmethoden beim Laden einfach nicht antun.

    Außerdem ist schlichtweg angenehm, Tages-Touren zu machen und während dessen in keiner Weise an die Energiezufuhr meines Fz denken zu müssen.


    Selbst für meine Ansprüche ist daher ein E-Fz mit rund 500km Reichweite laut WLTP (so wie mein Enyaq), vor allem im Winter, nicht gerade optimal.

    Das kann ich bei meiner Fahrt nicht bestätigen. Ich hatte mich ja geärgert, da ich bei -6 Grad mit 340 km Langstrecke 2x Nachladen musste. Bei der Fahrt hatte ich so um die 1,5 kW Klimatisierung. Einen Tag später bei -1 Grad waren es 0,9 kW im Schnitt. Ich hatte 23 Grad eingestellt.

    Hast du eine WP?

    Vielleicht konnte die, bei deiner flotten Fahrweise, ja dem Antriebskühlkreislauf Energei entnehmen......

    Bei meiner Fahrweise, wo der Antriebskühlkreislauf (inkl. HV-Batterie) auch nach 100km nicht wirklich warm wird, klappt das jedenfalls nicht.

    Mein Gesamtverbrauch über bald 40tkm liegt übrigens aktuell bei 16,9kWh/100km.

    Ich möchte anmerken, dass mein Passat Diesel im Winter auch mehr gebraucht hat als im Sommer. Hat jeder akzeptiert, ohne nach dem (logischen) Mehrverbrauch zu suchen. JETZT kann ich immer in ein warmes Auto steigen und die paar kWh sind mir das in jedem Fall Wert. Nie würde ich auf die Idee kommen, im Winter ohne Heizung zu fahren, damit ich weniger verbrauche. Irgendwie ist das schon ein bissl komisch...

    Beim Diesel ist der Verbrauch schon ab ca 50 Grad Öltemperatur grundsätzlich gleichbleibend niedrig, egal wie lange du danach fährst.

    Beim E-Auto ist der Verbrauch im Winter dagegen grundsätzlich erhöht.

    Ohne Mehrverbrauch geht es beim E-Auto im Winter nicht, auch nicht bei Neukonstruktionen....


    Die Heizung braucht z.b. bei 0 Grad permanent im Schnitt zwischen 1,5 und 2kW.

    Dazu kommt die i.d.R. kalte Batterie, die dann nicht nur einen schlechteren Wirkungsgrad hat, sondern z.b. auch die Rekuperationsfähigkeit des Fz einschränkt.

    Das sind m.E. die Fz-bedingten Hauptgründe, für den erhöhten Energiebedarf im Winter.


    Vergleichbare Fz-interne Gründe gibt es bei Verbrenner nicht und deswegen beschränkt sich dessen Fz-bedingter Mehrverbrauch im Winter auf die Warmlaufphase.

    Bei Kurzstrecken ist die Reichweite doch eigentlich nie ein Problem. Also kann ich auch fröhlich heizen, wenn ich nach der Kurzstrecke die elektrische Energie zuhause wieder bequem nachladen kann.

    Nur wenn ich zuhause nicht laden könnte, würde ich mit der Heizung im Winter mehr geizen ...

    Viele Kurzstrecken im Winter mit zwischenzeitlichem Auskühlen des Fz können ein erhebliches Problem sein, wenn man zwischendurch nicht öfters an die Ladebox kommt.....

    Gerade bei Kurzstrecken mit Heizung

    (ein Fz für rund 50t€ und dann mit Jacke fahren....dann sollte man vielleicht auf einen Renault Twizzy für Kurzstrecken umsteigen...)

    erhöhen den Verbrauch/100km erheblich und verringern die Reichweite ebenfalls erheblich.

    war vermutlich ungünstig ausgedrückt. Bei den eingekreisten Sachen meine ich schon die drei langen Phasen die bei mir ja auch zwischen 30 und 40 Minuten dauerten.


