Hier meine Live Werte, das Auto ist von 06.2021 und hat 80.000km gelaufen.
Die Batterie wurde 10.2022 während der 3.0 Update Maßnahme von Škoda erneuert.
Den Enyaq habe ich vorhin von 15% auf 80% geladen, SoC ist bei 83% von der 12V.
Wallbox Kabel steckt noch, vll lädt er heute Nacht wieder nach.
Innenwiderstand habe ich OBD11 ausgelesen, der ist bei 8.4 Ohm, die Ladezyklen von 2500-2600Ah sehen m.E. gut aus.
Nur der Wert „entnehmbare Batterieladung“ mit 12Ah finde ich sehr wenig. Das liegt vermutlich an der Außentemperatur von -7 Grad?
Aber ziemlich wenig im Vergleich zu 49Ah im Neuzustand, dann ist es kein Wunder warum die Warnung kommt, oder enopol ?
Edit: über das ID Forum gab es ein Hinweis, dass der DC/DC Wandler zuviel Spannung in die 12V Batterie gibt:
Ich habe die 12V AGM erstmal storniert, nachden Werten sieht sie m.E. ok aus.
ichderarnd - hast du deine Werte aus der alten Batterie vorher ausgelesen? Wenn ja, wie sahen die aus?
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die Batterie sieht für gut 3 Jahre gar nicht so schlecht aus.
Wie das Batteriesteuergerät die entnehmbare Energie genau berechnet, weiß ich nicht, aber am beispiel von xmds (meine ich...) konnte man sehen, dass zwischen seiner neuen und seiner alten Batterie diesbezüglich kauim ein Unterschied vorhanden war (27 zu 28Ah...).
Also auch im Neuzustand nicht annähernd 49Ah....
Die Spannung geht bei der alten Batterie durch den relativ hohen Innenwiderstand bei Entladung halt deutlicher runter, als es bei einer neuen Batterie der Fall ist und auf welche genauen Bedingungen, die Fz-Warnungen und teilweisen Funktionsabschaltungen reagieren, wissen wir nicht.
Zur AGM:
Wenn man auf von EFB auf AGM codiert, sollte das eigentlich dazu führen, dass die Spannungen etwas angepasst werden......ansonsten müsste man sich Fragen, was diese Auswahlmöglichkeit überhaupt soll....
Bei jedem Verbrenner des VW-Konzerns mit Start&Stop werden, unabhängig ob EFB oder AGM verbaut ist, auch bei 15-20Grad noch bis zu knapp 15V in der Spitze erreicht....mehr als ca 15V kann die LiMa offenbar nicht....
Es gibt halt nicht "die" Ladespannung, denn die Auswirkungen der Ladespannung stehen (neben der Temperatur) immer auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Ladezustand, der Ladestromstärke und mit der Absoptionszeit.
Eine übliche 50-70Ah-Starterbatterie wird von üblicher Ladetechnik im Fz immer mit relativ großem anfänglichem Strom geladen.
Übliche Lichtmaschinen schaffen 1200W bereits bei Motorleerlaufdrehzahl und der DC-DC-Wandler eines MEB schafft bis zu 3000W.
D.h. dass die Fz-Ladetechnik so leistungsfähig ist, dass die Sollladespannung (z.b. 14,8V) selbst bei deutlicher entladener Batterie innerhalb von sehr kurzer Zeit anliegt (oftmals unter 1 Sekunde) und ab dann wird der Lade-Strom kontinuierlich geringer.
Die Ladetechnik hält sich also z.b. nicht daran, dass der Ladestrom nur bis zu 10% betragen sollte, wie es in einigen, m.E. veralteten, Unterlagen steht.
Wenn die Sollspannung der Fz-Batterie erreicht ist, ist der Ladezustand bei Ladung durchs Fz daher noch lange nicht so hoch, als wenn man z.b. die Fz-Batterie mit einem CTEK MXS 5 bis zur Sollladespannung lädt.....die Verhältnisse sind also durchaus unterschiedlich.
Es gibt ja sicher zig-tausende von MEB-Fz, die ihre 12V-Batterien mit diesen relativ hoch erscheinenden Sollspannungen laden und bisher nicht auffällig wurden. So wirklich dramatisch kann das daher vermutlich nicht sein.
Das Problem ist m.E. eher, dass die Warn- und Funktionsausfalls-Schwelle der MEB zu niedrig ist und dass es zusätzlich einige Fz gibt, wo es zu den unerklärlichen Entladungen in der Ruhephase kommt.
Auch wegen der "Auslöse-Schwellen" wäre eine Umrüstung auf AGM m.E. richtig, denn deren Spannungslage ist grundsätzlich 1, 2 zehntel Volt höher, als die einer EFB und zudem ist die AGM rund 50%-100% zyklenfester.
ich schätze die Lebensdauer einer AGM in meinem Alt-Enyaq, der bisher keine unerklärlichen, deutlichen Entladungen hatte, ca so groß ein, wie die Lebensdauer einer AGM in einem Konzernverbrenner mit S&S; rund 5-6 Jahre.