    Die kurzen Drops sind ja noch zusätzlich im Diagramm zu sehen, wo ich eben von Aufsperrvorgängen ausgehe

    die zusätzlichen kurzen Drops, die vermutlich trotzdem mehrere Minuten dauerten, sind die eine Sache.

    Die Spannung wurde aber halt für erheblich längere Zeit so weit herunter gezogen, dass nur noch gut über 50% SOC gemeldet wurden.

    Ein wirklich kurzer Drop, auch mit hohem Strom, wie z.b. beim Starten eine Verbrenners ist kein großes Thema.

    Das haben billige Starterbatterien, die in Verbrennern mit wenigen E-Spielereien durchaus 8-10Jahre halten, millionenfach bewiesen.

    Auch der eigentliche, kurzeitig erhöhte Strombedarf beim Öffnen/Schließen des Fz, macht normal nichts. meine bisherigen Fz haben dabei weniger Energie benötigt.....


    Das Problem bei den MEB ist die Zeit der erhöhten Entladung.

    Weswegen z.b. 3-4 Minuten lang ca 7A Strom fließen müssen, wenn man lediglich die Tür per Fernbedienung entriegelt oder verriegelt (ohne die Tür zu öffnen....) ist kaum nachvollziehbar.


    Dazu kommen halt, bei einigen Fz, Entladungen, die keine erkennbare Ursache haben und z.b. die Batterie irgendwann in der Nacht für 20 Minuten o.ä. entladen.

    Das ist leider ein Irtum, zumindest wenn die "70" nicht durch eine Zusatzschild räumlich oder zeitlich begrenzt werden. Steht die "70" ohne Zusatz gilt sie bis zur Aufhebung. Eine Ausnahme sind zB "fliegende" Baustellen.

    Ein MEB (und auch einige andere Fz des VW-Konzerns) kann mit so einer Kombination leider generell nichts anfangen.....


    Wenn die "Gefahr", die durch das Gefahrenschild genannt wird, eindeutig erkennbar "vorbei" ist, ist auch die damit verbundene Geschwindigkeitsbeschränkung automatisch aufgehoben.

    Das kann man sogar beim ADAC nachlesen.....

    Bei einer "Ampel" als Gefahrenschild ist das eindeutig.


    Wenn dem nicht so wäre, wäre die Heredatenbank noch falscher als sie jetzt schon ist, denn in allen Fällen dieser Schilderkombination, die mir im Umkreis bekannt sind, beträgt die Geschwindigkeit laut Heredatenbank nach der Ampel wieder 100km/h und das ist auch völlig korrekt.


    Eine Ausnahme für fliegende Baustellen kann es generell eigentlich garn nicht geben, denn auch bei fliegende Baustellen kann es vorkommen, dass deren Ende nicht eindeutig zu erkennen ist.


    Wo es aber gilt, ist z.b. bei den Gefahrenschildern für Kurven.

    Das könnte so wohl stimmen. :P

    Denn die Nordeuropäer scheinen das Problem, trotz tieferer Temperaturen, nicht zu haben - dafür aber Geschwindigkeitsbeschränkungen.

    vielleicht werden E-Autos bei Nordeuropäern ja tatsächlich im Winter zu großen Teilen in Garagen "gehalten" oder es wird konsequent noch an der WB vorgeheizt.

    Vielleicht werden die im Winter auch hauptsächlich für Kurzstrecke benutzt und der erhöhte Verbrauch wird gar nicht wahr genommen, weil die Fz ansonsten ohnehin immer gleich wieder an einer WB hängen.....

    Unser Nachbar hat einen kleinen Smart und hat auch im Winter keine Reichweitenprobleme..... ^^


    Wenn man, so wie ich es im Sommer in N gemacht habe, nicht "überall" laden möchte (ich hatte mich auf Tesla beschränkt, weil einfach, sicher funktionierend und günstig), sollte man sich m.E. bereits im Sommer ein paar Gedanken machen, sofern man nicht nur auf Hauptstrecken fährt.